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THEMA: Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution?

Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 10:34 #52084

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Krone der Schöpfung bezieht sich auf "Schöpfung" und das ist sicherlich ein religiöser Ausdruck.
Mir geht es darum, dass ich die Frage des Themas verneine eben aus mir genannten Gründen.

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 10:42 #52085

Hi,

Marvin schrieb: Der Mensch als Krone der Schöpfung- so sagt die christliche Religion.
Der Mensch als uns bekannte höchste Form des Lebens.
......
Nur weil er bis heute nicht gelernt oder und verstanden hat, welches Werkzeug (Gehirn) er zur Verfügung hat. Es steckt noch viel "Tier" in ihm und er mag nicht so recht daran glauben, dass er dieses Tier mithilfe seines Hirns überwinden kann.
Der Mensch ist möglicherweise ein Übergang zu etwas noch höherem. Aber er ist kein Irrläufer der Evolution, auch wenn es manchmal danach aussieht.


Genau das ist doch der Irrglaube der hier häufig vertreten wird.
"Wir müssen das Tier in uns überwinden": bedeutet, dass sich der Mensch von der Natur vollständig trennt.
Wir. "Die Menschheit" ist ein untrennbarer Teil der Natur. Außerhalb der Natur haben wir keine Existenzberechtigung.
Der Mensch sollte besser versuchen, den mehr als 4000 Jahre alten Irrglauben zu überwinden.

Grüße

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 10:51 #52086

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Natürlich sind wir Bestandteil der Natur. Aber widerspricht das der Ansicht, dass wir uns weiterentwickeln können und werden um im Einklang mit der Natur ein wirklich wahres Menschenleben zu führen.
Was ist denn das nun wieder: ein wirklich wahres Menschenleben?
Diese Frage sollte sich jeder für sich selber einmal stellen. Oder: Was ist mir wirklich wichtig?

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 14:57 #52088

@Claus
man kann auch Gene Manipulation machen und hoffen das was gutes draus wird?!
Wir bestimmen unser Evolution so oder so, indem wir so leben oder das machen was wir machen.
Indem wir Werkzeuge schaffen, und dann Werkzeuge auf Werkzeuge bauen.., bestimmen wir unser Evolution schon.
Indem wir Diener dieser Werkzeuge werden bestimmen wir unser Evolution.
In dem wir die Werkzeuge immer schneller oder kräftiger machen wollen, bestimmen wir auch unser Evolution.
Indem wir unsere Beziehung mit uns selber und mit der Natur und Umgebung und unser Verantwortung die Maschinen überlassen bestimmen wir unser Evolution.
Jede Position muss hart sein um sich durchzusetzen. Das ist ein Evolutionsweg. Da kommen die Diktaturen im Vordergrund.
Diktaturen wie wir schon wissen können in der Regierungen sein oder an der Spitze einer Firma.

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 18:57 #52090

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Logik oder Dialektik

Hi,

Shahrad schrieb: Mit welchem Werkzeug oder besser gesagt mit welchen Erkenntnissen können wir korrekte Aussagen treffen?


Denken statt Fühlwollen.
(Irrationalität des Kernbewusstseins verstehen -> Das kognitive Defizit

Shahrad schrieb: Ist die Logik die wir kennen gut genug?
Was sind die Eigenschaften dieser Logik? Das bedeutet welche örtliche und zeitliche Reichweite hat diese Logik?


Logik mag für einige Betrachtungen ihre Berechtigung haben.
Nachteile sind immens: bspw. sie ist immer nur einparametrisch!

Deshalb ist ihr Königsgebiet die Mathematik!

Nicht aber die Philosophie, das allgemeine Verstehen des Seins.
Da geht es um Prozessverständnis. Logik kann da nichts leisten.

