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THEMA: Klimawandel

Klimawandel 28 Dez 2016 23:06 #10812

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Peter Vetter
Du redest mir aus der Seele. Mein Problem ich mag Hr. Lesch so sehr, weil er Wissenschaft populär macht.
Ich hatte mal ein Video gesehen wo ein 80 Jähriger Förster davon geredet hat das die Schneegrenze in den Alpen um einige hundert Meter höher war wie heute.
Warum sollte der Lügen ? Mich treibt das Thema an, weil ich begreifen möchte, ob ich Lobbyisten auf den Leim gegangen bin, oder es sich um eine Weltumspannende Sozialistischen Lüge handelt. Hr. Lesch betont immer wieder wie wichtig Kooperation ist. hatten wir das nicht mit dem Wort Sozialismus.
Versteht mich nicht falsch Kooperation ist das Mass aller Dinge aber nur eine Kooperation die mit der Evolution vereinbar ist. Ich biete Dir das was bietest Du mir.
Ich schweife ab , sorry .

Ich wünsche allen einen guten Rutsch

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Klimawandel 28 Dez 2016 23:43 #10813

Peter Vetter schrieb:

Wir müssen endlich unser Kolumbus-Gen auspacken und die Galaxis besiedeln.

Und was haelt dich davon ab, dass du deinen Kolumbus-Gen auspackst und die Galaxien besiedelst?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Klimawandel 28 Dez 2016 23:52 #10814

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Bloß nicht!

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Klimawandel 29 Dez 2016 01:54 #10817

badhofer schrieb:
Und was haelt dich davon ab, dass du deinen Kolumbus-Gen auspackst und die Galaxien besiedelst?


Der Grammatik ?!

Also ich sag es gern immer mal wieder hier. Ich verdanke vor allem dem jungen Lesch (Alpha Centauri Zeiten) viel. Nicht nur den Draisinenfahrer Epimetheus sondern auch zb. ein Kant Zitat. "Ich ersterbe in tiefster Devotion" so lernte ich von Lesch schrieb Kant an Friedrich den Gossen. Starker Toback dachte ich damals und versuchte mir das Bildlich vorzustellen. Gelang mir nicht. Jetzt sehe ich Lesch im Gespräch mit Ernst Ulrich von Weizsäcker und hab hab eine Vision wie so was aussieht. Was war das ein Bewerbungsgespräch um die Aufnahme in den Club of Rome?

Ich bin 100% bei Gassner. Für dieses Abdriften von Lesch ins politische mag man ja menschlich Verständnis haben (wie etwa für Fusspilz das kann schließlich auch jedem passieren). Auf eine Wissenschaftsseite passt das wie ein Porterhouse-Steak in ein Veganer Restaurant.

Im übrigen badhofer tun Lesch und ich schon das gleiche. Wir laufen mit dem Klingelbeutel rum. Lesch für Figuren wie Bert Bolin und andere deren Heilserwartung sich auf Beschränkung, Verteilung und Mangelverwaltung stützt. Und ich für Figuren wie Elon Musk mit einer Heilserwartung basieren auf Fortschritt, Technologie und Freiheit.

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Klimawandel 29 Dez 2016 10:06 #10819

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@Peter Vetter
Versteh ich. Hauptsache du hast Spaß. Den Dreck räumen dann die anderen schon weg. Deine Argumente sind wohl durchdacht und nur schwer zu widerlegen. Ich zähle mal die wichtigsten auf:

Öko-Diktatur, homogene Masse Veganer Radfahrer, die im Winter in schlecht gelüfteten schlecht beheizten Wohnungen mit dicken Pullis kollektiv frieren, totalitäres Regime des Ajatollah Dosenpfand und der Ajatollina Veggie Day, kämpfen die ja schon auf der letzten Rille, hat wirklich ausgeprägt religiöse Züge und der 30 Jährige Krieg lässt grüssen, Okö Stalinismus, Öko Diktatur, ängstlichen Bedenkenträger, die Jungs damals hatten keinen Plan (oder böse Absichten, aber das wollen wir mal nicht unterstellen). Haben die heute einen Plan? Können sie etwas? Ich meine irgendwas ausser schlechter Laune verbreiten?, das olle grichische Mythologie schon wusste das man von solchen Typen nichts anderes erwarten kann als das sie die Büchse der Pandora öffnen.

Neben der originellen Grammatik hat mich vor allem die intellektuelle Brillianz beeindruckt.
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Klimawandel 29 Dez 2016 10:55 #10820

Ach ja, der Klimawandel.
Ich habe hier an dieser Stelle schon vor über einem Jahr geschrieben, dass die Menschheit momentan wie ein Auto mit Vollgas gegen eine Wand fährt. Da meinten einige, dass es an der nächsten Generation sei, den Klimawandel zu lösen. Das ist ja schön und gut, aber vorher muss jemand mal die Handbremse ziehen damit wir vor der Wand stehen bleiben können. Die Lösung in 50 Jahren kommt reichlich zu spät.

