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THEMA: Frage zur Verschränkung

Frage zur Verschränkung 10 Apr 2016 19:27 #5305

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Elektronen in Diamantgittern: Hier leider auf Englisch, aber dafür mit Grafiken:
www.legitreviews.com/quantum-entanglemen...-transmission_143076

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Frage zur Verschränkung 12 Apr 2016 09:54 #5422

Hallo Torsten,
Der Beitrag stammt vom Juni 2014. Damals hatte man noch nicht die Photonenbeobachtungsstation als "dritte" Messstelle.
Das hat man erst in 2015 eingeführt. Diese dritte Photonenmessstelle ist neu im Versuchsaufbau, im Vergleich zu früheren Experimenten.

Es findet kein überlichtschneller Informationsübertrag statt! Verschränktheit oder besser Dislokalität, heißt, dass die Energiefelder auf eine quantenmechanische Art verbunden sind und das auch bleiben, wenn man diese Felder (Teilchen) auseinander zieht. Sie bleiben sozusagen verwandt. Wenn dem einen etwas geschieht, reagiert das andere unmittelbar mit, ohne dass dabei Photonen ausgetauscht würden.
Im Fach Chemie lernt man etwas über Orbitale. Das sind Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von Elektronen um einen Atomkern herum. Wenn man sich so ein Orbital als sehr weit gedehnt vorstellt, dann kommt man vielleicht mit seiner Vorstellung in die Nähe des Phänomens.
Das Beispiel Orbital soll eine Vorstellungshilfe sein, mehr nicht.
Grüße
Thomas

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Frage zur Verschränkung 12 Apr 2016 10:09 #5425

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Thomas schrieb: Wenn dem einen etwas geschieht, reagiert das andere unmittelbar mit.

Ich denke, das ist der Punkt, der für Verunsicherung sorgt:
Könnte man wiederholt so eine unmittelbare „Mit-Änderung” an einem entfernten Ort messen, würde man damit Daten übertragen können.
Aber offenbar kann man das das nicht. Warum auch immer. :dry: (Edit/PS: Vielleicht geht immer nur einmal?)
Ich lese mir alles noch 5 x durch. Danke nochmal.
Hätte, hätte, Fahrradkette [ Zum Anzeigen klicken ]

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Letzte Änderung: von Torsten C. Begründung: Ergänzung/PS (Notfallmeldung) an den Administrator

Frage zur Verschränkung 12 Apr 2016 10:36 #5429

Wie ist das in der Praxis? Werden tatsächlich nur 2 Teilchen verschränkt und ausgemessen oder gleichzeitig viele und das Ergebnis tritt nur als statistische Häufigkeit auf? Diese Frage habe ich schon einmal gestellt, sie wurde jedoch nicht beantwortet.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Frage zur Verschränkung 12 Apr 2016 11:42 #5436

Eine weitere Vorstellungshilfe könnte folgender Vergleich sein:
Eine Taschenlampe wird auf einen entfernten Ort A gerichtet und dann im Bogen geschwenkt, um einen gleich weit entfernten Ort B zu überstreichen. An beiden Orten A und B kann das Erscheinen des Lichts der Taschenlampe gemessen werden, wie auch das Wissen über die Absicht, im Schwenk der Taschenlampe auch den jeweils anderen Ort zu erreichen. Auch hier findet einsichtigerweise keine Informationstransport vom Ort A zum Ort B statt. Es gibt allerdings ein in der Natur der Sache angelegtes Wissen an zwei Orten über eine verschränkte Zustandsänderung am jeweils anderen Ort. Allein die auslösende Ursache (die entfernte Taschenlampe) kann einen Informationsgehalt > 0 Bit in die Welt setzen.