Dort kommt dann nur solcher 'Müll' heraus wie:

P1 alle Menschen sind sterblich
P2 Sokrates ist ein Mensch
K Sokrates ist sterblich

.... naja, wem sowas und ähnliches zum Weltverständnis reicht ... :-)
.... ich weiss, die meisten schnallen das nicht, ganz im Gegenteil, sie bilden sich ein, dass wenn sie die Logik aus der Mathe in die multikausale/hochkomplexe Welt verschleppen, dann würde sie dort ebenso akkurat funktionieren ... was sie natürlich nicht kann, da sie immer nur auf ein Parameter arbeiten kann, alle anderen werden willkürlich verbogen/ignoriert .... (weshalb man ja meist sehr leicht die Prämissen angreifen kann ... )

Holm Tetens, Philosoph der auf die Logik schwört (hab auch ein Büchlein von ihm), hat zum Ende seines Schaffens restlos kapituliert, und ist zurück in den Glauben gefallen.... naja, logisch, kann ich da nur sagen. :-)

Ich bin Dialektiker.
Dialektik ist Prozesskognition.
Im Gegensatz zur statischen Betrachtung von Logik.
Unfehlbar ist die D. selbstverständlich auch nicht, aber man kann überhaupt erstmal was anfangen mit ihr in der Welt .... (Hypothesen aufstellen ... )

Shahrad schrieb: Wie ist unser Hirnstruktur und was hat diese Struktur mit unserer Logik zu tun?
Was ist die Beziehung zwischen Neigung und Logik in unserem Hirn?
Was beeinflusst unsere Gehirn Strukturen?
Können wir selbst unsere Hirnstruktur beeinflussen?
Was für eine Wissenschaft brauchen wir um diese Fragen korrekt beantworten zu können?


Bei Freud anfangen, dann Damasio, Metzinger, Soziobiologie!
Nur eben analytisch bleiben, nicht emotional.
Sonst bis Du dem Fühlwollen verfallen ..... :-) ... dann geht nix mehr .... o.s.ä.

Shahrad schrieb: Eins ist klar. Der Mensch sollte für eigene Evolution Verantwortung nehmen.


Ja, klingt gut.
Nur wenn Herrscher züchten/genmanipulieren, was soll dann rauskommen, außer perfekte Sklaven?
Und sich selbst werden sie zu noch rücksichtsloseren Monstern züchten ... o.s.ä.
(wurde weiter oben ja schon angeführt)


... mal sehen wann Sense ist, mit der Spezies ... :-)


mvg Philzer

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 19:59 #52092

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 22:02 #52094

Marvin schri

eb:
Ohne Emotionen geht beim Menschen nicht viel!

Stimmt. Es sei denn, man ist Vulkanier :P

Philzer schrieb:

... mal sehen wann Sense ist, mit der Spezies ...

hört sich an, als wenn du bereits auf dem philosophischen Sterbebett liegst. ;)
nur, wahrscheinlich wirst auch Du das Ende der Spezies Mensch nicht erleben.
Diese Hoffnung hatten bereits viele Lebensverdrossene, aber alle mussten bisher für sich alleine das Zeitliche segnen.

Philzer schrieb:

Bei Freud anfangen,

vielleicht,....danach aber auch mal bei Jung vorbeischauen. Den lässt du immer schön unter den Tisch fallen. Man unterschlägt halt gerne, was einem nicht in sein geprägtes Weltbild passt. Geht Dir nicht anders wie mir.

Philzer schrieb:

Nur eben analytisch bleiben, nicht emotional.

Wenn bei Dir als Ergebnis der unausweichliche Weltuntergang der verdorbenen Menschheit herauskommt, dann träum ich lieber weiter. :cheer:

Mal was von Carl Gustav Jung. Du zitierst ja auch gerne, was dir in den Kram passt.

Die Empfindung stellt fest, was tatsächlich vorhanden ist. Das Denken ermöglicht uns zu erkennen, was das Vorhandene bedeute. Das Gefühl, was es wert ist. Und die Intuition schließlich weist auf die Möglichkeiten des Woher und Wohin, die im gegenwärtig Vorhandenen liegen.
Carl Gustav Jung
Die Paradoxie gehört sonderbarerweise zum höchsten geistigen Gut; die schwarz-weiße Eindeutigkeit ist ein Zeichen der Schwäche.
Carl Gustav Jung


Nebenbei, vielleicht als Tipp: bei ausgedehnten Wanderungen kommen einem auch positive Gedanken. Auch der Körper braucht Bewegung. Tut dem Geist ganz gut. Hat möglicherweise so manch schlauer Philosoph oder Psychologe nicht bedacht.


