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THEMA: Wer braucht denn Dunkle Materie?

Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 18:03 #4521

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Hallo ClausS
Ja, das ist mir alles bekannt.
Darüber hinaus ist mir aber auch bekannt, dass all diese Theorien, im Gegensatz zu meiner, die Gravitation als Grundkraft sehen. Und wie gesagt, kann das Ganze nur funktionieren, wenn man auf den Schlüssel kommt, wie sich nichtpolarisierbare unabschirmbare Gravitation aus polarisierbarer, abschirmbarer EM-WW entwickeln soll. Mit hypothetischen Ladungen ala elektrisches Universum ist es mMn nicht getan. Die Konstruktion der Formel ist sicher nicht ein so großes Problem, wie das Erstellen eines plausiblen Modells, wie es funktionieren könnte.

Die Objekte in unserem Sonnensystem erhalten z.B. Aufgrund ihrer Bewegungen und Kepler 3 (man beachte, dass dort die Gravitationskonstante verwendet wird) schon mal ganz andere Massen, evtl. ein wenig größere, womit die signifikant höhere Drehung der Merkur-Perihels eigentlich schon erklärt wäre. Man könnte sich auch fragen, welche Massen müssen wann wo herrschen, damit genau diese Drehung entsteht, aber soweit reichen meine Mathematik-Kenntnisse leider nicht.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 18:26 #4522

Spacerat schrieb: Hallo Fabsen

Sicher bin ich mir auch darin, dass Bewegungen nicht ihre "Bestandteile" Strecke und Zeit beeinflussen können, wohl aber Mechanik in ihrem Verhalten.

Hallo Spacerat,
hier liegt der Casus Knaxus. Wenn man sich eine gleichförmig bewegte uhr vorstellt auf die keine kraft wirkt. Es kann ja wohlgemerkt auch keine Trägheitskraft wirken, weil die Bewegung ja gleichförmig ist. Auf eine solche gleichförmig bewegte uhr wirkt also keine kraft ein. Was um alles in der welt sollte dann die uhr dazu veranlassen falsch zu messen? Du schreibst, dass die mechanik (der uhr) ihr verhalten ändert. Wie soll das zustande kommen? Dies verletzt das Relativitätsprinzip, das Einstein zum Prinzip seiner SRT gemacht hat.
DIe Konsequenz daraus, dass kräftefreie Körper in ihrer Mechanik nicht verändert werden, ist die Anwendung der Lorentz-Transformation zur Umrechenung von Raum- und Zeitkoordinaten, eben so wie es Einstein tut. Eine Konsequenz daraus ist dann aufgrund der stets für alle gleichen Lichtgeschwindigkeit c, dass der Zeit- und Raummaßstab für relativ zueinander bewegte Beobachter jeweils wechelseitig anders ist. wie soll es auch anders sein, wenn c immer konstant, so wie es michelson-morley und die fizeauschen versuche ergeben haben?
Ich finde das jedenfalls logischer, als der Ansicht zu sein, dass die Mechanik einer Uhr, nur weil sie gleichförmig bewegt ist, (also vollkommen kräftefrei) verändert wird.
Mich wundert das hier :-)
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 19:21 #4523

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Hallo Emanrov
Das ist ein interessanter Einwand - und weil es so sein soll, wie du sagst, benötige ich die Lorentz-Transformation auch noch, denn damit übertrage ich alle relevanten Bewegungen (eigentlich alle, aber wie bisher genügt hier die Transformation von Bewegungen über 0,75c) in das Bezugssystem Vakuum hinein und auch wieder heraus. Für alles was in diesem Bezugssystem ruht bewegt sich Licht mit c, für alles andere gilt die Geschwindigkeitsaddition der Galilei-Transformation wobei zwischen genau zwei Geschwindigkeitstypen unterschieden werden muss.
1. Geschwindigkeiten, die von der Geschwindigkeit einer Quelle abhängen, z.B. Gewehrkugeln -> c'=c+-v
2. Geschwindigkeiten, die zum Bezugssystem konstant sind, z.B. EM-Wellen und Schall (Schall ist hier nur ein Beispiel - im Vakuum gibt es keinen Schall) -> c'=c-+v

Die Typen unterscheiden sich also nur durch die Vorzeichen der zu addierenden Geschwindigkeit v. EM-Wellen bewegter Strahlungsquellen dopplern auf die Art schon bei ihrer Entstehung. Sofern man Gravitation als Folge der EM-WW bzw. Masse als Folge bestimmt angeordneter Ladungen versteht, ändert sich dadurch sicher auch das Verhalten bewegter Massen - das Verhalten der Mechanik halt. Wie dem auch sei... Das Vakuum ist in meiner Theorie jedenfalls auch ein neu definierter "Äther" , auf welchen sich erstens der Bewegungsbegriff ebenfalls nicht anwenden lässt und welcher zweitens vor allem nicht detektierbar ist. Wer kommt denn schon darauf, dass wenn man die Relativitätstheorie erweitern wollte, auf eine Theorie kommt, die die lorentzsche Äthertheorie mit der newtonschen Emissionstheorie verbindet?
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 19:43 #4524

