Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Der kleinste gemeinsame Nenner

Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 10:36 #30082

  • Ralf
  • Ralfs Avatar
  • Besucher
  • Besucher
Ich sehe es so: Es ist in der Wissenschaft oft die Rede von zusätzlichen Dimensionen. Was spricht dagegen, dass durch spezielle physikalische Vorgänge, welche in diesen zusätzlichen Dimensionen wirken, es zu Übergängen kommen kann, welche dann sich quasi wie Ausstülpungen oder Ähnlichem äußern: unser Kosmos.
Das im Großen wie im Kleinen. Makrokosmos ist gleich Mikrokosmos. Interessant wäre zu wissen, wo es zuerst zu einer Verbindung kommt in diesem Fall. Wohl im Kleinen, da das Universum ja aus dem NIchts (andere Dimension) fast unendlich klein ausstülpte.
Wir leben in einer 3 dim. oder 4 dim Welt. All unser Wissen unsere Erkenntnisse unsere Interpretationen unsere Messungen und unsere Vorstellungen entspringen dieser 3 d Welt (4 d- Zeit).
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 11:23 #30083

badhofer schrieb: .
Ein perfekter (fehlerfreier) Stürmer (er schießt bei jedem Schuss ein Tor) trifft auf einem perfekten (fehlerfreien) Tormann (er lässt nie einen Ball ins Tor) Was würde geschehen? Diese Frage erschlägt sich selbst. Die Unvollkommenheit (die Fehlerhaftigkeit) als Teil des Grundprinzips ist allgegenwärtig. Sie lässt nicht einmal die Frage über Perfektion (Fehlerfreiheit) zu.
.

Lass deine religiöse Ansicht der Unvollkommenheit als Grundprinzip weil es das in der Naturwissenschaft nicht gibt .

In der Physik gibt es messbare gössen wie Wellenlänge Spin u.s.w .

Wie willst du Unvollkommenheit messen beziehungsweise definieren .

Dein Fehlerfreier Stürmer ist ein makroskopisches System für das aber auch die Wechselwirkung gilt , trifft er auf einen Torwart der keinen Ball durchlässt gibt es eine solche .
Das Ergebnis ist dann ein Stürmer der nicht getroffen hat oder ein Torwart der nicht gehalten hat .

Wo erschlägt sich da etwas , für dich zum mitnehmen : vollkommene Systeme sind es nur bis zur Wechselwirkung .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 14:17 #30091

Badhofer schrieb:
Das NICHTS = unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten. Diese (unsichere) Aussage finde ich sehr treffend. Man kann nämlich damit erklären, wohin sich das Universum ausdehnt, nämlich in die theoretischen Möglichkeiten. Gebe es nicht einmal eine theoretische Möglichkeit (zb. eine Mauer steht davor), dann könnte sich das Universum nicht ausdehnen. Das ist keine physikalische Erklärung aber zumindest eine (unsichere) philosophische Erklärung. Besser als gar nichts.





Warum sollte man das nicht so ausdrücken können. Keiner kann eine genaue Antwort geben.
Ich denke, mann könnte auch sagen „Das NICHTS = unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten.“ kann man auch als absolutes Chaos betrachten.
Es gibt dort keinerlei Kausalität. Alles ( z.B. Fluktuationen) entstehen und vergehen für sich selbst.
Ohne jegliche Wechselwirkung. Deshalb kann man dort auch keine Zeit und keinen Raum definieren.
Kein Sinnvolles, kein Denken ist dort möglich, ein Chaos eben.
Ein absolutes Chaos ist aber immer noch mehr, als ein absolutes „Nichts“.
Aus einem absoluten „Nichts“ hätte auch absolut „Nichts“ hervorgehen können.

Unser Universum ist, warum auch immer aus diesem Chaos hervorgegangen. Bei unendlich vielen Möglichkeiten gibt es wohl auch eine solche.
Das Universum ist in diesem Chaos eine Insel der Ordnung und der Kausalität.
Nur hier existiert Raum und Zeit. Nur hier ist auch das Denken möglich.

Ich bin ein Vertreter der Ansicht, dass Denken ein Bestandteil des Universiums ist, also nicht nur innerhalb eines menschlichen Kopfes ( falls es keine anderen Lebewesen im Universum gibt) möglich ist.
Wir als Menschen können ja nicht mal erklären, wie das Denken überhaupt funktioniert (auch wenn manche meinen, es erklären zu können).
Aber wir können damit Schritt für Schritt dem Universum seine Geheimnisse und Gesetzmäßigkeiten entlocken und sie für uns nutzbar machen.
Ich denke, dahinter steckt etwas viel Tieferes.
Ohne unser Zutun, ist uns eine unstillbare Neugier gegeben, den Grund des Seins und die Geheimnisse des Kosmos zu erforschen.
Wir können sehr sehr abstrakt denken, nur für´s Essen und Trinken wäre diese Gabe nicht nötig.

Ich bin jedenfalls froh, darüber nachdenken zu können

Gruß Brooder

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 31 Mär 2018 21:56 #30114

.

Z. schrieb: Energieerhaltung sehe ich eher als "lokale Eigenschaft", besonders bzgl. deiner löchrigen Kugel... Ob erstere auf maximal denkbaren Skalen (Zeit) noch Sinn macht, Waage ich zu bezweifeln.

Solange es keinen Hinweis gibt, dass Energieerhaltung auf maximal denkbare Skalen keinen Sinn ergibt, bleibt die Frage am Tisch, ob man aus nichts einen Energieerhaltungssatz erschaffen kann, indem man beim Vorgang des Erschaffens genau das bricht, was man erschafft, nämlich den Energieerhaltungssatz.
.
.

heinzendres schrieb: Dein Fehlerfreier Stürmer ist ein makroskopisches System für das aber auch die Wechselwirkung gilt, trifft er auf einen Torwart der keinen Ball durchlässt gibt es eine solche.
Das Ergebnis ist dann ein Stürmer der nicht getroffen hat oder ein Torwart der nicht gehalten hat.

