Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3

THEMA: "Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter?

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 09 Mai 2019 22:00 #51772

Für eine Wechselwirkung braucht es Raumzeit, wie sonst, sollte eine Wechselwirkung stattfinden. Ich wiederhole mich, aber ich denke Raumzeit entsteht da wo Wechselwirkung entsteht.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 10 Mai 2019 00:30 #51783

Und um Zeit überhaupt wahrzunehmen braucht es Erinnerung an Vergangenes.
Die Zeit denkt nicht über sich selbst nach.
Gelobt sei das Bewusstsein in diesem Universum, sonst wäre die Zeit ne tote Zeit. Halleluja :silly: ;)

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 10 Mai 2019 10:17 #51792

  • Sargon
  • Sargons Avatar Autor
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Beiträge: 222
  • Dank erhalten: 16

derwestermann schrieb: Für eine Wechselwirkung braucht es Raumzeit, wie sonst, sollte eine Wechselwirkung stattfinden. Ich wiederhole mich, aber ich denke Raumzeit entsteht da wo Wechselwirkung entsteht.

Das unterstellt, dass "Zeit" eine prinzipiell empirisch nachweisbare Wirkung hat. Gibt es dafür handfeste Anhaltspunkte?
ME. werden Wechselwirkungen durch materielle, prinzipiell empirisch nachweisbare kausale Mechanismen und Randbedingungen bewerkstelligt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 10 Mai 2019 21:13 #51810

  • sanftwasser
  • sanftwassers Avatar
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Studiengänge EKW, Physik
  • Beiträge: 110
  • Dank erhalten: 14
@ Zenon; wl01

Mir gehts so, zunächst Vorstellung gewinnen:
Reduziere die Kugel auf den Kreis, den Kreis auf die zwei parallelen Tangenten orthogonal zum Durchmesser,
klappe diese durch den Mittelpunkt (=Gegenwart) aufeinander und realisiere (so ungefähr und bildhaft*) L
also zwei Balken senkrecht aufeinander, der eine endlich, der andere unendlich, s.u.

Man weiß zwar nicht, wie der gewonnene zeitliche Abstand des materiellen Universum zur Gegenwart (Verzögerung des Zeitablaufes)
sich verhält zu jenem des antimateriellen (Beschleunigung des Zeitablaufes).
Bei einem Baum bspw. ist aufgrund der 'topologischen Beschaffenheit seiner Umhüllenden' wahrscheinlich,
daß (hier: räumlich) Höhe der Krone und Tiefe des Wurzelballens dem Betrag nach differieren.
Jedoch, das 'Duoversum' betreffend ist vor aller Dynamisierung die vorläufige Annahme eines irgendwie errungenen
(jetzt: temporalen und temporären) Gleichgewichtes ratsam ?

Gesucht ist die Abhängigkeit des Vektors des (faktorisierten) Zeitbalkens zum endlichen Multiplikator des unendlichen Raumbalkens
Gesucht generell natürlich das Wie der Erzeugung beider Balken auseinander.


* Vgl. in www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&...bwgi3V1ImjEzVGAfRD9C

(Kurzzitat: "Abbildung 1.1 s.7
Die originalen Daten liegen im 3-dimensionalen Raum, ihre wahre intrinsische Dimension ist nur 1-dimensional.
Die Lage der Daten ist mit einem Parameter bzw. mit einem Merkmalswert exakt beschreibbar.
Aus den 1-dimensionalen Merkmalswerten ... können die originalen Daten ... erzeugt werden,
vorausgesetzt, die Generierungsfunktion vom Merkmalsraum in den originalen Datenraum ist bekannt " )

Ist das nachvollzüglich?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 11 Mai 2019 10:52 #51820

Sargon schrieb:

derwestermann schrieb: Für eine Wechselwirkung braucht es Raumzeit, wie sonst, sollte eine Wechselwirkung stattfinden. Ich wiederhole mich, aber ich denke Raumzeit entsteht da wo Wechselwirkung entsteht.

