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THEMA: Was verstehen wir unter Naturphilosophie?

Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 09 Okt 2018 09:51 #43265

Hi, Thomas, Hi, wl01

Thomas sagte:…die Expansion des Universums deutet darauf hin, dass er sich aus sich selbst heraus vermehrt.

1. Setzt das „aus sich selbst heraus“ nicht auch voraus, dass es irgendwo her kommen muss, es also anderswo auch verschwinden muss?
2. Oder sind das ständige immer neue indeterministische Singularitäten?
3. Oder sollte man vielmehr annehmen, es kommt von dort her, wo wir es nicht wahrnehmen,
weil wir es nicht in Erwägung ziehen, dass das Universum ja auch gekrümmt werden müsste
von seiner eigenen riesigen Gesamtmasse?
4. Oder kommen die erforderlichen Mengen, vielleicht aus einer unsichtbaren Glibber-Region?

wl01 sagte:… Und wenn es umgekehrt wäre?

Ich denke das klingt so wie die bekannte Frage: „was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?“
Ich denke aber eher, dass das Huhn eine indeterministische Ursache (Singularität) hat
und alles für das Ei steckt bereits in dem Huhn, erst dann legt das Huhn ein Ei als Wirkung.

Wenn ich an Krümmungen der Dimensionen denke, dann denke ich auch an ein sauber geordnetes ungekrümmte Koordinatenfeld, aber solche ein Feld erscheint mir viel zu viele Grundbedingen vorauszusetzen, dass es wahrscheinlicher erscheint, dass es bereits seit den Urknall solch eine total ungeordnete Topografie der Dimensionen existierte, was hier als „Glibber“ angesprochen und wunderschön von Sonnis Animation illustriert wurde, woraus sich dann die Elementarteilchen erst heraus bildeten und es vielleicht auch noch immer noch am Ort des Urknalls geschieht. Die Ursache Zeit und die Wirkung als Bewegung formatiert den topologische verformten Raum (Glibber-Bibber) solange krümmte bis sich die Einzelheiten aus den Interaktionen topologisch herausbildet. Das schöne an solcher Vorstellung ist, dass es nicht gegen das Erhaltungsgesetz verstößt. Wogegen die übliche Vorstellung immer von indeterministischen Fluktuationen träumen.

Das Gekrümmte kennzeichnet die Raummenge. Diese Menge nenne ich einerseits als Ding „Quantum“ und andererseits als Eigenschaft „Masse“. Die Eigenschaft ist, dass sich bei Bewegung dieses Quantums eine topologische Wirkung in einem Gravitationsfeld zeigt, usw., usw., usw. Das Gekrümmte muss daher bereits anwesend gewesen sein, denn durch „stapeln“ läst sich die Wirkung offenbar vergrößern.
Darüber hinaus wird eine Krümmung als Bildung eines Quantums auch Konsequenzen haben auf den gesamten Raum des Universums. Jene Krümmung wird natürlich sehr geringfügig sein, doch als Gesamtwirkung aller Quanten wird das doch recht beträchtlich sein. Solche ständig neu entstehenden Krümmungen müssten dann ständig stattfinden und ich denke, dass dieser ständige Wechsel niemals unbemerkbar geblieben wäre. Es musste die Krümmung daher bereit präsent sein. Denn auch das Gebibber vom Glibber formiert eine bereits existierende Menge, denn der spontane Furz des Glibbers kann nur von vorhandene Mengen stammen.

Die Bildung, die besondere Kennzeichnung eines begrenzten Bereichs des Raums, wäre dann eine Wirkung einer Ursache, die ich bisher nicht einmal von irgendeinem alternativen Gedankengut her kenne.
Es geht also nicht umgekehrt.

Denkst du da eher an eine besondere Art der Bewegung, wie sie sich durch den Raum krümmt?
Dann stößt du damit an die Grenzen dieses Forums, denn es gibt augenblicklich keine naturphilosophische Grundlage für das weitere ausspinnen eines solchen Gedankenexperiment, denn dieses ruft immer die Forentrolle aus ihren Verstecken und jene sind die bösen Geister, die das Forum derart störten, das es verständlich ist warum es diese Grenzen gibt.

PS.
Auch für mich alten alternativen Eierkopf, sind deine Links nur Erklärungsversuche, doch keinesfalls sind das Indizien.
Sondern gut argumentierte Vermutungen, die das VIELLEICHT des WIE's beschreiben.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 09 Okt 2018 19:12 #43291

Ad: Ursache
Ursache ist kein so genau definierter begriff, es ist sehr vom Kontext abhängig, was damit gemeint ist. Klar ist nur: Besteht ein Zusammenhang zwischen A und B und A passiert, bevor B passiert, ist A eine (!) Ursache von B. Bei Sachen, die gleichzeitig auftreten, kann man das nicht so sagen. Oder man sagt zB beim Elektromagnetismus, dass magnetisches und elektrisches Feld sich gegenseitig Ursache sind, was diesen Begriff aber ad absurdum führt.
Überhaupt Ur-Sache? Das Wort ist schon in sich eine Hybris.
Ist aber Materie ohne Raum denkbar? Und Raum ohne Materie, ohne irgendwelche Felder, ohne alles?
Welchen Sinn hat es da, von Ursache zu reden?
Ich finde das Wort „Singularität“ passend. Weil es so formal und nichtssagend ist. Denn das wehrt Fragen nach Ursache ab.
Man kann nicht alles und jedes in ein bestimmtes Ursache-Wirkung-Schema pressen


@ stm #43231
Bei mir hatte Deine Ankündigung, dass Geist und Physik versöhnt sind, Erwartungen geweckt, die durch Emergenz nicht erfüllt waren (es war also Enttäuschung, nicht Abfälligkeit), aber Deinen Ausführungen zu Emergenz kann ich so zustimmen. Es ist ein Akzeptieren, dass es Leben, v. a. menschliches Leben mit einer Geistdimension gibt, ohne dies in ein einheitliches Weltbild zu pressen. Aber das genau war meine Ausgangsthese: Dass Leben und „Geist“ etwas ist, was physikalisch nicht beschreibbar ist. Emergenz ist keine physikalische Beschreibung, sondern das Setzen einer Grenze solchen Beschreibens. Wo war dann da das Problem?
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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 09 Okt 2018 19:49 #43294

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Hallo Martin,
ich antworte dir noch ein weiteres Mal, dann sollten wir es hier aber gut sein lassen oder einen eigenen Faden aufmachen.