Gruß Brooder

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 23 Mai 2019 22:07 #52096

Menschliches Leben ist nie mit sich selbst identisch, immer geht es darum, sich selbst zu überschreiten, Selbstüberwindung eben.
Wir sind schnell dabei, ein Etikett zu finden für das, was überschritten werden soll: Das Animalische, der Egoismus, die Begierde, das ES, die Gefühle, …
Dabei kommt es beim Überschreiten des Selbst auf das Leiblich-Konkrete an, sonst bleibt das Überschreiten eine philosophische Luftnummer.
Diese Selbstüberschreitung geschieht in den Religionen, bei jeder auf spezifische Weise. Die wissen nicht nur, dass der Mensch ein „Irrläufer der Evolution“ ist – wenn auch in anderen Worten – sie gehen konstruktiv damit um. Heute gibt es da wohl nur technische Antworten: Crspr-cas9, Neuro-Enhancement, Cyborg, uploaden des Gehirns auf ein digitales Speichermedium und sich dann von einer KI upgraden lassen oder was auch immer.

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 24 Mai 2019 19:57 #52109

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Hi,

Brooder schrieb: Marvin schri

eb:
Ohne Emotionen geht beim Menschen nicht viel!

Stimmt. Es sei denn, man ist Vulkanier :P


Klar, leider ist dem so.
Nur mehr als Späße zu machen, um im kognitiven Defizit des primitiven Kernbewusstseins einfach weiter Opportunismus zu leben, fällt euch nicht ein.

Ihr leugnet das kognitive Defizit des Fühlens!
Ihr wollt das Fühlen (also dreidimensionale Kognition und also dreidimensionales Verhalten) weiter über das Denken stellen, letzteres nur als Sklave der Tierheit zulassen. (Normalform der Spezies)

Brooder schrieb: Philzer schrieb:

... mal sehen wann Sense ist, mit der Spezies ...

hört sich an, als wenn du bereits auf dem philosophischen Sterbebett liegst. ;)


Du kannst doch gar keine Philosophie!

Brooder schrieb: Philzer schrieb:

Bei Freud anfangen,

vielleicht,....danach aber auch mal bei Jung vorbeischauen. Den lässt du immer schön unter den Tisch fallen. Man unterschlägt halt gerne, was einem nicht in sein geprägtes Weltbild passt. Geht Dir nicht anders wie mir.


Hab ich gemacht. Selbstverständlich.
Nur ist er m.E.n. bei weitem nicht so analytisch wie Freud, sondern eben mehr 'Fühlwollend'. .... o.s.ä.

Von Jung hab ich den Begriff Archetypen für das Erkennen/Bewusstein verwendet, allerdings in einer mehr physikalistischen Form, also nicht kulturelle Archetypen (vielleicht gibt es die auch, ist mir aber nicht so wichtig - schon allein deshalb weil physikalistisch alle Kulturen opportunistisch waren/sind ...) sondern unser Bewusstsein hat sich an physikalistische Archetypen zum Erkennen angepasst (Goldener Schnitt; Harmonien etc) ....

aber das interssiert dich bestimmt nicht ... nur noch soviel dazu: man bekommt so Platons Ideenwelt/Ideenhimmel wunderbar in einen Physikalismus ...

Brooder schrieb: Philzer schrieb:

Nur eben analytisch bleiben, nicht emotional.

Wenn bei Dir als Ergebnis der unausweichliche Weltuntergang der verdorbenen Menschheit herauskommt, dann träum ich lieber weiter. :cheer:


Euer Lebenstraum ist die Ignoranz der Realität.

Außerdem ist es nicht der unausweichliche Untergang - das ist natürlich eine Option, siehe Modell, aber ein Crash/Umschlagpunkt, und im Moment sieht wohl alles viel mehr nach Crash von 10 oder 100 Milliarden Offroaderfanatikern aus als irgendetwas anderes ...

Brooder schrieb: Mal was von Carl Gustav Jung. Du zitierst ja auch gerne, was dir in den Kram passt.

