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THEMA: Quantenverschränkung - Anton Zeilinger

Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 26 Okt 2016 21:40 #9105

Wenn Quantenverschränkung tatsächlich existiert, und man tatsächlich nachweisen kann, dass ein Teilchen hier genau das Gegenteil macht, wie ein anderes Teilchen woanders (egal wo), dann müsste man ja über die Distanz sagen können, wann genau dieser Zeitpunkt ist.

Somit müsste man dann ja quasie eine Art Uhr haben, die sich egal, wo man gerade ist immer gleichschnell dreht. (Masterclock)

Und das gibt es doch garnicht, wenn ich jetzt nicht was durcheinanderbringe.

Wo liegt mein Denkfehler?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 26 Okt 2016 21:41 #9106

Eine Uhr misst Zeiträume, die Quantenverschränkung funktioniert "gleichzeitig".

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 26 Okt 2016 21:45 #9107

Ja gut, aber wie will man denn da das angeblich verifizierte Messergebnis zustande bringen?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 27 Okt 2016 08:39 #9112

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ClausS schrieb: Eine Uhr misst Zeiträume, die Quantenverschränkung funktioniert "gleichzeitig".

Das scheint mir jetzt weniger eine Antwort auf die Frage zu sein, das bringt das Problem vielmehr auf den Punkt. Was bedeutet "gleichzeitig" in diesem Zusammenhang? Wie kann man diese Gleichzeitigkeit feststellen, wie sie "messen"? Man braucht dazu ein ausgezeichnetes Bezugssystem, eben die erwähnte "Masterclock". Nur innerhalb dieses Bezugssystems kann man dann Gleichzeitigkeit feststellen.
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 28 Okt 2016 02:12 #9127

Das die verschränkten Teilchen gleichzeitig in ihrem Zustand festgenagelt wurden lässt sich nachträglich durch Uhrenvergleich auf klassischem Weg feststellen. Für den Vergleich genügt es wenn die Messungen im gleichen Bezugssystem gemacht werden, eine Masterclock die für das gesamte Universum gilt braucht es nicht. Auch wenn die eine Messung auf La Palma und die andere auf Teneriffa stattfindet bleibt es dennoch das gleiche Bezugssystem . Und das würde selbst in Bezug auf Erde und Alpha Centauri gelten sofern sie sich nicht relativ zueinander bewegen.

Gruß
Merilix

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 28 Okt 2016 15:44 #9134

Merilix schrieb: ...lässt sich nachträglich durch Uhrenvergleich auf klassischem Weg feststellen. Für den Vergleich genügt es wenn die Messungen im gleichen Bezugssystem gemacht werden, eine Masterclock die für das gesamte Universum gilt braucht es nicht. Auch wenn die eine Messung auf La Palma und die andere auf Teneriffa stattfindet bleibt es dennoch das gleiche Bezugssystem .


Ich bin ja nicht ungläubig, was die reproduzierbaren Ergebnisse in dem Experiment angeht. Auch dass bei Ort B Informationen auftauchen, die nie von Ort A weggeschickt wurden ist ja alles möglich.

Aber wie wurden diese beiden Uhren synchronisiert? Wenn eine Uhr genau am Äquator ist und die andere nen halben Km weiter oben oder unten. Oder das eine Uhr auf normal Null liegt und die andere auf nem Hügel in 10m Höhe, ist da doch schon Potential, die der Synchronizität im Wege stehen.

UND selbst wenn da alles Passt, die Erde in dem Augenblick keine seissmischen Aktivitäten hatte und auch sonst alles fest stand, drehte sich die Erde doch weiter um die Sonne, und das Sonnensystem in der Galaxie, welche selbst auch irgendwo hinwandert.

Somit kann man nach der Logik zwei Uhren doch garnicht genau miteinander synchroniesieren.

Ich will niemandem ne Krawatte um den Hals legen, aber Harry sagt doch selber, dass das sone Sache ist, mit dieser "Gleichzeitigkeit" - Hat mal jemand versucht, ob das Ergebnis auch dann stimmt, wenn keiner hingeguckt hat?
:woohoo:

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 28 Okt 2016 17:22 #9136

Bei Quantenverschränkungs-Experimenten werden in einem Bezugssystem zwei Teilchen miteinander verschränkt. Dann wird dafür gesorgt, dass die beiden Teilchen in verschiedene Richtungen davonfliegen. Nach einer bestimmten Zeit wird an Teilchen 1 eine Messung vorgenommen. Dann wird an Teilchen 2 ebenfalls eine Messung vorgenommen - und das Ergebnis ist genau das, das wir von der Messung von Teilchen 1 erwarten würden.