Hallo Spacerat,
Deinen Ausführungen nach, sind wir jedenfalls dann nicht Bestandteil dieses Vakuums, in dem diese Rechnungen unter 1. und 2. beschrieben, gelten sollen. Wenn wir selbst nicht bestandteil sind, dann sind es aber auch keine Gewehrkugeln wie unter 1. beschrieben. Wenn einzig und allein EM-Wellen Bestandteil dieses "neuen Äthers" sein können (das ergibt sich ja aus deiner aussage unter 2.), dann würden wir in unserem Universum also keine EM-Wellen wahrnehmen.
Für alle anderen fälle, auch für ein absolutes bezugssystem für licht, würde nur die lorentz-transformation benötigt und nicht die Galilei-Transformation (wie unter 1. 2. beschrieben), das haben lorentz- und poincare ja auch vor einstein angenommen. eben mit der hässlichen konsequenz, dass sich gegenstände allein bei gleichförmiger Bewegung, wirklich verändern, und nicht die raum- und zeitmaßstäbe aufgrund von Relativbewegung verschiedener Labore (Experimentatoren).
eine der ersten deutung des ergebnisses des michelson morley experimentes, war ja gerade jene durch lorentz, dass sich der interferometerarm in bewegungsrichtung tatsächlich kontrahiert. Was ja quark ist, da keine kraft auf ihn eingewirkt hat;-)
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 20:24 #4526

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Hallo Emanrov
Da hast du etwas komplett mißverstanden. Mit der Lorentz-Transformation transformiert man jedwede Bewegung in das Ruhesystem der EM-WW also ins Bezugssystem Vakuum und auch wieder heraus. Eine Transformation bedeutet nicht, dass die Objekte verschwinden. Alles ruht oder bewegt sich in einem unendlichem Nichts inkl. EM-Wellen. EM-Wellen bewegen sich in diesem Nichts mit c - EM-Wellen ruhen in diesem Nichts auch nicht. Wohl aber werden sie von Objekten abgesetzt und/oder absorbiert. Dieses Nichts ohne andere Objekte ist das Vakuum - eben ein teilchenfreier Raum oder eben jener omnipräsente Raum zwischen Teilchen also auch jener Raum, in welchem sich auch Teilchen bewegen.
Das Michelson Morley Experiment erklärt sich einzig und allein durch Entstehung von Dopplereffekten bereits beim Absetzen von EM-Schwingungen und bei der Reflektion an Spiegeln.
In dem Zeitraum, in welchem zwei Schwingungen auf einen Spiegel auftreten, bewegt dieser sich weiter. Daraus folgt, dass sich der Abstand zur vorhergehenden Schwingung je nach Richtung vergrößert bzw. verkleinert - ok... die Schwingungen dehnen oder verkürzen sich.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 22:49 #4534

Was erzählst du da über das MM-Experiment? Mir scheint du hast da was gründlich missverstanden. Das Experiment zeigt ja gerade das sich NICHTS verändert, egal wie man das dreht. Man hatte ja eine Verkürzung oder Dehnung erwartet aber da war nichts. Das Interferenzmuster stand völlig unbeeindruckt von dem Äther den man zu finden hoffte.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 26 Mär 2016 23:24 #4537

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Merilix schrieb: Was erzählst du da über das MM-Experiment? Mir scheint du hast da was gründlich missverstanden. Das Experiment zeigt ja gerade das sich NICHTS verändert, egal wie man das dreht.

Eben... es ändert sich nichts. Ob man das MMI im Betrieb bewegt oder nicht, es ist egal. Es bewegt sich ja auch - sofern es sich bewegt - wie alles Andere auch letztendlich im Vakuum. In einer Simulation sieht man genau, was mit den Wellenlängen bei gwissen Geschwindigkeitseinflüssen wann geschieht. Die Vorstellung eines einzigen zeitlichen Versatzes, wie er bei Wikipedia propagiert wird, reicht da überhaupt nicht. Es ist vollkommen egal, welche Welle zuerst zuerst am Screen ankommt, der Wellenversatz bleibt immer der selbe. Lass es horizontal rotieren - der Wellenversatz bleibt der selbe. Das ist entweder der Beweis der SRT oder aber auch der Beweis dafür, dass der Äther nicht detektiert werden kann.
Zumindest ist das Interferenzmuster entweder das Resultat verschieden langer Arme, das Resultat einer marginalen Bewegung auf der Strahlachse des Lasers oder aber auch das Zusammenspiel von beidem.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 00:44 #4542

Oh mann, jetzt gib doch einfach mal zu dass du im Post vorher Stuss erzählt hast (als du erklärt hast warum das MM-Experiment etwas zeigt obwohl da garnicht der Fall war).
Kann ja passieren aber beides kann nicht richtig sein,

assume good faith
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 00:55 #4544

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Merilix schrieb: Oh mann, jetzt gib doch einfach mal zu dass du im Post vorher Stuss erzählt hast (als du erklärt hast warum das MM-Experiment etwas zeigt obwohl da garnicht der Fall war).

