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THEMA: Wir und unsere Natur

Wir und unsere Natur 28 Aug 2018 18:52 #41156

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Ab Minute 11:00 legt sich Harald Lesch so richtig ins Zeug :woohoo:

Minute 14:42 "Ich weiß, das klang jetzt nicht gut"
Die Wahrheit klingt immer gut, auch dann, wenn der Inhalt schlecht ist. Gerade dann um so mehr.
Viel zu wenige trauen sich öffentlich das auszusprechen, was eh schon längst jeder weiß.
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Wir und unsere Natur 28 Aug 2018 23:05 #41189

Badhofer,
Wir sollten Bäume pflanzen und sie nicht abbrennen, wie diesen Sommer so häufig geschehen. Und wir müssen Wasservorräte anlegen, um diese Bäume auch in heißen Sommern am Leben zu erhalten.
Wir können vor der Hitze weglaufen, die Pflanzen können das nicht.
Unsere Natur steht in Flammen und die Meisten spielen immer noch Golf.
LG
Thomas
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Letzte Änderung: von Thomas.

Wir und unsere Natur 29 Aug 2018 16:57 #41254

badhofer schrieb: .


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Ab Minute 11:00 legt sich Harald Lesch so richtig ins Zeug :woohoo:

Minute 14:42 "Ich weiß, das klang jetzt nicht gut"
Die Wahrheit klingt immer gut, auch dann, wenn der Inhalt schlecht ist. Gerade dann um so mehr.
Viel zu wenige trauen sich öffentlich das auszusprechen, was eh schon längst jeder weiß.
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Hier hat der gute Herr Lesch aber vollkommen Recht mit seiner Kritik an seine ganze Generation, die es trotz sehr frühzeitiger Warnungen und Mahnungen nicht geschafft hat, die Kurve zu kriegen weg vom Verfeuern fossiler Energie hin zur Nutzung regenerativer Energie, die immer mehr eigentlich nicht benötigte Dinge kauft, die dann anschließend auf dem Müll und irgendwann in unserer Nahrungskette landen.

Stattdessen muss das Bruttosozialprodukt laufend erhöht werden, damit sich einige wenige Reiche noch mehr bereichern können.

Diese Kritik müsste jedoch an die Politik gehen, denn nur diese Herrschaften können Weichen für die Zukunft stellen, wir normale Bürger nicht, wir können nur hilflos zusehen.

Leider werden die Politiker immer nur für 4 Jahre gewählt, in dieser Zeit muss die Politik Erfolge vorweisen, sonst wird die Regierung abgewählt, langfristige Dinge, die sich erst in Jahrzehnten auswirken, können auf diese Weise nicht in Angriff genommen werden.

Ob eine eher langfristig gewählte Regierung hier mehr durchsetzen könnte?

Wir sind ja hier beim Philosophieren, insofern sei es mir verziehen, wenn ich hier mal ganz kontroverse Dinge anführe, was wäre denn, wenn die Regierung direkt gewählt werden würde? Also jeder einzelne Minister und nicht nur Parteien, die dann manchmal sehr merkwürdige Figuren als Minister benennen.

Und was wäre, wenn die Parlamentarier so etwas wie der Aufsichtsrat mit erweiterten Befugnissen über die Regierung, die das Land dann führen könnte, wie einen großen Konzern, ausgestattet wäre und als Regulativ wirken kann?

Ich glaube, damit alles so bleibt wie es ist (unser Wohlstand) muss sich alles ändern, ändert sich nichts, wird alles den Bach runtergehen. Es kann doch so nicht weiter gehen?


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Wir und unsere Natur 29 Aug 2018 17:58 #41257

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Thomas schrieb:
Unsere Natur steht in Flammen und die Meisten spielen immer noch Golf.

Das einzige, was wirklich hilft, ist die Erkenntnis, dass wir alle in demselben Boot sitzen. Das dürfte sich noch nicht herumgesprochen haben.
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udogigahertz schrieb:
Hier hat der gute Herr Lesch aber vollkommen Recht mit seiner Kritik an seine ganze Generation

Natürlich hat er da vollkommen recht. Wer die Wahrheit sagt, hat immer recht. Wer sich selbst in die Wahrheit miteinbezieht, hat um so mehr recht. Alle Achtung! Das ist allerdings Schnee von gestern. Es kommt nicht darauf an, was wir gestern gemacht haben, denn das kann man nicht mehr ungeschehen machen. Es kommt darauf an, was heute und morgen gemacht wird. Ist seine und meine Generation heute und morgen auch noch fleißig am Vergeigen? Hat man heute bereits zurückgesteckt oder ist man morgen sogar dabei, noch größere Geigen zu bauen?
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Letzte Änderung: von badhofer.