Genau. Solange beide nicht wechselwirken, befinden sie sich in einer Superposition. Sie können relativ zueinander perfekt oder komplette Nieten sein. Ohne Wechselwirkung sind sie sowohl / als auch.
.
.

Brooder schrieb: Ich bin ein Vertreter der Ansicht, dass Denken ein Bestandteil des Universiums ist, also nicht nur innerhalb eines menschlichen Kopfes ( falls es keine anderen Lebewesen im Universum gibt) möglich ist.

Davon bin ich überzeugt.
.
.
Das Denken (Intelligenz) im kleinsten, gemeinsamen Nenner

Das NICHTS mit dem ETWAS als Ausnahme
Das leblose (das ETWAS) mit dem Leben (Menschen, Tiere und Pflanzen) als Ausnahme
Das Leben mit Bewusstsein (Menschen und Tiere) als Ausnahme
Das Bewusstsein mit Intelligenz (Menschen) als Ausnahme
Die Intelligenz als ausnahmslos höchstes im Grundprinzip.

Daraus ergibt sich: Das ETWAS war schon immer intelligent, nämlich als Ausnahme von der Ausnahme von der Ausnahme. Nicht sehr intelligent, aber immerhin intelligent genug, um die Entwicklung des Universums ohne Multiversen vom Urknall an so fein abzustimmen, dass es seine spärliche Intelligenz so steigern konnte, um irgendwann erkennen zu können, dass es selbst (das ETWAS) nur eine Ausnahme im Nichts ist.

Das ETWAS = Das leblose mit dem „Leben als Ausnahme“ und dem Bewusstsein als Ausnahme in der Ausnahme und der Intelligenz als Ausnahme in der Ausnahme der Ausnahme. So wie wir auch. Wir sind genauso leblos (unser Körper) mit dem Leben als Ausnahme und dem Bewusstsein als Ausnahme in der Ausnahme und der Intelligenz als Ausnahme in der Ausnahme in der Ausnahme. Da braucht man den Begriff „ETWAS“ dann auch gar nicht, man kann gleich sagen: Wir sind dieses ETWAS.

Wir sind dieses ETWAS. Eine Frage bleibt jedoch unbeantwortet: Wer sind wir? Wir (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie)
Wir werden es nie wissen. Es bleibt die Ausnahme in der Intelligenz. Die Intelligenz bleibt gemäß dem Grundprinzip genauso unvollkommen. Alles andere können wir irgendwann erdenken, nur nicht, wer wir sind. Wir, das ETWAS im nichts.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 01 Apr 2018 01:46 #30124

hi badhofer,

du schriebst: Wir sind dieses ETWAS. Eine Frage bleibt jedoch unbeantwortet: Wer sind wir? Wir (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie)
Wir werden es nie wissen. Es bleibt die Ausnahme in der Intelligenz. Die Intelligenz bleibt gemäß dem Grundprinzip genauso unvollkommen. Alles andere können wir irgendwann erdenken, nur nicht, wer wir sind. Wir, das ETWAS im nichts.


könnte noch eine andere Variante bieten, weil dein "Wir werden es nie wissen" behagt mir nicht so richtig

also,
Wir als dieses Etwas haben uns selbst unserer begrenztes Wissen auferlegt.
Sind freiwillig oder gewollt in dieses jetzige Dasein gewechselt.
Der Grund könnte sein,...wir wollten als alles wissende und alles könnende Wesen eben genau dieser Situation entfliehen.
Alles zu Wissen, alles zu Können, keine Veränderungen, kein Neues in der Welt, keine Überraschungen zu kennen, so etwas ist das Trostloseste was ich mir vorstellen kann.
Unsterblichkeit wäre die Hölle in dieser unendlichen Langeweile.
So könnte es sein, dass sich diese Wesen ( vielleicht auch eben wir selbst) sich genau dieses Universum als alternative Welt geschaffen haben. Nach festen Regeln unter denen das Universum funktionieren soll. Auch als Bewohner dieses Universums haben wir uns festen Regeln ( z.B. das Vergessen unserer Herkunft) unterworfen.
Hier kann man nun Geschichte erleben, hier gibt es Neuigkeiten und Veränderung.
Hier kann man Fragen stellen ohne schon die Antwort zu wissen.
Hier wird auch die Sterblichkeit erfahren und werden Gefühle erlebt.
Hier könnten selbst alles wissende Wesen noch Erfahrungen sammeln.

Ich nenne meine Variante mal ... Das Denken (Intelligenz) im größten, gemeinsamen Nenner


Und da wir als Menschen nicht alles wissen, könnte deine Ansicht oder meine Ansicht stimmen.

Es könnte aber noch ganz anders sein.

Für meinen Beitrag übernehme ich jedenfalls keine Garantie auf absoluten Wahrheitsgehalt.



So, nun genug philosophiert für heute

Frohe Ostern
Brooder

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 01 Apr 2018 11:12 #30131

badhofer schrieb: .
Genau. Solange beide nicht wechselwirken, befinden sie sich in einer Superposition. Sie können relativ zueinander perfekt oder komplette Nieten sein. Ohne Wechselwirkung sind sie sowohl / als auch.