Wozu denn? Ich habe erklärt, wie das Interferenzmuster zu Stande kommt und nicht, dass es sich verändern sollte, wenn man es dreht. Ich kann nichts dafür, wenn man das falsch versteht.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 01:34 #4546

Spacerat schrieb: In dem Zeitraum, in welchem zwei Schwingungen auf einen Spiegel auftreten, bewegt dieser sich weiter. Daraus folgt, dass sich der Abstand zur vorhergehenden Schwingung je nach Richtung vergrößert bzw. verkleinert - ok... die Schwingungen dehnen oder verkürzen sich.

Also Entschuldige mal, aber das hat überhaupt nix mit der Entstehung des Interferenzmusters zu tun. Das entsteht wegen der Wellennatur des Lichtes. Du versuchst zu erklären warum sich ein Interferrenzmuster verändert (was aber nicht passiert ist und was du ja selbst nicht glaubst).

Soviel zum Thema selbstkritisch die eigenen Aussagen prüfen...

Nachtrag:
Was du da beschreibst ist exakt das was beim detektieren der Gravitationswellen passiert ist -- eine Veränderung des Musters wegen Änderung des Abstandes der Spiegel.

PS: Ich geh jetzt schlafen damit das hier nicht eskaliert^^

assume good faith
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 03:23 #4548

Da muss ich Merilix leider Recht geben, Spacerat.

Grüße und frohe Ostern,
Nirusu

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 03:26 #4549

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Merilix schrieb: Also Entschuldige mal, aber das hat überhaupt nix mit der Entstehung des Interferenzmusters zu tun.

Entschuldige mal, das hat genau nur damit etwas zu tun, es sorgt (u.a.) für den Phasenversatz, der das Interferenzmuster ergibt. Dieser Phasenversatz ändert sich, wie gesagt, bei marginaler Bewegung eines Strahls in Strahlrichtung oder bei Veränderung einer Armlänge. Naja... was solls. letztendlich, weiß wohl nur ich, was ich meine, wenn ich was schreibe.

Gute Nacht
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 19:22 #4566

Das MM liefert neben den Fizeauschen Experimenten, eine Rechtfertigung für die Entwicklung jener Theorie, welche sogar die benötigte kinetische Energie eines Protons bei einem Stoß auf ein anderes Proton richtig berechnen lässt, die man benötigt um ein zusätzliches Proton-Anti Proton Paar zu erzeugen, wie es erstmals 1955 an der University von California gelungen ist.
Es ist die Energie-Impuls-Relation der EINSTEINSCHEN SPEZIELLEN RELATIVITÄTSTHEORIE !
Es wäre also meiner Meinung nach zumindest deine Aufgabe Spacereat,mit deiner Theorie, zumindest diese invariante Energie-Impuls Relation mit deiner Theorie herzuleiten:
Sie ist in allen Experimenten bestätigt!
Danach können wir gerne darüber reden, dass die Allgemeine Relativitätstheorie eine Folgerung aus dieser Energie-Impuls Relation ist. Sie selbst resultiert nämlich ganz natürlich aus der 4-Formulierung (d.h. Raum-zeit-fomrulierung) der SRT. Und aus dieser 4dimensionalität gelangt man dann ganz natürlich dazu, dass die metrik der flachen Raumzeit der SRT geändert werden muss wenn man z.B. trägheitskräfte einbezieht und versucht diese mit SRT zu beschreiben.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 27 Mär 2016 20:32 #4568

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Emanrov schrieb: Es wäre also meiner Meinung nach zumindest deine Aufgabe Spacereat,mit deiner Theorie, zumindest diese invariante Energie-Impuls Relation mit deiner Theorie herzuleiten.

Das habe ich doch schon getan und zwar damit, indem ich es gestattet habe, dass EM-Wellen unendlich hoch beschleunigt sind (von 0 auf c in 0,nix). Daraus folgt, dass EM-Wellen zwar keine Masse haben, aber dennoch einen frequenz- bzw. wellenlängenabhängigen Impuls. Es ist nicht nur Masse, die eine Kraft ausübt, sondern EM-Wellen tun dies auch.
Es muss nicht darüber diskutiert werden, ob man welche Metrik auch immer ändern muss, wenn man dies oder das tut, sondern allgemein über das Verständnis bzw. die Definition von Masse (vorallem über die relativistische Masse) und wie sie sich äußert.