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Frage zur Verschränkung 12 Apr 2016 12:22 #5440

Beispiel: Ein Gammaquant materialisiert sich und es entsteht ein Elektron und ein Positron . Das eine hat den Spin up und das andere den Spin down. Beide sind nicht in Atomen gebunden sondern existieren jedes für sich. Jetzt bringt man sie schnell auseinander und misst möglichst weit weg vom Entstehungsort die Spinorientierung des einen Teilchens und kippt diese Orientierung anschließend um 180 grad. Der Zeitpunkt wird protokolliert (mit Atomuhr). Das zweite Teilchen wird ebenfalls beobachtet und auf die Orientierung seiner Spinausrichtung hin überprüft. Auch hier lässt man eine Atomuhr mitlaufen. Plötzlich ändert das zweite Teilchen seine Spinrichtung. Der Zeitpunkt, wann das geschieht, wird wieder protokolliert. Jetzt vergleicht man die beiden Atomuhren, und stellt fest, dass sich die Spinrichtung des zweiten Teilchens in dem Augenblick geändert hat, als man das erste zur Änderung seiner Spinrichtung veranlasst hat. Die beiden Teilchen hatten keine Zeit, Information auszutauschen. Diese Beobachtung wird auch oft als spukhafte Fernwirkung bezeichnet..


Also kann dieses Phänomen der Verschränkung, nur anhand der Dimension "Spinladung" gemessen werden?
(vielleicht bring ich was durcheinander... )

Oder gibt es noch andere "Eigenschaften" wie z.B. "elektrische Ladung", "schwere Ladung" , "Farbladung" , Leptonenladung" usw. , mit denen man theoretisch an der Nichtlokalität forschen könnte?
Denn diese Quantenteilchen könenn ja, wenn ich das richtig verstanden habe, unterschiedliche Eigenschaften haben.

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Frage zur Verschränkung 16 Apr 2016 00:29 #5565

Also ich würde zu Thema Verschränkung was grnsätzliches schreiben. Das Thema fasziniert mich aber da fehlt noch was. Da fliegen 2 Photonen auseinander auch bis zum ende des universum, sie haben keine Eigenschaften. Am Ende des Universum wird gemessen und der eine zeigt spin down der andere spin ab und das vermutlich ohne Zeitverzögerung. Das ganze ist verrückt weil die Teilchen WIRKLICH erstmals keine Eigenschafften haben
Meine Meinung muss da was verstecktes sein, so was wie eine geheime verbindung die wir nicht sehen oder beobachten können oder wir mussen Entfernung irgendwie neu deffinieren. Das ganze ist wirklich eine harte Nuss für die Wissenschaft auch die ganze Quantenmechanik.

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Frage zur Verschränkung 16 Apr 2016 01:05 #5566

neugierig schrieb: Meine Meinung muss da was verstecktes sein, so was wie eine geheime verbindung die wir nicht sehen oder beobachten können

[/quote]
Ja, das würde man intuitiv so vermuten. Allerdings steht dem entgegen das sich eine solche Verbindung dadurch zeigen würde das bei einer statistisch relevanten Anzahl von Messungen die Bellschen Ungleichungen erfüllt sein müssen. Die Experimenten zeigen aber etwas anderes. Die Bellschen Ungleichungen werden verletzt und damit werden verborgene Variablen ausgeschlossen (so die Wissenschaft)
Ich muss zugeben ich habe das Prinzip hinter den Bellschen Ungleichungen noch nicht voll verstanden, hab aber selbst mal eine Simulation gemacht in der ich den verschränkten Teilchen eine Welleneigenschaft gegeben habe deren Wert erst bei der Messung ((Polarisierung) konkret wurde, das andere entsprechend komplementär dazu, abhängig vom Drehwinkel der simulierten Polarisationsfilter. In meiner Simulation haben die "Messergebnisse" immer die Bellschen Ungleichungen erfüllt und meine Idee mit der verborgenen Eigenschaft somit falsifiziert. (denn echte Meßdaten tun das nicht)

neugierig schrieb: oder wir mussen Entfernung irgendwie neu deffinieren. Das ganze ist wirklich eine harte Nuss für die Wissenschaft auch die ganze Quantenmechanik.

Nichtlokalität ist ein Erklärungsansatz. so richtig vorstellen kann man sich das wohl nicht. Das würde doch irgendwie so aussehen als wären die Photonen (oder anderen Teilchen) unendlich groß^^

Ein interessanter Link zum Thema: QuantumLab mit interaktiven Experimenten die auf realen Meßdaten basieren. Darin wird unter anderem auch erklärt wie man eine Einzelphotonenquelle baut und Dreckeffekte (z.B. durch Photonen die immer da sind) rausfiltert.