Hier mal die wissenschaftlichen Fakten:

2014 war das heißeste Jahr in DE seit Aufzeichnung der Temperaturen (1881).
2014 war auch weltweit das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Temperaturen. ( Tagesspiegel )
2015 war das heißeste Jahr in DE seit Aufzeichnung der Temperaturen (1881).
2015 war auch weltweit das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Temperaturen. ( ZEIT )
2016 wird das heißeste Jahr in DE seit Aufzeichnung der Temperaturen werden (1881).
2016 wird auch weltweit das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Temperaturen werden. ( Weather.com )

Auch langfristig belegen Statistiken diesen Trend:
Quelle: Deutscher Wetterdienst

Wir stellen fest dass es immer wärmer wird.

Auch ein Fakt: Ab einer gewissen Hitze wird es sehr ungemütlich für uns.
Kälte ist auch unangenehm, aber ich kann mir so viele Klamotten drüber ziehen wie ich will.
Bei der Hitze bin ich irgendwann dann aber nackt…

Was bleibt jetzt noch zu debattieren übrig?
Ob der Klimawandel Menschenverursacht ist?
Das ist doch egal - Benzin/Dieselautos stoßen Feinstaub aus, dass ist sehr ungesund und kann manche Menschen im Süd-Westen Deutschlands echt nerven. Dabei sind die schon mit einer ewigen Baustelle gestraft ;). Warum also nicht auf Elektroautos umsteigen?
Irgendwann geht uns die Kohle aus. Warum also nicht frühzeitig auf Erneuerbare Energien umsteigen?
Und wenn die Klimaforscher richtig liegen, würden wir damit auch den Klimawandel verlangsamen.
Das ist doch Win-Win für jeden?

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan
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Klimawandel 29 Dez 2016 12:10 #10821

Liebe Freunde der Naturwissenschaft,
falls jemand daran zweifelt, ob der Treibhauseffekt grundsätzlich Einfluss auf unser Klima ausübt, so möge er sich folgende Abbildung anschauen: Hier sehen wir das Emissionsspektrum der Erdoberfläche (die gestrichelte 320 K - Linie) verglichen mit dem Emissionsspektrum oberhalb der Erdatmosphäre (die durchgezogene Linie).


- Wir erkennen, dass die Erde in manchen Wellenlängen/Frequenzen ungehindert ausstrahlen kann.
- In anderen Frequenz-Bereichen wird die Ausstrahlung jedoch massiv behindert. Diese Bereiche entsprechen nun (wohl sicherlich nicht zufällig) den Eigenfrequenzen der Moleküle CO2 , O3, und H2O. (So liegt z.B. eine Eigenfrequenz des CO2 - Moleküls bei ca 15 µm.)
- In der Nähe der Eigenfrequenzen können Moleküle EM-Strahlung besonders gut absorbieren.
- Eine Frage bleibt jedoch: Wenn die Bereiche der Eigenfrequenz irgendwann komplett auf 0 unten sind, dann kann doch ein weiterer Ausstoß von Treibhausgasen keinen weiteren Schaden mehr verursachen. Oder?
Viele Spaß damit,
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Klimawandel 29 Dez 2016 12:53 #10822

Ich zweifele nicht daran, dass CO2 und andere drei- oder mehr-atomige Gase zu einer Klimaerwärmung beitragen.

Ebenso ist für mich unbestritten, dass der Mensch massiv zu einer CO2-Erhöhung beiträgt und damit zu einer Klimaerwärmung beiträgt.

Dennoch bleiben für mich Zweifel an einer einseitgen CO2-Debatte:
- Die Diskussion wird von verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Gruppen für sich vereinnahmt. Hieraus ergeben sich für mich Zweifel an der Wissenschaftlichkeit bestimmter Aussagen.
- Der Mensch greift auch an anderen Stellen massiv in klimarelevante Faktoren ein, vor allem in den Wasserhaushalt der Erde - und Wasserdampf ist ein mindestens ebenso wirksames Klimagas wie CO2. Mich wundert, dass man in der öffentlichen Diskussion nichts über dieses Thema hört.
- Beispielsweise war und ist der Mensch für ein deutliches Ausbreiten der Wüsten der Erde verantwortlich, durch Abholzen der Wälder und durch künstliche Bewässerung (z.B. Aralsee). "Nach meinem Gefühl" könnte die fortgesetzte Abholzung der tropischen Regenwälder aus Profitgier irgendwann einen gefährlichen "Kipp-Punkt" erreichen, bei dessen Überschreitung verheerende nicht vorhersagbare folgen drohen.
- Zudem sind nicht nur auftauende Permafrostböden sondern auch extensive menschliche Nutztierhaltung für einen Anstieg des Methanspiegels verantwortlich. Methan ist eines der wirksamsten Klimagase überhaupt, wirksamer als CO2.

Auf der anderen Seite sind für mich zwei Dinge aber ebenfalls klar:
- Die langen Kohlenstoffketten zu verbrennen anstatt sie zukünftigen Generationen als wertvolle Rohstoffquelle zu belassen ist keine gute Idee.
- Ebenso ist jeder vermeidbare menschliche Eingriff in klimarelevante Faktoren ein Risiko, da wir meiner Meinung nach eben nicht verstehen, was damit ausgelöst werden kann. Wir kennen nicht alle Rückkopplungen und vor allem kennen wir eventuelle "Kipp-Punkte" nicht, bei deren Überschreitung vielleicht verheerende Effekte drohen.