In meiner Theorie definiert sich Masse nun mal nicht mehr über eine Gravitationskonstante, sondern über einen abstandsabhängigen Gravitationsfaktor.
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 06 Apr 2016 02:21 #5061

@Emanov
Du schreibst mir in deinem letzten Post eine Aussage zu die nicht von mir sondern von spacerat stammt. Das war sicher nur ein Versehen bezüglich [quote] Verschachtelung.

@spacerat
Antwort auf ein Post von dir in einem anderen Thread:

spacerat schrieb: Nein... die Formeln wurden hinreichend bewiesen und die Resultate der Experimente wird man auch anders deuten können. Was aber nun mal nicht hinreichend bewiesen ist, ist die Invarianz der LG z.B. im Bezugssystem eines sich mit 0,9994c bewegten Myons, Pions, Elektrons oder was auch immer für rasend schnell bewegte Elementarteilchen.

Auf die Myonen bin ich ja schon eingegangen und so wie ich dich verstanden habe zweifelst du die Messung selbst auch nicht an. Vielmehr machst du eine Lorentztransformation rein in ein "Vakuumbezugssystem" und eine wieder raus in ein anderes. richtig?
Mathematisch gesehen kürzt sich dein Bezugssystem damit raus und physikalisch gesehen macht es keinen Unterschied ob es da ist oder nicht, zumindest nicht für die Berechnung von Relativgeschwindigkeiten oder Zeiten. Wozu benötigst du dann dieses Bezugssystem außer um den Rechenaufwand zu verdoppeln? Ich verstehen den Sinn nicht wirklich.

Noch eine Anmerkung zu den Interferrenzmustern beim MM-Experiment:
Es benötigt keinen Phasenversattz damit das Muster entsteht, das entsteht immer.
Der Phasenversatzt sorgt dafür das sich das Muster ändert und zeig nur das der eine Arm seine Länge gegenüber dem anderen Arm verändert hat oder das Licht in der einen Richtung schneller als in der anderen Richtung unterwegs war.
Genau damit wollte man den Äther nachweisen (erfolglos) und hat vor kurzem die G-Wellen nachgewiesen (erfolgreich). Dadurch das die Arme senkrecht aufeinander stehen und sich die Erde gegenüber deinem Vakuumbezugssystem bewegt müsste sich auch bei deinem Ansatz eine Änderung des Musters zeigen - was es aber nicht tat / tut. Vielleicht erkennst du die Widersprüchlichkeit deiner Aussagen wenn du deine Posts nochmal genau durchliest.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 06 Apr 2016 03:02 #5064

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Merilix schrieb: Auf die Myonen bin ich ja schon eingegangen und so wie ich dich verstanden habe zweifelst du die Messung selbst auch nicht an. Vielmehr machst du eine Lorentztransformation rein in ein "Vakuumbezugssystem" und eine wieder raus in ein anderes. richtig?
Mathematisch gesehen kürzt sich dein Bezugssystem damit raus und physikalisch gesehen macht es keinen Unterschied ob es da ist oder nicht, zumindest nicht für die Berechnung von Relativgeschwindigkeiten oder Zeiten. Wozu benötigst du dann dieses Bezugssystem außer um den Rechenaufwand zu verdoppeln? Ich verstehen den Sinn nicht wirklich.

Der Sinn ist ganz einfach. Nur so wird klar, dass Bewegungen keinesfalls ihre Bestandteile beeinflussen. Die Theorie funktioniert natürlich auch ohne diesen Umweg. Wieso aber sollten sich Photonen im Vakuum untereinander gemäß der GT mit maximal 2c bewegen (was gemäß der RT eine Differenzgeschwindigkeit ist, weißt du hoffentlich), während dies gegenüber anderen Objekten nicht gelten soll? Es gilt auch für andere Objekte, z.B. für Myonen, Pionen usw. Die Theorie: Je näher sich mehrteilige Objekte an der LG bewegen, desto weniger Geschwindigkeit bleibt für die Einzelteilchen für den Zerfall übrig. Sich nahe der LG bewegende Myonen leben genau deswegen länger und nicht weil deren Uhr langsamer läuft.

Merilix schrieb: Noch eine Anmerkung zu den Interferrenzmustern beim MM-Experiment:
Es benötigt keinen Phasenversattz damit das Muster entsteht, das entsteht immer.
Der Phasenversatzt sorgt dafür das sich das Muster ändert und zeig nur das der eine Arm seine Länge gegenüber dem anderen Arm verändert hat oder das Licht in der einen Richtung schneller als in der anderen Richtung unterwegs war.
Genau damit wollte man den Äther nachweisen (erfolglos) und hat vor kurzem die G-Wellen nachgewiesen (erfolgreich). Dadurch das die Arme senkrecht aufeinander stehen und sich die Erde gegenüber deinem Vakuumbezugssystem bewegt müsste sich auch bei deinem Ansatz eine Änderung des Musters zeigen - was es aber nicht tat / tut. Vielleicht erkennst du die Widersprüchlichkeit deiner Aussagen wenn du deine Posts nochmal genau durchliest.