Wie kann man das uhrentechnisch abbilden? Man nimmt zwei sehr genau gehende Atomuhren, die die gleiche Zeit anzeigen, und bringt sie an den Ort der jeweiligen Messung. Was ist für die physikalische Grundaussage wichtig?

Wichtig ist, dass die Zeitdifferenz zwischen beiden Messungen kleiner ist, als die Zeit, die das Licht zwischen den beiden Messorten benötigen würde. Dies muss natürlich alle möglichen Messfehler einschließen, die Ungenauigkeiten der beiden Uhren ebenso wie äußere Einflüsse. Eine genauere Synchronisierung der Uhren ist für dieses Experiment nicht nötig.

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 00:36 #9188

Man würde sicher eine sogenannte Masterclock benötigen, die beiden Ereignisse unterliegen der Relativität - Weiß jemand über welche maximale Distanz diese Verschränkung bislang je gemessen wurde?

Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.

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Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.

Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 03:52 #9189

Anton Zeilinger und Team haben 143km geschafft, damit komme die Kommunikation in Satellitenreichweite.

Gruß

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 08:07 #9191

Guten Morgen,

Es wird keine Information übertragen!
Für alle Fälle, in denen Information übertragen wird, gilt als größt mögliche Geschwindigkeit c!
Aber das hatten wir hier schon mal .

Grüße
Thomas
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 08:13 #9192

Thomas schrieb: 1 Es wird keine Information übertragen!
2 Aber das hatten wir hier schon mal.


Lieben Dank !
ABER
1 Wenn an Ort B etwas passiert, was nur von Ort A kommen kann, wie nennt man das dann, wenn nicht Informationsübertragung?
und
2 Wo ist dieser Beitrag?

und 3 - gibt es Tutorials im Netz, wie man die Suchfunktion geschickt benutzen kann? Die liefert nämlich oft sonderbare Ergebnisse.

Liebe Grüße!

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 08:52 #9193

Hallo DBA,

Auch wenn am Ort B eine Änderung des qm Zustands des dislokal verbundenen Teilchens eintritt, bekommen wir diese Zustandsänderung nicht aus dem System heraus.
In dem Moment, indem wir das. versuchen, bricht die Wellenfunktion des qm verschränkten, dislokalen Teilchensystems zusammen.
Ergebnis: kein Informationsübertrag!

Grüße
Thomas
PS: für weiterführende Antwort hab ich keine Zeit. Bin gerade in London und hab jetzt volles Programm ?
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 31 Okt 2016 15:14 #9200

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Hallo DerBauAnfänger
es ist auch von deinem Interpreter abhängig wie er die Informationen übersetzt und manchmal kann es da zur Fehlern kommen, vermeide umlaute bei der suche. Hier ist entweder bei php oder der Datenbank die Codierung nicht universal. Und dazu, derzeit macht bei Windows 10 dieser Edge da Probleme mit Unicode. Aber hier hast du:
urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall...s=1&limit=99&start=1

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
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Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 01 Nov 2016 11:55 #9219

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In einem Märchen gibt jemand ein Rätsel auf: Was ist schneller als das Licht?
Die Antwort: Der Gedanke.
Natürlich kann ich mit meinen Gedanken in Nullkomma nichts mich an irgendeinen Punkt des Universums begeben. Dazu muss ich aber die Information über diesen Ort haben. Ansonsten ist es nur Einbildung.
Wie sieht das aus mit den Photonen, Quanten, welche von der Sonne abgestrahlt werden? Sind auch sie verschränkt? Und wenn, hat das irgendwelche Auswirkungen?
Sind womöglich alle Quanten verschränkt?
Verschränkt, zusammenhängend? Ein gemeinsames Etwas?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 01 Nov 2016 12:39 #9221

Wikipedia erwähnt im Artikel Quantenverschränkung mit Verweis auf andere Quellen das Photonen im Lichtsammelkomplex von Pflanzen stabil verschränkt sind was den Prozeß erst effizient macht. Ebenfalls wird erwähnt das die Elektronen in Atomhüllen bei Mehrelektronsystemen immer verschränkt sein.