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Klimawandel 29 Dez 2016 13:11 #10823

ClausS schrieb: Beispielsweise war und ist der Mensch für ein deutliches Ausbreiten der Wüsten der Erde verantwortlich, durch Abholzen der Wälder und durch künstliche Bewässerung (z.B. Aralsee). "Nach meinem Gefühl" könnte die fortgesetzte Abholzung der tropischen Regenwälder aus Profitgier irgendwann einen gefährlichen "Kipp-Punkt" erreichen, bei dessen Überschreitung verheerende nicht vorhersagbare folgen drohen.

Das kritisieren die Umweltschützer genauso wie Atomreaktoren und Kohlenwasserstoffnutzung.

Dennoch bleiben für mich Zweifel an einer einseitgen CO2-Debatte [...]

Wieso einseitig? Jeder Gegner hat das Recht zu sprechen, genauso wie jeder Befürworter. Schaut mal nach Amerika, da haben sie gerade jemanden gewählt der öffentlich erklärt, es gebe den Klimawandel nicht.
Und selbst wenn die Debatte einseitig ist und meinetwegen von ich weiß nicht wem manipuliert wurde:
Ändert das irgendetwas daran, dass Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke ne blöde Idee waren und erneuerbare Energien die einzig langfristige Lösung?
Ändert das irgendetwas daran, dass man Umweltplaketten für Autos braucht, um uralte Drecksschleudern aus dem Verkehr zu ziehen (siehe Feinstaubalarm Stuttgart)
Ändert das irgendetwas daran, dass man in Elektroautos und die benötigte Infrastruktur investieren muss?

Und trotzdem geht keiner mit gutem Beispiel voran.
Mal ganz ehrlich: Wer von euch hat sich als Neuwagen ein Elektroauto gekauft? Wer von euch fährt jeden morgen mit dem Bus/Bahn und nicht mit dem Auto zur Arbeit. Wer benutzt nur den ÖPNV, um in der Stadt herumzukommen?

Das ist die bittere Realität. Freut euch, ihr werdet das Ganze nicht mehr ausbaden müssen. Ihr könnt in Saus und Braus leben, die richtigen PS-Monster als Autos fahren, Abgasschleudern, ihr könnt Lüften und dabei die Heizung anlassen, so viel Milchprodukte kaufen als möglich, so viel exotisches Holz als möglich. Ihr seid nicht mehr existent wenn die großen Folgen sich bemerkbar machen werden.*
Eure Kinder und Kindeskinder werden es euch danken!

Michio Kaku, amerikanischer Physiker hat vor 5 Jahren orakelt, dass wir im besten Falle 2070 Dämme rund um New York haben, um es vor Überflutung zu retten. Im schlimmsten Falle stellt sich 2070 die Frage nach New York nicht mehr.
Quelle: Die Physik der Zukunft. Unser Leben in 100 Jahren

Viele Grüße und einen guten Rutsch,
Nirusu

* "Ihr" war jetzt vielleicht etwas demagogisch. Ich spreche konkret die ältere Generation an, von denen viele (meine Großeltern eingeschlossen) nicht an den Klimawandel glauben oder ihren Lebensstil nicht ändern wollen.

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

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Klimawandel 29 Dez 2016 13:34 #10824

Hi

Benutzername schrieb:
- Eine Frage bleibt jedoch: Wenn die Bereiche der Eigenfrequenz irgendwann komplett auf 0 unten sind, dann kann doch ein weiterer Ausstoß von Treibhausgasen keinen weiteren Schaden mehr verursachen. Oder?


Von der reinen Abstrahlung her mag das so sein, aber bei noch höheren CO2 Konzentrationen
zieht das einen noch kleineren pH Wert der Meere nach sich.
www.nationalgeographic.de/reportagen/wen...e-meere-sauer-werden
Beim Methan ist die Sachlage auch komplexer. Den dieses verringert die Bildung kühlender Aerosole.
www.oekosystem-erde.de/html/treibhausgase.html

Viele grüße

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Klimawandel 29 Dez 2016 14:33 #10825

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Tolle Antworten Danke
Nur wir sind Kinder der Evolution und als gesamtes 100% Deterministisch.
Photo Synthese hat die Erde mit Sauerstoff angereichert und so für das erste große Artensterben beigetragen.
Wenn es wärmer wird werden wir sehen, änder können wir es ehe nicht, weil wir Deterministisch geprägt sind.
Der CO2 anteil ist unter 0,04% also ein Spuren Gas. Die Erde wird grüner und bevor wir alle nackig rumlaufen müssen,
läuft noch viel Wasser den Rhein runter. Einen Guten Rutsch wünsche ich euch

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Klimawandel 29 Dez 2016 14:54 #10826

ZenForAll schrieb: Ändern können wir es ehe nicht, weil wir Deterministisch geprägt sind.