Nein, ich sehe da keine Widersprüchlichkeit. Du aber siehst dort eine, weil du dir anscheinend nicht vorstellen kannst, wie ein Vakuum als nicht detetktierbarer Äther überhaupt funktionieren könnte. Eine Musteränderung gäbe es bei meinem Ansatz nur, wenn sich das Interferometer marginal parallel zu einem der beiden Arme bewegt (die Erdrotation oder die Umlaufgeschwindigkeit der Erde um die Sonne reichen dazu halt nicht aus).
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 00:11 #5121

Sorry, das war doppelt.

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 00:11 #5122

Spacerat schrieb: E=p*c ergibt sich afaik über den Impuls und E=mc² und Masse (m) ergibt sich aus m=F/a. Masse ist aber in meiner Hypothese etwas, dass sich aus Kräften und daraus resultierenden Beschleunigungen entwickelt, deswegen E=F/a*c²


Bin Ich der Einzige, der an diese Formel gar nichts kapiert?

Nehmen wir mal das Beispiel mit der Atombombe.

Laut Einstein wäre die Energie, die freigesetzt wird E = mc2. ( davon ausgehend, das alle Masse in Energie umgewandelt wird).
Für m=2 ergibt sich dann also E=2c^2.

Nun mit dir: E=F/a*c^2
a=F/m, damit ergibt sich E=F/F/m*c^2
Das kann man in E=1/m*c^2 umformen, und dann ist dein Ergebnis für m=2 E=0.5c^2, also um Faktor 4 daneben. Je höher die Masse, desto größer der Abstand, weil bei Einstein m und bei dir 1/m gilt.

Spacerat schrieb: Es ist unphysikalisch, wenn mehr als eine Kraft wirkt

Daher darf ich F/F kürzen, weil es nach dir nur eine Kraft (F) geben muss.

War das jetzt kompletter Humbug und habe ich mich irgendwo verrechnet, oder bin ich auf der richtigen Spur?

Viele Grüße,
Nirusu

Nachtrag: Nach dieser Formel hängt die Energie umgekehrt proportional von der Masse ab: Je größer die Masse, desto kleiner die Energid, die freigesetzt wird.

Das kann nun aber nicht sein. Der Fehler muss also entweder bei meiner Rechnung oder bei dem Teil F/a liegen.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 03:11 #5130

Nirusu schrieb: ...
Nun mit dir: E=F/a*c^2
a=F/m, damit ergibt sich E=F/F/m*c^2
Das kann man in E=1/m*c^2 umformen, und dann ist dein Ergebnis für m=2 E=0.5c^2, also um Faktor 4 daneben.


Ähm... dir ist schon klar das in
\[E=\frac F{\displaystyle\frac Fm}\cdot c^2\]
ein Doppelbruch steht?

Also ergibt sich
\[E=\frac1{\displaystyle\frac1m}\cdot c^2=m\cdot c^2\]

;)
was ja nicht weiter verwunderlich ist da spacerat das vorher so eingesetzt hat. Ob berechtigt sei mal dahingestellt.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 05:11 #5131

Bin ich total verblendet? Ich glaube, ich steh gerade auf dem Schlauch:

Ich habe immer gedacht F/F/m = (F/F)/m

Und (F/F)/m = 1/m, weil F/F = 1.
Aber vielleicht bin ich auch total verblödet.

Selbst falls E=(F/a)c^2 gültig ist, bei Photonen gilt a = 0, und dann bricht die Formel zusammen.
Bei Einstein käme immerhin 0 raus, weil Photonen eine Ruhemasse von 0 haben.

Da bricht die Formel zusammen. Die Energie würde sich unendlich nähern, dabei wissen wir, dass sie 0 ist.

Was ist im Falle von negativer Beschleunigung? Haben die Teilchen dann negative Energie?

Viele Grüße,
Nirusu

Nachtrag: Ich hab's nicht so mit LaTeX, daher sieht das nicht so schön wie bei dir aus...

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 06:20 #5132

Nirusu schrieb: Ich habe immer gedacht F/F/m = (F/F)/m

Da du für a = F/m eingesetzt hast kannst du schreiben F/(F/m) und Division ist das gleiche wie Multiplikation mit dem Kehrwert also F*(m/F).
Damit kürzt sich F weg und m bleibt übrig.

Nirusu schrieb: Selbst falls E=(F/a)c^2 gültig ist, bei Photonen gilt a = 0, und dann bricht die Formel zusammen.