Die Superpositionierung war nicht teil deiner anfänglichen Versuchsanordnung , versuche nicht ein Ergebnis festzulegen und dann solange an den Versuchsbedingungen herumzudefinieren . Das steht deinem Erkenntnisgewinn im Wege .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 01 Apr 2018 18:13 #30141

.
@heinzendres
Da hast du recht. Das was ich da geschrieben habe bezüglich Superposition ist ein kompletter Blödsinn. Nicht nur dass es ein Blödsinn ist, habe ich darüber hinaus auch noch versucht, ein Ergebnis festzulegen und dann solange an den Versuchsbedingungen herumzudefinieren, bis es mir als passend erscheint. So geht's natürlich nicht. Es liegt möglicherweise daran, dass ich deine folgende Aussage nicht genau deuten kann, was du damit meinst. Deine Aussage:
"Dein Fehlerfreier Stürmer ist ein makroskopisches System für das aber auch die Wechselwirkung gilt, trifft er auf einen Torwart der keinen Ball durchlässt gibt es eine solche. Das Ergebnis ist dann ein Stürmer der nicht getroffen hat oder ein Torwart der nicht gehalten hat".

Vielleicht kannst du das näher erläutern. Für mich ist das ganz eindeutig, dass, wenn ein perfekter Stürmer und ein perfekter Torwart aufeinandertreffen offensichtlich wird, dass es keine Perfektion geben kann. Ich kann deshalb nicht erkennen, was du mit deiner Aussage meinst?
.
.

Brooder schrieb: weil dein "Wir werden es nie wissen" behagt mir nicht so richtig

Genau das behagt niemand. Ich werde dir morgen genau Antworten, denn genau in diesem Unbehagen liegt sehr viel drinnen. Muss mir das selber genau überlegen, wie man da am einfachsten den Punkt trifft, denn alles andere, was du dazu geschrieben hast, deckt sich im Großen und Ganzen mit dem, was ich denke.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 10:07 #30176

Z. schrieb:

StFan schrieb: Dass es in unserem Universum kein Nichts gibt hab ich ja verstanden, mir geht es um das Nichts ausserhalb unseres Universums.
Denn aus diesem Nichts soll ja Raum in unser Universum eindringen der ja zu der Ausdehnung unseres Universums führen soll, dass Wiederrum zu der Rotverschiebung führen soll die ja die Bestätigung für die Ausdehnung des Universums sein soll.
Laut Urknalltheorie soll unser Universum sich aus der Singularität heraus in ein Nichts ausgedehnt haben.


In ein Nichts ausgedehnt, ist wie.. ich habe nichts gegessen.
Geht ein Licht auf?
NG Z. :blink:


Naja, dass sich wegen Essen was ausdehnt sehe ich an meinem Bauch.
Bisher war immer die Rede davon, dass Raum in unser Universum eindringt, fliesst, strömt...dass er nun gegessen wird ist mir neu.
Damit der Bauch sich wegen Essen ausdehnt besorge ich mir als Stadtmensch die Lebensmittel im Supermarkt.
Jetzt die Frage: Woher nimmt das Universum den Raum um sich auszudehnen? Und auch die Rotverschiebung zu erzeugen? Die prominenten Wissenschaftler und auch hier im Forum wurde unzählige male behauptet, dass Raum in unser Universum eindringt. Woher kommt denn der Raum? Denn etwas kann nur von ausserhalb in etwas eindringen. Und wenn dieser Raum außerhalb unseres Universums ist dann war er auch da als unser Universum noch eine winzige Singularität war. Wie weit ist es dann her mit der Theorie, dass Raum, Zeit und Materie aus der Sinularität entstanden sind?

"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."
"Das Wissen von heute ist nur der Übergang vom Wissen von gestern zum Wissen von morgen"-
"Wer nur auf alten Formeln herum kaut wird nie auf neue Ideen kommen."
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 10:54 #30178

  • stm
  • stms Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 883
  • Dank erhalten: 173
Eine von diesen beiden Feststellungen ist womöglich falsch:

StFan schrieb: Etwas kann nur von ausserhalb in etwas eindringen. Und wenn dieser Raum außerhalb unseres Universums ist dann war er auch da als unser Universum noch eine winzige Singularität war.

Wie weit ist es dann her mit der Theorie, dass Raum, Zeit und Materie aus der Singularität entstanden sind?

Das Problem ist, dass keins von beiden wirklich überzeugend klingt. Eine andere Möglichkeit wäre noch, das auch hier unsere klassische Logik versagt und doch irgendwie beides zutrifft und auch wieder nicht zutrifft,. So wie Quanten einander ausschließende Eigenschaften haben und dann aber doch wieder nicht haben, wenn wir sie drauf festlegen wollen.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 11:17 #30182

.
@stm @StFan
Meine Version ist, dass das Nichts unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten ist. Je mehr das Universum nach außen hin diese Möglichkeiten nutzt, desto mehr wird das theoretische zum praktischen.
Raum ist nur die Praxis von der Theorie.

Raum und auch Zeit sind nichts Messbares. Mit einer Uhr messe ich den Takt. Wenn ich die Takte zähle, dann erscheinen sie als Zeit. Ich messe lediglich die Anzahl der Takte, nicht aber die Zeit selbst. Wenn ich in eine Scheibe ein Loch mache, dann erzeuge ich dadurch leeren Raum. Den Raum selbst kann ich nicht messen, lediglich die Grenze des Raumes. Aufgrund der Grenze kann ich die Größe des Raumes messen, den Raum selbst jedoch nicht. Raum und Zeit sind nichts Messbares. So zumindest stellt sich das für mich dar.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 12:35 #30195

badhofer schrieb: Vielleicht kannst du das näher erläutern. Für mich ist das ganz eindeutig, dass, wenn ein perfekter Stürmer und ein perfekter Torwart aufeinandertreffen offensichtlich wird, dass es keine Perfektion geben kann. Ich kann deshalb nicht erkennen, was du mit deiner Aussage meinst?

Da habe ich dich falsch gelesen , Perfektion ist eine willkürliche Festlegung . Was für den einen der perfekte Tag ist wäre für jemanden anders ein Alptraum .