Achtung, das ist sehr gewagtes Terrain, auf das du dich damit begibst.
Keiner ist also für sein Handeln verantwortlich, weil alles Deterministisch und vorbestimmt ist? Damit ist jegliche Schuldfrage lächerlich. Im Übrigen hat der tolle laplacesche Dämon einige Macken und Kratzer bekommen mit der modernen Physik.

Viele Grüße,
Nirusu

PS: Wenn alles deterministisch ist, dann bin ich halt dazu "bestimmt", euch zu überzeugen warum man etwas unternehmen sollte :P

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

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Klimawandel 29 Dez 2016 15:14 #10827

Sehr geehrter ZenForAll,
Sie dürfen nicht den Anteil eines Gases an der Atmosphäre mit seiner Klimawirksamkeit verwechseln.
- Die Hauptbestandteile der Atmosphäre (Stickstoff + Sauerstoff) können (da ihre Moleküle aus lediglich zwei Atomen bestehen und somit bei einer Schwingung ihr Dipolmoment nicht verändern) keine Infrarotstrahlung absorbieren. Sie sind also nicht klimawirksam.
- Viele der Spurengase bestehen jedoch aus Molekülen, die aus mehr als zwei Atomen zusammengesetzt sind. Diese sind dann in der Lage Infrarotstrahlung zu absorbieren. Sie sind also klimawirksam.
- Ihr geringer prozentualer Anteil dient nicht als Argument für einen geringen Einfluss auf das Gesamtergebnis. (Man Vergleiche damit das Salz in der Suppe.)

Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.
Viele Grüße,
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Klimawandel 30 Dez 2016 11:34 #10840

Und das "rassistisch" Geschrei, zeigt nur die memetische Verdummung.70 jahre Umerziehung eben.

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Klimawandel 30 Dez 2016 11:39 #10841

Du wirst auch keine Antwort bekommen, was erwartes von einem "STAATLICHEN" Prof? moderne Klimaforschung gibt es seit ca 70 Jahren und diese macht,bzw möchte Vorhersagen für die Zukunft machen.Nostradamus lässt grüssen, es gibt keinen menschen gemachten Klimawandel, alles nur Geschäft,wie Glühbirne usw.

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Klimawandel 30 Dez 2016 12:06 #10842

Moderatoren-Beitrag

Hallo Herodot,

wir sind ein naturwissenschaftliches Forum. Politische Themen wie Rassismus sind hier kein Diskussionsgegenstand.

Darüber hinaus pflegen wir hier einen konstruktiven Diskussionsstil ohne persönliche Angriffe und begründen unsere Thesen und Meinungen.

Bitte bei Deinen nächsten Beiträgen berücksichtigen, wenn Du weiterhin hier schreiben willst.

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Klimawandel 30 Dez 2016 12:20 #10843

Dann sollte man aber auch nicht zulassen, dass man andersdenke als Rassisten beschimpft. Wäre nur eine logische Konsequenz.Es war eben nur eine Antwort auf eine Beschimpfung.

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Klimawandel 30 Dez 2016 12:56 #10846

Moderatoren-Beitrag

Unter diese Diskussion haben wir glücklicherweise am 6. Dezember einen Schlussstich gezogen. Dabei sollten wir es jetzt auch belassen.

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Klimawandel 30 Dez 2016 14:03 #10849

Warum nur muss eine Diskussion über den Klimawandel nur immer so ausarten?

Sachlichkeit wäre angebracht, dazu möchte ich hier an dieser Stelle mal aufrufen.

Meine Meinung dazu ist:

Es gibt den Klimawandel.

Es hat aber schon immer Klimawandel gegeben, die längste ihrer Existenz war das Klima auf der Erde sehr viel wärmer als es jetzt ist, es gab jedoch auch das andere Extrem: Die Erde war mindestens ein Mal komplett zugefroren, für eine lange Zeit.

Ist der momentan stattfindende Klimawandel menschengemacht?

Zum großen Teil ganz sicher, seriöse Messwerte beweisen das, leider.

Wer diese oben genannten Dinge leugnet, hat die Fakten nicht erkannt oder will diese nicht erkennen.

Die Frage ist nur, wie groß der menschliche Einfluss ist und ob ALLE uns von Klimaforschern vorgelegten Beweise auch immer richtig sind, hier fängt leider dann schon die Politik an, denn die Klimaforscher werden ja von den Regierungen bezahlt, von wem sonst? Mehr sage ich dazu nicht, mag sich ein jeder daraus seinen eigenen Schluss ziehen.

So zweifle ich z. B. ernsthaft die pauschale Behauptung an, dass die Temperatur auf der Erde seit Beginn der Aufzeichnungen um soundsoviel Grad gestiegen sei, auf welcher exakter wissenschaftlicher Grundlage basieren diese Messergebnisse? Damals gab es erstens nur ein Bruchteil der heute vorhandenen Messstationen, es gab zweitens Messinstrumente, die nicht nach heutigen Massstäben genormt waren, es gab im Laufe der Zeit vor allen Dingen sehr lokal unterschiedliche Methoden zur Ermittlung der Tagesdurchschnittstemperatur, von Land zu Land unterschiedlich ausgerechnet, wobei es damals viel mehr Länder in Mitteleuropa gab als heute, also auch viel mehr Methodiken, was ein Vergleich der im damaligen Baden gemessenen Tagesdurchschnittstemperaturen mit denn aus Württemberg und Bayern oder Preußen unmöglich macht, weiterhin wurden diese Methodiken zur Errechnung der Tagesdurchschnittstemperatur mehrfach grundlegend geändert, was ebenfalls einen Vergleich zu vorher nahezu unmöglich macht, da kommen jeweils ganz unterschiedliche Werte raus.

