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THEMA: Der kleinste gemeinsame Nenner

Der kleinste gemeinsame Nenner 23 Mär 2018 09:10 #29649

badhofer schrieb: .
Wir pflanzen ein Kornfeld. 80% wird Korn wachsen, 20 % Unkraut. Das Unkraut zerstört die Perfektion des Kornfeldes. Und genau das wollen wir nicht. Deshalb setzen wir Maßnahmen gegen das Unkraut. Das Unkraut jedoch wehrt sich. Es kann gar nicht anders, es muss das Grundprinzip erfüllen. Je mehr Maßnahmen wir gegen das Unkraut setzen, desto mehr wird das Unkraut resident dagegen. Nach 100 Jahren ist das Land so vergiftet und verseucht, dass in den nächsten 100 Jahren überhaupt kein Korn mehr wächst.


Hallo com-ty,

Wenn ich dich richtig verstehe badhofer ist der leere Raum der in unser Universum eindringt und unser Universum ausdehnt nichts anderes als Unkraut...?
Oder ist der leere Raum der aus dem Nichts in unser Universum eindringt doch etwas anderes wie stm behauptet und dem ich zustimme?

"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."
"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."
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Der kleinste gemeinsame Nenner 23 Mär 2018 09:31 #29651

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@StFan
Richtig. Aus der Sicht des Nichts ist das Etwas, dass es in sich trägt, nur Unkraut. Aus der Sicht des Etwas, dass auch ein Nichts in sich tragt, auch nur Unkraut.
Du kannst das Grundprinzip (Für/Wider/Ausnahme) mit alles füllen und das auch verschieden bezeichnen. Bedeutend ist nur, dass das Prinzip ausgefüllt ist.

Ein Feld mit 999 roten Rosen und einer weißen Rose ist gleichzeitig folgendes:
Ein duales Feld (rot/weiß)
Ein rotes Feld mit einer weißen Rose als Ausnahme
Ein weißes Feld mit 999 Ausnahmen.

Was auch immer man als Blumen oder auch Unkraut (wie auch immer) bezeichnet, ist bedeutungslos. Bedeutend ist nur das Grundprinzip, denn das ist zu jeder Zeit an jedem Ort allgegenwärtig. In der Welt des kleinsten genauso wie in der Welt des größten und natürlich auch in unserem wahrnehmbaren Bereich.
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 09:24 #29705

Ok badhofer, eigentlich will ich von dir nur wissen: Kommt jetzt aus dem Nichts Raum in unser Universum oder nicht?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 12:49 #29721

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StFan schrieb: Ok badhofer, eigentlich will ich von dir nur wissen: Kommt jetzt aus dem Nichts Raum in unser Universum oder nicht?

Diese Frage ist so nicht zu beantworten, weil man vorher die Begriffe NICHTS und RAUM aufrollen muss. Ich muss mir überlegen, wie man das in wenigen Worten formulieren kann. Weiters vermute ich, dass man darauf keine richtige Antwort geben kann, sondern lediglich eine Antwort, die zumindest philosophisch nicht falsch ist. Vorab einmal eine ungefähre Antwort, die ich bei weitem nicht als endgültig bezeichnen würde.

Vorläufige Antwort:
Das NICHTS ist: unendlich viele, gleichberechtigte theoretische Möglichkeiten. Das NICHTS ist ein NIX, das für unendlich viele Möglichkeiten bereit steht.
Aufgrund des Kausalprinzips kann jedoch nur ein bereits immer vorhandenes ETWAS aus den unendlich vielen Möglichkeiten etwas ermöglichen. Durch die Anwesenheit des ETWAS ist eine von diesen Möglichkeit bereits ausgeschöpft.
Das ETWAS besetzt eine der theoretischen Möglichkeiten. Diese Möglichkeit erscheint uns als Raum. Eine Theorie wird zu einer Praxis.

Ok, diese vorläufige Antwort gefällt mir selbst auch überhaupt nicht. Sie beantwortet auch nicht deine Frage. Ich muss mir das genau überlegen, wie man das ungefähr bewerkstelligen kann.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 17:36 #29727

badhofer schrieb: .