So ist es. #/DIV0 und das wars.

Nirusu schrieb: Was ist im Falle von negativer Beschleunigung? Haben die Teilchen dann negative Energie?

Gute Frage :)

Nirusu schrieb: Nachtrag: Ich hab's nicht so mit LaTeX, daher sieht das nicht so schön wie bei dir aus...

Ich nehm den Wiris Formeleditor

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 07 Apr 2016 13:29 #5149

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Nirusu schrieb:

Spacerat schrieb: E=p*c ergibt sich afaik über den Impuls und E=mc² und Masse (m) ergibt sich aus m=F/a. Masse ist aber in meiner Hypothese etwas, dass sich aus Kräften und daraus resultierenden Beschleunigungen entwickelt, deswegen E=F/a*c²


Bin Ich der Einzige, der an diese Formel gar nichts kapiert?

Leute, ich weiß überhaupt nicht, worüber ihr hier grübelt, rechnet oder euch gar aufregt. ;)

\(E=\frac{\vec{F}}{\vec{a}}c^2\) folgt ganz einfach aus Newton 2 (\(m=\frac{\vec{F}}{\vec{a}}\)). Masse existiert in meiner Theorie nur noch als Nebeneffekt, also nichtmal mehr als SI-Einheit. Der Quotient aus Kraft und einer daraus resultierenden Beschleunigung zwischen mindestens zwei Objekten.

Zumindest habe ich nicht m aus \(E=\frac{\vec{F}}{\vec{a}}c^2\) entfernt, damit man es per \(\frac{\vec{F}m}{\vec{F}}\) wieder rein bringt. ;)

Und was das #/DIV0 angeht... steht alles schon hier im Faden! Sobald Photonen - von einem ruhenden Objekt oder überhaupt - abgesetzt werden, entfernen sie sich von diesem sogleich mit c und beschleunigen nicht erst irgendwie aber immerhin beschleunigen sie, nämlich unendlich hoch! Aus dem Stand auf 299792458 m/s in 0s. Daraus folgt \(\vec{a}=\frac{\vec{v}}{t}=\frac{299792458}{0}[\frac{m}{s^2}]\). Die Beschleunigung eines Photons ist also nicht 0 sondern unendlich hoch und das ist die Erklärung dafür, dass EM-Wellen einen Impuls aber keine Masse haben.

Außerdem: Tja, was ist denn mit negativer Beschleunigung? Resultieren daraus negative Massen?

Aber mal anders gefragt. Wie hoch ist wohl die Masse, wenn sie durch eine Kraft gar nicht beschleunigt wird? Achtung! Hier kommt eine dicke Wand!
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 00:35 #5174

Wenn man durch 0 teilt kommt nicht unendlich heraus, sondern ein Fehler. Man darf nicht durch 0 teilen. Ähnlich wie (im Feld der reellen Zahlen) Wurzel aus negativen Zahlen. Da kommt auch nicht unendlich raus, sondern einfach Blödsinn.

Der Frage zu negativen Zahlen bist du einfach ausgewichen mit einer Gegenfrage. Diese Masse nennt man "Ruhemasse". Ich bin aber immer noch daran interessiert, ob ich negative Energie habe, wenn ich anbremse und a=(-2) gilt.

Viele Grüße,
Nirusu

Nachtrag: Hier noch ein Link von einem Video von dem Mathematikprofessor Matt Parker, warum N/0 nicht unendlich ist:

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 01:10 #5176

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Nirusu schrieb: Wenn man durch 0 teilt kommt nicht unendlich heraus

Doch, da kommt unendlich heraus...

1/1=1
1/0,1=10
1/0,001=100
...
1/0 = POSITIVE_INFINITY

Wird der Nenner kleiner, wird der Wert insgesamt größer. Man darf sogar alles bis auf unendlich durch unendlich teilen und erhält als Ergebnis stets 0 - nur halt bei unendlich durch unendlich nicht, da erhält man NaN (Not a Number bzw. undefiniert). Bei der Wurzel - wobei das btw. auch nur gerade Wurzeln, also Quadrat, 4. 6. usw. betrifft - aus negativen Zahlen sieht die Sache ein wenig anders aus. Was ergibt -5^2? Richtig, 25, weil Minus mal Minus nun mal Plus ergibt. Keine Multiplikation mit einer geraden Anzahl identischer Faktoren kann also jemals negativ werden. Deswegen ist es nicht gestattet gerade Wurzeln aus negativen Zahlen zu ziehen.

Und btw... Wenn du etwas gegen solche Rechenregeln hast, dann schlag dir auch schwarze Löcher aus dem Kopf, denn eine Singularität wird durch eine quadratische Matrix beschrieben, von der die Determinante 0 ist (Singular-Matrix). Die Determinante einer quadratischen Matrix wird genau dann 0, wenn einer ihrer Spalten- oder Zeilen-Vektoren 0 ist (oder wie war das?).