Martin-O schrieb: ... Deinen Ausführungen zu Emergenz kann ich so zustimmen. Es ist ein Akzeptieren, dass es Leben, v. a. menschliches Leben mit einer Geistdimension gibt, ohne dies in ein einheitliches Weltbild zu pressen. Aber das genau war meine Ausgangsthese: Dass Leben und „Geist“ etwas ist, was physikalisch nicht beschreibbar ist. Emergenz ist keine physikalische Beschreibung, sondern das Setzen einer Grenze solchen Beschreibens. Wo war dann da das Problem?

Wo das Problem ist? Zum Teil sehe ich das Problem darin, dass du meine Worte, sei es irrtümlich oder absichtlich, geradezu in ihr Gegenteil verkehrst. Wo bitte habe ich geschrieben, dass Leben und "Geist" etwas ist, was physikalisch nicht beschreibbar ist? Ich behaupte weiterhin das Gegenteil. Du schreibst:

Emergenz ist keine physikalische Beschreibung, sondern das Setzen einer Grenze solchen Beschreibens.

Wie kommst du darauf? Was sollte Emergenz denn anderes sein als eine physikalische Beschreibung eines komplexen Systems, dessen wesentliche Eigenschaften dadurch bestimmt sind, dass sie nur vom Systemganzen und nicht von seinen Einzelteilen her verstehbar sind?

Ein letzter Punkt, der mir noch aufgefallen ist. Warum gibt es bei dir den Geist manchmal mit und manchmal ohne Anführungszeichen? Was ist der Unterschied zwischen Geist und "Geist"?

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 09 Okt 2018 20:10 #43296

Thomas schrieb: Nichts deutet darauf hin, dass es umgekehrt sein könnte.

Wenn du ein Indiz kennst, dann stelle es vor.

Thomas


Ich habe das an anderer Stelle schon mal angemerkt: Was wäre, wenn die Raumzeit sich erst um das entspinnt, was wir als Teilchen, oder Wellenfunktionskollapse bezeichnen?

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 09 Okt 2018 22:47 #43310

Dewestermann,
ne, das scheint nicht so zu sein. Die Raumzeit scheint ein Ding zu sein, ein Ding mit Eigenschaften.
Und die Materie und die Dunkle Materie sind lediglich Inhaltsstoffe, die aber mit dieser Raumzeit interagieren.
Die Materie scheint so eine Art Pulverdampf des Urknalls zu sein. Die Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie ist dabei unklar. Keiner weiß, woher die tatsächlich kommt.
Tatsache ist aber, dass Materieverdichtungen zu Verformungen der Raumzeit führen.
Das Verwunderliche an dem Ganzen ist doch gerade dieser Zusammenhang. Wieso hat Materie überhaupt einen Einfluss auf die Raumzeit ?
Naturphilosophisch nachgedacht würde ich die Frage in den Raum stellen, dass die Tatsache, dass Materie und die Raumzeit einer Wechselwirkung unterliegen, auf einen gewissen Verwandschaftsgrad hindeutet. Die zwei sollten irgend etwas miteinander zu tun haben. Andernfalls würden ja Materieverdichtungen die Raumzeit nicht beeinflussen können, sprich keine Krümmungen, keine Kräuselungen (Gravitationswellen) hervorrufen.

Wäre schon wieder ein eigener Thread zum Thema Naturphilosophie.

Thomas

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 10 Okt 2018 07:51 #43315

Hi, Martin-O
„wes das Herz voll ist, des geht der Mund über“
Also, wenn deine Zielsetzung ist, den Thread- Teilnehmern hier einen spirituellen Geist als alternative abzubieten, der das ursachenlose (indeterministische) Urknall-Ereignis deiner Meinung nach plausibler machen soll, dann stören deine Einwände in einer Gemeinschaft von eingefleischten Atheisten und ich kann dir daher nur empfehlen das Angebot von stm in betracht zu ziehen, also einen eigenen Thread zu eröffnen. Denn deine Argumente haben daher nur destruktiven Charakter. Du opponierst gegen jeden Begriff oder Sachverhalt, der dem Gottesakt der Schöpfung widerspricht.

Wenn das alles währe, dann könnte man dich einfach überspringen, aber nein, du bringst auch noch zusätzliche, nicht besonders deeskalierende, Beiträge mit ein. Ich finde deine Vorgehensweise entspricht nicht deinem intellektuellen Potenzial, das ganz offensichtlich in dir steckt. Ich persönliche empfinde das als Verlust, das dieses Potential ungenutzt bleibt, wenn du nicht wirklich konstruktiv am Thema hier arbeitest.

Und für dein Gegenargument, "du könntest es ja nicht so stehen lassen", da biete ich dir folgendes Gegenargument:
„Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem ander(e)n zu“[/i]
Um dieses können auch Atheisten verstehen, warum nicht auch du?

@für Thomas
Ich hoffe bei dem geistigen Gefecht, das du hoffentlich nicht meine Fragen dabei übersehen hast.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 10 Okt 2018 18:37 #43329

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Thomas schrieb: Dewestermann,
ne, das scheint nicht so zu sein. Die Raumzeit scheint ein Ding zu sein, ein Ding mit Eigenschaften.
Und die Materie und die Dunkle Materie sind lediglich Inhaltsstoffe, die aber mit dieser Raumzeit interagieren.
Die Materie scheint so eine Art Pulverdampf des Urknalls zu sein. Die Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie ist dabei unklar. Keiner weiß, woher die tatsächlich kommt.
Tatsache ist aber, dass Materieverdichtungen zu Verformungen der Raumzeit führen.
Das Verwunderliche an dem Ganzen ist doch gerade dieser Zusammenhang. Wieso hat Materie überhaupt einen Einfluss auf die Raumzeit ?
Naturphilosophisch nachgedacht würde ich die Frage in den Raum stellen, dass die Tatsache, dass Materie und die Raumzeit einer Wechselwirkung unterliegen, auf einen gewissen Verwandschaftsgrad hindeutet. Die zwei sollten irgend etwas miteinander zu tun haben. Andernfalls würden ja Materieverdichtungen die Raumzeit nicht beeinflussen können, sprich keine Krümmungen, keine Kräuselungen (Gravitationswellen) hervorrufen.
Wäre schon wieder ein eigener Thread zum Thema Naturphilosophie.
Thomas