Das unterstellt, dass "Zeit" eine prinzipiell empirisch nachweisbare Wirkung hat. Gibt es dafür handfeste Anhaltspunkte?

Reicht der morgentliche Blick in den Spiegel als Anhaltspunkt?

assume good faith

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

assume good faith

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 11 Mai 2019 11:07 #51821

Merilix schreibt:

Reicht der morgentliche Blick in den Spiegel als Anhaltspunkt?

Ich denke, reicht nicht. Die Veränderung (ggf.) sind nicht durch die Zeit generiert, sondern durch zelluläre Vorgänge, also konkret beschreibbar.


Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.


"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 11 Mai 2019 23:27 #51827

Die Zeit in den Relativitätstheorien ist abhängig von der Größe der Geschwindigkeit und abhängig vom Ort in einem Gravitationspotential.
Beides zusammen liefert jeweils die Eigenzeit, die man jedem Ort zuordnen kann.

Die Zeit in der Quantenmechanik ist eine konstante Größe, ala Newton.

Deshalb passen ja QM und RT so gar nicht zusammen.

Zeit, als eigene Entität, sprich als Ding an sich, ist, glaube ich, nicht existent.

Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 12 Mai 2019 10:37 #51829

Zwischen Quantenmechanik und Relativitätstheorie gibt es ja so einiges grundlegendes, was noch nicht zusammenpasst.

Wo ich immer ein Problem sehe: Die Lichtgeschwindigkeit ist ja eine der fundamentalsten Konstenten der Physik - sie kommt ja auch innerhalb der Quantenmechanik vor.

Für eine Geschwindigkeit brauche ich (zumindest in meiner Vorstellung) immer einen Raum und eine Zeit. Wenn beispielsweise die Zeit nicht real ist, was ist dann die Lichtgeschwindigkeit?

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 12 Mai 2019 18:13 #51839

Sargon schrieb: Das unterstellt, dass "Zeit" eine prinzipiell empirisch nachweisbare Wirkung hat. Gibt es dafür handfeste Anhaltspunkte?


Nope. Ich meine ja, dass Zeit keine Wirkung hat, sondern eine ist.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 12 Mai 2019 21:06 #51843

Die Zeit als Ding an sich ist nicht existent. Ein Tisch oder ein Baum schon.
Eine Uhr misst auch nicht die Zeit als solche, sondern sie stellt nur die Möglichkeit zur Verfügung, einen Vorgang mit sich selbst als Taktgeber zu vergleichen.

Um ein Beispiel zu geben, sei folgendes bemerkt:
Eine Pendeluhr und ein fahrendes Auto sei gegeben. Die Pendeluhr macht ihre Schwingungen und das Auto legt eine vorgegebene Strecke zurück ( natürlich im Raum).
Jetzt vergleicht man lediglich die Anzahl der Schwingungen der Uhr mit der Dauer der zurück gelegten Strecke.
Uhren liefern also nur Vergleichsmaßstäbe für Prozesse, die ablaufen.
Deshalb sind Uhren eigentlich keine Zeitmesser, sondern Vergleichsapparate für Prozessdauern.

Und das ist der Grund, warum ich davon überzeugt bin, dass es die Zeit als solche, als Ding an sich, um mit Kant zu sprechen, nicht gibt.

Unbestritten ist, dass im ganzen Universum ständig Prozesse ablaufen, sichtbare und unsichtbare.
Newton hat sie alle auf eine Bühne gestellt (Raum) und hat ihnen eine konstant laufende Zeit zugrunde gelegt, die auch dann läuft, wenn der Raum nichts enthalten würde.

Einstein hat dem widersprochen und erklärt, dass die Raumzeit verschwinden würde, wenn man ihr den substanziellen Inhalt entzöge.

Insofern ist nach Einstein nur der Raum, der Inhalt und die Regeln vorhanden, nach denen das ganze Getriebe läuft. Konzentriert sich viel Masse an einem Ort, laufen die Prozesse langsamer und bewegt sich etwas sehr schnell, dann ebenso und umgekehrt.