Vorläufige Antwort:
Das NICHTS ist: unendlich viele, gleichberechtigte theoretische Möglichkeiten. Das NICHTS ist ein NIX, das für unendlich viele Möglichkeiten bereit steht.
Aufgrund des Kausalprinzips kann jedoch nur ein bereits immer vorhandenes ETWAS aus den unendlich vielen Möglichkeiten etwas ermöglichen. Durch die Anwesenheit des ETWAS ist eine von diesen Möglichkeit bereits ausgeschöpft.
Das ETWAS besetzt eine der theoretischen Möglichkeiten. Diese Möglichkeit erscheint uns als Raum. Eine Theorie wird zu einer Praxis.

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Ich habe das Gefühl du verwechselst Wissenschaft mit literarischer Kunst.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 19:13 #29735

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SteFan schrieb: Ich habe das Gefühl du verwechselst Wissenschaft mit literarischer Kunst.

Die Begriffe "NICHTS"und RAUM" sind auch nur literarisch kunstvolle Begriffe und keine wissenschaftlichen. Wenn das nicht so ist, dann beantworte mir bitte die Frage: Was ist NICHTS? Was ist RAUM? (wissenschaftlich gesehen)
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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 20:03 #29741

Bezüglich Raum verweise ich auf de.wikipedia.org/wiki/Raum_(Physik) .

Ein Nichts gibt es in unserem Universum nicht. Dafür sorgen die quantenmeschanisch bedingten Quantenfluktuationen selbst im besten Vakuum.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Mär 2018 23:32 #29761

Auch die ART schließt das Nichts aus und bezieht den Raum als notwendig ein.
Raum, Zeit und Materie, bei Newton Singels, seit Einstein verheiratet.
VG
Thomas
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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 09:51 #29766

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Was ist NICHTS?

Diese Frage muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Um sagen zu können, was das Nichts ist, müsste das Nichts ein Sein sein, sodass man bestimmten können: "Das Nichts ist dieses und jenes Etwas". Oder man beschränkt sich auf eine rein negative Bestimmumg etwa folgender Art: "Das Nichts ist die Abwesenheit von jeglichem Etwas". Formal könnte man das Nichts bestimmen als logischen Widerspruch: \(p\wedge\neg p\) (gelesen: p und nicht-p), wobei p irgendeine Aussage oder Eigenschaft bedeuten kann. Für die Alten Griechen waren das Nichts und der leere Raum noch weitgehend dasselbe. Für uns kann das nicht mehr gelten.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 10:05 #29768

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Für uns ist wohl das Nichts das was wir haben werden, wenn wir unseren Löffel abgegeben haben.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 12:07 #29778

ClausS schrieb: Ein Nichts gibt es in unserem Universum nicht. Dafür sorgen die quantenmeschanisch bedingten Quantenfluktuationen selbst im besten Vakuum.


Dass es in unserem Universum kein Nichts gibt hab ich ja verstanden, mir geht es um das Nichts ausserhalb unseres Universums. Denn aus diesem Nichts soll ja Raum in unser Universum eindringen der ja zu der Ausdehnung unseres Universums führen soll, dass Wiederrum zu der Rotverschiebung führen soll die ja die Bestätigung für die Ausdehnung des Universums sein soll.
Laut Urknalltheorie soll unser Universum sich aus der Singularität heraus in ein Nichts ausgedehnt haben.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 12:21 #29780

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Ein Nichts gibt es weder innerhalb noch außerhalb unseres Universums. Ein Nichts gibt es nicht. Das ist die Bedeutung dieses Begriffs. Dass etwas (z.B. leerer Raum) aus nichts entsteht, ist nur eine andere, etwas umständliche Ausdrucksweise für "etwas enststeht", in Abgrenzung zur Veränderung eines bereits Vorhandenen. (Natürlich kann man den Begriff des Nichts auch anders auffassen. So ist heute das unteilbare Atom nicht mehr unteilbar und das Universum nicht mehr unbedingt das Weltganze. Dann muss man neue Begriffe finden, die den freigewordenen Platz abdecken). Die Redeweise: "Das Universum hat sich aus einer Singularität heraus in ein Nichts ausgedehnt", führt leicht zu Missverständnissen, denn sie klingt so, als wäre das Nichts ein Etwas, das schon vorher da war.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 12:44 #29781

Das lass ich so nicht gelten denn das würde bedeuten, dass damals schon als das Universum aus der Singularität entstanden ist Raum schon vorhanden war (ich erkläre jetzt wiederum) und jetzt von ausserhalb unseres Universums in unser Universum eindringt.