In der Wissenschaft hat Perfektion oder Unvollkommenheit keinen platz , genauso wie gut oder böse .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 13:24 #30199

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210

badhofer schrieb: .

Z. schrieb: Energieerhaltung sehe ich eher als "lokale Eigenschaft", besonders bzgl. deiner löchrigen Kugel...
Ob erstere auf maximal denkbaren Skalen (Zeit) noch Sinn macht, Waage ich zu bezweifeln.

Du:
Solange es keinen Hinweis gibt, dass Energieerhaltung auf maximal denkbare Skalen keinen Sinn ergibt, bleibt die Frage am Tisch, ob man aus nichts einen Energieerhaltungssatz erschaffen kann, indem man beim Vorgang des Erschaffens genau das bricht, was man erschafft, nämlich den Energieerhaltungssatz.


Den gibt es:
Wie gesagt Zeit, bedeutet im expandierenden Universum...
Beispiel:
www.quantenwelt.de/klassisch/erhaltung/energieerhaltung.html

Eine häufige Frage ist, ob die Gesamtenergie im Universum erhalten ist. Die Antwort auf diese Frage ist nicht leicht. Zwar ist das Universum schon nach Definition ein abgeschlossenes System, denn es gibt ja nichts außerhalb. Wenn sich aber das Universum ausdehnt, (oder einige Naturkonstanten nicht konstant sind,) dann ist die zweite Bedingung für die Energieerhaltung nicht erfüllt.


Zum "nicht Sinnvoll", kommt at all dazu, dass wir die Gesamtenergie des U sowieso nicht abschätzen können...
Daher wäre es sinnlos a priori von derer Erhaltung auszugehen...
Immerhin kamm sie aus dem Nichts....

Sagen wir aus dem quamtenmechanischen Nichts, Vakuum.
Aber auch hier lässt sich ein finaler Energiewert nicht festlegen...
ART gerecht lokal OK... Insgesamt nicht klar.
Kann ich gerne noch mit weitrem Mainstream belegen.

HG Z.

Worauf willst du denn hinaus, verstehe ich leider nicht..

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 14:25 #30201

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210
@StFan

Du:

Naja, dass sich wegen Essen was ausdehnt sehe ich an meinem Bauch.
Bisher war immer die Rede davon, dass Raum in unser Universum eindringt, fliesst, strömt...dass er nun gegessen wird ist mir neu.
Damit der Bauch sich wegen Essen ausdehnt besorge ich mir als Stadtmensch die Lebensmittel im Supermarkt.


Sööhr witzig :silly:
Ich wüsste nicht das beim BB irgendwelcher Raum in einen bereits bestehenden Raum (etwa unser nicht existierendes Universum) eingedrungen sein soll?? "Ich habe nichts gegessen" bedeutet, das Nichts nicht existent ist, weder als Raum noch sonst was. Genauso wenig wie dich nichts essen ernährt, oder irgendeine chemische Wirkung hätte...Nichts hat keine Wirkung...

Du:

Jetzt die Frage: Woher nimmt das Universum den Raum um sich auszudehnen? Und auch die Rotverschiebung zu erzeugen? Die prominenten Wissenschaftler und auch hier im Forum wurde unzählige male behauptet, dass Raum in unser Universum eindringt.


Nein niemand behauptet ernsthaft, das Raum, von irgendeinem Aussen, in einen bereits bestehenden Raum unseres U eindringte, da hast du was missverstanden.

Du:

Woher kommt denn der Raum?


Wenn du den, denke ich mal "Relatoinisten", Thomas (Moderator) fragen würdest, käme der Raum nur deswegen zu Stande weil sich in ihm gleichzeitig Materie befindet. Dh. Raum würde im Sinne von Thomas, nur dann in einem Urknall entstehen, wenn gleichzeitig Materie entsteht. Heißt wiederum, dass Raum nur auf Grund Abständen/Metriken von meßbaren Energien (Photonen EM - Materie Ruhe-Massebehaftet), die im Raum propagieren (sich bewegen), entsteht.
Er würde sicher zur Argumentation heranziehen, das Einstein einmal sagte: "Raum macht nur Sinn wenn er Materie enthält" (Kurzform)

Wenn du mich fragst, einen eher "Substantivalisten", der auch die ART vetritt, ist Raum etwas Grundlegendes. Etwas das unabhängig von Materie und vor allem, unter zeitlichen Aspekten, noch vor Materie entstehen kann. Für den bereits lerrer Raum (ohne Observablen wie Materie) eine Metrik aufweist.

Der Urgrund der Entstehung von Raum?
Kann innerhalb ART nicht geklärt werden. Dazu greife ich auf die Theorien der QM zurück.
Sprachgebräulich: Ein immer währendes, sozusagen eindimensionales,zeitloses, Energiepotential, das man mit dem Begriff "Quantenvakuum" identifizieren, umschreiben könnte. Aus diesem fluktuiert Raum und gegebenenfalles Materieeigenschafen. Unser Raum dessen Eigenschaften und die in seiner Entwicklung folgend entstandende Materie, ist eine von vielen Möglichkeiten die dem genannten Energiepotential entspringen.

Bildhaft:

journals.aps.org/prd/abstract/10.1103/PhysRevD.85.083516

NG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 16:22 #30211

.

heinzendress schrieb: Perfektion ist eine willkürliche Festlegung . Was für den einen der perfekte Tag ist wäre für jemanden anders ein Alptraum .

Perfektion hat nirgendwo einen Platz. Unvollkommen ist alles, auch die komplette Wissenschaft.
.
.