Nun, es bezweifelt niemand, dass die Raumzeit Eigenschaften besitzt.
Man könnte ihr allerdings Eigenschaften verleihen, die sie erst zur "Erzeugung von Materie" zwingt. Einer ihrer Eigenschaften könnte die Bildung des Higgsfeld sein. Und Materie wäre dann lediglich die Verdichtung (=Krümmung) der Raumzeit.
Somit würde nicht die Materie die Raumzeit beeinflussen, sondern die Raumzeit die Materie, sogar soweit, dass sie erst durch diese Beeinflussung (Eigenschaft) entsteht. Aus der der Raumzeit " emergiert " quasi die Materie.
Das verstehe ich unter "... dass es umgekehrt sein könnte."
Man könnte dann ohne Probleme die Raumzeit mit der Dunklen Energie gleichsetzen und die Beobachtung des Verhältnis von Raumzeit und Materie so wie eine Art Emulsion sehen.

MfG
WL01

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MfG
WL01

Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 10 Okt 2018 20:03 #43336

@ stm
Nun, dann haben wir wohl aneinander vorbei geredet, das tut mir leid.
Wovon Du sprichst, kann ich nur als interdisziplinäre Sichtweisen ansehen. Ist es mit physikalischen Methoden vereinbar, wenn man etwas nicht analysieren darf, weil eine holistische Sicht vorgegeben wird? Ist das nicht eine Methode einer Wissenschaft des Lebendigen (früher galt die Einteilung: Geisteswissenschaft – Naturwissenschaft; ich finde die Unterscheidung Wissenschaften des Unbelebten und des Lebendigen angemessener)? Welchen Sinn hat es, dem das Etikett „physikalisch“ aufzudrücken?
Zum Untersuchen eines Objekts braucht man diesem Objekt angemessene Methoden, deswegen gibt es unterschiedliche Wissenschaften. Mir kommt es so vor, dass Du eine Einheitswissenschaft beschreibst und sie Physik nennst.
Holistische Größen, die nicht auf Physik reduzierbar sind, sind eben keine Objekte der Physik.
Alles Andere hat m. E. keinen Sinn.
„Geist“ setze ich – nicht konsequent - in Anführungszeichen, weil das Wort missverständlich ist, wie man an ComputerPeter sieht.

@ ComputerPeter 43315
Hier geht es um Naturphilosophie und dazu gehört nicht nur der Urknall, sondern die ganze Natur, in der eben auch Lebewesen herumlaufen, sogar Menschen, die denken können. Ohne das braucht man das Wort „Wissenschaft“ gar nicht in den Mund nehmen.
Denken ist eine geistige Sache, also ist jeder Naturphilosophie vorgegeben, auch den Geist mit einzubeziehen – egal, welche Antworten man dann dabei hat.
Wenn Du das ausschließen willst, dann willst Du eben keine Naturphilosophie betreiben.
Das hat mit dem Glauben erst mal nicht viel zu tun.
Hier ist auch keine Gemeinschaft von Atheisten, es gibt hier Agnostiker, Christen und sicher auch andere.
Und was findest Du destruktiv? Dass ich Deiner Weltanschauung nicht folge oder was?

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 11 Okt 2018 14:35 #43375

Hi, Martin-O
Ich schlage einfach vor, wir respektieren uns gegenseitig. Schell, sofort und anstandsvoll korrekt.

Du interpretierst meine Ansicht nicht um, damit sie deiner Ansicht nach stimmig zu deiner Zielsetzung sind. Zu deutsch: „du drehst mir nicht das Wort im Munde um“. Dann muss ich nicht auf deine Entfremdung meiner Worte antworten. Das sind meine Empfindlichkeiten und ich erkläre mich selbst für unbelehrbar, in Hinsicht meiner aktiven atheistischen Überzeugung.

Ich respektiere im Gegenzug deine Ansicht und lasse alles so stehen, wie du es geschrieben hast, denn meine Ansicht kennst du bereits und ich habe nicht vor in Richtung deiner Empfindlichkeiten dich zu meiner atheistischen Sichtweise zu bekehren, weil ich dich in Hinsicht atheistischer Überzeugungen für unbelehrbar halte.

Also, wenn ich etwas sagte, dann war es sicherlich eine Antwort darauf, dass du meine Worte destruktiv missbrauchst, um in deine geliebte Thematik einzulenken. Das sehe ich gar nicht gerne, wenn religiöse Dinge an mir haften bleiben, weil manche Leute hier zu wendig darauf achten, wer hier wirklich, was gesagt hat und ob sie es überhaupt verstehen, was gemeint war. Und wie du siehst, können solchen Leute nicht ihre Emotionen verbergen, was ich persönlich als unangenehm und destruktiv empfinde.

Ansonsten habe ich nichts an einer neutralen Diskussion, aber ich versichere dir, meine Inhalte werden immer versuchen rein deterministisch die Natur der Dinge zu beschreiben und maximal noch den philosophischen Sinn der Religionsbücher interpretieren. Denn ich finde, dass das sogar ein Thema für mich und bestimmt auch für andere sein kann, wenn man emotionslos den philosophischen Inhalt religiöser Bücher untersuchen könnte. Denn wie man sieht der konkrete Bedarf ist da, man müsste nur lernen mit einander umzugehen und sich gegenseitig zu respektieren. Das ist aber sicherlich ein illusorischer Gedanke, weil ich mir sicher bin, dass das ClausS nicht gerne sieht, denn das wird bestimmt der absolute Nährboden für ForenTrolle.