Ich versuche es nochmal: Die Ausdehnung verursacht die Rotverschiebung und die Rotverschiebung bestätigt die Ausdehnung.
Raum war also schon immer da, selbst vor der Ausbreitung der Singularität.

Wozu brauchen wir eigentlich diese Singularität und wozu brauchen wir dann noch eine Ausdehnung unseres Universums wenn sowieso schon immer alles da war?

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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 14:57 #29792

StFan schrieb:

ClausS schrieb: Ein Nichts gibt es in unserem Universum nicht. Dafür sorgen die quantenmeschanisch bedingten Quantenfluktuationen selbst im besten Vakuum.


Dass es in unserem Universum kein Nichts gibt hab ich ja verstanden, mir geht es um das Nichts ausserhalb unseres Universums. Denn aus diesem Nichts soll ja Raum in unser Universum eindringen der ja zu der Ausdehnung unseres Universums führen soll, dass Wiederrum zu der Rotverschiebung führen soll die ja die Bestätigung für die Ausdehnung des Universums sein soll.
Laut Urknalltheorie soll unser Universum sich aus der Singularität heraus in ein Nichts ausgedehnt haben.


Über ein Außerhalb des Universums kann man nur spekulieren. Wenn man eine Quantenfluktuation als Ursache des Universums ansieht, dann müsste die Quantenmechanik auch außerhalb des Universums gelten und dann durfte es dort auch kein Nichts geben.

Vielleicht war es aber auch ganz anders, wir wissen es nicht.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 23:33 #29826

STfan,
ne, Raum war nicht schon immer da. Raum und Zeit und Energie entstanden miteinander bei der Geburt unseres Universums.
So sagt uns das die ART.
Die Quantenmechanik sagt, und hier speziell die Heisenbergschen Unschärferalationen, dass aus dem Nichts spontan Energieportionen entstehen können, die sich diese Energie aus der Raumzeit borgen und je höher der Energiebetrag, desto kürzer die Zeit, in der diese Energie entliehen werden darf.
Dass das innerhalb unseres Universums so ist, scheinen zwei Experimentaussagen zu belegen. Das sind zum einen der Kasimireffekt und zum anderen der Lambshift innerhalb der atomaren Welt.
Bitte selber nachlesen, um was es dabei geht.
Ob man jetzt dieses quantenmechanische Modell, das innerhalb unseres Universums scheinbar gilt, auf ein Nichts vor dem Urknall übertragen darf, ist aus meiner Sicht eine rein spekulative Vorstellung.
Tatsache ist, dass etwas entstanden ist, nämlich das Universum. Scheinbar aus dem Nichts heraus. Der Tag ohne gestern!
Und verwunderlich ist, dass dieses Universum offenbar Wesen hervorgebracht hat, die sich diese Fragen stellen können.
Aus einem anfänglichen Nichts wurde Etwas und aus diesem Etwas entstand ein Bewusstsein, das an diesen grundsätzlichen Fragen schier verzweifelt.
VG
Thomas
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Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Mär 2018 23:56 #29827

Hmm eine Entstehung aus dem Nichts kann man sicher argumentativ vertreten. Man kann aber auch argumentieren, daß es keine Entstehung aus dem Nichts gab und man das Universum einfach als gegeben hinnimmt.

Ich leugne damit nicht den Urknall, bitte nicht falsch verstehen, sondern meine damit, daß der Urknall in einer mindestens vierdimensionalen Welt einfach nur einen Pol darstellt, ähnlich dem Nordpol der Erdoberfläche. Der Nordpol ist halb willkürlich bestimmt, halb durch die Erdrotation ein für den täglichen Gebrauch sinnvoller "Nullpunkt". Es spräche aber nichts dagegegen, irgendeinen anderen Punkt zum Nullpunkt zu bestimmen, das würde die Navigation auf der Erdoberfläche nicht sonderlich schwieriger machen.