PS: Es wäre eigentlich echt super wenn man irgendwie Zugang zu echtem Messungen haben könnte -- besonders Rohdaten, d.h. Daten von Einzelereignissen. Damit könnte man vielleicht selber mal auswerten und nachrechnen was da passiert ist und so die Dinge besser verstehen.
Die Daten vom Quantumlab sind halt nur relativ wenige aus ein oder zwei Experimenten.

assume good faith

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assume good faith

Frage zur Verschränkung 16 Apr 2016 02:08 #5567

naja dann wäre die Lösung das das ganze ein Zufall ist, deswegen finde ich das irgendwie ubefriedigend. das wäre dann ein sinnvolle Zufall so zu sagen.

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 11:16 #5793

Thomas schrieb: Die Nichtlokalität gehorcht nicht dem Geist der Relativitätstheorie , und zwar deshalb, weil man nicht versteht, wie das zweite Teilchen erfährt, dass mit dem ersten Teilchen etwas passiert ist. Normalerweise sollte diese Information mit c übertragen werden. Das geschieht aber nicht. Der Wechsel des zweiten Teilchens erfolgt instantan, also gleichzeitig. Deshalb spricht man ja von der spukhaften Fernkraft ohne Informationsübertrag.
Grüße
Thomas


Hier kann jedoch etwas nicht stimmen.

Natürlich ist das Übertragen der Information auf das zweite Teilchen, was wann mit dem ersten Teilchen geschah, eine Informationsübertragung, was denn sonst?

Wenn das aber so ist, KANN das nach Albert Einstein NICHT mit Überlichtgeschwindigkeit, also "instantan" geschehen!

Fazit: Auch hier wurde falsch gemessen, die Informationsübertragung KANN nicht mit Überlichtgeschwindigkeit geschehen.

Falls doch, muss man die gesammelten Werke von Einstein auf den Müllhaufen werfen oder zumindest radikal erweitern, dann geht es den Relativitätstheorien so, wie beim Erscheinen dieser den Theorien des guten Newton.

In jedem Fall wird man nach einer Funktionsweise, WIE denn das andere Teilchen von der Veränderung am Zwilling Kenntnis genommen hatte, suchen müssen, egal ob diese Info nun mit Überlichtgeschwindigkeit geschieht oder nicht.

Eventuell gibt es doch extra-Dimensionen? Eventuell entstehen Raum-Zeit-Falten, die die RT unangetastet lassen?

Diese Fragen zu klären, erachte ich als spannender als alles andere, an dem man forscht.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 18:52 #5796

ich würde sogar so weit gehen zu sagen Die Verschränkung ist ein Hinweis auf extra Dimmensionen. Leider würde dann sich Die Grawitation anders verhalten und es gäbe keine stabilen Planetenbahnen dann könnten wir ja nicht existiren. Vieleicht aber gibt es extra Dimensionen nicht immer oder sind die klein

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 19:27 #5797

neugierig schrieb: ich würde sogar so weit gehen zu sagen Die Verschränkung ist ein Hinweis auf extra Dimmensionen. Leider würde dann sich Die Grawitation anders verhalten und es gäbe keine stabilen Planetenbahnen dann könnten wir ja nicht existiren. Vieleicht aber gibt es extra Dimensionen nicht immer oder sind die klein


Das mit den Planetenbahnen verstehe ich nicht.
Also die Schlussfolgerung.

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 19:28 #5798

Dieses Experiment, bei dem Photonen entweder "reingehen" oder "nicht reingehen", sind die beiden Messgeräte miteinander verbunden oder?
Könnte dieses identische Verhalten nicht auf Grund von gleicher Frequenz/ Resonanz zwischen den Geräten liegen?
ma`ganz doof gefragt

Nachtrag: Ok, hat sich erledigt

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 19:44 #5799

neugierig schrieb: ich würde sogar so weit gehen zu sagen Die Verschränkung ist ein Hinweis auf extra Dimmensionen. Leider würde dann sich Die Grawitation anders verhalten und es gäbe keine stabilen Planetenbahnen dann könnten wir ja nicht existiren. Vieleicht aber gibt es extra Dimensionen nicht immer oder sind die klein


Warum? Die Verschränkung kann sich über Lichtjahre hinweg erstrecken. Wie können sich da mini-kleine Extradimensionen als Erklärung anbieten?