Ob man generell alle Quantensysteme als verschränkt ansehen kann oder muss würde mich auch interessieren.

Gruß
Merilix

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 01 Nov 2016 15:32 #9228

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Vielleicht hilft euch das, die Verschränkung besser zu verstehen:

www.mikomma.de/entangle/entangle.htm
www.mpg.de/forschung/spiegel-in-verschraenkung

Gruß,
Lulu
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 01 Nov 2016 16:01 #9230

Danke LuLu, besonders für den ersten Link mit seinen graphischen Veranschaulichungen.

Aber ich denke die Frage von Ralf und mir ging eher in Richtung Quantenverschränkung in der Natur außerhalb der sorgfältig präparierten Zustände in den Labors.

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 07:04 #9258

Der Spiegel schrieb: Eines der beiden verschränkten Lichtteilchen schickten die Physiker von La Palma nach Teneriffa. Das war ihnen 2007 bereits gelungen; damals hatten sie mit dem System jedoch noch keine Informationen übertragen. Das erreichten sie über diese Entfernung erstmals mit dem neuen Versuch.

Und das geht so: Das beim Sender verbliebene Photon des verschränkten Systems wird mit einem weiteren, dritten Lichtteilchen verschränkt. Dessen Quantenzustand ist die Information, die übertragen werden soll. Bei der Verschränkung löst sich der Quantenzustand des dritten Photons auf, wird aber zugleich auf das entfernte Lichtteilchen auf Teneriffa übertragen, das noch immer mit seinem Partner auf La Palma verschränkt ist. Das entfernte Lichtteilchen wird damit zu einer exakten Kopie des dritten, informationstragenden Photons.


www.spiegel.de/wissenschaft/technik/quan...ometer-a-854278.html

Ist das ne Ente oder geht das jetzt doch mit der Informationsübertragung?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 07:59 #9259

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DerBauAnfänger schrieb: Ist das ne Ente oder geht das jetzt doch mit der Informationsübertragung?

So wie der Spiegel das schreibt, ist das eine Ente. Man kann auf diesem Weg Information übertragen, wenn man einen zusätzlichen klassischen Kanal benutzt. Über diesen klassischen Kanal muss die genaue Art der Verschränkung kommuniziert werden. Der Empfänger muss also wissen, welche Messung er durchführen muss. Erst beides zusammen, die Messung des Zustands am verschränkten Photon und die Übermittlung der genauen Art der Verschränkung, kann der Empfänger zu einer brauchbaren Information verknüpfen. Ohne die klassische Zusatzinformation hat er nicht mehr als ein zufälliges Rauschen. Mit dieser Zusatzinformation kann man abhörsicher kommunizieren.
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 08:28 #9261

Aber nicht mit Überlichtgeschwindigkeit.
Wahrscheinlich ging es in diesen Experimenten auch eher um die Sicherheit von Informationsübertragung und nicht um den Versuch, Information mit ÜLG übertragen zu wollen.
Und der Journalist setzt einfach eine Ente aufs Wasser und sieht zu wie sie schwimmt und lächelt,....
Wäre nicht das erste Mal so gewesen.
Grüße
Thomas
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 09:01 #9264

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Nun noch eine letzte Bemerkung von mir.
Informationsübertragung wird immer damit gekoppelt, ein Teilchen, ein Elementarteilchen, einen elektromagnetischen Impuls loszuschicken.
Damit kann man zweifelsfrei Information übertragen. Und das mit max. c.
Mal angenommen, man schafft es in das System Quantenmechanik so einzugreifen, dass man Manipulationen jeder Art vornehmen kann.
Und man entdeckt, dass man dadurch einen Zugriff in die Informationsübertragung und vielleicht sogar in energetische Vorgänge steuern kann.
Das öffnet dann neue Welten.
Aber das ist natürlich reine Science Fiction.
Möglicherweise ist das Phänomen Quantenverschränkung ein erstes kleines Hineinblinzeln dorthin.
Hält sich die Quantenwelt immer an c? Ist das der Wissenschaft schon zu 100 Prozent bekannt?
Raum für Spekulationen, aber ich denke dafür haben wir dieses Forum hier auch, oder?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 10:16 #9268

stm schrieb: Über diesen klassischen Kanal muss die genaue Art der Verschränkung kommuniziert werden. Der Empfänger muss also wissen, welche Messung er durchführen muss. Erst beides zusammen, die Messung des Zustands am verschränkten Photon und die Übermittlung der genauen Art der Verschränkung, kann der Empfänger zu einer brauchbaren Information verknüpfen. Ohne die klassische Zusatzinformation hat er nicht mehr als ein zufälliges Rauschen. Mit dieser Zusatzinformation kann man abhörsicher kommunizieren.