Etwas Spaßiges, Blödsinniges:
Kennst du den Unterschied zwischen Theologie und Wissenschaft?
Die Theologen wissen, dass sie glauben und versuchen das wissenschaftlich zu belegen.
Die Wissenschaftler glauben, dass sie wissen und versuchen das glaubhaft zu belegen.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 14 Jan 2019 21:21 #47038

Historisch betrachtet ist die Naturphilosophie die Mutter der Naturwissenschaften; dementsprechend hat sie die allgemeine Aufgabe, die flügge gewordenen Einzeldisziplinen der Naturwissenschaften zusammenzuhalten, deren Ergebnisse zu koordinieren, Beziehungen herzustellen und zu einem Weltbild zu formen. Dies ist ihre integrative Funktion.
In ihrer spezifischen Form der Erkenntnistheorie hat sie die Aufgabe, zu untersuchen, ob, wie und unter welchen Bedingungen eine Erkenntnis der Natur & Naturprozesse möglich ist.
In ihrer spezifischen Form der Wissenschaftstheorie hat sie die Aufgabe, zu untersuchen, mit welchen Methoden, Begriffen, Definitionen, Axiomen und Sprachsystemen die Einzelwissenschaften arbeiten und ob diese logisch & methodisch abgesichert sind. Hierzu gehört unabdingbar auch eine historisch-genealogische Betrachtung der Einzelwissenschaften nach dem Motto: die Gegenwart ist nur verstehbar, wenn man ihre Vergangenheit kennt. Mit diesen beiden Formen übernimmt sie ihre analytische Funktion.

Beispiel: Die Quantentheorie(n)
Eine genealogische Betrachtung ergibt folgendes Resultat:

M. PLANCK entdeckt 1900 das Gesetz der Strahlung schwarzer Körper, indem er unter Anwendung der BOLTZMANN'schen Statistik zwischen den zwei begrenzt gültigen Formeln von WIEN und RAYLEIGH interpoliert mit dem Ergebnis, dass die Energie gequantelt ist: E = n hv (n = 1,2,3, …). Dies war theoretisch unbegründet und unverstanden!

N. BOHR stellt 1913 zur Erklärung der Atomspektren sein quantentheoretisches Atommodell (methodisch war es eher ein mechanisch-elektrodynamisches Zwittermodell) vor mit einer ganzen Reihe unbewiesener Postulate: Problem des Quantensprungs, Geheimnis der ganzen Zahlen, Stationarität umlaufender Elektronen, Gültigkeit nur für H-Spektrum.

L. de BROGLIE kommt 1923 auf die Idee, allen Materieteilchen Wellencharakter zuzuweisen: lambda = h/p. Auch dies theoretisch unbegründet und unverstanden.

W. HEISENBERG veröffentlicht 1925 seine Matrizenmechanik, später seine Unschärferelationen mit der Folgerung, Kausalität & Determinismus seien real nicht mehr gültig und infolgedessen ebenso exakte Prognostizierbarkeit.

E. SCHRÖDINGER stellt 1926 seine Wellenmechanik unter Verwendung der de-Broglie’schen Materiewellen vor, wobei er verzweifelt feststellen musste, dass er nicht wusste, was da in seinen Dgl. überhaupt schwingt.

M. BORN drückt der Schrödinger-Glg. durch Quadrieren der ψ-Fkt. einen wahrscheinlichkeitstheoretischen Charakter auf, weil nur so sich Übereinstimmung mit den Messresultaten erzielen ließ. Auch dies theoretisch unbegründet und unverstanden.

Diese Beispiele verdeutlichen die Verquertheit der Quantentheorie (von nun mit dem Attribut: wen sie nicht verrückt macht, der hat sie nicht verstanden!)
Dementsprechend geistert (leider) immer noch die Kopenhagener Deutung durch die Lehrbücher der Physik:
1. Aufhebung des Kausalsatzes
2. Aufhebung der klassischen Objektivierung
3. Einführung des prinzipiell-statistischen Charakters einzelner Teilchen
4. Aufhebung des klassischen Substanzbegriffes durch Einführung der Komplementarität
5. Korrespondenzprinzip zwischen dem indeterministischen Mikrobereich und deterministischen Makrobereich bei h -> 0.
6. Interferenz von Wahrscheinlichkeiten, Kollaps der ψ-Fkt.

Naturphilosophie hat nun zu fragen:
Gibt es verlässliche Begründungen für die problematischen Stellen?
Gibt es saubere lückenlose Ableitungen & Querbeziehungen?
Welche Rolle spielt die Mathematik bei der Interpretation von Theorien?
Wird Mathematik entdeckt oder erfunden?
Um eines klarzustellen:
Es geht nicht um die mathematische Physik; die Formeln der QT sind empirisch hochgesichert, sie ist eine der am umfangreichsten getesteten Theorien überhaupt.
Das mag den Physiker befriedigen, indes den Philosophen macht es verrückt!
Ich kenne 4 Formulierungen der QT:
HEISENBERG's Matrizenmechanik – SCHRÖDINGER's Wellenmechanik – BOHM's Deterministische Mechanik – HOYER's Synthetische QT; alle im Großen & Ganzen äquivalent. Sie kommen zu den gleichen überprüfbaren Vorhersagen, obwohl sie völlig unterschiedliche Voraussetzungen, Methoden & Verfahren haben.
Wer von den 4 trifft nun die Wirklichkeit?
Das, meine ich, ist NATURPHILOSOPHIE !!!
Folgende Benutzer bedankten sich: stm, D.Rajic

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 15 Jan 2019 11:56 #47066

Sargon schrieb: Wer von den 4 trifft nun die Wirklichkeit?
Das, meine ich, ist NATURPHILOSOPHIE !!!

Keine der 4

Wen 4 Menschen nur verschiedene Teile der Wirklichkeit sehen können und sie dann zu beschreiben versuchen haben alle 4 zwar recht aber keine der Beschreibungen beschreibt die Wirklichkeit .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 15 Jan 2019 12:13 #47068

heinzendres schrieb:
Wen 4 Menschen nur verschiedene Teile der Wirklichkeit sehen können und sie dann zu beschreiben versuchen haben alle 4 zwar recht aber keine der Beschreibungen beschreibt die Wirklichkeit .

Es gibt Wirklichkeiten, die kann man von beliebig vielen Seiten betrachten und diese bleiben immer wirklich, z.B.: Die Bienen werden immer weniger. Diese Wirklichkeit ist nicht so interessant als wie die oben beschriebenen Wirklichkeiten, jedoch wesentlich relevanter.
.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 16 Jan 2019 01:54 #47111

Hallo heinzendres,
ich denke mal, dass man das nun so pauschal nicht behaupten kann. Der eine oder andere kommt der Realität doch etwas näher als der andere oder eine!