Die Empfindung stellt fest, was tatsächlich vorhanden ist. Das Denken ermöglicht uns zu erkennen, was das Vorhandene bedeute. Das Gefühl, was es wert ist. Und die Intuition schließlich weist auf die Möglichkeiten des Woher und Wohin, die im gegenwärtig Vorhandenen liegen.
Carl Gustav Jung
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Carl Gustav Jung

Nebenbei, vielleicht als Tipp: bei ausgedehnten Wanderungen kommen einem auch positive Gedanken. Auch der Körper braucht Bewegung. Tut dem Geist ganz gut. Hat möglicherweise so manch schlauer Philosoph oder Psychologe nicht bedacht.


Ich sag ja das er 'Fühlwollend' ist. Das (Fettmarkierte) ist mir viel zu nebulös, um nicht zu sagen religiös. :-)

Wollen wir es auseinandernehmen? :-)

Jung: Die Empfindung stellt fest, was wirklich vorhanden ist:

Die Empfindung ist an Qualia gebunden, sie stellt also nicht fest was ist, sondern leistet nur eine opportunistische ! , viable Konstruktion im Jetzt zum ausschließlich egoistischen Nutzen des Individuums!
Diese Konstruktion entbehrt der Kausalität, der Quantisierung etc etc ...

Jung: Das Denken ermöglicht uns zu erkennen, was das Vorhandene bedeute.

Vielleicht nicht ganz falsch, aber schlechte Umschreibung des Denkens.
Das Denken des Normalindividuums, des nur im Sein seienden Nichtdialektikers, fügt nun lediglich einen zeitlich und räumlichen Nahhorizont dem hinzu, was die Sinne ihm gaben, setzt es in einen Nahkontext.
Er vermischt nun quasi Dinge (die es gar nicht gibt, nur als Konstruktion der Qualia) mit Prozessen. Das ist echt lustig. :-)

Jung: Das Gefühl, was es wert ist.

Klar, für das Individuum, sein subjektives Nutzenkalkül. (YouthBulge; Offroader etc)
Absolut defizitär!

Jung: Und die Intuition schließlich weist auf die Möglichkeiten des Woher und Wohin, die im gegenwärtig Vorhandenen liegen.

Kann man gelten lassen, sagt aber auch nichts aus darüber, ob X als Mensch oder als Kämpfer gegen andere Menschen handelt ...


Fazit: Jung war nicht in der Lage die wirklich wichtigen Unterschiede zwischen Fühlen und Denken (die physikalistischen Fähigkeiten quasi) herauszuarbeiten!
Nix Analyse, sonst hätte er wie Freud erkannt, dass das 'Es' (also das Fühlen) die Dimension der Zeit nicht erkennt, und also auch alles was damit zusammenhängt, wie Kausalität etc, und genau dies erklärt das Verhalten dieser Spezies (wie allen untermächtigen Lebens) absolut exakt!

PS: meine Phil ist zum Großteil in der reinen Natur entstanden, allein an meinem Lieblingssee, oft beim Kilometerschwimmen, manchmal auch beim Fahrradfahren, oder glaubst Du surroundet von 'dreidimensionalem' Geschrei und Gekrächze der 'Normalos' ...? :-)


mvg Philzer

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 24 Mai 2019 20:32 #52110

Philzer schrieb:

Nur mehr als Späße zu machen, um im kognitiven Defizit des primitiven Kernbewusstseins einfach weiter Opportunismus zu leben, fällt euch nicht ein.
und:
Jung war nicht in der Lage die wirklich wichtigen Unterschiede zwischen Fühlen und Denken (die physikalistischen Fähigkeiten quasi) herauszuarbeiten!

köstlich ;)

Philzer schrieb:

Du kannst doch gar keine Philosophie!
Euer Lebenstraum ist die Ignoranz der Realität.


Philosophie hab ich nie gelernt. Aber selbst mal drüber nachdenken und nicht alles nachplappern schon!
Verdächtig, wenn immer wieder jemand mit den gleichen Kamellen kommt.
Über meinen Lebenstraum und meinen Erfahrungen, kannst du dir kein Urteil erlauben.
Glaub mir, manches möchtest du auch gar nicht erfahren!