Kann man dann nicht auf beiden Enden einen "Messkatalog" platzieren, um so ohne das Wissen geschickt zu bekommen, immer die richtige Messung vorzunehmen, weil sie ja in dem Katalog vorgeschrieben ist?

Und gibt es außer diesem Forum noch eine Internetseite, der man vernünftigen Journalismus zutrauen kann?

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 02 Nov 2016 12:29 #9273

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... Alice führt nun eine so genannte Bellmessung gemeinsam am Original X und an ihrem Teilchen A durch. Dies ist eine Messung dergestalt, dass A und X miteinander verschränkt werden. Durch diese Verschränkung verliert X eine individuellen Eigenschaften. Diese werden zu Bobs Teilchen B übertragen. Allerdings können bei der Verschränkungsmessung vier verschiedene Resultate auftreten, Bobs Teilchen wird dementsprechend vier verschiedene Zustände annehmen. Alice sendet Bob über den klassischen Kanal die Information, welches der vier Resultate sie erhalten hat. Dadurch kann Bob sein Photon auf einfache Weise so ändern, dass es den Zustand hat, den das Original X ursprünglich hatte. (Zeilinger, Einsteins Spuk 98)

Daran sieht man, dass auch ein vorab verabredeter Messkatalog nichts bringt, weil die vier verschiedenen Zustände bei der Bellmessung rein zufällig sind. Alice muss Bob das Resultat dieser Messung mitteilen. Und das geht nur auf klassischem Weg, also höchstens mit Lichtgeschwindigkeit.
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 04 Nov 2016 23:09 #9333

Wenn Quantenverschränkung Hokuspokus wäre, würden die Chinesen keinen Satelliten ins All schiessen, der das können soll. Gemäss Haralds Motto: "Quantenmechanik stimmt, weil man Geld damit verdienen kann"

www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/abho...s-all-a-1107921.html

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.
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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 05 Nov 2016 03:24 #9336

derwestermann schrieb: der das können soll.


Da steht wie gesagt nur, dass "der das können soll" so wie ich das sehe.

Somit kann man auch hier darauf schließen das es sich mal wieder um Quantenbeschränkung handelt...

Und zwar die eines einzigen "Spiegels"

lol :silly:

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 05 Nov 2016 23:16 #9369

Aaaaaantooooon!!!!! derBauAnfänger ist böse zu miä!!!

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Quantenverschränkung - Anton Zeilinger 24 Nov 2016 07:27 #9894

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Hallo

Ionenfallen für 8 Ionen. Hier werden per Laserstrahl einzelne Ionen zum stehen gebracht. Zum Stehen in soweit, das die Bewegung der Ionen kürzer ist als die Wellenlänge des Laserstrahls, der dies bewirkt.
Quanten werden in Verschränktem Zustand teleportiert.
Information wird eindeutig in "nichtlokalen" Zustand übertragen. Ich verstehe das Nichtlokale Zustand, als Gleichzeitig- Identische Zustand der Ionen während Verschränkung wie folgt;
Der Raum verschwindet ganz einfach zwischen den verschränkten Ionen. Dadurch existieren die beiden verschränkten Ionen, (solange die Verschränkung andauert, Rekord liegt bei 20 s), auf einer Gemeinsamen Raum-Zeit Ebene ls als Klone oder Zwillingspaare mit entgegengesetzten "Spin".
Man könnte diese Konstelation fast einen Quanten-Wurmloch nennen oder vielmehr dahinter vermuten, da der Raum im "nichtlokalen Zustand" verschwindet, dadurch die beiden verschränkten Ionen "ohne Zwischenraum" sich gegenseitig überlagern. Währenddessen befindet sich der Beobachter und restliche Universum in der herkömmlichen normalen Raum-Zeit Kontinium.
Das hiesse, wir haben schon Wurmlöcher produziert, wissen es nur nicht!

Diesen Artikel von Prof. Rainer Blatt kann ich in diesem Zusammenhang empfehlen, für Verschränkungs Interessierte, denen seine vielen Videos in You Tube nicht genügen.

www.pro-physik.de/details/articlePdf/1106305/issue.html

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