Z. schrieb: Worauf willst du denn hinaus, verstehe ich leider nicht..

Das Universum ist aus einer Singularität hervorgegangen. So wird es zumindest postuliert. Wäre aber alles aus einer Singularität hervorgegangen, wäre alles hervorgegangene Singular geblieben. Von wo sollte denn eine Vielfalt hergekommen sein. Daraus schließe ich, dass der kleinste gemeinsame Nenner von allem Vorhandenen keine Singularität ist, sondern eine „Duale Komplementarität“ (komische Bezeichnung :( ).
Das heißt, alles ist dual (Für / Wider) und komplementär (das Für trägt als Ausnahme das Wider in sich und das Wider trägt als Ausnahme das
Für in sich). Die Vielfalt, die in Folge entstanden ist, ist aus der Vermehrung der Ausnahmen entstanden.

Daraus kann man ein Prinzip ableiten. Ein Grund-Prinzip. Und genau dieses Grund-Prinzip beobachte ich seit 30 Jahren in, mit unseren Sinnen wahrnehmbaren, Bereich. Nachdem Naturgesetze allgemein gültig sind (nicht nur im größten und kleinsten, sondern auch in unserem wahrnehmbaren Bereich, kommt man zu dem Umkehrschluss, dass sich nicht nur unser wahrnehmbarer Bereich nach diesem Prinzip verhält, sondern von kleinsten bis zum größten alles danach verhält.

Was das für ein Prinzip ist, habe ich in meine ersten Posting in diesem Thread beschrieben.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 18:01 #30217

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210

badhofer schrieb: .
.

Z. schrieb: Worauf willst du denn hinaus, verstehe ich leider nicht..


Du:
Das Universum ist aus einer Singularität hervorgegangen. So wird es zumindest postuliert.


Nejan... Man sollte die "Anfangssingularität" nicht mit einer intrinsischen SL-Singularität gleichsetzen.
1. Letztere würde zB. nicht expandieren.....wenn nichts von Ausserhalb (Umgebung) hineinfiehle*.
Man kann die "AS" aber mit einer zeitlichen Singularität, Enstehung der Zeit, und anhand folgender Expansion, mit vergehender Zeit darstellen.
2. Die "AS" lässt sich anlehnend einer "räumlichen, raumartigen, intrinsischen Singularität, besser in Analogie mit einem Weissen Loch setzen,

Zudem.
Ein expandierendes SL müssten wir in einen bereits bestehenden Raum einbetten. (Ua. siehe oben*)
Einem WL könnten nicht nur Materie sondern auch Raum flukturieren, Eine Wl-Singularität würde sich somit die Umgebung selbst schaffen.
Die Umgebung würde einigermaßen "logisch" folgend, somit auch zur Expansion kommen.

Eine anfänglich zu vermutende offene/nackte Singularität, entspricht, in so fern nicht auf die zeitliche Singularität, sondern auf die raumartige bezogen, einem Weißen Loch.

Somit wäre deine folgende Annahme:
Du:

Wäre aber alles aus einer Singularität hervorgegangen, wäre alles hervorgegangene Singular geblieben.


..zwar eine bedingt korrekte Schlussfolgerung. Jedoch unter Bezugnahme einer diesen Falles.....nicht gegebenen Singularitätsvariante.

Du:

Von wo sollte denn eine Vielfalt hergekommen sein. Daraus schließe ich, dass der kleinste gemeinsame Nenner von allem Vorhandenen keine Singularität ist, sondern eine „Duale Komplementarität“ (komische Bezeichnung).

Eben aus einem WL,

Wobei wir natürlich auch annehmen können, das zuerst nur Raum und dann ein Sl fluktuierte, welches im Augeblick seines Erscheinens schlagartig zerstrahlte. In Anlehnung an die Hawkingstrahlung.... und an ccc Modell, das die Stetigkkeit der Existenz von Raum (bzgl Vorgänger Universum) behauptet, auf diesen und den Erhalt intrinsische Singularität als Urgrund diverser U-Cycles setzt. Nicht aber auf die Erhaltung der Zeit. Die dann jew. neu anläuft, gemäss einem BB model.
(Hinweis: ccc sind natürlich mehrere Sl zerstrahlt, so das kein Zentrum auf BB resultiert/ Exakt wie bei möglichen WL auf BB)

Jedoch als einmaliges... aus einem virtuellen Energiepotential hervorgehendem Ereignis, ist ein WL angebrachter, welches auf Grund Schwankungen des E-Potential irgendwann ein mal fluktuiert.....

Du:

Das heißt, alles ist dual (Für / Wider) und komplementär (das Für trägt als Ausnahme ein Wider in sich und das Wider trägt als Ausnahme ein Für in sich). Die Vielfalt, die in Folge entstanden ist, ist aus der Vermehrung der Ausnahmen entstanden.

Dual/Dualität kann es nicht sein mM., selbst im Sinne Gottes wird von Dreifaltigkeit gesprochen.
Es ist also eine Varaible höherer Ordnung nötig um möglichst Zufällig zur Wirkung zu kommen, genau so wie uns dies die QM belegt.

Du:

Daraus kann man ein Prinzip ableiten. Ein Grund-Prinzip. Und genau dieses Grund-Prinzip beobachte ich seit 30 Jahren in, mit unseren Sinnen wahrnehmbaren, Bereich. Nachdem Naturgesetze allgemein gültig sind (nicht nur im größten und kleinsten, sondern auch in unserem wahrnehmbaren Bereich, kommt man zu dem Umkehrschluss, dass sich nicht nur unser wahrnehmbarer Bereich nach diesem Prinzip verhält, sondern von kleinsten bis zum größten alles danach verhält.
Was das für ein Prinzip ist, habe ich in meine ersten Posting in diesem Thread beschrieben..