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 16 Jan 2019 23:33 #47161

Sargon schrieb: Hallo heinzendres,
ich denke mal, dass man das nun so pauschal nicht behaupten kann. Der eine oder andere kommt der Realität doch etwas näher als der andere oder eine!

Nur können wir das wegen Unkenntnis der Wirklichkeit aber nicht beurteilen .

Es ist aber auch nicht so das man sagen könnte die eine Theorie ist am besten vergesst die anderen , sondern um der Wirklichkeit nahe zu kommen braucht man das Bild das alle 4 im Verbund ergeben .

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 16 Jan 2019 23:41 #47163

badhofer schrieb: Es gibt Wirklichkeiten, die kann man von beliebig vielen Seiten betrachten und diese bleiben immer wirklich, z.B.: Die Bienen werden immer weniger. Diese Wirklichkeit ist nicht so interessant als wie die oben beschriebenen Wirklichkeiten, jedoch wesentlich relevanter.


Wird diese frage nicht irrelevant wen Monsanto äh Bayer AG einen neuen hybriden auf den Markt bringt der keine Bienen benötigt :(

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 17 Jan 2019 14:36 #47201

heinzendres schrieb:
Wird diese frage nicht irrelevant wen Monsanto äh Bayer AG einen neuen hybriden auf den Markt bringt der keine Bienen benötigt :(

Wird die Frage, ob neue hybriden keine Bienen mehr benötigen, nicht irrelevant, wenn Silicon Valley KI`s auf den Markt bringt, die keine Menschen mehr benötigen? :(
.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 24 Jan 2019 19:05 #47640

Ich denke es teilt sich wie folgt auf:
Naturwissenschaft. klärt das Was
Philosophie klärt das Warum
und sobald ein Wille ins Spiel kommt sind wir in der Theologie.

Und die wichtigste Frage der Naturphilosophie wurde nicht beantwortet, Atomos oder Punkt. Ist es ein körperlicher Kosmos oder ein mathematischer. Das ist so fundamental das es einem jedem Menschen sogar jegliche Einflussnahme auf die eigene Handlung versagen kann.
Die Naturwissenschaften, und auch grade die Physik, sind der Philosophie davon galoppiert, die Vereinbarkeit von Erkenntnissen und Kultur ist nicht mehr gegeben. Die Naturphilosophie hat es nicht geschafft eine Kultur zu entwickeln die dem gewachsen wäre. Und das ist doch die eigentliche Aufgabe der Philosophie Kultur zu entwickeln, warum wurde dieses Feld nur den Ökonomen überlassen?

Nach meiner Ansicht wäre das erste was die Naturphilosophie zu klären hätte bezüglicher der Physik:
sind die Veranschaulichungen, also Verfälschungen und bewusste Irreführung zulässig?
Wem hat sich nicht die Kugel auf dem dehnbaren Karo-Tuch eingebrannt, auch wenn die meisten hier dieser Vorstellung entwachsen sein mögen, so bleibt es doch das was der größte Teil der Menschen als Raumkrümmung nach ART als Wirklichkeit verstehen..

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 24 Jan 2019 21:12 #47651

Zenon schrieb: "Die Naturwissenschaften, und auch grade die Physik, sind der Philosophie davon galoppiert, die Vereinbarkeit von Erkenntnissen und Kultur ist nicht mehr gegeben. Die Naturphilosophie hat es nicht geschafft eine Kultur zu entwickeln die dem gewachsen wäre"

Wie soll sie auch? Man muss sich ja nur mal anschauen, wie in diesem "naturphilosophischen Forum" das Thema "Was verstehen wir unter Naturphilosophie?" abgehandelt wird; Interesse oder gar Begeisterung sieht anders aus!

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 24 Jan 2019 21:13 #47652

Zenon schrieb: Nach meiner Ansicht wäre das erste was die Naturphilosophie zu klären hätte bezüglicher der Physik:
sind die Veranschaulichungen, also Verfälschungen und bewusste Irreführung zulässig?


Sehr gut , ich sehe noch die erweiterung .
wie weit darf man ein gedankenexperiment manipulieren um ein gewünschtes ergebniss zu bekommen .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 24 Jan 2019 21:25 #47653

heinzendres schrieb:
wie weit darf man ein gedankenexperiment manipulieren um ein gewünschtes ergebniss zu bekommen .

Ich glaube schon, dass Gedankenexperimente incl. deren Manipulation, um ein gewünschtes Ergebnis zu kommen, uneingeschränkt zulässig sein sollten. Wie sonst sollte man sich empor irren? Die Ergebnisse sollten jedoch als solche gekennzeichnet sein.

Ist eigentlich das gesamte Thema "Dunkle Materie und Dunkle Energie" auch nur ein Gedankenexperiment?
.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 24 Jan 2019 23:25 #47666

badhofer schrieb:

heinzendres schrieb:
wie weit darf man ein gedankenexperiment manipulieren um ein gewünschtes ergebniss zu bekommen .

Ich glaube schon, dass Gedankenexperimente incl. deren Manipulation, um ein gewünschtes Ergebnis zu kommen, uneingeschränkt zulässig sein sollten. Wie sonst sollte man sich empor irren? Die Ergebnisse sollten jedoch als solche gekennzeichnet sein.

.


also ist es für dich in ordnung Gravitation impulserhaltung naturkonstanten wie die LG und so weiter aus einem gedankenexperiment zu entfernen wen sie dem gewünschtem ergebniss im wege stehen .

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 25 Jan 2019 20:14 #47698

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Zenon schrieb: Und die wichtigste Frage der Naturphilosophie wurde nicht beantwortet, Atomos oder Punkt. Ist es ein körperlicher Kosmos oder ein mathematischer. Das ist so fundamental das es einem jedem Menschen sogar jegliche Einflussnahme auf die eigene Handlung versagen kann.

Und wohin tendierst du? Im Grunde finde ich keins von beiden plausibel, den Materialismus ebenso wenig wie den platonischen Idealismus. Noch unwahrscheinlicher erscheint mir freilich der Deismus. Aber ich habe auch keinen besseren Vorschlag anzubieten außer diesem: die Frage muss ehrlicherweise offen bleiben. Von daher ist es in meinen Augen kein Nachteil, wenn die Naturphilosophie diese Frage nicht beantwortet. Ich halte sie auch nicht für die wichtigste, aber vielleicht die naheliegendste.