Ebenso ist der Urknall ein sinnvoller Nullpunkt einer vierdimensionalen Struktur, weil wir die Zeit gerne losgelöst vom Raum betrachten, was aber nur Konvention ist, um unseren Alltag zu erleichtern. .
Zu fragen, was den Urknall ausgelöst hat ("erschaffen"), ist dann so sinnlos, wie zu fragen, was kommt, wenn man sich vom Nordpol aus nordwärts bewegt.

Daneben bedeutet "erschaffen" auch immer eine Kausalität, zumindest aber eine zeitliche Abfolge, die aber gerade ohne Zeit nicht sinnvoll dargestellt werden kann. Von daher halte ich eine Diskussion über ein "vorher" oder einen "Grund" für seltsam, solange man nicht darlegt, was man anstelle der Zeit setzen will.

Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat. Glaube nichts, weil alle es glauben. Glaube nichts, weil es geschrieben steht. Glaube nichts, weil es als heilig gilt. Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt. Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.

Buddha
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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 00:06 #29828

Claus,
ist eine Quantenfluktuation ein Etwas, das an ein Raum - Zeit - Energietriplett gebunden ist, also ein spontanes Etwas, das entsteht und augenblicklich wieder vergeht?
Warum sollte es im absoluten Nichts solche Quantenfluktuationen geben?
Diese Vorstellung, dass es so etwas auch ohne Raumzeit und Materieinhalt geben sollte, also ohne unser Universum, ist eine Vorstellung, die der Extrapolation der Unschärferelationen in ein raumzeitmaterieloses Etwas als möglich erscheinen lässt, aber keiner weiß, ob das der Grund für den Anfang gewesen ist.
Du hast recht, es war keiner dabei?
LG
Thomas
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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 18:38 #29851

Hallo Thomas,

danke für den Lesetip aber ich weiss immer noch nicht ob es nun ausserhalb der Singularität, aus der sich unser Universum entwickelt hat, etwas gab oder nicht.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 18:59 #29853

StFan schrieb,
aber ich weiss immer noch nicht ob es nun ausserhalb der Singularität, aus der sich unser Universum entwickelt hat, etwas gab oder nicht.


naja, wenn ich jetzt "ja es gibt" antworte, wäre deine nächste Antwort: "Beweise bitte"
solange es keine Möglichkeit des Beweises für oder wider gibt, muss sich jeder selbst seine Antwort geben.
und da kommt schon wieder das eigene Weltbild mit ins Spiel.

Gruß Brooder

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 19:46 #29860

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StFan schrieb: ... ich weiss immer noch nicht ob es nun ausserhalb der Singularität, aus der sich unser Universum entwickelt hat, etwas gab oder nicht.

Wenn du das wirklich wissen willst, überleg dir einen Weg, wie man dieses Etwas oder Nichts nachweisen könnte. Dann musst du nur noch jemand finden, der die Mittel hat, den experimentellen Nachweis auch zu führen. Oder aber du entwickelst eine wunderbare Theorie, die die ganze Wirklichkeit überzeugend erklärt, die aber nur funktioniert, wenn es ausserhalb der Urknall-Singularität ein Etwas (oder ein Nichts) gab. Dann hast du zwar keine empirische Bestätigung, aber hervorragende Argumente.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 20:32 #29862

StFan schrieb: Hallo Thomas,

danke für den Lesetip aber ich weiss immer noch nicht ob es nun ausserhalb der Singularität, aus der sich unser Universum entwickelt hat, etwas gab oder nicht.


Damit bist du nicht allein. Diese Frage kann nämlich niemand beantworten. Wir können keine sichere Aussage über etwas treffen, was wir weder beobachten noch messen können.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 21:22 #29864

StFan schrieb: aber ich weiss immer noch nicht ob es nun ausserhalb der Singularität, aus der sich unser Universum entwickelt hat, etwas gab oder nicht.

