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THEMA: Vom Ende zum Anfang

Vom Ende zum Anfang 11 Okt 2018 18:47 #43387

Hallo Liebe Wissensdurstige,

ich habe Neulich eine Idee gehabt, und zwar ist es doch so, dass die Entropie im Universum irgendwann ein Maximum erreicht hat.
Wenn es dann soweit ist und das letzte Atom bzw. Teilchen sich "aufgelöst" hat, dann kann die Zeit nicht mehr bestimmt werden.
Ich weiß jetzt nicht wie sich das mit dem Raum verhält, aber ich glaube ohne Zeit wird der Raum dann ja auch "unendlich" bzw. nebensächlich.
Davon ausgehend gibt es aber noch immer die Quantenmechanik und damit auch weiterhin Fluktuationen. Und da es ja quasi unendlich viel Zeit gibt, könnte doch daraus mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sich ein neues Universum wie dieses bilden und der Anfang allen Seins nimmt wieder seinen Lauf :-)!

Ich hoffe ich konnte meine Idee einigermaßen verständlich rüber bringen. Man muss auch dazu sagen, dass ich der absolute Physik-Laie bin.
Aber könnte es theoretisch so ablaufen oder gibt es Gesetze die dagegen sprechen?
Würde mich darüber freuen, wenn jemand mit "Ahnung" dazu was sagen könnte :-)

Mit den besten Grüßen,
Raveshaw

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Vom Ende zum Anfang 12 Okt 2018 16:17 #43439

So wie es momentan aussieht, wird das Universum sich zukünftig beschleunigt ausdehnen. Zudem konnte noch kein Protonenzerfall beobachtet werden, so dass diese als stabil gelten.

Daher erscheint mir keine Möglichkeit, ein Energie-Maximum im Universum zu erreichen.

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Vom Ende zum Anfang 12 Okt 2018 17:40 #43447

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Big Freeze ??

Das Universum kann möglicherweise dem Wärmetod durch Quantenfluktuationen entgehen, die einen neuen Urknall in etwa {\displaystyle 10^{10^{56}}} 10^{10^{56}} Jahren verursachen können.[33]
Über eine unendliche Zeit könnte nach dem Wiederkehrsatz eine spontane Reduktion von Entropie stattfinden, hervorgerufen durch Fluktuationen (siehe auch Fluktuationstheorem)


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Vom Ende zum Anfang 12 Okt 2018 18:32 #43451

wl01 schrieb: Big Freeze ??


Sehe ich als immer warscheinlicher da Teilchenbeschleuniger ( Hitze ) immer weniger spielraum für neue Physiken lässt

Aber annäherung an die 0K ( Kälte ) immer neues hervorbringt

www.welt.de/wissenschaft/article10855382...ten-aufgespuert.html

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

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Vom Ende zum Anfang 13 Okt 2018 08:46 #43481

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heinzendres schrieb:

wl01 schrieb: Big Freeze ??


Sehe ich als immer warscheinlicher da Teilchenbeschleuniger ( Hitze ) immer weniger spielraum für neue Physiken lässt

Aber annäherung an die 0K ( Kälte ) immer neues hervorbringt

www.welt.de/wissenschaft/article10855382...ten-aufgespuert.html

Ja, scheinbar wird das Higgsfeld nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch bewiesen.
Bezüglich der Trennung von Ladungen, bzw. dem Entstehen von Monopolen.
Da gab es einmal vor vier Jahren das Ergebnis eines Versuches, das in die selbe Richtung ging. Es wurde unter der Bezeichnung "Spontelectric" vermerkt.

"Die Lachgasmoleküle in der oberen Schicht ordnen sich so an, dass das positive Ende des Moleküls zur Oberfläche aufsteigt ", berichtet Brix von ScienceNordic , "die auf der Oberfläche des Films eine Spannung erzeugt".

Sprich durch tiefe Temperaturen trennen sich die Ladungen und erzeugen dadurch hohe Spannungen. Geht auch in Richtung Meißner-Ochsenfeld-Effekt . Womit sich der Kreis wieder schließt:

Der Meißner-Ochsenfeld-Effekt wird zum Beispiel in supraleitenden Magnetlagern oder in supraleitenden Schaltern, sogenannten Kryotronen genutzt.
Die Erklärung des Meißner-Ochsenfeld-Effekts in Form der Ginsburg-Landau-Theorie dient als Vorbild für den sogenannten Higgs-Mechanismus, durch den in der Hochenergiephysik die Masse der Austauschteilchen der elektroschwachen Wechselwirkung generiert wird.


MfG
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