Zenon schrieb: Nach meiner Ansicht wäre das erste was die Naturphilosophie zu klären hätte bezüglicher der Physik:
sind die Veranschaulichungen, also Verfälschungen und bewusste Irreführung zulässig?

Nach der wichtigsten Frage nun also das erste zu Klärende. Sind Veranschaulichungen Verfälschungen? Und sind Verfälschungen bewusste Irreführung? Oder weiter zugespitzt: ist Didaktik gleichzusetzen mit Lüge? Mir scheint, da bist du ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Irgendwo muss der Lehrer seinen Schüler ja abholen. Dass Vereinfachungen natürlich ihren Preis haben, wird dir keiner abstreiten. Da mir der mathematische Formalismus nicht vertraut ist, bin ich immer dankbar, wenn sich jemand die Mühe macht, abstrakte Formeln in anschauliche Bilder und verständliche Begriffe zu übersetzen.

Deine beiden Fragen betreffen also zum einen den "Urgrund" des Wirklichen, zum anderen die Didaktik. Fehlt noch die Frage nach der Wissenschafts- und Erkenntnistheorie selbst, also die Frage, wie genau wissenschaftliches Wissen generiert wird. Und daran anschließend die Frage, wie zuverlässig diese Methode ist und ob es nicht noch andere Weisen des Wissens von der Natur gibt. Man muss ja Natur nicht zwangsläufig mit dem gleichsetzen, was der wissenschaftlichen Methode zugänglich ist. Die Romantiker waren da jedenfalls ganz anderer Meinung. Man mag von ihnen halten, was man will, aber sie haben eine wichtige Frage aufgeworfen.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 25 Jan 2019 21:33 #47705

Zenon schrieb: Nach meiner Ansicht wäre das erste was die Naturphilosophie zu klären hätte bezüglicher der Physik:
sind die Veranschaulichungen, also Verfälschungen und bewusste Irreführung zulässig?

Warum sind Veranschaulichungen Verfälschungen oder bewusste Irreführung?

Zenon schrieb: Wem hat sich nicht die Kugel auf dem dehnbaren Karo-Tuch eingebrannt, auch wenn die meisten hier dieser Vorstellung entwachsen sein mögen, so bleibt es doch das was der größte Teil der Menschen als Raumkrümmung nach ART als Wirklichkeit verstehen..

Ich finde nicht dass der größte Teil der Menschheit ein eingedelltes Karo Tuch auf dem eine Kugel liegt als "die Wirklichkeit" versteht :lol:
Es ist nur ein bildlich / gedankliches Hilfsmittel ( in der Art eines Gleichnisses) um die Wechselwirkung der Raumzeit mit
Energie / Materie zu veranschaulichen. Ist genauso wie das Luftballon Modell dass bildlich versucht die Expansion des Universums
darzustellen. Jeder Mensch weiß doch dass ein eingedeltes Kaor Tuch oder ein aufgeblasener Luftballon nicht die
Raumzeit oder die Wirklichkeit ist (die meisten jedenfalls, hehe..)
Das sind keine Verfälschungen oder Irreführungen der Physiker sondern nur einfache bildliche Veranschaulichungen um
hochkompliziertes vereinfacht für Laien darzustellen.
Hast du denn bessere bildliche Veranschaulichungen? Würde mich freuen, suche danach aber mir fällt da nix besseres ein :dry:
LG

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 26 Jan 2019 18:54 #47753

@Zenon: "Und die wichtigste Frage der Naturphilosophie wurde nicht beantwortet, Atomos oder Punkt. Ist es ein körperlicher Kosmos oder ein mathematischer."
Das ist in der Tat eine der wichtigsten Aufgaben, denn viele Physiker - vor allem US-Physiker - glauben, alles was mathematisch ist, ist auch real in der Natur. In der euklidischen Geometrie gibt es Punkte mit Dim = 0, gibt es Linien mit Dim = 1, gibt es Singularitäten (s. Punkt) und Unendlichkeiten; all' diese mathematischen Ausdrücke gibt es nicht in der Natur!
In der QT ist die Wahrscheinlichkeitsamplitude ein mathematischer Ausdruck und nicht wirklich eine Amplitude, wie z.B. bei EM-Wellen!
Es gibt immer wieder Probleme, wenn reine und/oder mathematische Begriffe hypostasiert werden, also so getan wird, als seien sie gegenständlich! Was da in der QT kollabiert, ist nicht das Elektron, sondern die W-Glg. (oder der Verstand mancher Physiker!)

@Zenon: "Nach meiner Ansicht wäre das erste was die Naturphilosophie zu klären hätte bezüglicher der Physik:
sind die Veranschaulichungen, also Verfälschungen und bewusste Irreführung zulässig
"
Ich glaube, Veranschaulichungen sind nicht per sé Verfälschungen, sondern mehr oder weniger gelungen. Einsteins Gedankenexperimente fand ich immer sehr hilfreich; wenn allerdings in einer (tut mir leid, schon wieder amerikanischen) Dokumentation das menschliche Auge als Beobachtungsinstrument, dass den Kollaps der ψ-Fkt. auslöst, dargestellt wird, oder wenn der Tunneleffekt damit erklärt wird, dass das Elektron sich Energie aus der Zukunft "leiht", dann ist das m.E. schon ganz hart an der Kante !!

Da müsste die Naturphilosophie den Physikern gerne mal auf den Cortex klopfen!
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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 26 Jan 2019 21:14 #47766

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Sargon schrieb: ... viele Physiker - vor allem US-Physiker - glauben, alles was mathematisch ist, ist auch real in der Natur.