Nun wen sich etwas außerhalb der Singularität befunden hätte , würde es der Expansion widerstand entgegensetzen . Und je größer unser Universum wird desto mehr wird das außerhalb gestaucht und müsste der Expansion widerstand entgegensetzen aber es ist das Gegenteil der Fall . Ist die beschleunigte Expansion nicht der Beweis das es kein außerhalb gibt .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 26 Mär 2018 22:56 #29869

.

ClausS schrieb: Wir können keine sichere Aussage über etwas treffen, was wir weder beobachten noch messen können.

Das muss man leider so sehen. Aber, wenn man schon keine sicheren Aussagen treffen kann, was hindert einem daran, unsichere Aussagen zu treffe. Unsicher Aussagen sind zumindest besser als keine.

Das NICHTS = unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten. Diese (unsichere) Aussage finde ich sehr treffend. Man kann nämlich damit erklären, wohin sich das Universum ausdehnt, nämlich in die theoretischen Möglichkeiten. Gebe es nicht einmal eine theoretische Möglichkeit (zb. eine Mauer steht davor), dann könnte sich das Universum nicht ausdehnen. Das ist keine physikalische Erklärung aber zumindest eine (unsichere) philosophische Erklärung. Besser als gar nichts.

Singularität, was ist das?
Angenommen, im Nichts befindet sich nur eine einzige Kugel und sonst nichts. Diese Kugel bezeichne ich als singulär. Mache ich ein Loch in die Kugel, ist sie dann immer noch singulär oder habe ich dann bereits eine Dualität (Kugel - Loch) ???
Wer kann da eine (unsichere) Aussage machen? Singular oder dual?
.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 28 Mär 2018 20:34 #29926

Hallo broder,

ich suche nicht nach Beweisen, die Beweise sind von denjenigen zu liefern die behaupten, dass Raum von ausserhalb in unser Universum hineinströmt und unser Universum ausdehnt.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 28 Mär 2018 20:58 #29928

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Beim Versuch in das "Ausserhalb" unseres Universums einzudringen hat man keine Chance. Man kann es nicht schaffen, weil das sogenannte "Ausserhalb" kein Ausserhalb ist, wie wir uns das vielleicht vorstellen.
Man kommt vielleicht an die Grenze (aber auch das bezweifel ich) und kehrt ob man es möchte oder nicht immer wieder in unser Universum zurück.
Es gibt dazu viele Theorien. Einige zb die Stringtheorie setzt zusätzliche Dimensionen voraus. Zu diesen Dimensionen haben wir keinen Zugang.
Es ist die Vorstellung der 2 dimensionalen Wesen in einer 2 dim. Welt auf die plötzlich ein 3 dim. Ball fällt. Sie wundern sich wo so etwas aus dem Nichts auftauchen kann, wenn sie es überhaupt erkennen können.
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Der kleinste gemeinsame Nenner 30 Mär 2018 17:37 #30034

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Moin badhofer,
zwar immer noch auf deine Antwort im vT/Zeitdilatation wartend....

Diese Kugel bezeichne ich als singulär.
Mache ich ein Loch in die Kugel, ist sie dann immer noch singulär oder habe ich dann bereits eine Dualität (Kugel - Loch) ???
Wer kann da eine (unsichere) Aussage machen? Singular oder dual?


Frage..
Meinst du mit Kugel ein 3 dimensionales Objekt, mit Volumen, im Nichts
oder nur eine idealisierte 2 d Fläche sprich Spähre, ohne Volumen..?

Und da du vom "Nichts umgeben" sprichst, ist dementsprechend auch kein 3 d Raum vorhanden, in dem die "Kugel" eingebettet wäre?
Versuche mich nur deiner Frage zu nähern..

NG Z.

Beispiel :Two-dimensional surfaces

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Der kleinste gemeinsame Nenner 30 Mär 2018 17:43 #30036

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StFan schrieb: Dass es in unserem Universum kein Nichts gibt hab ich ja verstanden, mir geht es um das Nichts ausserhalb unseres Universums.
Denn aus diesem Nichts soll ja Raum in unser Universum eindringen der ja zu der Ausdehnung unseres Universums führen soll, dass Wiederrum zu der Rotverschiebung führen soll die ja die Bestätigung für die Ausdehnung des Universums sein soll.
Laut Urknalltheorie soll unser Universum sich aus der Singularität heraus in ein Nichts ausgedehnt haben.