Jetzt können wir auch Temperaturen in Gegenden messen, die damals noch völlig unbekannt waren, man vergleicht aber trotzdem tapfer Unvergleichbares miteinander. Das ist unseriös!

Allerdings sind die Messungen der letzten 25, 30 Jahre dann doch wieder sehr seriös und die zeigen uns eben eine globale Zunahme der Temperatur, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Es gibt da noch ganz andere Ungereimtheiten, die ich aber hier nicht ausführen möchte, wichtig ist nur, dass sich wie es aussieht, wohl zahlreiche seriöse Wissenschaftler vor irgendeinen politischen Karren spannen lassen und es unter den "Klimatologen" so eine Art Wettbewerb gibt, wer die schrecklichsten Zukunftsscenarien bringt, wer den Weltuntergang möglichst drastisch öffentlichkeitswirksam macht, bekommt die Aufmerksamkeit, wird zitiert, wird eingeladen zu Fernsehshows, bekommt anschließend lukrative Forschungsaufträge ..............

Das gibt Anlass für die Klimaleugner, pauschal alles, was die Klimaforscher prognostizieren, als Scharlatanerie abzutun, die dahinter stehende seriöse Warnung kommt so unter die Räder, schade.

Ich finde, Klimawandel hin oder her, wir sollten mit dem Verheizen der fossilen Brennstoffe endlich aufhören, dafür sind sie doch zu schade, stattdessen könnten wir all unsere benötigte Energie schon heute nur aus erneuerbaren Quellen beziehen, wenn man denn wollte. Aber man will nicht, trotz Warnungen der Klimaforscher, das ist für mich unbegreiflich.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Klimawandel 30 Dez 2016 14:30 #10851

Es gibt den Klimawandel.

Es hat aber schon immer Klimawandel gegeben, die längste ihrer Existenz war das Klima auf der Erde sehr viel wärmer als es jetzt ist, es gab jedoch auch das andere Extrem: Die Erde war mindestens ein Mal komplett zugefroren, für eine lange Zeit.

Steitet niemand ab.



Ist der momentan stattfindende Klimawandel menschengemacht?

Zum großen Teil ganz sicher, seriöse Messwerte beweisen das, leider.

wo sind diese? ipcc?


Allerdings sind die Messungen der letzten 25, 30 Jahre dann doch wieder sehr seriös und die zeigen uns eben eine globale Zunahme der Temperatur, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Messwerte Aus 30 Jahren erlaubt dir also in die Zukunft zu schauen? wissenschaftlichen Standards wird das wohl nicht gerecht.



Ich finde, Klimawandel hin oder her, wir sollten mit dem Verheizen der fossilen Brennstoffe endlich aufhören, dafür sind sie doch zu schade, stattdessen könnten wir all unsere benötigte Energie schon heute nur aus erneuerbaren Quellen beziehen, wenn man denn wollte. Aber man will nicht, trotz Warnungen der Klimaforscher, das ist für mich unbegreiflich.

Auch hier bin ich deiner Meinung, nur fehlt die "FREIE" objektive Wissenschaft. Man muss sich eben das Gesamtbild anschauen, dass aber hier nicht errwünscht.Political correctness eben

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Klimawandel 30 Dez 2016 14:55 #10853

Warum sollte denn die freie Wissenschaft hier fehlen? Es sind mehrere 100.000 Wissenschaftler, weltweit, die die Klimadaten zusammentragen, auch weltweit und damit ihre Hochleistungsrechner füttern. Wenn man jetzt die Messkurven einfach in die Zukunft laufen lässt, dann haben wir 2050 eine Temperaturzunahme von 3-4 Grad und 2070 von 6 Grad.
Wenn wir nicht korrigierend eingreifen, dann werden weite Teile dieser Erde nicht mehr bewohnbar sein. Der Meeresspiegel ist schon um 20 cm gestiegen und wird weiter steigen. Allein das Grönländische Eis reicht, um den Meeresspiegel um 6 Meter ansteigen zu lassen.
Dass sich das Klima schon immer verändert hat, ist ja unbestritten, aber noch nie in dieser Geschwindigkeit. Und das sollte uns zu denken geben. Wir werden keine Zeit haben, uns darauf vorzubereiten oder gar anzupassen. Und was das kosten wird, kann man gar nicht seriös abschätzen.
Grüße
Thomas

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Klimawandel 30 Dez 2016 15:39 #10854

Herodot schrieb: ..... moderne Klimaforschung gibt es seit ca 70 Jahren.......