Nachtrag, das Video muss ich mir erst mal anschauen... aber nicht mehr heute Nacht. Aber ich sehe schon... Numberphile, sagt eigentlich schon alles . Für mich so ungefähr das, was der Name Unzicker für dich aussagt. ;)
Letzte Änderung: von Spacerat. (Notfallmeldung) an den Administrator
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 01:48 #5178

Warum ist N/0 nicht -Unendlich?

-1/1=-1
-1/0.1=-10
...
-1/0=-unendlich

Von daher ist n/0 sowohl + als auch - unendlich. Deswegen ist unendlich undefiniert.

Achja, noch etwas:
1/0=unendlich
2/0=unendlich
1/0=2/0.
Auch das kann nicht sein.

Daher ist n/0 undefiniert. Ähnlich wie 0^0.

Zu der quadratischen Matrix: der Determinant für z.B. eine 2x2 Matrix ergibt sich aus ad-bc.
Es gilt also wenn a=b und d=c oder a=c und d=b ist der Determinant 0.
Vielleicht habe ich dich da auch nicht richtig verstanden.

Zu der Kredibilität von Numberphile-Videos: Deswegen habe ich ja extra Mathematikprofessor und Doktor der Mathematik geschrieben.
Ich kann dir gerne aber auch andere Quellen raussuchen...
Stimmt aber, in dem einen Video haben Sie Mist gebaut. Das waren aber auch 2 Physiker :P. Ein anderer Mathatikprofessor hat später das dann berichtigt.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 01:50 #5179

Spacerat schrieb:

Nirusu schrieb: Wenn man durch 0 teilt kommt nicht unendlich heraus

Doch, da kommt unendlich heraus...

1/1=1
1/0,1=10
1/0,001=100
...
1/0 = POSITIVE_INFINITY

Wird der Nenner kleiner, wird der Wert insgesamt größer.

-1/1=-1
-1/0,1=-10
-1/0,001=-1000
...
-1/0=NEGATIVE_INFINITY

Ja was denn nun, Positiv oder Negativ?
Die Division durch Null im Bereich der Reellen Zahlen ist NICHT definiert!

Spacerat schrieb: Bei der Wurzel - wobei das btw. auch nur gerade Wurzeln, also Quadrat, 4. 6. usw. betrifft - aus negatifev Zahlen sieht die Sache ein wenig anders aus. Was ergibt -5^2? Richtig, 25, weil Minus mal Minus nun mal Plus ergibt. Keine Multiplikation mit einer geraden Anzahl identischer Faktoren kann also jemals negativ werden. Deswegen ist es nicht gestattet gerade Wurzeln aus negativen Zahlen zu ziehen.

Was für ein Quatsch! Du verwechselst hier das Ergebnis mit dem Radikanten oder Exponent (je nachdem).
Die QuadratWurzel aus Minus irgendwas ist im Bereich der Reellen Zahlen verboten!
Im Bereich der komplexen Zahlen wird die Lösung imaginär.
Dabei ist völlig egal ob der Radikant gerade oder ungerade ist.

Was erlaubt wäre ist die 3., 5. ... Wurzel aus minus irgendwas. Aber darum geht es hier nicht.

Junge, lern Mathe.

Spacerat schrieb: Und btw... Wenn du etwas gegen solche Rechenregeln hast, dann schlag dir auch schwarze Löcher aus dem Kopf, denn eine Singularität wird durch eine quadratische Matrix beschrieben, von der die Determinante 0 ist (Singular-Matrix).

Genau, am Ereignishorizont bricht die Physik zusammen. Das leugnet auch keiner und ist deshalb nur ein schwaches Argument.

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 02:10 #5180

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Ich sags mal so...
Verkaspern kann ich mich alleine, da barauche ich euch nicht zu!

@Nirusu & Merilix
Steht bei mir etwa etwas anderes als POSITIVE_INFINITY? Ihr dürft gerne mal überlegen, warum dies dort steht!

@Merilix
1. Zum Thema Quadratwurzel: Warum sollte ich mit geraden Wurzeln etwas anderes als Radikanten meinen? Nur damit du meine Aussagen als Quatsch bezeichnen kannst? Ich lach mich tot!
2. Klar... Für das Urknalluniversum bricht an einer Singular-Matrix nur die Physik zusammen, aber für Kritiken ist es nur ein schwaches Argument zur Wiederlegung. Bist du sicher, dass du mit fairen Mitteln spielst? Da habe ich ernsthafte Zweifel!
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 02:34 #5181

Spacerat schrieb: Ich sags mal so...
Verarschen kann ich mich alleine, da barauche ich euch nicht zu!

Es reicht wenn du dich selbst verarschst, Dafür brauchst du uns nicht auch zu verarschen.