Prinzipiell ist das Phänomen der Verschränkung kein neues, sondern ein schon ziemlich lange bekanntes. Es ist bekannt unter dem Namen Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon. Ein interessanter Artikel dazu findet man in wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon

Meiner Meinung nach ist das Verschränkungs-Paradoxon kein Grund, die ART in Frage zu stellen. Ich kenne den physikalischen Informationsbegriff zu wenig, um wirklich beurteilen zu können, ob es sich hier um eine Informationsübertragung handelt.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 20:36 #5801

ich habe nicht behauptet ART ist ungüliig oder so im gegeneil. aber ART ist 3 Dimmensionnen Teorie von 3 D Menschen geschaffen und zwar ganz gut gesichert. Die gilt leider nicht in für 4D Kein Mensch kann sich 4 dimensionale welt vorstellen. das sind 2 getrente Bereiche sozusagen mit eigenen Naturgesetzen.

So weit ich weiss bei 4D gilt die kraft der Gawitation nicht mehr. irgendwelche Wisenschaftler haben sich das ausgerechnet.

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Frage zur Verschränkung 28 Apr 2016 22:49 #5804

ClausS schrieb: Warum? Die Verschränkung kann sich über Lichtjahre hinweg erstrecken.


Starke Aussage, hast du dafür Beweise?


Grüße
Udo

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 00:04 #5806

Leider habe ich keine Beweise sonst wäre ich auf dem Weg nach Stockholm um mir den Nobelpreis abzuholen *Lacht* Ich meine dann hätte ich doch 4 Dimension bewissen. Wir reden über 4 Dimension das ist so fremdartig dass es keine experimente gibt die das Beweisen und das ist gunsätzliches problem weil alle experimente 3 D Experimente sind und grünsätzllich nicht dazu geeignet 4 Dimmension nachzuweisen. das ist nur meine Privatmeinung oder besser gedacht Vermuttung, es kann durchaus falsch sein. Es lässt mir eben keine Ruhe das die Verschränkung Zufall sein soll das ist so als würden wir auf dem halben wege vor dem Ziel stehenbleiben irgendie ohne über den Telerand hinausgeschaut zu haben

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 11:15 #5813

ClausS schrieb:
Meiner Meinung nach ist das Verschränkungs-Paradoxon kein Grund, die ART in Frage zu stellen. Ich kenne den physikalischen Informationsbegriff zu wenig, um wirklich beurteilen zu können, ob es sich hier um eine Informationsübertragung handelt.


Was denn sonst als Information ist das denn?

Da wird ein verschränktes Teilchen manipuliert ............. und schwupps, reagiert das andere, entfernte Teilchen darauf? Warum?

Dieses andere verschränkte Teilchen muss ja irgendwie "erfahren" haben, "gesagt bekommen haben", dass in diesem Augenblick sein Partnerteilchen verändert wurde, sowas nennt man gemeinhin: "Information".

Ich sehe den Grund nicht, warum einige so stur darauf beharren, dass es sich hier NICHT um eine Informationsübertragung handeln soll.

Lassen wir doch mal nach guter alter Forschersitte Ockhams Rasiermesser kreisen:

- Erste Annahme: Die Informationsübertragung des Zustandes des verschränkten Partnerteilchens geschieht mit Lichtgeschwindigkeit und keineswegs "instantan", was unserem bisherigem Wissensstand zuwiderlaufen würde, dann bliebe nur noch die Frage zu klären, WIE diese Information übertragen wird.

- Zweite Annahme: Die Informationsübertragung geschieht DOCH instantan, also mit millionenfacher Überlichtgeschwindigkeit.
Wenn sich das bewahrheiten sollte, auf der anderen Seite jedoch die AR-Theorie damit nicht ungültig sein soll .......... müssen wir annehmen, dass diese verschränkten Teilchen auf irgendeine Art "transkosmisch" miteinander verbunden sind, also nicht mittels Informationsübertragung durch unser Universum, sondern "interuniversell", damit hätten wir den indirekten Nachweis der Existenz von "Hyperräumen" oder extra-Dimensionen.