Doch schon. :-)

Also Klimaforschung ist jung. Jung gemessen an der kleinen schnellen Schwester des Klimas dem Wetter. Mit Wetterpronosen beschäftigt sich der Mensch etwa seit er Mensch ist. Wo ist er angekommen? Systematisch bei deutlich weniger als 70% für instabile sommerliche Gewitterlagen. Systematisch ist also was die Wettervorhersage anbelangt schlecht. Die meisten lokalen Bauer werden deutlich besser sein. Man ist also so etwa auf dem Niveau der allerersten Schachcomputer die auch von jedem Bauern, der in der Kreisklasse C in Hintertkleinirgendwas sein Sonntagvormittagspielchen macht, geschlagen wurden.
Aber die Überzeugung das man in der Klimaforschung natürlich viiiiiiiiel weiter ist vermögen derlei Überlegungen natürlich nicht zu schmälern. Sind doch die Klimamodelle nichts als Wettermodelle ergänzt um einige noch viel kryptischere und noch weit weniger verstanden Modellierungen.

Deshalb quält uns damit unverdrossen die geistige Verwandschaft jener - die uns 1972 das Ende des Erdöls binnen 20 Jahren und daraus resultierende Hungersnöte die uns alle hinwegraffen voraussagten, uns 1980 mit dem Waldsterben auf den Keks gingen - mit dem Klimawandel.

Der Wald ist grün, das Erdöl fließt und wir sind alles wohlgenährt - aber diesmal so sagen sie - da müsst ihr einfach auf uns hören - diesmal haben wir recht - Notbremse sofort - sonst werdet wir alle im eigenen Saft verkochen - es droht der Hitzetod der frevelnden Menschheit.

Früher drohte uns allen das Fegefeuer wenn wir den Ablass nicht bezahlten. Die Assoziation ist bestimmt der reine Zufall und völlig zusammenhanglos ist mit Sicherheit auch der Fakt das der Papst sich deutlich zum Klimawandel bekannt hat.

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Klimawandel 30 Dez 2016 15:44 #10855

In anderen Bereichen war es die Schweine/Vogelgrippe usw.Kann man endlos fortsetzen.Angst essen Seele auf.

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Klimawandel 30 Dez 2016 17:34 #10858

Thomas schrieb: Warum sollte denn die freie Wissenschaft hier fehlen? Es sind mehrere 100.000 Wissenschaftler, weltweit, die die Klimadaten zusammentragen, auch weltweit und damit ihre Hochleistungsrechner füttern. Wenn man jetzt die Messkurven einfach in die Zukunft laufen lässt, dann haben wir 2050 eine Temperaturzunahme von 3-4 Grad und 2070 von 6 Grad.

Grüße
Thomas


Und genau so etwas ist höchst unseriös und unwissenschaftlich, das Klima lässt sich einfach nicht berechnen, da es auf das chaotische Wettergeschehen aufbaut, das kann man nicht in Formeln fassen.

Mussten nicht die ehemals allerbesten Computermodelle "angepasst" werden, da deren Vorhersagen nun so überhaupt nicht die Wirklichkeit abbildeten?

Gerade diese Merkwürdigkeiten in der Klimaforschung führen doch zu den Reaktionen und Einstellungen einiger Menschen, dass, wenn ETWAS geflunkert wird, dann auch ALLES Unsinn sein muss, wie man unschwer an den Beiträgen von "Herodot" und "Peter Vetter" erkennen kann.

Hier müsste Forschung etwas mehr Glaubwürdigkeit produzieren, stattdessen hält man die Leute für blöd, dass man glaubt, man müsse ihnen den baldigen Weltuntergang voraussagen. Und immer alles verbunden mit dem Hinweis auf unsere Lebensweise, wir würden die Welt untergehen lassen, wenn wir nicht sofort ....... und so weiter.

Was soll das? Wir leben nun mal in der gemäßigten Klimazone, und da muss man halt sämtliche Wohn- und Arbeitsbereiche im Winter heizen und bei immer längeren und intensiveren Wärmeperioden im Sommer muss man einfach mehr und mehr Klimageräte einsetzen, wenn man keinen Hitzschlag erleiden möchte.

Hier ist doch nicht der Bürger selbst gefordert, der sieht schon zu, dass er für sich möglichst kostengünstig über die Runden kommt, sondern die Politik, die entsprechende Weichenstellungen machen muss.


Grüße
Udo

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Klimawandel 30 Dez 2016 17:40 #10859

Ich bin auch skeptisch gegenüber konkreten Vorhersagen. Die Klimamodelle liefern Resultate, abhängig davon was man als Parameter hineinsteckt. Diese Parameter werden dann mit den Werten aus der Vergangenheit "geeicht". Ob die daraus folgenden Extrapolationen stimmen, ist aus meiner Sicht fraglich. Dazu kennen wir die einzelnen Wechselwirkungen und Kipppunkte zu wenig.

Zudem weiß ich nicht, in wie weit die einzelnen Klimaforschungsgruppen unabhängig sind in der Wahl ihrer Parameter oder in wie weit über die Vergabe von Forschungsgeldern hier politischer Einfluss genommen wird.

Auch in der Vergangenheit sind Klimawandel vergleichsweise schnell vonstatten gegangen und auch in der Vergangenheit hat es Korrelationen zwischen der Temperatur und dem CO2-Gehalt gegeben - und dies auch ohne menschlichen Einfluss.