Wir und unsere Natur 29 Aug 2018 20:11 #41263

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udogigahertz schrieb: Diese Kritik müsste jedoch an die Politik gehen, denn nur diese Herrschaften können Weichen für die Zukunft stellen, wir normale Bürger nicht, wir können nur hilflos zusehen.

Dieses Argument sticht allenfalls in Diktaturen, nicht aber bei uns. Wenn ich mir die "normalen Bürger" so auschaue und ihren auf Nachhaltigkeit geeichten Horizont, dann wird mir himmelangst bei der Frage

was wäre denn, wenn die Regierung direkt gewählt werden würde? Also jeder einzelne Minister und nicht nur Parteien, die dann manchmal sehr merkwürdige Figuren als Minister benennen.

In meiner jugendlichen Sturm und Drang-Zeit war ich auch mal großer Fürsprecher der Basisdemokratie. Aber wenn ich mir heute die Fernsehbilder so anschaue und mir dann ausmale, was geschehen würde, wenn Volkes Wille ungefiltert in politische Exekutive umgesetzt würde - ich glaube, ich möchte hier dann nicht mehr leben.

Und was wäre, wenn die Parlamentarier so etwas wie der Aufsichtsrat mit erweiterten Befugnissen über die Regierung, die das Land dann führen könnte, wie einen großen Konzern, ausgestattet wäre und als Regulativ wirken kann?

Hier einfach mal das Grundgesetz lesen oder sich über das Thema "Gewaltenteilung" informieren. Was du hier vorschlägst, gibt es längst und es hat 70 Jahre in mancherlei Hinsicht gut funktioniert. In anderer Hinsicht aber haben wir es tatsächlich vergeigt. Und der sicherste Weg in den Abgrund ist wohl der Vorschlag, dass

alles so bleibt wie es ist (unser Wohlstand)...

Wenn unser Geldbeutel das entscheidende Kriterium ist, dann gute Nacht. Wessen Geldbeutel eigentlich genau? Die verschiedenen Geldbeutel sind, wenn man den Nachrichten glauben darf, ja sehr unterschiedlich gepolstert. Wenn die dicken Geldebeutel gut und immer besser gefüllt bleiben sollen, kann das nur funktionieren, wenn der Rest der Menschheit keinen Zugang zum Wohlstand bekommt. Wenn unser Geldbeutel, hier und jetzt, das einzige Kriterium ist, dann ändert sich nichts und es geht tatsächlich alles den Bach runter.

Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

Der physikalische Determinismus ist eine Theorie, über die man, wenn sie wahr ist, nicht argumentieren kann, denn sie führt alle unsere Reaktionen auf rein physikalische Bedingungen zurück. - Karl Popper
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Der physikalische Determinismus war ein Tagtraum der Allwissenheit, der mit jedem Fortschritt der Physik wirklicher zu werden schien, bis er zu einem scheinbar unausweichlichen Alptraum wurde. - Karl Popper

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Letzte Änderung: von stm.

Wir und unsere Natur 14 Sep 2018 13:37 #42106

Wenn die dicken Geldbeutel gut und immer besser gefüllt bleiben sollen, kann das nur funktionieren, wenn der Rest der Menschheit keinen Zugang zum Wohlstand bekommt. Wenn unser Geldbeutel, hier und jetzt, das einzige Kriterium ist, dann ändert sich nichts und es geht tatsächlich alles den Bach runter.


Es ist überhaupt nicht erwiesen, dass es nur einigen Menschen auf kosten von anderen gut gehen kann. Entscheidend wäre, dass wir unseren Wohlstand nachhaltig organisieren. Und was heißt eigentlich Wohlstand? Vielleicht das wir nicht so hart und gefährlich arbeiten müssen, um Lebensmittel und Wohnung zu haben? Zu unserem Wohlstand gehört Information, Mobilität und Sicherheit.