Aber einst kannste mir glauben, wenn ich aus meiner Tür gehe, bewege ich mich nicht gleich in Feindesland, nur weil ich Menschen begegne.
Bei Dir könnte ich mir das vorstellen, dass du so fühlst.
We so abfällig über die Mitmenschen redet, fühlt sich wahrscheinlich als Auserwählter, das große Geheimnis zu kennen. Die anderen sind bei Dir ja nur im "ES" gefangene Individuen.
Aber mit dieser Sichtweise kann man auch sehr einsam werden.

Gruß Brooder

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 25 Mai 2019 17:33 #52123

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Manchmal ist es ganz gut, nur seinen eigenen Gedanken nachzugehen, soweit das möglich ist.
Es wäre für mich einmal sehr interessant, die Meinung zu solchen Themen zu hören von jemandem, der sich von niemanden vorher hat beeinflussen lassen.
Man stelle sich einen Menschen vor, welcher sich in keinster Weise durch irgendwelche bisherigen Erkenntnisse hat leiten lassen.
Man stelle ihn in unsere Welt und läßt ihn schauen und fragt ihn dann:
"Was hälst Du von dem Ganzen? Welche Erkenntnis offenbart sich Dir?"
Ich denke das ist ein sehr interessanter Gedanke.

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 25 Mai 2019 21:29 #52126

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Hi Marvin,

Du willst also mit einem Urmensch, sagen von vor 40 000 Jahren sprechen, was versprichst Du Dir davon?

Es ist m.E.n. genau umgekehrt!

Wir sind Zwerge auf den Schultern von Riesen ! (Riese: akkumuliertes Wissen der Menschheit)


mvg Philzer

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 25 Mai 2019 21:43 #52128

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Das Wahre ist das Ganze

Hi,

Brooder schrieb: Philzer schrieb:

Nur mehr als Späße zu machen, um im kognitiven Defizit des primitiven Kernbewusstseins einfach weiter Opportunismus zu leben, fällt euch nicht ein.
und:
Jung war nicht in der Lage die wirklich wichtigen Unterschiede zwischen Fühlen und Denken (die physikalistischen Fähigkeiten quasi) herauszuarbeiten!

köstlich ;)


Ja, find ich auch.
Vor allem lustig, wie sich die Fühlwollenden davon beeindrucken lassen ...

Klar: So etwas tastet die Vorherrschaft des 'Es' nicht an, und nur darauf kommt es den Opportunist an!

Brooder schrieb: Philzer schrieb:

Du kannst doch gar keine Philosophie!
Euer Lebenstraum ist die Ignoranz der Realität.


Philosophie hab ich nie gelernt. Aber selbst mal drüber nachdenken und nicht alles nachplappern schon!


Ich bin auch nur Hobby-Philo, studiert hab ich Maschinenbau ...
Das ist nicht allein das Entscheidende!

Sondern ob man Systematiker oder Okkasionalist (simpler Pragmatiker, einfach nur aus dem 'Es' gesteuert .... o.s.ä.) ist.

Im ersteren Fall kommt man vielleicht zu Modellen.

Meine Modelle sind von wem (mir?) nachgeplappert?

Dein Meinungsnihilismus ist vielleicht nachgeplappert, je nachdem wer gerade die gleiche/ähnliche Meinung hat ....
(subjektives Nutzenkalkül)

Brooder schrieb: Verdächtig, wenn immer wieder jemand mit den gleichen Kamellen kommt.



Ja, das 'schnallt' ihr nicht.
Ihr habt ständig andere opportunistische/pragmatische Meinungen.

Es gibt aber nicht täglich ein neues Atommodell, auch wenn sie sich beständig/langsam weiterentwickeln...

(Wahrheit ist wie alles ein Prozess)

Brooder schrieb: Über meinen Lebenstraum und meinen Erfahrungen, kannst du dir kein Urteil erlauben.
Glaub mir, manches möchtest du auch gar nicht erfahren!