Unstrittig sind in meinen Augen aber:
- Die globale Temperatur steigt in den letzten Jahrzehnten.
- Es gibt hierfür keine äußere Erklärung (z.B. Sonnenaktivität, Lage der Erdbahn, ...). Zumindest habe ich auch keinen Klimaskeptiker dieses behaupten hören.
- CO2 und andere Klimagase (z.B. Methan, Wasserdampf, ...) tragen prinzipiell zur Erwärmung der Atmosphäre eines Planeten bei (unstrittige physikalische Gesetze).
- Die Konzentration von CO2 und Methan sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen.
- Besonders in den Wasserhaushalt der Erde greift der Mensch massiv ein (deutliche Ausbreitung von Wüsten wegen Abholzung und künstlicher Bewässerung, Abholzung der tropischen Regenwälder, ...)
- Jeder menschliche Eingriff in klimarelevante Faktoren sind ein Risiko, solange wir die Zusammenhänge nicht wirklich in Gänze verstehen.

Eine Einstellung "interessiert mich nicht, wird schon gut gehen" kann böse ins Auge gehen. Wir sollten nur keinesfalls die Augen vor Klimafaktoren verschließen, die nicht CO2 heißen.

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Klimawandel 30 Dez 2016 17:57 #10860

Unstrittig sind in meinen Augen aber:
- Die globale Temperatur steigt in den letzten Jahrzehnten.
- Es gibt hierfür keine äußere Erklärung (z.B. Sonnenaktivität, Lage der Erdbahn, ...). Zumindest habe ich auch keinen Klimaskeptiker dieses behaupten hören.
- CO2 und andere Klimagase (z.B. Methan, Wasserdampf, ...) tragen prinzipiell zur Erwärmung der Atmosphäre eines Planeten bei (unstrittige physikalische Gesetze).
- Die Konzentration von CO2 und Methan sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen.
- Besonders in den Wasserhaushalt der Erde greift der Mensch massiv ein (deutliche Ausbreitung von Wüsten wegen Abholzung und künstlicher Bewässerung, Abholzung der tropischen Regenwälder, ...)
- Jeder menschliche Eingriff in klimarelevante Faktoren sind ein Risiko, solange wir die Zusammenhänge nicht wirklich in Gänze verstehen.


Dann befass dich mal mit unabhängigen Klimaforschen,Physiker, Geologen usw , die eben nicht "STAATLICH" finanziert sind.Man soll nicht vergessen wer heute "WISSENSCHAFT&Forschung" finanziert.

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Klimawandel 30 Dez 2016 18:05 #10862

Herodot schrieb: Unstrittig sind in meinen Augen aber:
- Die globale Temperatur steigt in den letzten Jahrzehnten.
- Es gibt hierfür keine äußere Erklärung (z.B. Sonnenaktivität, Lage der Erdbahn, ...). Zumindest habe ich auch keinen Klimaskeptiker dieses behaupten hören.
- CO2 und andere Klimagase (z.B. Methan, Wasserdampf, ...) tragen prinzipiell zur Erwärmung der Atmosphäre eines Planeten bei (unstrittige physikalische Gesetze).
- Die Konzentration von CO2 und Methan sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen.
- Besonders in den Wasserhaushalt der Erde greift der Mensch massiv ein (deutliche Ausbreitung von Wüsten wegen Abholzung und künstlicher Bewässerung, Abholzung der tropischen Regenwälder, ...)
- Jeder menschliche Eingriff in klimarelevante Faktoren sind ein Risiko, solange wir die Zusammenhänge nicht wirklich in Gänze verstehen.


Dann befass dich mal mit unabhängigen Klimaforschen,Physiker, Geologen usw , die eben nicht "STAATLICH" finanziert sind.Man soll nicht vergessen wer heute "WISSENSCHAFT&Forschung" finanziert.


Hast Du konkrete Erkenntnisse, welche meiner Aussagen aus welchen Gründen unzutreffend ist?

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Klimawandel 30 Dez 2016 18:50 #10868

ClausS schrieb:

Herodot schrieb: Unstrittig sind in meinen Augen aber:
- Die globale Temperatur steigt in den letzten Jahrzehnten.
- Es gibt hierfür keine äußere Erklärung (z.B. Sonnenaktivität, Lage der Erdbahn, ...). Zumindest habe ich auch keinen Klimaskeptiker dieses behaupten hören.
- CO2 und andere Klimagase (z.B. Methan, Wasserdampf, ...) tragen prinzipiell zur Erwärmung der Atmosphäre eines Planeten bei (unstrittige physikalische Gesetze).
- Die Konzentration von CO2 und Methan sind in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen.
- Besonders in den Wasserhaushalt der Erde greift der Mensch massiv ein (deutliche Ausbreitung von Wüsten wegen Abholzung und künstlicher Bewässerung, Abholzung der tropischen Regenwälder, ...)
- Jeder menschliche Eingriff in klimarelevante Faktoren sind ein Risiko, solange wir die Zusammenhänge nicht wirklich in Gänze verstehen.