Vieles ist eine Frage der nachhaltigen "Energietransformation". Seit etwa 1800 haben wir entdeckt, dass in der Erde gespeicherte Pflanzenreste unseren Wohlstand deutlich verbessern können. Das haben wir reichlich genutzt. Wir haben erkannt (jedenfalls viele von uns), dass das weitere verbrennen von Pflanzenresten nicht nachhaltig ist und sind zumindest schon mal angefangen es zu ändern. Das hat immer hin "nur" rund 8 Generationen gedauert. Im Maßstab der Evolution eine sehr kurze Zeit.

Sicher hat Herr Lesch recht (hat er ja immer). Wir hätten mehr erreichen können, oder? Haben wir denn wir denn eine Ahnung davon, wie das Zusammenleben von rund 8.000.000.000 Individuen mit komplexen neuronalen Denkapparaten auf einen so kleinen Planeten funktionieren könnte? Ich denke wir wissen es nicht. Und könnte eine Generation von uns das schaffen? Nicht zu vergessen die Mengen an Individuen die hier auch noch so kreuchen und fleuchen. Ohne sie könnten wir auch nicht existieren.

Gäbe es einen Weg zurück? Alle verzichten auf Wohlstand, die die mehr Wohlstand haben verzichten auf viel. Wir vergessen Erfindungen wie den Kunstdünger. Wir leiten einen Massenselbstmord ein, damit dann noch ein paar von uns übrig bleiben, denn ohne Kunstdünger könnten wir uns nicht alle ernähren. Das ist offensichtlich nicht der richtige Weg. Es gibt nur eine Möglichkeit. Vorwärts zu gehen. Weiter zu forschen. System für System auf unserem Globus zu verstehen und zu erhalten. Nachhaltige Energietransformation ist ein Schlüssel. Forschung im Bereich von komplexen Systemen ein zweiter.

Ich würde mir Vorträge wünschen, die weiter in diese Richtung führen. Beispiel: Wie können wir nachhaltig Lebensmittel produzieren? Wie können wir unserer Zusammenleben besser organisieren? Was wäre hier der Schlüssel? Wir haben verglichen mit früheren Generationen sehr sehr sehr viel Wohlstand erreicht. Warum haben so viele von uns Angst es wieder zu verlieren oder mit anderen Menschen zu teilen? Wo kommt diese Angst her? Ist das durch Evolution begründet? Wie können wir als Gesellschaft besser damit umgehen? Was treibt uns eigentlich an, wenn der Hunger und die Suche nach Nahrung nicht mehr unser Hauptantrieb ist?

Urknall - Weltall - Leben heißt die Webseite. Ich würde mir mehr zum Thema "Leben", wie es entstanden ist, und was wir tun können um unser menschliches Leben und das gesamte DNA-basierte Leben nachhaltig zu organisieren. Und ich würde uns Geduld und Demut wünschen bei der Betrachtung dieser wahrscheinlich einmaligen Entwicklung von DNA basiertem Leben mit ihren komplexen Denkapparaten. Jede Generation von uns wird nur einen kleinen Beitrag leisten können und ob es überhaupt nachhaltig gelingen kann, das wissen wir nicht. Ein Vulkanausbruch wie der Tambora vor nur 74.000 Jahren wäre für unsere sich entwickelnde "Weltkultur" das Todesurteil und für DNA basiertes Leben mit komplexem neuronalen Netz wie ein Reset-Button, jedenfalls wenn es zeitnah passiert.

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Wir und unsere Natur 15 Sep 2018 16:55 #42171

Um das was nötig ist zu machen, muss man an einander glauben!
Die Angst kommt höchst wahrscheinlich von der Trennung. Unsere Materie ist so komprimiert dass wir uns getrennt und alleine fühlen.
Aber wie schafft man Verbindung zwischen Menschen am besten.
Woher sollte dieser Glaube kommen? Das sollte eigentlich von einer Wahrheit in jedem von uns stammen, die uns sagt genauso können wir auf alle Menschen Ebene uns miteinander verbinden.
Diese gemeinsame Sache in uns gibt uns ein Muster oder Hinweis. Voraus gesetzt das in Kombinationsebene, der gleiche Muster sich bilden kann.
Aber was ist diese Wahrheit. Die Wissenschaft , Liebe , Glaube an Gott, oder alle oder besser gesagt Glaube an Existenz und wie es funktioniert.
Am Ende muss man sich tatsächlich an einander verbinden und was tun.
Dazu habe ich einen Versuch angefangen in dem Thread Unifikation hier in diesem Rubrik.
Ich würde mich freuen wenn ihr einen Blick drauf wirft.

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