Spannend.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 11:19 #5814

Hallo Udo,
das Problem erinnert mich ein wenig an das mit einem Lichtstrahl, der auf den Mond gelenkt wird und sich dann anscheinend mit > c bewegt:

Wenn das Teilchen nicht weiß, dass es verändert wurde, wird ja nicht direkt Information übertragen: Ohne beide Teilchen simultan zu beobachten kriege ich nichts von der Verschränkung mit. Die Beobachtung beider Systeme ist aber nur mit c möglich: Informationsübertragung wird nur mit c beobachtet => Keine Verletzung von Einstein.

Viele Grüße,
Nirusu

PS: Da fehlt noch eine Klammer zu...

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 12:43 #5816

also so weit ich weiss wird zwar ein zeitunterschried gemessen aber man nimmt an dass Die veränderung bei den Teilchen gleichzeitig passiert und das ist das spanende dabei, deswegen ist es so misteriös

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 12:48 #5817

Hallo neugierig,
tue mir doch den Gefallen und arbeite deine Beiträge etwas besser aus. Normalerweise ist es in diesem Forum etwas verpönt, wenn die Shift-Taste klemmt, und auch Orthographie ist trotz Handytastatur machbar.
Das erleichtert unser Verständnis von deinen Texten, und so können wir deiner Neugierde besser nachkommen. :)

Es wird bei der Verschränkung kein Zeitunterschied gemessen, die Verschränkung geschieht instantan. Das ist noch kein großes Problem: denn, man kann nicht wissen, dass die Verschränkung passiert ist, ohne beide Seiten zu kennen (also Teilchen A und Teilchen B). Und die Übertragung der Information dieser Zustände kann nur mit c geschehen, also ist alles sehr gut.

Ich hoffe, das hat geholfen,
Viele Grüße,
Nirusu

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 13:09 #5820

Hallo Nirsu
Ich entschuldige mich für meine Schreibweisse ich werde mich bemühen keine Fehler mehr zu machen. Ich habe nicht am Handy geschrieben ich hasse diese Dinge.
Folgende Benutzer bedankten sich: Nirusu

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 14:22 #5821

Es ist nur so dass ich 2005 eine Gehirnblutung hatte und lag 10 Tage im Koma. Heute ist meine rechte seite gelehmmt und ich sitze im Rohlstuhl. wenn ich also was falsch geschrieben habe dann tut es mir leid!!! Mir ist klar das man meine Angaben nicht überprüfen kann, ich vertraue euf euere Bauchgefühl

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 14:31 #5822

Hallo neugierig,
ich kann völlig nachvollziehen, dass es für dich sehr schwer ist, zu schreiben. Deswegen sollten wir versuchen, diesen Vorgang zu optimieren. Es hilft uns sehr sehr viel, wenn wir dich exakt verstehen, dann können wir nämlich auch gute Antworten geben. Mein Hauptaugenmerk sollte auch eigentlich die Struktur deiner Beiträge seien. Ich will hier nicht groß herummeckern, allerdings aber folgendes anmerken: DU scheinst Gedankengänge hinunterzuschreiben. An sich kein Problem, nur bei virtuellen Foren bekommen wir auf der anderen Seite oft nichts von den Sachen, die mitschwingen, mit.

Es hilft also, gezielte Fragen zu stellen. Z.B: Wie kann bei der Verschränkung keine Information übertragen werden? Da kann ich sehr gut darauf antworten. Oder: Wie kann eine Verschränkung überhaupt existieren?.

Mach dir also von nun an mehr keine Gedanken um die Orthographie, du bist entschuldigt :). Es hilft uns aber, wenn du versuchst, etwas konkreter zu sein. Das ist schwer, auch bei meinem Oberstübchen kommt nur alles Schaltjahr was Brauchbares raus, erfordert also auch viel Geduld...

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Nirusu

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 15:44 #5823

Nirusu schrieb: Hallo Udo,
das Problem erinnert mich ein wenig an das mit einem Lichtstrahl, der auf den Mond gelenkt wird und sich dann anscheinend mit > c bewegt:


Viele Grüße,
Nirusu

PS: Da fehlt noch eine Klammer zu...