Spacerat schrieb: Steht bei mit etwa etwas anderes als POSITIVE_INFINITY? Ihr dürft gerne mal überlegen, warum dies dort steht!

Nee, aber genau deshalb liegst du falsch. Eine division durch Null würde sowohl positiv infinity als auch negativ infinity ergeben. Weil das keinen Sinn macht ist es nicht definiert.
Junge, Lern Mathe!

Spacerat schrieb: @Merilix
1. Zum Thema Quadratwurzel: Warum sollte ich mit geraden Wurzeln etwas anderes als Radikanten meinen? Nur damit du meine Aussagen als Quatsch bezeichnen kannst? Ich lach mich tot!

Wenn du dich totlachst müssen wir deinen Bullshit nicht länger ertragen.
Zeige mir eine einzige reelle Zahl die Quadriert eine Negative Zahl ergibt. Wenn du das schaffst darfst du mich wegen des "Bullshit" bannen lassen!

Lies dir den MIST den du verzapfst einfach nochmal kritisch durch eh du uns für Korrekturen beschimpfst.
Weist du was? DU BIST RESPEKTLOS! Du Respektierst nicht das wir uns ernsthaft Gedanken um Deine Thesen machen. Deine Antwort jetzt kam so schnell das du mit Sicherheit Nicht nochmal nachgeprüft hast das an meinen Argumenten eventuell was dran sein könnte.
Du wirfst uns Dogmatismus vor? Guck mal in den Spiegel! TROLL!

Spacerat schrieb: 2. Klar... Für das Urknalluniversum bricht an einer Singular-Matrix nur die Physik zusammen, aber für Kritiken ist es nur ein schwaches Argument zur Wiederlegung. Bist du sicher, dass du mit fairen Mitteln spielst? Da habe ich ernsthafte Zweifel!

Die Singularität verschwindet SOFORT wenn dort die Quantenphysik gilt. Das ist noch immer Gegenstand der Forschung.

So, und das war meine letzte Antwort auf deinen Unsinn!

Nachtrag: Bei den Wurzeln hattest du das schon richtig geschrieben, Da entschuldig ich mich dafür das ich das übersehen habe. Bei der Division durch Null liegst du aber falsch!

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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 02:40 #5182

Hallo Spacerat,
nachdem wir uns einigen konnten, das n/0 sowohl positiv infinity als auch negativ infinity ergibt, muss deine Formel falsch sein:

Beschleunigung von Photonen ist daher sowohl +unendlich als auch -unendlich, und damit hätten sie sowohl negative als auch positive Energie. Das kann nun wirklich nicht sein, da sie sich dann sofort annihilieren würden und es keine freien Photonen gäbe und gar nicht geben könnte, weil sie beide Eigenschaften haben (man bemerke den Unterschied zur Interferenz)

@Merilix: Meine Zustimmung!

Viele Grüße,
Nirusu

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan
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Wer braucht denn Dunkle Materie? 08 Apr 2016 02:45 #5183

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Soso... Bullshit ist das also?

Selbiges gilt dann wohl auch für das Urknall-Universum und die Relativitätstheorie. Die können nämlich auch alle kein Mathe, zumal sie genau mit den selben Mitteln rechnen, wie ich! Lustigerweise soll dies nur bei mir falsch sein. Logischerweise habe ich vor dieser Art "Fairness" auch keinerlei Respekt. Also ganz wie ihr wollt - dann rede ich in Zukunft bei euch halt nicht mehr von simpler Betriebsblindheit, sondern tatsächlich nur noch von ausgesprochener Dummheit. Bringt mich zwar auch nicht weiter, aber was solls. Dann sterbt halt dumm - interessiert mich nicht.

@Nirusu
Was soll denn daran bitte falsch sein? Natürlich... wenn man nur die Hälfte bis gar nichts versteht, ist sie natürlich falsch. Kann es sein, dass Kräfte, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen zufällig Vektoren sind, als solche nur positive Beträge haben können und das Vorzeichen die (Wirk)Richtung bestimmt? Wahrscheinlich nicht, deswegen bleibt meine Formel wohl auch weitehin falsch. Leider nur, wenn die SL-Hypothese und damit die Urknall-Hypothese dann ebenso falsch sind - alles klar? Da habe ich so meine Zweifel.

Nachtrag:
Im Übrigen lese ich gerade, dass \(-\infty\) und \(\infty\) durch die Aussage, dass die reellen Zahlen sowohl im positiven als auch im negativen Bereich unendlich sind (\(-\infty<=x<=\infty\)). \(-\infty\) ist demnach unendlich klein und \(\infty\) unendlich groß. Das einzige, was nicht definiert ist, sind entsprechende Zahlenwerte dafür, jedoch ist es durchaus legitim mit Unendlich zu rechnen (z.B. \(\infty+x=\infty\)).
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