Was soll das auch mit einem analytisch/philosophischen Urteil über die Menschheit zu tun haben ...

Brooder schrieb: Aber einst kannste mir glauben, wenn ich aus meiner Tür gehe, bewege ich mich nicht gleich in Feindesland, nur weil ich Menschen begegne.
Bei Dir könnte ich mir das vorstellen, dass du so fühlst.


Nö, nur manchmal, wenn ich mich aufrege, über lärmgetunte Fahrzeuge, ewig laufen lassende Motoren u.ä. Benehmen der 'Dreidimensionalen' .... etc etc

Ansonst schnallst Du eben nicht, dass das tägliche/normale Leben kaum anders als bei Euch abläuft.

Nur eben mit den Unterschied, das ihr das Ganze nicht begreift, oder besser: nicht begreifen wollt ! ....

(weshalb ich schrieb: Du kannst keine Philosophie)

Hegel: Das Wahre ist das Ganze


mvg Philzer

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 25 Mai 2019 22:34 #52129

Hi,
Philzer schrieb:

Ja, find ich auch.
Vor allem lustig, wie sich die Fühlwollenden davon beeindrucken lassen ...
Klar: So etwas tastet die Vorherrschaft des 'Es' nicht an, und nur darauf kommt es den Opportunist an!

Mal ein bisschen mit Humor :)

Mein „Über-Ich“ hat mich informiert, dass wenn ich in meinem gegenwärtigen Stadium der geistigen Entwicklung, das „ES“ ignorieren oder gar verdrängen will, es zu schwerwiegenden psychischen Störungen kommen kann. Das „ES“ hätte auch seine Berechtigung und sorge für meine Überlebensfähigkeit als Individuum.
Ich glaube dem „Über-Ich“ und arrangiere mich mit dem „ES“.
Außerdem wäre es gelogen, wenn ich nicht dazu stehen würde, dass ich ein „SICHWOHLFÜHLWOLLENDER“ bin.
Ich steh halt nicht auf Schmerz und Psychostress. :dry:
Und ehrlich, ich steh auch nich darauf, solches bei anderen Menschen wahrzunehmen.

Um zum ursprünglichen Thema zurückzukommen.
Ich halte den Menschen nicht für einen Irrläufer der Evolution.
Vielmehr sehe ich im Menschen eine von unzähligen Möglichkeiten, auf dem Weg zur Bewusstwerdung und Erkenntnisfähigkeit im Universum.

Gruß Brooder

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 26 Mai 2019 11:40 #52136

Über die Frage habe ich auch schon oft nachgedacht.
Auf der einen Seite sind wir eine logische Konsequenz der Evolution, die Entwicklung bestimmter Merkmale wie das Auge, die Hände und Finger (Daumen), der aufrechte Gang und dazugehörige Muskel.- und Bindegewebestrukturen, Ausbildung des Kehlkopfes, Mimik und Gestik, der Aufbau des Gehirns; all das ist die Weiterentwicklung von vorangegangenen Entwicklungsstufen die sich teilweise über jahrmillionen Jahre perfektioniert haben.

Der Homo Sapiens bildet also quasi ein Sammelsurium an perfektionierten Eigenschaften.
Doch jetzt kommt die Diskrepanz, die viele Fragen aufwirft.
Natürlich hat die Evolution kein Bewusstsein es ist vielmehr ein ständiger Optimierungsprozess der nur darauf ausgerichtet ist, möglichst vielfältig Leben als solches zu erhalten.
Und hier ist der Wiederspruch, denn der Mensch ist so weit optimiert, das er sich die Natur nicht nur zum Untertan macht; nein er ist so "übermächtig" das er die restliche Evolution und deren Vielfalt bedroht.

Eigentlich werden selbst Nahrungskettenanführer durch irgendwas "reguliert" wie z.B. Krankheiten oder Naturkatastrophen.
Nur der Mensch hat es geschafft, in der Masse wirklich alles zu überwinden.
So sind wir die einzige Art die derzeit so gut wie gar nicht mehr durch natürliche Prozesse reguliert wird, in der Populationsgröße zumindest.
Das alleine ist schon eine Bedrohung da wir andere Arten verdrängen durch das erschließen aller möglichen Habitats
So lange uns also kein riesen Asteroid auf den Kopf fällt, .sind wir momentan die größte Bedrohung für die Artenvielfalt.