Danke für den Hinweis mit der Klammer, habe ich korrigiert.

Nein, also mit diesem "Scherenaufklappeffekt" hat das nichts zu tun, beide Teilchen "sehen" sich ja nicht mal, sie sind räumlich weit voneinander entfernt, wir können daher optische Effekte ausschließen.

Da sind vielleicht sogar rein quantenmechanische Effekte im Spiel, wer weiß?

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 15:51 #5824

In den Tiefen ähnlicher Threads wurden Bose-Einstein-Kondensate als Beispiel für herstellbare makroskopische Stoffe genannt, die sich wellenmechanisch und damit auch mit Effekten der Verschränkung verhalten. Ein solches Kondensat sprengt schon ein wenig unsere Vorstellung. Von der Sache her darf man sich ein Bose-Einstein-Kondensat nicht bestehend aus Bestandteilen vorstellen, die man links oder rechts zu packen kriegt. Die Bestandteile haben gewissermaßen die magische Eigenschaft delokalisiert zu sein. Man kann sich vielleicht als Beobachter links oder rechts hinstellen und so tun, als ob man das Kondensat verändert. In Wirklichkeit gelingt aber ein Eingriff nur ganzheitlich. So wie das Kondensat durch eine einzige Wellenfunktion beschrieben werden kann, ist es nur im Ganzen zu packen. Miteinander verschränkte Änderungen von Bestandteilen an entfernten Orten sind nicht die Folge von einem lokal wirkenden Eingriff, auf den eine Informationsübertragung (etwa schneller als c) vom einen zum anderen Ende stattfinden müsste. Damit sind Eingriffe und Kausalitäten angewendet auf das gesamte Bose-Einstein-Kondensat, also ganzheitlich zu sehen. ... und selbstverständlich endet hier auch meine Vorstellungkraft.

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 16:28 #5825

also die 4-te Dimmension so glaube ich hat sogar Lisa Randall vorgeschlagen aber nicht wegen Verschänkung. Naja Die Grawitation ist schwach in vergleich zu anderen Grundkräften weil dann teil davon in die 4 Dimmension vesinnkt irgendwie, so ihr Vorschlag. das wolte ich noch anmerken zu dem was ich über extra Dimmensionen geschrieben habe

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Frage zur Verschränkung 29 Apr 2016 18:06 #5827

neugierig schrieb: Naja Die Grawitation ist schwach in vergleich zu anderen Grundkräften....................................


Das ist völlig richtig, Gravitation ist die schwächste aller Kräfte, wobei es nur eine Scheinkraft ist, keine eigenständige Kraft. Sie wird hervorgerufen durch die Raumkrümmung, die wiederum durch Massen verursacht wird.

Jedoch ist die Gravitation laut Herrn Lesch die "Königin aller Kräfte", weil sie sich nicht abschirmen lässt, durch nichts, gar nichts. Sie wirkt immer und unendlich weit, wobei sie jedoch mit zunehmender Entfernung abnimmt, so dass sie ab einer gewissen Entfernung vernachlässigbar ist.

Sie lässt sich auch nicht auf anderem Wege erzeugen als durch die Raumkrümmung, soweit mir bekannt ist, jedenfalls zur Zeit noch nicht. Man kann sie allerdings durch Beschleunigung simulieren.

@neugierig: Ein Tipp von mir, bitte lies dir das Buch sehr sorgfältig durch, wenn möglich mehrmals, schaue dir die weiterführenden Videobeiträge von Herrn Lesch, Gaßner und anderen an, wenn möglich, auch mehrmals. Nach einer gewissen Zeit wirst du deinen Horizont, dein Verständnis vom Aufbau der Welt, so, wie wir das heute verstehen, vertieft haben und einige der Fragen, die du jetzt stellst, kannst du dann selber beantworten bzw. wirst die Erklärungen dazu besser verstehen. Vertiefe also dein Wissen, keine Angst, du musst dazu keine Formeln lernen und keine aufwändigen Berechnungen anstellen.

Mir selbst erging es ja auch so, manche Videobeiträge habe ich entweder gar nicht, nur zum Teil oder ganz falsch verstanden nach dem ersten Anschauen, ich denke mal, für uns Laien ist das aber normal. Nach dem Anschauen anderer Beiträge zu ganz anderen Themen und dem Wiederanschauen der vorher nicht verstandenen Beiträge wurde plötzlich alles immer klarer, die Zusammenhänge wurden deutlich, das Verständnis wuchs.