Hast du dafür Belege? Verkämpfst du dich hier nicht an Pappkameraden? Das würde ja bedeuten, dass Experimente überflüssig wären, dass auf die empirische Bestätigung von Hypothesen verzichtet werden könnte, weil die Mathematik allein schon ausreicht, um festzustellen, was ist. Ich vermute aber eher, dass du da was falsch verstanden hast. Es gibt tatsächlich etliche Spekulationen darüber, wie die Welt beschaffen sein könnte, die über das verfügbare Wissen hinaus greifen. Spekulationen, die noch keiner empirischen Überprüfung fähig sind. Aber sind US-Physiker tatsächlich so dämlich, dass sie mathematische Spekulation und falsifizierbare Theorie nicht auseinander halten können? Und wo wären wir heute, wenn die alten Griechen nicht spekuliert hätten über den Urgrund des Seins und den Anfang der Welt? Spekulationen, die seinerzeit ohne jegliche Aussicht auf empirische Bestätigung waren, die allein logischen Schlussfolgerungen entsprungen waren?

Sargon schrieb: In der QT ist die Wahrscheinlichkeitsamplitude ein mathematischer Ausdruck und nicht wirklich eine Amplitude, wie z.B. bei EM-Wellen!
Es gibt immer wieder Probleme, wenn reine und/oder mathematische Begriffe hypostasiert werden, also so getan wird, als seien sie gegenständlich! Was da in der QT kollabiert, ist nicht das Elektron, sondern die W-Glg. (oder der Verstand mancher Physiker!)

Auch hier sehe ich das Problem weniger in der QT als in deinem Verständnis derselben. Dass Wahrscheinlichkeitsamplituden keine materiellen Amplituden sind wie z.B. die Amplituden elektromagnetischer Wellen, steckt ja schon im Begriff. Es ist ein Bild, das dazu dient, Interferenzen zu veranschaulichen, also die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten, die nicht der klassischen Wahrscheinlichkeitstheorie gehorchen.

Sargon schrieb: Da müsste die Naturphilosophie den Physikern gerne mal auf den Cortex klopfen!

Da hätte ich nichts einzuwenden. Hast du da irgendwelche Ideen?

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 27 Jan 2019 00:00 #47779

@stm: "Hast du dafür Belege?"
Ich kann dir ein paar 'raussuchen, wenn du willst.

Im Grunde geht es um die Frage: entdecken oder erfinden wir die Mathematik?
Ersteres wurde von Galilei vertreten ("Die Natur ist in mathematischen Lettern geschrieben") und ein extremer Verfechter ist der US-Physiker Max Tegmark, der behauptet, "dass die Mathematik – ähnlich wie in einem Computerspiel – die gesamte Realität steuert. Für Tegmark besteht die physische Welt ausschließlich aus Mathematik." ( www.welt.de/wissenschaft/article15086374...er-nur-entdeckt.html ).

Die Gegenposition ist, dass wir die Mathematik erfinden: "andere Wissenschaftler wie der britische Physiker und Mathematiker Stephen Wolfram, der die berühmte Software „Mathematica“ konzipierte, halten das hingegen für eine Illusion. Die Mathematik könne nur deshalb vieles gut beschreiben, weil die entsprechenden Formeln und Modelle für genau diese Fragestellungen entwickelt und optimiert worden seien." (ebda.).
Aus der Physikgeschichte lässt sich dieser Prozess ableiten: wir fassen Phänomene zu Systemen zusammen, wobei von allen Eigenschaften, die nicht allen gemeinsam sind, abstrahiert wird und fassen sie in einer algorithmischen Kompression zusammen (einfachstes Beispiel: die idealen Gasgesetze), überprüfen empirisch die entwickelten Glg-en, erweitern & vereinheitlichen sie durch neue Erkenntnisse & Forschung. Dieses Wechselspiel von Theorie & Empirie erzeugt eine gewisse Verlässlichkeit dieses Prozesses; m.a.W. wir entdecken nicht, wir konstruieren! Die "Biographie" der mathematischen Physik legt dies einfach nahe.

Tegmark bleibt den Beweis oder die Erklärung schuldig, wie die Mathematik in die Natur gekommen ist. Das ist nicht trivial. Was veranlasst die Objekte, sich nach mathematischen Gesetzen zu bewegen? Und warum tun einige das nicht, wie sich jeder z.B. anhand der Maxwell-Boltzmann - Geschwindigkeitsverteilung überzeugen kann? Und warum werden mathematische Aussagen immer ungenauer je komplexer die Systeme werden?

@stm: "Auch hier sehe ich das Problem weniger in der QT als in deinem Verständnis derselben"
Ich denke schon, dass ich die QT einigermaßen verstanden habe – nur habe ich mich auch um (seriöse) Alternativen bemüht; ich kenne 4 Formulierungen der QT, die, alle im Großen & Ganzen äquivalent, aber mathematisch einen völlig unterschiedlichen Formalismus verwenden. Gibt dir das nicht zu denken?

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 27 Jan 2019 01:03 #47780

Die Frage, warum Mathematik scheinbar immer mehr die Physik erobert, hat für mich auch einen möglicherweise trivialen und systematischen Grund: Ein LHC, dessen Kosten vermutlich schon in die Region von mehreren Mill. € abgedriftet sind, zeigt uns im eigentlichen Sinne nicht das Higgs-Boson, sondern Zerstrahlungsergebnisse, die nach der Theorie nur durch ein vorher von einem bestehenden Higgs-Boson erzeugt werden können, aber das Boson nicht lange genug bestand um "gesehen" zu werden. Mehrere Hundert Mio. € teure Anlagen bzw. Forschungsprojekte zeigt uns die Realität von Gravitationswellen, die bei uns als Amplitude von so 1/1.000 Protonendurchmesser (!) gemessen werden. Eine unglaubliche Ingenieursleistung abgelesen an so 4 km langen Metallteilen. Beobachtende Wissenschaft scheint aus welchen Gründen auch immer extrem teuer zu sein. Wenn ich jetzt als Wirtschaftswissenschaftler die Frage stelle, wie der ROI aussehen soll, oder gesellschaftlich orientiert die Frage stelle, ob es nicht dringendere Probleme für die Menschheit gibt, ist es auch für Physik-Begeisterte nicht leicht das zu verneinen bzw. überzeugend zu beantworten. Es bedarf wenig Phantasie, dass solche Dinge ihre Akzeptanz verlieren können, insbesondere dann, wenn man hingeht und sagt, dass man Anlagen bauen müsste, die um den Faktor 1.000 sensitiver sind und vielleicht um den Faktor 100 dafür teurer als alles Bisherige werden.