In ein Nichts ausgedehnt, ist wie.. ich habe nichts gegessen.
Geht ein Licht auf?
NG Z. :blink:

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Der kleinste gemeinsame Nenner 30 Mär 2018 17:59 #30039

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Hi Thomas,

Du:

ne, Raum war nicht schon immer da. Raum und Zeit und Energie entstanden miteinander bei der Geburt unseres Universums.
So sagt uns das die ART.


Das sagst du immer so sicher.
Solange du keine Fakten dazu bringst und nur bittest den Wahrheitsgehalt deiner Aussage, selbst überprüfen zu müssen bleibt die Aussage eben weiterhin fraglich. Ich weiß ja wenn man dir entsprechende Gegen-Argumente dazu bringt, wirst du nicht im Kontext drauf eingehen,
Wie zB betr. Landau-Lifschitz Pseudotensor materiefreie Vakuumlösung, dennoch G-Energie im Raum verbleibt. Vakuumlösung Brillwellen und im Zusammenhang natürlich Einsteins Entität des Raumes, dessen physikalische Realität. Sprich, selbst wenn alle observable Energie aus dem Raum entfernt wurde, immer noch die Energie des Raumes selbst verbleibt.. (aus welcher später Materie entstanden sein kann)

Zudem, gerade nochmal bzgl deines "ne, Raum war nicht schon immer da."
Und ich würde auch mal empfehlen über Einstein Grundlegendes Bild eines immer währenden U´s nachzudenken und in welchem Zusammenhang hier dessen Einführung der Kosmlogische Konstaten (Energie) zu bringen ist. Die ja keiner observablen Energie, sondern den Eigenschaften des Raumes entspringt...

Dies unterstreichend auch..
de.wikipedia.org/wiki/De-Sitter-Modell

Nach Ansicht vieler Kosmologen glich das Universum am Anfang einem De-Sitter-Raum (siehe Inflation). Im Laufe der Zeit könnte sich das Universum durch die Beschleunigung der kosmischen Expansion und die von ihr bewirkte Verdünnung der Materie wieder einem solchen materiefreien Modell mit kosmologischer Konstante annähern.

LG Z.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 00:16 #30072

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Z. schrieb: Meinst du mit Kugel ein 3 dimensionales Objekt, mit Volumen, im Nichts

Mit der Kugel meine ich genau die Singularität, die man auch meint, wenn man sagt, dass das Universum aus einer Singularität entstanden ist.
Wäre diese Singularität (was auch immer damit gemeint ist) immer noch singulär, wenn sie löchrig wäre?

Angeblich hat ein vermeintlicher Gott das Universum aus nichts erschaffen. Das Universum beinhaltet jedoch auch Erhaltungssätze, z.B. den Energieerhaltungssatz. Wie kann man aus nichts einen Erhaltungssatz erschaffen, ohne das man nicht gleich beim ersten Akt (der Erschaffung des Erhaltungssatzes) diesen bricht? Hat Gott einen gebrochenen Erhaltungssatz erschaffen? Dann würde er auch in der Folge gebrochen bleiben. Dann müßte man Energie erzeugen und vernichten können. Kann man aber nicht. :(
Was stimmt da nicht?
.

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Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 03:34 #30075

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Moin badhofer,

Mit Kugel meintest du als eine art raumartige Anfangsingularität... (3+1 d) wobei das erwähnte Loch die + 1 darstellten könnte, die anlaufende Zeit....
da vermeintliche perfekte Symmetrie deiner Kugel gebrochen wird. hmm.
Während bei intrinsischen Singularitäten, auch raumartig, ein womöglicher Zeitpfeil eher endet....
Das Loch in deiner Anfangssingularitätskugel, entspricht mM. also eher, dank anlaufend assoziierten Zeitpfeil, einem WL.

Wo Gott ins Spiel kommt bin ich eigentlich lieber ruhig...:lol:
Energieerhaltung sehe ich eher als "lokale Eigenschaft", besonders bzgl. deiner löchrigen Kugel...
Ob erstere auf maximal denkbaren Skalen (Zeit) noch Sinn macht, Waage ich zu bezweifeln.

LG...

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