Letzteres lese ich mir durch.
In der makroskopischen Welt die du beschreibst, ist dual sicher ein guter Ansatz.
Jedoch in der Gesamtheit der anfallenden Komplexitäten unzureichend (nicht kritisch)

LG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 02 Apr 2018 23:03 #30252

.
@Z.
Was du schreibst, ist Physik. Da kann ich nicht mitreden. Was ich schreibe, ist Philosophie. Eine grundlegende Philosophie. Für mich die Grundlegendste überhaupt. Diese Philosophie ist so grundlegend, dass sie sich auch hinter der Physik versteckt. Versteckt dahingehend, das sie so allgegenwärtig ist, dass sie nicht auffällt. So wie sich in einer großen Anzahl an Bäumen ein Wald versteckt, ohne dass er auffällt.
.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 03 Apr 2018 15:51 #30295

badhofer schrieb: .
Unvollkommen ist alles, auch die komplette Wissenschaft.


Unvollkommen ist auch ein menschliches Attribut das ich für wissenschaftliche Diskussionen ablehne .

Das wissenschaftliche Weltbild ist unvollständig .

Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 08 Apr 2018 12:19 #30650

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210

badhofer schrieb: .
@Z.
Was du schreibst, ist Physik. Da kann ich nicht mitreden. Was ich schreibe, ist Philosophie. Eine grundlegende Philosophie. Für mich die Grundlegendste überhaupt. Diese Philosophie ist so grundlegend, dass sie sich auch hinter der Physik versteckt. Versteckt dahingehend, das sie so allgegenwärtig ist, dass sie nicht auffällt. So wie sich in einer großen Anzahl an Bäumen ein Wald versteckt, ohne dass er auffällt..
.


Physik und Philosophie sind für mich kaum voneinander zu trennen. Sprich, ein guter Physiker ist auch ein guter Philosoph...und vice versa.
Und da ist noch etwas, etwas dass nicht durchs reine logische Denken/behandeln des erfassten zu Tage kommt.
Je Ausprägung, wird es alg. als Wahnsinn oder Intuition bezeichnet. Manchmal auch im Sinne Einsteins, in sehr abgeschwächter Form, als Phantasie...

Der Wahnsinn steht in dem Sinne jedoch für die "vermeintlich reale Schau" auf das Wirkliche...
Deren gedanklichen Resultaten, im Versuch "klar" zu denken und zu erfassen, Bilder von etwas unfassbar chaotisch wirrem entspringen, wenn sich der phantasielose Geist (um Klarheit bemüht), diesem Wirklichen nähert. Dessen Wesen somit abgrenzt.

"Gott würfelt nicht" kann nur der verstehen, der über seine Phantasie eine Einheit bildet, derer selbst Wirkung, somit das Wirkliche entspringt. Dualität ist aus diesem Blickwinkel Unvollkommenheit. Wahnsinn Einheit. Phantasie der Weg.
Das "Gott" uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, ist also.....nicht so abwegig...

LG Z.

Ich empfehle sonntäglich... bzgl. Loch.. Tucholsky:
gutenberg.spiegel.de/buch/16-satiren-7810/6

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer
Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 19 Apr 2018 13:18 #31358

.
Hallo Z.
Kurt Tucholskys Aussagen über das Loch finde ich gut. Das selbe kann man nämlich auch über "Das Nichts" sagen. Das Nichts gibt es nur in der Theorie. Es sei denn, man umgrenzt es. Dann existiert es auch in der Praxis. So wie das Loch.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 20 Apr 2018 16:32 #31408

badhofer schrieb: Wir pflanzen ein Kornfeld. 80% wird Korn wachsen, 20 % Unkraut. Das Unkraut zerstört die Perfektion des Kornfeldes. Und genau das wollen wir nicht. Deshalb setzen wir Maßnahmen gegen das Unkraut. Das Unkraut jedoch wehrt sich. Es kann gar nicht anders, es muss das Grundprinzip erfüllen. Je mehr Maßnahmen wir gegen das Unkraut setzen, desto mehr wird das Unkraut resident dagegen. Nach 100 Jahren ist das Land so vergiftet und verseucht, dass in den nächsten 100 Jahren überhaupt kein Korn mehr wächst.


Es ist leider nicht das selbe

Ertrag X * 80% * 200 > Ertrag X * 100% * 100

In deinem Beispiel - und in der Realität - ist nachhaltiges Wirtschaften deutlich ergiebiger als die Nahrungsgrundlage zur kurzfristigen Effizienzsteigerung zu zerstören. Deshalb gibt es in Deutschland die Vier-Felder-Wirtschaft mit Brachflächen die sich erholen dürfen. Noch besser sind natürlich ökologische Biobauern die Mischkulturen anlegen.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 21 Apr 2018 07:37 #31432

.

Madouc99 schrieb: (im Thread „Sekundäre Gottesbeweise“)
Natürlich sind wir keine tote Materie, schließlich sind wir alle in unserer aktuellen Konfiguration das was man ein Lebewesen nennt. Aber unsere Bauteile sind einzeln betrachtet tote und zugleich unsterbliche Materie, denn sie sind von Anfang an da und bleiben bis zum Ende. Ist das nicht wunderbar?

Also, das finde ich wirklich echt gut. Das Leben ist eine Konfiguration von Bauteilen, die un-konfiguriert tot sind.

Ergänzend möchte ich dazu sagen, dass diese Konfiguration vom Anfang an sich als Leben konfiguriert. Von der ersten Zelle konfiguriert sich das Tote als Leben. Schritt für Schritt, von einer Zelle zu zwei, vier, acht usw. Wird auch nur ein einziger Schritt übersprungen, ist die Konfiguration unterbrochen. Eine Maschine kann nie lebendig werden, denn es fehlen ihr die lückenlosen Schritte, denn diese Konfiguration trägt auch schon die Samenzelle und der Samen in sich. In den unendlich vielen, theoretischen Möglichkeiten war diese Konfiguration auch schon vor dem Urknall möglich (theoretisch vorhanden). Irgendwann war plötzlich Leben da und alle fragen sich, woher das kommt. Es kommt nirgends woher, es war immer schon da, nur nicht konfiguriert. Einzelne Schritte der Konfiguration haben sich immer schon gebildet, die sind jedoch ständig abgerissen. Der kleinste gemeinsame Nenner, die Ur-Konfirmation vom etwas und nichts.

