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THEMA: Metallizität in den Sternen

Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 12:07 #13246

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Hallo
Dies Frage geistert seit Tagen durch meinen Kopf.
Dank Prof. Dr. Lesch wissen auch Astronomische Noop's wie meiner eins
das alles was mehr als zwei Protonen hat in der Astronomie als Metalle angesehen werden !

Meine Frage . Mit der Zeit werden neue Sonnen immer Metallhaltiger, was bedeutet das für die Fusion in einem Stern?

Verbrennen die ihren Wasserstoff langsamer oder schneller ? :woohoo:

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Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 18:59 #13255

Das ist eine gute Frage. Ich kann dir nicht sagen, ob Metallizität das Brennen beschleunigt oder verlangsamt.

In wikipedia habe ich allerdings gelesen, dass "moderne" Sterne eine Metallizität von etwa 5% aufweisen. Dies macht denke ich gegenüber den fast 0% bei "ganz alten" Sternen nicht so viel aus, dass ich mit wirklich gravierenden Unterschieden rechnen würde.

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Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 20:01 #13257

Ja, so wird es wohl sein, da sie ca. 5% weniger Wasserstoff aufweisen, brennen sie eben 5% kürzer.

Eine viel interessantere Frage ist die nach der Masse solcher "modernen" Sterne, überschreiten sie eine bestimmte Masse, so vergehen sie in einer Super-Nova, wobei aus den schon vorhandenen Metallen dann noch schwerere Elemente entstehen können. Und davon viel mehr als bei "alten" Sternen derselben Größe.


Grüße
Udo

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Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 20:23 #13258

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Bei betrachten des ältesten Sterns kann man wohl davon ausgehen das mit Zunehmend jüngeren Population die Lebensdauer eines Sterns sinkt, ob das nun wegen beschleunigten brennen hervorgerufen wird oder eine andere Ursache hat kann ich bis jetzt auch nicht finden. Aber dieser Stern ist verdammt sehr alt: arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1402/1402.1517.pdf schon beinah zu alt für dieses Universum :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 20:51 #13260

Der entscheidende Einfluss der Metallizität eines Sterns auf seine Lebensdauer geschieht bereits bei der Entstehung. Schwere Elemente und deren Molekülverbindungen bieten eine Menge unterschiedlicher Energieniveaus, die angeregt werden können und anschließend durch Strahlungsemission wieder in den Grundzustand fallen. Diese Strahlung kann aus einer kollabierenden protostellaren Wolke entweichen und bestimmt somit entscheidend die Kühlung. Effektive Kühlung führt dazu, dass auch kleinere Wolkengebiete erfolgreich zu Sternen kollabieren. Umgekehrt benötigen Wolken niedriger Metallizität extreme Massen um die weniger effektiv gekühlten Bereiche mit brachialer Gravitationsgewalt doch noch zum Stern zu zwingen...
Ergo: niedrige Metallizität führt zu massereichen Sternen, die nur kurz leben, weil Ihre Temperatur im Inneren das Fusionskarussell kräftig drehen - insbesondere auch den CNO-Zyklus.
Hohe Metallizität ermöglicht massearme Sterne, die ihren Brennstoff vergleichsweise sparsam verheizen und lange leben....
Folgende Benutzer bedankten sich: Chris, ClausS, Merilix, ede0d36723e06027e57c174d70bc7612, ZenForAll, EXCEL, heinzendres

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Metallizität in den Sternen 05 Apr 2017 21:27 #13261

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Glück braucht wohl auch noch ein Stern,... ob der da jedoch so glücklich ist. Je leichter die Bestandteile um so mehr muss es davon geben. So also ist der von mir erwähnte Stern ca. 200 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden, der müsste doch riesen groß sein und bereits vor langer Zeit sich mit dieser Paarinstabillitätsnovea sich von uns verabschiedet haben, ein enormer Einzelfall ist es wohl, da wie ich es nun verstehe sind die Misch Verhältnisse, sehr entscheidend für sein Fusionsvorgang.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 09:32 #13266

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Danke Forum Danke Dr. Gaßner, das heißt also, in der Zukunft werden braune Zwerge mit einer höheren Metallizität langsam ihr Wasserstoff fusionieren und viele Milliarden Jahre vor sich hin glimmen
abenteuer-universum.de/sterne/brzwerg.html
Neu war mir das kleinere Braune Zwerge nur eine Oberflächen Temperatur von 100° Celsius haben können.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 14:47 #13274

Was passiert wenn ein brauner Zwerg in die Nähe einer Gaswolke gerät?
Kann er das Gas aufsammeln und dadurch zum echten Stern werden? SInd solche Prozesse wahrscheinlich, vielleicht sogar häufig?

assume good faith

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 15:10 #13276

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Wieso so weit denken, ich bin sicher unser Jupiter braucht auch nicht viel um eine Fusion zu beginnen, wobei nicht viel als Astronomische Einheit zu sehen ist, also auch ein Planet ist denkbar möglich für ein Indikator eines Sternes.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 15:13 #13277

Was ist denn ein

Indikator eines Sternes


?

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 15:22 #13279

Merilix schrieb: Was passiert wenn ein brauner Zwerg in die Nähe einer Gaswolke gerät?
Kann er das Gas aufsammeln und dadurch zum echten Stern werden? Sind solche Prozesse wahrscheinlich, vielleicht sogar häufig?

Die spannende Frage ist ob ein Stern in Phasen entsteht oder als "Big Bang", also ob eine Gaswolke langsam kollabiert und über einen großen Gasplaneten zum Braunen Zwerg, zum Roten Zwerg bis hin zum Hyperriesen sich quasi immer mehr "Fett" anfrisst, oder ob eine Wolke erst kollabiert, und dann je nach dem irgendwann die Fusion zündet und dadurch der Stern entsteht, und er nach seiner Entstehung keine weitere Möglichkeit hat sich "nach oben" auf der Hauptreihe zu entwickeln.

Wie es wirklich abläuft weiß ich nicht.

Wir können ja auch meist nur Sterne beobachten lange Zeit nachdem sie entstanden, erstens wegen der Entfernung und zweitens weil sie erst bei nach der Fusionszündung anfangen zu leuchten.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 16:29 #13281

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Ich glaube das so ein Konstrukt brauner Zwerg so um die 13 Jupiter Massen benötigt um eine langsame Fusion zu zünden.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 20:07 #13285

ZenForAll schrieb: Ich glaube das so ein Konstrukt brauner Zwerg so um die 13 Jupiter Massen benötigt um eine langsame Fusion zu zünden.


Siehe de.wikipedia.org/wiki/Brauner_Zwerg : Als Braune Zwerge werden alle Objekte eingestuft, die unter der Massengrenze für Wasserstofffusion und über der Massengrenze für die Deuteriumfusion (ca. dem 13-fachen der Jupitermasse) liegen.

Das heißt, es passiert nicht die "normale" Fusion, die Sterne im Gleichgewicht hält. Es fusionieren nur seltenere Bestandteile.

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Metallizität in den Sternen 06 Apr 2017 21:59 #13288

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Madouc99 schrieb: Was ist denn ein

Indikator eines Sternes


?

LOL, das weiß ich auch nicht wie dieser Lösungsmittel da rein gekommen ist was ich meine ist, Induktor
SORRY VERZEI ES MIR.

//: Scheinbar ist das i zu nahe dran am u :D

Und diese Protosterne werden schon beobachtet, komme grad auf arXiv nicht rein um dir was feines raus suchen zu können.

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