Dieser Rat ist gut gemeint und nicht dazu bestimmt, dich von weiteren Fragen abhalten zu wollen, stelle die Fragen ruhig auch weiterhin, du wirst Antworten bekommen, auf jeden Fall. Du könntest mit den Antworten aber mehr anfangen, wenn du etwas tiefer in der Materie drinstecken würdest, so meine ich das.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Internet mit Super-Lichtgeschwindigkeit 29 Apr 2016 20:34 #5833

Heinz Jürgen schrieb:
Ich denke, hier liegt ein Mißverständnis vor.

Es wird bei der Verschränkung gar nichts übertragen, auch kein "gemessen als".
Beispiel:
Photon A1 und A2 sind verschränkt und werden getrennt. An Ort1 wird A1 gemessen und hat Spin up. Ort2 mit A2 weiß nichts von der Messung und kann auch an Photon A2 nicht sehen, ob A1 gemessen wurde (wie soll das ohne eigene Messung auch sichtbar sein?).
Jetzt kann Ort2 Photon A2 zwar messen und erhält Spin down, aber Ort2 weiß trotzdem nicht, ob Ort1 eine Messung durchgeführt hat oder nicht. Dies erfahren Ort1 und Ot2 erst bei einer Kommunikation mit maximal Lichtgeschwindigkeit.

Wäre es anders, könnte man problemlos Texte übertragen:

Man produziere zB 26 verschränkte Photonenpaare und nennt diese (A1, A2)(B1,B2)(C1,C2)...(Z1,Z2). Jedes Labor in Ort1 und Ort2 ordnet jetzt seine 26 Photonen entsprechend der Numerierung an.

Wäre es so, daß Ort2 eine Messung von Ort1 instantan an seinen Photonen "sehen" könnte, könnte Ort1 die Photonen I1, N1, F1 und O1 messen, dann würde Ort2 die Photonenmessung I2, N2, F2 und O2 sehen und oha, das Wort INFO erschiene.

Das ist aber nicht so. Ort2 sieht keinen Unterschied zwischen I2 und J2 oder sonst einem seiner Photonen. Selbst dann, wenn Ort2 anfangen würde, alle 26 eigenen Photonen zu messen, würden die Photonen I2, N2, F2 und O2 keine Besonderheit zeigen (nicht einmal statistisch bei großen Zahlen, die Spinwahrscheinlichkeit up/down wäre für jedes Photon immer 50%, auch bei den bereits gemessenen Partnern, da sich die Wahrscheinlichkeit der ersten Messung auf die zweite überträgt und die war ja auch 50%).
Erst wenn Ort1 und Ort2 lichtschnell kommunizieren, würden beide feststellen, daß die Spins der INFO-Photonen korrelieren.


Danke jetzt verstehe ich es!

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Internet mit Super-Lichtgeschwindigkeit 29 Apr 2016 23:51 #5842

@neugierig: Ein Tipp von mir, bitte lies dir das Buch sehr sorgfältig durch, wenn möglich mehrmals, schaue dir die weiterführenden Videobeiträge von Herrn Lesch, Gaßner und anderen an, wenn möglich, auch mehrmals. Nach einer gewissen Zeit wirst du deinen Horizont, dein Verständnis vom Aufbau der Welt, so, wie wir das heute verstehen, vertieft haben und einige der Fragen, die du jetzt stellst, kannst du dann selber beantworten bzw. wirst die Erklärungen dazu besser verstehen. Vertiefe also dein Wissen, keine Angst, du musst dazu keine Formeln lernen und keine aufwändigen Berechnungen anstellen.

Danke Für deinen Tipp Udo!!!

Ze verschänkung will ich nur noch anmerken: Wir wissen was die Verschänkung nicht ist: keine versteckten Eigenschafften, keine Verbindung zwieschen den Teilchen. Wie kommt es dann zu diese Verschänkung sogar über Lichtjahre? Ich hoffe ich konnte meine Frage präzisieren und sind keine Fehler drin

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