Insofern ist der Begriff Zeit in der Physik ein nützlicher Begriff, aber nicht etwas, was den Dingen anhaftet, wie beispielsweise die Farbe oder die Ausdehnung im Raum.

Es sind die physikalischen Spielregeln, die dem Inhalt des Universums vorgeben, wie er sich zu verhalten hat. Und dazu gehören die starke, die schwache und die elektromagnetische Wechselwirkung und die geometrische Verformung des Raumes unter Anwesenheit von Energie. Und diese Anwesenheit von Energie beeinflusst wieder die Geschwindigkeit, mit der die Prozesse zu laufen haben.
Die Zeit als Ding an sich ist dafür unnötig und fällt dem Rasiermesser zum Opfer.

Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 12 Mai 2019 21:25 #51845

  • Sargon
  • Sargons Avatar Autor
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Beiträge: 222
  • Dank erhalten: 16

ClausS schrieb: Wo ich immer ein Problem sehe: Die Lichtgeschwindigkeit ist ja eine der fundamentalsten Konstenten der Physik - sie kommt ja auch innerhalb der Quantenmechanik vor.
Für eine Geschwindigkeit brauche ich (zumindest in meiner Vorstellung) immer einen Raum und eine Zeit. Wenn beispielsweise die Zeit nicht real ist, was ist dann die Lichtgeschwindigkeit?

ME eine (theoretische) Definition, in der die Zeit ein Ordnungsparameter ist. Die reale Grundlage dafür ist die Bewegung (wie für alle Arten von Geschwindigkeit).

derwestermann schrieb:
Nope. Ich meine ja, dass Zeit keine Wirkung hat, sondern eine ist.

Zeit ist Wirkung. Darunter kann ich mir jetzt nicht so richtig 'was vorstellen. Hast du mal ein Beispiel?

Thomas schrieb:
Zeit, als eigene Entität, sprich als Ding an sich, ist, glaube ich, nicht existent.

That's it!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 12 Mai 2019 23:48 #51846

Vielleicht noch ein kleiner Nachtrag:

Auch die Gesetze der Thermodynamik, also die Energieerhaltung und die Entropiezunahme sind nicht auf einen grundlegenden Zeitbegriff bezogen, sondern ebenfalls nur mit den physikalischen Grundgesetzen begründbar.
Mit der Thermodynamik ist nur die Zeitrichtung begründet, sonst nichts.
Nicht eine Zeit an sich! Nur die Richtung, in der die Prozesse zu laufen haben.
Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 12:11 #51850

Jetzt vergleicht man lediglich die Anzahl der Schwingungen der Uhr mit der Dauer der zurück gelegten Strecke.
Uhren liefern also nur Vergleichsmaßstäbe für Prozesse, die ablaufen.


Zeit gibt's nicht, Dauer schon??

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 13:56 #51852

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1106
  • Dank erhalten: 126
Zeit (oder Dauer) ist jedoch zumindestens ein zusätzlicher Freiheitsgrad, ein Vektor und somit eine zusätzliche Dimension...

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 18:58 #51863

D.Rajic schrieb: (...)

www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gestern-und-morgen-sind-eins/

Ein Satz aus dem Artikel: "Die Zeit als vierte Dimension – was sich hier so leicht liest, ist eine radikal neue Sicht der Welt. Denn in gewisser Weise wird die Zeit dadurch verräumlicht, auch wenn sie sich in den Gleichungen von den drei Raumdimensionen durch ein umgekehrtes Vorzeichen unterscheidet, also ein Minuszeichen, wenn die Raumkoordinaten positiv gesetzt werden."

Ist es denn so, dass man bzgl. der Raumzeit tats. von einem vierdimensionalen Gebilde sprechen kann (ernstgemeinte Frage, ich hab keine Ahnung) oder müsste man eher von 4 Komponenten sprechen, die miteinander verbunden sind? Vierdimensional klingt ja wie (R + R + R + Z) = 4, aber möglicherweise ist es ja auch - den obigen Satz wörtlich genommen - ein (R + R + R - Z) =2. Oder etwas der Art: (R x R x R)/Z = 2.