Auf der anderen Seite müssen die forschenden Wissenschaftler nach Forschungsgeldern jagen. Ist es dann nicht einfacher, für Forschungen mit mathematischer Ausrichtung, die nicht unbedingt falsifiziert werden können (wäre eine eigenartige Mathematik, die das fordert) nachzufragen? Falsifikationsmöglichkeiten können ja durchaus genannt werden, wenn sie dann auch ein wenig daran scheitern, dass uns im Moment die Paralleluniversen nicht so gut zugängig sind. Einsteins RTen waren ja auch erst einmal Ergebnis von Intuition und Mathematik.


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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 27 Jan 2019 11:48 #47788

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Sargon schrieb: Im Grunde geht es um die Frage: entdecken oder erfinden wir die Mathematik?
„Ersteres wurde von Galilei vertreten ... und ein extremer Verfechter ist der US-Physiker Max Tegmark... Für Tegmark besteht die physische Welt ausschließlich aus Mathematik."
Die Gegenposition ist, dass wir die Mathematik erfinden: "Die Mathematik könne nur deshalb vieles gut beschreiben, weil die entsprechenden Formeln und Modelle für genau diese Fragestellungen entwickelt und optimiert worden seien."

Soweit es Tegmark betrifft, gebe ich dir recht. Seine Hypostasierung der Mathematik hat bei mir die Skepsis gegenüber mathematischen Spekulationen mit Unendlichkeiten wachsen lassen. Aber Tegmark ist nicht die Physik. Auch dürfte er sich des spekulativen Charakters seiner Überlegungen bewusst sein. Im Übrigen steht er in einer altehrwürdigen Tradition, die man bis auf Pythagoras und Platon zurückführen kann.

Sargon schrieb: Tegmark bleibt den Beweis oder die Erklärung schuldig, wie die Mathematik in die Natur gekommen ist. Das ist nicht trivial.

Wenn Tegmark meint, dass die physische Welt Mathematik ist, macht es für ihn ja überhaupt keinen Sinn zu erklären, wie die Mathematik in die Natur gekommen ist. Entweder ist beides dasselbe oder verschieden. Nur wenn man von einer Verschiedenheit ausgeht ist die Frage, warum mathematische Formeln natürliche Phänomene so überaus erfolgreich beschreiben, sinnvoll.
Mir persönlich erscheint die Position von Stephen Wolfram auch sehr viel plausibler, dass nämlich die Mathematik nur deshalb vieles gut beschreiben kann, weil die entsprechenden Formeln und Modelle für genau diese Fragestellungen entwickelt und optimiert worden sind. In diesem Sinne ist die passende Mathematik konstruiert. Aber sie ist eben dermaßen gut konstruiert, dass sich aus den mathematischen Beschreibungen neue Lösungen berechnen lassen, die dann im Nachhinein nicht selten durch empirische Beobachtung wieder gestützt werden. Insofern: wir konstruieren und entdecken.

Was mich persönlich fasziniert ist die Tatsache, dass man bestimmte Begriffe miteinander multiplizieren kann und auf diesem Weg einen dritten Begriff als Produkt der beiden anderen definieren kann. Dass dergleichen überhaupt funktioniert, ist schon erstaunlich, schließlich stammen die Begriffe ursprünglich aus der komplett anderen Sphäre der Umgangssprache. Dass Zahlen und Begriffe derart innig miteinander verheiratet werden können, gibt mir immer wieder zu denken.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 27 Jan 2019 21:57 #47816

Hallo stm;
hier die versprochenen Belege:

Dokumentation: Brian Green - Der Stoff aus dem der Kosmos ist Teil 3 Quantensprung (USA):
David Kaiser (MIT) zur ψ2-Fkt,: „Seltsamerweise scheint also das Elektron selbst ein Wust von Möglichkeiten zu sein“
Ders. zu Einsteins Mond-Analogie: „Soll die Realität des Universums davon abhängen ob wir gerade zufällig hinsehen“?

Dokumentation: Geheimnisse des Universums – Kleinste Teilchen (USA 2011):
Alex Fillipenko zum Doppelspalt: "Ein Teilchen kann zugleich an 2 Orten sein."
"Meine Augen sind geschlossen: Welle - meine Augen sind geöffnet: Teilchen." (mit entsprechenden Bildern einer Person)
"Das Elektron reist in die Zeit zurück."
Erklärung Tunneleffekt: "Das Teilchen borgt sich Energie aus der Zukunft."

Lit.: Aatish Bhatia in: Sean Carroll, The particle at the end of the universe S. 35 (USA 2012):
“Quantenmechanik in 5 Worten: Nicht hinschauen: Welle – Hinschauen: Teilchen“
Diese Beispiele mögen reichen, sind aber bei weitem nicht die einzigen.

@stm: "Aber sie ist eben dermaßen gut konstruiert, dass sich aus den mathematischen Beschreibungen neue Lösungen berechnen lassen, die dann im Nachhinein nicht selten durch empirische Beobachtung wieder gestützt werden. Insofern: wir konstruieren und entdecken."
Das ist wahrhaft salomonisch! Aber es stimmt, diese Dialektik von Entdecken & Konstruieren würde ich auch favorisieren.

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Was verstehen wir unter Naturphilosophie? 27 Jan 2019 23:31 #47828

stm schrieb:
Wenn Tegmark meint, dass die physische Welt Mathematik ist, macht es für ihn ja überhaupt keinen Sinn zu erklären, wie die Mathematik in die Natur gekommen ist. Entweder ist beides dasselbe oder verschieden. Nur wenn man von einer Verschiedenheit ausgeht ist die Frage, warum mathematische Formeln natürliche Phänomene so überaus erfolgreich beschreiben, sinnvoll.


Beim lesen dieser Sätze kam mir der Gedanke, ob man einen einzigen Gedanken, der durch unser Bewusstsein geht, überhaupt mathematisch beschreiben kann.
Wenn nicht, dann stellen sich so einige Fragen.
Ich bin der Meinung, dass wir über das eigentliche Instrument mit dem wir die Welt erkennen und beschreiben wollen (können), nämlich das Bewusstsein( Geist) viel weniger wissen, als über das physikalische Universum.
Ist Verstand mathematisch beschreibbar?
Ich persönlich denke, nein.

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