Dann befass dich mal mit unabhängigen Klimaforschen,Physiker, Geologen usw , die eben nicht "STAATLICH" finanziert sind.Man soll nicht vergessen wer heute "WISSENSCHAFT&Forschung" finanziert.


Hast Du konkrete Erkenntnisse, welche meiner Aussagen aus welchen Gründen unzutreffend ist?

PS: Wenn Du den Knopf "Zitieren" drückst, erhöht dies die Lesbarkeit.


Sorry hatte ich nicht, lag wohl am Browser.Meine Erkenntnisse wären für dich ja auch wieder nur Glaube, man kommt nur mit "TUN" ins Wissen.Versuchs aber mal mit der Lepziger Erklärung,Heiderberger Apell usw .CO2 hat sowieso nix mit den Temperaturen der Erde zu tun, wie es Spektroskopie, Hauptsatz 2 der Thermodynamik, Abstandsgesetz (1 : R²) und die Gesetze der Vektorrechnung eindeutig belegen.Natürliche Prozesse , darunter natürlich das Klima, sind eben von hoher Komplexität. Man kann es nicht in der Gänze berechnen, somit ist eine solide Vorhersage für eine zukünftliche Entwicklung nicht möglich.Die Kollegen glauben entweder an falsche Zahlen. oder glauben so erhaben zu sein die "WELTFORMEL" gefunden zu haben, womit man alles berechnen und vorhersagen kann.Nach empirischen Daten weiss eben niemand, ob wir in einem Klimawandel sind, noch weniger ob dieser durch Menschen gemacht ist.

Mona

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Klimawandel 30 Dez 2016 19:37 #10869

Herodot schrieb: Dann befass dich mal mit unabhängigen Klimaforschen,Physiker, Geologen usw , die eben nicht "STAATLICH" finanziert sind.Man soll nicht vergessen wer heute "WISSENSCHAFT&Forschung" finanziert.

Irgendwie trägt diese Aufforderung verschwörungstheoretische Züge. Unterschwellig unterstellst du staatlich geförderten Forschern unprofessionelles Arbeiten.

Zur Bewertung unterschiedlicher Ansichten stell dir folgendes Szenario vor:
Ein großes AKW mitten in Europa und drei Atomphysiker.
Der erste sagt: Messungen und Modellrechnungen zeigen der Reaktor wird hochgehen. Es muss gehandelt werden.
Der zweit sagt:: Die Ergebnisse sind nicht eindeutig. Es könnte sein das der Reaktor hochgeht aber ich bin nicht sicher weil die Modelle nicht genau genug sind.
Der dritte sagt: Ach Quatsch. Die Messergebnisse unterliegen immer mal Schwankungen. Auch wenn sie mal größer waren ist nix passiert.
Was tun?
Angesichts der Folgen wenn der erste recht hat sollte klar sein wie entschieden werden muss.


Es kann vielleicht sein das die Aufregung um Klimawandel umsonst ist (was ich nicht glaube). Doch was passiert da eigentlich? Mit der Annahme die Besorgnis sei berechtigt wird lediglich eine technologische Entwicklung beschleunigt die eh früher oder später notwendig ist. Andererseits kann Nichtstun katastrophale Folgen haben.

Gruß
Merilix

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Klimawandel 30 Dez 2016 19:47 #10870

Merilix schrieb:

Herodot schrieb: Dann befass dich mal mit unabhängigen Klimaforschen,Physiker, Geologen usw , die eben nicht "STAATLICH" finanziert sind.Man soll nicht vergessen wer heute "WISSENSCHAFT&Forschung" finanziert.

Irgendwie trägt diese Aufforderung verschwörungstheoretische Züge. Unterschwellig unterstellst du staatlich geförderten Forschern unprofessionelles Arbeiten.

Und sind diese " verschwörungstheoretische Züge" was negatives?Aber dieses hört man immer sobald man nicht der gängigen Meinung ist, Verschwörungstheoretiker,rechts, usw.Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, dass doch nichts neues, das ein "STAAT" dumme Bürger braucht ist auch nichts neues.

Zur Bewertung unterschiedlicher Ansichten stell dir folgendes Szenario vor:
Ein großes AKW mitten in Europa und drei Atomphysiker.
Der erste sagt: Messungen und Modellrechnungen zeigen der Reaktor wird hochgehen. Es muss gehandelt werden.
Der zweit sagt:: Die Ergebnisse sind nicht eindeutig. Es könnte sein das der Reaktor hochgeht aber ich bin nicht sicher weil die Modelle nicht genau genug sind.
Der dritte sagt: Ach Quatsch. Die Messergebnisse unterliegen immer mal Schwankungen. Auch wenn sie mal größer waren ist nix passiert.
Was tun?
Angesichts der Folgen wenn der erste recht hat sollte klar sein wie entschieden werden muss.


Es kann vielleicht sein das die Aufregung um Klimawandel umsonst ist (was ich nicht glaube). Doch was passiert da eigentlich? Mit der Annahme die Besorgnis sei berechtigt wird lediglich eine technologische Entwicklung beschleunigt die eh früher oder später notwendig ist. Andererseits kann Nichtstun katastrophale Folgen haben.

Gruß
Merilix

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