Der gesamte Beitrag von Madouc99, denn er Michael-O geschrieben hat: (aus meiner Sicht absolut top)

Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Madouc99
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 21 Apr 2018 12:22 #31440

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210
Moin Moin badhofer

Du schriebst:

Kurt Tucholskys Aussagen über das Loch finde ich gut. Das selbe kann man nämlich auch über "Das Nichts" sagen.
Das Nichts gibt es nur in der Theorie. Es sei denn, man umgrenzt es. Dann existiert es auch in der Praxis. So wie das Loch.


Nun ja, im philosophischen Sinne.
Wenn man etwas umgrenzt, wird es zum Raum der begrenzt. Wenn auch zu einem zunächst leeren, besten Falles.
Nichts ist nicht mal Raum, wie auch Loch, nicht nichts ist.

Die Frage was Loch ist, im Sinne Kurt´s, kann mit Potential beantwortet werden.
Loch führt somit immer zu etwas..... wenn auch nicht zu gerade gutem, laut Kurt, der ja Pazifist war und die damalige Zeit beschrieb.
(was noch umso mehr für HEUTE gälte)

Ob es Nichts in der Theorie gibt, wäre eine interessante Frage.
Nichts als Theorie wäre zudem Mathematisch extrem einfach zu handeln.
Hier mal Gleichung die nichts vollumfänglich darstellt:



Solltest du sie nicht sehen, liegt dies an deren Eigenschaften.
Schön mal wieder hier zu sein...

Beste Grüsse (ins leider vollnarkotisierte Deutschland, wie mir scheint)
Dein Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 21 Apr 2018 23:20 #31486

.

Z. schrieb: Ob es Nichts in der Theorie gibt, wäre eine interessante Frage.

Nichts sein bedeutet, unendlich viele theoretische Möglichkeiten zu sein. Grenzt du nichts ein, begrenzt du die unendlich vielen Möglichkeiten in endlich viele Möglichkeiten. In einem Loch kannst du nur endlich viele Orangen lagern. Nimmst du dem Loch die Grenzen weg, kannst unendlich viele Orangen darin lagern.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 22 Apr 2018 01:22 #31498

  • Z.
  • Z.s Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1264
  • Dank erhalten: 210

badhofer schrieb: Nichts sein bedeutet, unendlich viele theoretische Möglichkeiten zu sein


Ich würde formulieren dass gerade "Nichts sein" (auch wenn theoretisch unendlich vieles, maximal vlt. virtuell, in diesem schlummerte), die Prämisse inhärent ist, Nichts zu sein und zu bleiben. Wobei es zu bleiben, vermeintlicher Emergenz entspräche... die sich zumindest virtuell entfaltet, aber nicht Real.

Genau dies glich einem "(selbst)eingrenzen des Nichts", theoretisch alles sein zu können, aber Nichts zu sein....
Es scheitert an der fehlenden Realisation der Spiegelwelt ("unendlich viele theoretische Möglichkeiten zu sein") um vollkommen zu sein.
Es sei denn, auch das vermeintlich Reale wäre nur virtuell!?


Loch ist ja nicht Nichts. Loch ist Raum, Loch ist Information, Loch hat eigene Grenzen, nimmst du sie weg, wird es zum Nichts, was dem selbigen dann fehlte in dessen "unendlichen Möglichkeiten". Was passiert eigentlich wenn ich von unendlich vielem 1 abziehe...werden dann die Grenzen vom Loch im Nichts wieder automatisch real??
Schon spät :whistle:

Verzeih bitte meine geminderte Konzentration und daraus gefolgte Bananenbiegerei ;)
HLG Z.

Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Je suis Julián Assange et je porte un gilet jaune.


Letzte Änderung: von Z.. (Notfallmeldung) an den Administrator
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 22 Apr 2018 11:33 #31504

badhofer schrieb: .
Axiom 1) Das nicht ausschließlich nichts ist, ist unbestritten. Wäre ausschließlich nichts, wir wären nicht da.
Axiom 2) Wäre jemals ausschließlich nichts gewesen, es wäre immer ausschließlich nichts geblieben.
Axiom 3) Ein ETWAS war schon immer da, denn wenn es erst entstanden wäre, wäre vor seiner Entstehung ausschließlich nichts gewesen und es wäre immer ausschließlich nichts geblieben (siehe Axiom2)
Axiom 4) Dieses ETWAS ist zugleich ALLES.

Das Grundprinzip

Die Dualität: Alles ist dual (Nichts / Etwas)
Die Komplementarität: Das Nichts trägt als Gegenteil ein Etwas in sich. Umgekehr ist es ds selbe. Das Etwas trägt als Gegenteil ein Nichts in sich.
Die Dualität als Komplementarität: Die Dualität ist komplementär (Das Nichts trägt etwas (alles) in sich, dass Etwas (alles) trägt ein Nichts in sich. Das ETWAS ist die Ausnahme (Fehler) im NICHTS, ein NICHTS ist die Ausnahme (Fehler) im ETWAS. Was auch immer sich daraus ergibt, es wird fehlerhaft sein. Es bleibt unvollkommen.

Wer kann das Grundprinzip (symbolisiert im Yin Yang) widerlegen?
Den kleinsten, gemeinsamen Nenner, in dem alles grundlegend vereint ist und aus dem nur unvollkommenes (fehlerhaftes) entstehen kann?.

Hat Heidegger Recht mit "Das Nichts nichtet."?
Parmenides machte Aussagen, die annehmen lassen, dass das "Grundprinzip Yin Yang" nicht zutreffend ist.