Das würde praktischerweise zur Hypothese passen, dass unser Universum eigentlich zweidimensional ist & wir nur Hologramme wahrnehmen - anhand der Beobachtung, dass Informationen dreidimensionaler Materie beim Fallen in den Ereignishorizont eines SL auf die zweidimensionale Kugelfläche übertragen werden. Die Zeit wäre damit, d.h. v.a. auf meinen 2. Formelvorschlag bezogen, eine notwendige Nenner-Erweiterung für die 3. Raumdimension, wenn gilt (R x R x R)/Z = (R x R) = 2 (bzw. umgekehrt: Die 3. Raumdimension als notwendige Zähler-Erweiterung, wenn man die Zeit in die Gleichung mit rein nimmt).

Konsequenz: Wenn Zeit kein Faktor (doppeldeutig...) mehr ist - nämlich z.B. innerhalb eines SL - verkürzt sich die Gesamtheit (mal kurz missachtend, dass das in der Hologramm-Hypothese wohl nur bzgl. der Informationen ausgesagt wird) auf nur noch 2 Raumdimensionen. Was ggf. auch das gekürzte Ergebnis wäre, wenn man unser Universum von außen betrachten würde, sich also nicht auf einer der "Zeitscheiben" befinden und wobei man dann entspr. nur eine zweidimensionale Kugelfläche wahrnehmen würde.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 20:07 #51867

  • sanftwasser
  • sanftwassers Avatar
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Studiengänge EKW, Physik
  • Beiträge: 110
  • Dank erhalten: 14
@ wI01

Aber wie stellt ein (infinitesimaler) Vektor Energie dar?
Ohne Erhaltung ist ja kein Subjekt der Entwicklung.
Der Vektor ist nun ein Schritt (bspw. mit dem inneren Auge) vom Anfangs- zum Endpunkt.
Letzterer muß daher der Verbindung als Möglichkeit vorausgesetzt vorhanden sein (bspw. als Vorrat Gehirnzelle)
während ersterer zwecks Kristallisation einer Unterschiedenheit aus eben diesem virtuellen Fundus sich noch nicht verabschieden darf.
Der Schritt, die Überführung ist dazu das Gegenteil, das Un-mögliche, die reine Idee vom Vorankommen zwischen minimal Unterscheidbarem.
Das Wesen der Energie ist demnach die Erhaltung immer zweier unterscheidbarer, vergänglicher Welten.
Was aber ist real?
Die einende Arbeit des sie Auseinanderhaltens!
Diese ist die Dauer, die Längung oder Kürzung des Vektors, der Grad der Mächtigkeit zur Physis gebildeter Vorstellungskraft.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 21:18 #51871

Die Lichtgeschwindigkeit ist doch in Weg pro Zeit angegeben, oder? Wenn Zeit nur eine Ilusion ist, wie kann c dann konstant sein, oder gar eine Definition darstellen?

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 21:56 #51879

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1106
  • Dank erhalten: 126

sanftwasser schrieb: @ wI01
Aber wie stellt ein (infinitesimaler) Vektor Energie dar?
Ohne Erhaltung ist ja kein Subjekt der Entwicklung.

Ein eindimensionaler Vektor hat keine Masse und damit auch keine Energie. Wobei das für alle Dimensionen gilt. Erst die Zusammenführung aller 4 Dimension (oder auch mehrerer) bringt die Masse und damit Energie (wenn man mal das Higgsboson in dieser Überlegung außer Acht lässt)

sanftwasser schrieb: Der Vektor ist nun ein Schritt (bspw. mit dem inneren Auge) vom Anfangs- zum Endpunkt.
Letzterer muß daher der Verbindung als Möglichkeit vorausgesetzt vorhanden sein

Richtig, das Sein über einen gewissen Zeitraum ist Voraussetzung für alles. Wie ich schon in einem vorherigen Post meinte, ist Zeit die Voraussetzung für alles, also die Grundlegendste aller Dimensionen. Ohne Zeitlauf kann nichts existent werden und danach auch nichts vergehen. Somit ist für mich Zeit "die Existenz", "das Sein".