Ich hatte mal den Gedanken das die Evolution so etwas wie "Backups" hervorbringt. Also Spezies die grundlegende Evolutionsschritte bereits gemeistert hat und sich dann in diverse Arten aufteilt.
Im Grunde sind Vögel alle ähnlich aufgebaut, selbiges gilt für bestimmte Jäger und Weidetiere.
So lange also mindestens eine dieser Arten "überlebt" wäre eine Aufspaltung in mehrere Arten relativ unkompliziert.
Kritisch wird es wenn ganze Spezies wegbrechen. Dann wäre bei einer extremen Lebensraumveränderung kein "Backup" mehr da und die Evolution müsste in dem Bereich quasi von Neuem beginnen.
Theoretisch hat der Mensch die Macht ganze Spezies auszurotten, dass wiederum macht ihn gewissermaßen zum Wiederspruch der Evolution.
Selbst wenn die Mutationsrate enorm zunimmt (z.B. durch Ausdünnung einer Population und einer extremen Habitat- Veränderung und damit einhergehenden neuen freien Lebensräumen) hat der Mensch das Potenzial die gesamte Vorgeschichtliche Evolution zu vernichten, was ihn schon fast Gottgleich macht.

Damit steht der Mensch im Wiederspruch zum eigentlichen Zweck der Evolution nämlich der Anpassung an Lebensräume um Leben als solches zu erhalten.

Ein anderer Gedanke von mir war einmal, das die Grundlage des Menschen als Spezies eigentlich noch viel Spielraum hätte sich evolutionär zu entwickeln.
So wie damals die Dinosaurier durch eine extreme Lebensraumveränderung abgelöst wurden durch die Säugetiere, könnte es sein das der Homo Sapiens eher eine Basis bildet für neue Aufspaltungen in mehrere Arten. Ironischer Weise könnte es auch sein, dass hier die Gentechnik das Ganze gezielt in verschiedene Richtungen lenkt. Auch die Synthese von Technik und Mensch wäre ein selbst herbeigeführter Evolutionsschritt der ebenso der Optimierung dient.

Die Vorstellung das es irgendwann fast nur noch Menschen auf dieser Erde gibt ist also aus mehreren Blickwinkeln betrachtet relativ wahrscheinlich.
Nachteilig ist dann aber: um so weniger Vielfalt, um so weniger Chancen sich an unterschiedliche Szenarien anzupassen.

Welche Frage ich mir immer wieder stelle: Gäbe es einen Mechanismus der die Auslöschung ganzer Arten durch eine Spezies verhindern könnte, von dem wir jetzt noch nichts ahnen?
Sicher wäre z-B. eine Mutation diverser Krankheiten bedrohlich für den Mensch aber vermutlich überwindbar.
Aber was wäre wenn bestimmte Mikroorganismen die wir unbedingt brauchen um zu leben, einfach aussterben würden oder sich dahingehend entwickeln; dass sie keine symbiotische Beziehung mehr zu uns pflegen?
Hat die Evolution so etwas wie einen Notschalter für eine Spezies um sich gewissermaßen in ihrer Vielfalt selbst zu erhalten?

Hypothese: Hoffnung ist, etwas zu 51% nicht genau wissen zu können, Glaube ist die Überzeugung 1% Unwissenheit hätten einen Sinn.
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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 31 Mai 2019 07:57 #52221

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Sirius schrieb:

Die Vorstellung das es irgendwann fast nur noch Menschen auf dieser Erde gibt ist also aus mehreren Blickwinkeln betrachtet relativ wahrscheinlich.
Nachteilig ist dann aber: um so weniger Vielfalt, um so weniger Chancen sich an unterschiedliche Szenarien anzupassen


Wir sind ein integrierter Teil der lebenden Natur. Wenn es wirklich so kommen sollte, dann verlieren wir den größten Teil unserer Lebensqualität. Oder wahrscheinlich auch der Lebensgrundlage.
Auch wenn wir es schaffen ohne "Natur" zu leben, werden wir nicht mehr das sein, was wir jetzt sind.
Diese Vorstellung ist mir ein Grauen.
Wir sind auf die Vielfalt der Natur angewiesen. Es sei denn, wir werden zu Cyborgs- nein danke!