"Es gibt nur Seiendes, kein Werden und kein Entstehen. Das Seiende ist eines und wie die Masse (Substanz) einer Kugel vollendet. Seiendes ist nicht entstanden, ohne Anfang, ewig, unteilbar, unendlich, ganz, vollkommen, vollendet und gänzlich unveränderbar. Die Möglichkeit einer Veränderung oder Zerstörung ist undenkbar und somit ist die Annahme irgendeiner Form der Veränderung des Seienden bloße Meinung (doxa) und somit purer Schein. Denken und Sein sind dasselbe."

Alles, was uns als Objekt erscheint mit einem Anfang, einer Dauer oder einem Ende am gleichen Ort oder an verschiedenen Orten mit gleichen oder sich verändernden Eigenschaften, scheint nur so. Es ist immer das Sein, das in Raum und Zeit seine Attribute an bestimmten Orten mit bestimmten Dauern in Erscheinung treten lässt.

Parmenides hat im Prinzip bereits das Axiom 4 postuliert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Parmenides
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 22 Apr 2018 19:29 #31514

.

volkeravenarius schrieb: Alles, was uns als Objekt erscheint mit einem Anfang, einer Dauer oder einem Ende am gleichen Ort oder an verschiedenen Orten mit gleichen oder sich verändernden Eigenschaften, scheint nur so.

Wenn alles nur so "scheint", dann ist jeder "Schein" relativ zu allen anderen "Schein" auch "Sein"
Wir beide sind "Sein". Wenn wir beide nur "Schein" sind, dann sind wir trotzdem relativ zueinander "Sein"
Es ist ganz egal ob "Sein" oder "Schein". Für uns ist alles "Sein"

Begegnet dir in der Steppe eine Nashornherde, dann heißt es laufen. Denn die Herde ist "Sein" und du bist auch "Sein".
Wäre die Herde nur "Schein", dann wärst auch du nur "Schein", dann heißt es genauso laufen,
denn jeder "Schein" ist relativ zu einem anderen "Schein" auch "Sein".
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 23 Apr 2018 00:02 #31520

Der goße Denkfehler ist, überhaupt ein „Nichts“ zu suchen.
Die Unmöglichkeit eines „Nichts“ zu akzeptiern, lässt den Knoten der Widersprüche sofort platzen.
Unser Problem ist eigentlich nur, dass wir nicht alles wissen und nur in einem sehr sehr engen Frequenzband der elektromagnetischen Strahlung wahrnehmen können. ( von z.B. Neutrinostrahlung ganz zu schweigen)
Alles was wir nicht sehen können, versuchen wir als „Loch“ bzw. „ Leere“ zu interpretieren.

Beispiel: die Leere des Weltalls könnte man ja auch als Loch bezeichnen, wenn keinerlei Sterne im Hintergrund vorhanden sind. Wer´s sich nicht vorstellen kann, schaue einfach durch eine Luke ins Weltall.
Wenn nun der stärkste Laserstrahl, den die Menschheit erzeugen kann, in nur einem Meter Abstand an unseren Augen vorbei ziehen würde.
Im Vakuum, wenn sich dieser Strahl an keinerlei Staubpartikel streuen könnte, würden wir ihn nicht wahrnehmen können, wir würden nichts von diesem enormen Energiestrahl wissen. Für uns existiert weiterhin nur die Schwärze eines „Loches“.
Weiterhin würden wir über dieses Loch philosophieren.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Apr 2018 22:54 #31624

.

Brooder schrieb: Unser Problem ist eigentlich nur, dass wir nicht alles wissen und nur in einem sehr sehr engen Frequenzband der elektromagnetischen Strahlung wahrnehmen können.

Wenn das nicht so wäre, hätten wir ein noch viel größeres Problem. Wir würden vor lauter Wahrnehmungen überhaupt nichts mehr wahrnehmen können.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 24 Apr 2018 23:34 #31628

oder unser Gehirn müsste noch variabler die Informationen filtern.

aber eigentlich wollte ich in meinen Beitrag ausdrücken.
Dort, wo wir schon nichts mehr sehen oder vermuten, kann alles mögliche noch existieren.
selbst wenn der erwähnte Laserstrahl diagonal durch das Loch gehen würde, ohne uns oder andere Materie zu treffen, bliebe das Loch für uns schwarz.
wir würden weiterhin vom "Nichts" reden.

Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Gene brauchen Vielfalt und der Grips auch
Dieses Thema wurde gesperrt.

Der kleinste gemeinsame Nenner 25 Apr 2018 00:03 #31629

.

Brooder schrieb: wir würden weiterhin vom "Nichts" reden.

Ganz zu Recht würden wir weiterhin vom „Nichts“ sprechen, nämlich dann, wenn man das Nichts als das bezeichnet, was es ist. Unendlich viele, gleichberechtigte, theoretische Möglichkeiten.
In einem Bereich, in dem wir nichts wahrnehmen können, kann theoretisch alles sein, unter anderem auch der stärkste Laserstrahl und zugleich noch vieles mehr wie Higgs Feld, Neutrinos und noch beliebig viel anderes.
.
.

oder unser Gehirn müsste noch variabler die Informationen filtern.

Wenn wir alles sehen würden, könnten wir nicht einmal einen Millimeter weit sehen. Unser Gehirn wäre vielleicht so weit entwickelt wie das Gehirn eines Maulwurfs. Wir hätten noch nicht einmal das Rad erfunden. Maulwürfe erfinden in der Regel kein Rad :)

Wir sind unglücklich, dass wir nicht alles sehen können, dabei ist es ein Segen, dass es so ist. Sonst würden wir überhaupt noch nichts genaueres von dieser Welt wissen :(
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Brooder
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.
AUF Zug
Powered by Kunena Forum