MfG
WL01
Folgende Benutzer bedankten sich: sanftwasser

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 21:59 #51880

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1106
  • Dank erhalten: 126

derwestermann schrieb: Die Lichtgeschwindigkeit ist doch in Weg pro Zeit angegeben, oder? Wenn Zeit nur eine Ilusion ist, wie kann c dann konstant sein, oder gar eine Definition darstellen?

Das kommt eben darauf an wie man Zeit definiert. Meine Definition habe ich versucht im vorherigen Post darzustellen.

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 23:13 #51882

WI01,

die Zeit ist keine zusätzliche Dimension! Es gibt drei Raumdimensionen! Und innerhalb dieser Raumdimensionen finden Prozesse statt. Wieso sollte man diesen Prozessen eine vierte Raumdimension zuschreiben? Völliger Quatsch! Die Prozesse verdienen nicht, als Dimension bezeichnet zu werden! Die Prozesse laufen innerhalb der drei Raumdimensionen statt. Sie bilden also eine Art Prozessdimension. Diese als 4.te Dimension zu bezeichnen, kann zu Verwirrungen führen.
Wenn man so will, sollte man korrekterweise von drei Raumdimensionen sprechen und einer sich darin befindlichen Prozessdimension, oder noch besser von Prozessen, die darin ablaufen.

Borgi
Die Zeit ist ein nützlicher Sammelbegriff über Prozessdauern jeglicher Art, ob atomare Vorgänge, ob irdische Vorgänge oder kosmische. Völlig egal, wichtig ist, dass man es mit Prozessabläufen zu tun hat.
Die Dauer der Vorgänge wird mit der Dauer periodischer Vorgänge (Uhren) verglichen.
Der Begriff Zeit ist also lediglich eine Folge der Bemühung, die Prozesse in ein standartisiertes Korsett zu pressen, das man am Ende Zeit nannte und mit der Erfindung der Chronometer in ein dingliches Wesen verwandelt hat, das es so aber gar nicht gibt.
Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 13 Mai 2019 23:42 #51884

Nach so vielem hin und her und unterschiedlichen Meinungen sollte mal wieder ein Anker geworfen werden.

Darum ganz einfach de.wikipedia.org/wiki/Zeit
Hier kann jeder das finden, was er sucht. Von philosophischer über psychologischer bis physikalischer Betrachtung
Wer kann schon bei diesem Thema behaupten, Recht zu haben?

Ich persönlich brauche Zeit und möchte sie nicht missen.
macht halt Spaß Zeit zum Leben, Lernen und Verstehen zu haben.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 14 Mai 2019 06:26 #51885

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1106
  • Dank erhalten: 126

Thomas schrieb: WI01,
die Zeit ist keine zusätzliche Dimension! Es gibt drei Raumdimensionen! Und innerhalb dieser Raumdimensionen finden Prozesse statt. Wieso sollte man diesen Prozessen eine vierte Raumdimension zuschreiben? Völliger Quatsch! Die Prozesse verdienen nicht, als Dimension bezeichnet zu werden! Die Prozesse laufen innerhalb der drei Raumdimensionen statt. Sie bilden also eine Art Prozessdimension. Diese als 4.te Dimension zu bezeichnen, kann zu Verwirrungen führen.
Wenn man so will, sollte man korrekterweise von drei Raumdimensionen sprechen und einer sich darin befindlichen Prozessdimension

Sorry, einem Moderator widersprechen zu müssen, aber ich habe:
a) nie von einer 4. Raumdimension gesprochen, maximal einer Dimension "Zeit" ab der Existenz möglich ist
b) sehr wohl aber von einem zusätzlichen Freiheitsgrad und damit einer zusätzlichen, m.A. sogar sehr grundsätzlichen Dimension
c) auch die RT spricht von einer 4D Raumzeit und definiert Zeit damit zu einer zusätzlich veränderlichen, den anderen Dimensionen gleichwertigen Dimension
d) wenn Du Zeit als Prozessdimension definierst, habe ich damit kein Problem

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 14 Mai 2019 20:51 #51891

"Minkowskiiiiii!! Komm ma' rüber, Du musst uns mal was erklären.!