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 05 Jun 2019 22:09 #52362

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Hi Brooder,

Brooder schrieb: H
Ich halte den Menschen nicht für einen Irrläufer der Evolution.
Vielmehr sehe ich im Menschen eine von unzähligen Möglichkeiten, auf dem Weg zur Bewusstwerdung und Erkenntnisfähigkeit im Universum.


Konsens.
Das Problem besteht m.E.n. darin, dass im negentropischen Prozess (Komplexitätszunahme) der Evolution, ja grundsätzlich die Lebensformen von niederen Bewusstseinsstufen herkommen. ( 3D-Kognitionsapparate; Qualia; Sein im Jetzt )

Ob und wie diese Hürde dann zu nehmen ist, keine Ahnung. ( Davon aber viel. :-) .)
Das Fermiparadoxon könnte auch so ausgelegt werden, dass diese Hürde generell unüberwindbar ist ...

Diese Deine Sichtweise ist übrigens mit meinem Modell nicht inkompatibel.
... mal sehen wie weit er es schafft ... :-)

mvg Philzer

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Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 05 Jun 2019 22:54 #52363

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Wie funktioniert das Tierreich ...

Hi Sirius,

Sirius schrieb: Natürlich hat die Evolution kein Bewusstsein es ist vielmehr ein ständiger Optimierungsprozess der nur darauf ausgerichtet ist, möglichst vielfältig Leben als solches zu erhalten.


Mhhh, geh ich nicht ganz mit.
Jede Lebensform für sich würde die Welt gegen unendlich übernutzen.

Gänge es nach der Ente, wäre die ganze Welt nur noch Ente,
und gänge es nach der Eiche, wäre die ganze Welt nur noch Eiche.


Das hat garantiert sehr oft stattgefunden hat, wir sehen dies aber im Biotop nicht.
Warum? Na, weil es eben nicht langzeitstabil war und also nicht mehr ist.
(Parallele zur 'Stimmigkeit' der Naturkonstanten ... )




Sirius schrieb: Und hier ist der Widerspruch, denn der Mensch ist so weit optimiert, das er sich die Natur nicht nur zum Untertan macht; nein er ist so "übermächtig" das er die restliche Evolution und deren Vielfalt bedroht.
...
So sind wir die einzige Art die derzeit so gut wie gar nicht mehr durch natürliche Prozesse reguliert wird, in der Populationsgröße zumindest.
Das alleine ist schon eine Bedrohung da wir andere Arten verdrängen durch das erschließen aller möglichen Habitats


Deshalb muss/müsste der Mensch lernen sich selbst zu beschränken.
Und zwar auf allen Gebieten, egal ob Offroaderwahn oder Genkopienexplosion ...
... das aber kann oder will er einfach nicht ...


Ivan Illich - Selbstbegrenzung


mvg Philzer

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Ist der Mensch ein Irrläufer der Evolution? 06 Jun 2019 11:13 #52371

Hi,

Philzer schrieb: Gänge es nach der Ente, wäre die ganze Welt nur noch Ente,
und gänge es nach der Eiche, wäre die ganze Welt nur noch Eiche.


Das hat garantiert sehr oft stattgefunden hat, wir sehen dies aber im Biotop nicht.
Warum? Na, weil es eben nicht langzeitstabil war und also nicht mehr ist.
(Parallele zur 'Stimmigkeit' der Naturkonstanten ... )


Ich glaube du hast nicht verstanden wie die Natur funktioniert.
Nur zur den Eichen; Eichen benötigen Bodenpilze, um gut zu wachsen und für die Ausbreitung sind in erster Linie Eichenhäher verantwortlich.
Der Eichelhäher kann auch nicht nur von Luft und Eicheln leben: er frisst hauptsächlich Insekten.
Insekten leben auch nicht nur auf Eichen.
Usw...

Grüße

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