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 15 Mai 2019 15:01 #51898

  • Sargon
  • Sargons Avatar Autor
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Beiträge: 222
  • Dank erhalten: 16

wl01 schrieb: Richtig, das Sein über einen gewissen Zeitraum ist Voraussetzung für alles. Wie ich schon in einem vorherigen Post meinte, ist Zeit die Voraussetzung für alles, also die Grundlegendste aller Dimensionen. Ohne Zeitlauf kann nichts existent werden und danach auch nichts vergehen. Somit ist für mich Zeit "die Existenz", "das Sein".

Das hört sich jetzt aber doch schwer nach der Vergegenständlichung des abstraktesten Gattungsbegriffs überhaupt an, zu dem man kommt, wenn man alle Eigenschaften - auch die räumlichen - streicht. Ich fürchte, dieser Abstraktionsprozess reicht als Begründung deiner Behauptung "Zeit ist Voraussetzung für alles" nicht hin.
Zudem: wenn Zeit die Voraussetzung für Existenz & Sein ist, wie kann sie dann identisch damit sein?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 15 Mai 2019 22:22 #51905

  • wl01
  • wl01s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1106
  • Dank erhalten: 126

Sargon schrieb:

wl01 schrieb: Richtig, das Sein über einen gewissen Zeitraum ist Voraussetzung für alles. Wie ich schon in einem vorherigen Post meinte, ist Zeit die Voraussetzung für alles, also die Grundlegendste aller Dimensionen. Ohne Zeitlauf kann nichts existent werden und danach auch nichts vergehen. Somit ist für mich Zeit "die Existenz", "das Sein".

Das hört sich jetzt aber doch schwer nach der Vergegenständlichung des abstraktesten Gattungsbegriffs überhaupt an, zu dem man kommt, wenn man alle Eigenschaften - auch die räumlichen - streicht. Ich fürchte, dieser Abstraktionsprozess reicht als Begründung deiner Behauptung "Zeit ist Voraussetzung für alles" nicht hin.
Zudem: wenn Zeit die Voraussetzung für Existenz & Sein ist, wie kann sie dann identisch damit sein?

Bildlich ist Zeit die Existenz an und für sich. Tatsächlich ist sie nur die Voraussetzung für alle uns bekannten 3 Dimensionen. Ohne Zeit keine existierenden Raumdimension und somit keine Existenz. Und ich streiche die Raumdimensionen natürlich nicht. Denn ohne Raum wäre Zeit existent, hätte aber keinen Sinn. Vielleicht gab es die Zeit auch schon vor dem Urknall...

MfG
WL01

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

MfG
WL01

"Zeit" in der Naturtheorie - real oder nur ein Ordnungsparameter? 16 Mai 2019 15:52 #51925

  • Sargon
  • Sargons Avatar Autor
  • Offline
  • Senior Boarder
  • Senior Boarder
  • Beiträge: 222
  • Dank erhalten: 16

wl01 schrieb: Bildlich ist Zeit die Existenz an und für sich. Tatsächlich ist sie nur die Voraussetzung für alle uns bekannten 3 Dimensionen. Ohne Zeit keine existierenden Raumdimension und somit keine Existenz. Und ich streiche die Raumdimensionen natürlich nicht. Denn ohne Raum wäre Zeit existent, hätte aber keinen Sinn. Vielleicht gab es die Zeit auch schon vor dem Urknall...

Verstehe. Ist natürlich ein verführerischer Gedanke; aber nach dem Ursprung & Grund der Entstehung von Zeit ist es dann wohl müßig zu fragen, oder?

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

  • Seite:
  • 1
  • 2
  • 3
AUF Zug
Powered by Kunena Forum