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THEMA: Expansion des Raumes

Expansion des Raumes 11 Dez 2017 12:53 #24159

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@udogigahertz schrieb:

„Daher ist es unsinnig und unwissenschaftlich, wenn jetzt jemand mit dem Deckmäntelchen des Wissenden daherkommt und das Gegenteil behauptet oder den Herrn Prof. Dr. Lesch anzweifelt.“

&
„Kann so etwas etwa "in" einem Außerhalb existieren? Wohl kaum, denk mal darüber nach.
&
„Hast du meine Bemerkung ("ich dachte, du wärest intelligent") etwa als eine solche schwer ehrverletzende Unter die Gürtellinie zielende Beleidigung aufgefasst? Seit wann sitzt das Gehirn so tief? Du hast aber eine seltsame Auffassung davon, ich hatte ihm ja nichtmal Intelligenz direkt abgesprochen,“

>WER sagt das denn? Du legst jedes Wort auf die Goldwaage.
>Komm' bitte wieder runter.
>Jetzt rat' einmal, weshalb ich „aber unter die Gürtellinie (oder über den Hals)-treten ist…“, schrieb.
>Du übertreibst. ClausS beschrieb die „Mittel“ der Kritik.
>Lies bitte in Ruhe und vorallem gründlich, ohne Vorurteile. SO ZWEIFEL ICH LESCH KEINESWEGS AN – WO/WIE DENN, BITTE? (Siehe # 24156)

Eine schöne Woche für Dich!
Chalawan

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 15:30 #24163

Madouc99 schrieb: Wäre es Möglich mal wieder auf das Threadthema zurückzukommen bitte? Mich interessiert die Expansion der Raumzeit im Mikrokosmos ebenfalls ungemein.

Es kann ja nicht sein, dass wir nur im Makrokosmos eine Expansion beobachten und die nicht im Mikrokosmos genau so statt findet. Oder etwa doch? Wenn ja warum?


Erstens betrifft die Frage, wie unser Universum denn beschaffen ist, sehr wohl auch alle anderen sich daraus ergebenden Fragen, insofern ist die Behandlung der Frage, ob es ein "Außen" gibt oder nicht, sehr wohl auch mitentscheidend, sozusagen DIE substanzielle Antwort auf alle weiteren Fragen, zweitens sind Mikrokosmos und Makrokosmos zwei ganz verschiedene, sehr unterschiedlich Dinge.

Es gibt einmal im ganz Kleinen die Planckwelt, dann gibt es die makrokosmische Welt.

In beiden Welten herrschen doch völlig andere Grundbedingungen, da ist rein gar nichts vergleichbar, obwohl es natürlich gewisse Parallelen gibt, wenn man sich größenmäßig der Quantenwelt annähert. So sieht ja ein Atommodell verblüffend einem Sonnensystem ähnlich, wenn man nur oberflächlich hinschaut und nicht sieht, dass da ja gar kein fester oder gasförmiger Körper sich um ein Zentrum bewegt, sondern nur ein positiv geladenes "Teilchen", das im eigentlichen Sinne auch gar kein Teilchen ist, sondern eine Ladung darstellt, deren Ort sich auch gar nicht genau festlegen lässt, da sind doch schon die Unterschiede sichtbar.

Warum also sollte die allgemeine Raumausdehnung sich auch in der Quantenwelt zeigen? Das tut sie nämlich nicht, kann sie auch gar nicht, da in der Quantenwelt ganz andere Kräfte am Werk sind.

Insofern sollte deine Frage genau andersherum lauten.


Überleg doch mal, welche Konsequenzen es hätte, wenn die Raumausdehnung sich auch in der Quantenwelt vollziehen würde. Eines Tages, am Ende aller Zeiten, wird die Raumausdehnung so stark sein, dass sie bis in die Quantenwelt vordringt, damit wird der uns bekannte Kosmos endgültig zerfallen sein, aber das dauert noch ................


Grüße
Udo

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 15:37 #24164

Chalawan2000 schrieb: >WER sagt das denn? Du legst jedes Wort auf die Goldwaage.
>Komm' bitte wieder runter.
>Jetzt rat' einmal, weshalb ich „aber unter die Gürtellinie (oder über den Hals)-treten ist…“, schrieb.
>Du übertreibst. ClausS beschrieb die „Mittel“ der Kritik.
>Lies bitte in Ruhe und vorallem gründlich, ohne Vorurteile. SO ZWEIFEL ICH LESCH KEINESWEGS AN – WO/WIE DENN, BITTE? (Siehe # 24156)

Eine schöne Woche für Dich!
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Warum so aufgebracht? Natürlich muss man in einem wissenschaftlich orientierten Forum alles auf die Goldwaage legen, wir sind ja hier nicht in einem Esoterikforum, oder? Da ist die Frage, ob es ein Außerhalb unseres Universums gibt oder nicht, schon sehr wichtig und keineswegs deiner Beliebigkeit unterworfen, junger Padawan .... ähhh, Chalawan.

Wenn du ein Außerhalb unseres Universums in Betracht ziehst, zweifelst du damit Herrn Prof. Dr. Lesch an, und zwar ganz massiv, denn das hat er wiederholt öffentlich gesagt, dass es kein Außerhalb gibt.

Ist ja auch logisch, denn wenn es ein "Außen" gäbe, würde sich unser Universum "in etwas" hinein ausdehnen, dann hätte es eine geometrische Form, die es aber nachweislich NICHT hat. Oder wie beschreibst du einen Körper, der gleichzeitig isotrop, homogen und dabei flach in alle Richtungen ist? Der zwar endlich, aber endlos ist?

Na, dann, beschreib mir mal so einen Körper, ich warte.


Grüße
Udo

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 15:46 #24166

Udo schrieb: [...]sind Mikrokosmos und Makrokosmos zwei ganz verschiedene, sehr unterschiedlich Dinge. [...]


Ich bin völlig bei dir, was das "außerhalb des Universums" anbelangt. Was die Quantenwelt angeht hast du vermutlich auch recht, aber was ist denn dann die kleinste Einheit in der man die Expansion beobachten könnte?

Wie könnte denn das Universum isotrop expandieren wenn es das nicht überall - also auch zwischen zwei Molekülen z.B. - tut.

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 16:03 #24169

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@udogigahertz
Du verbreitest Lügen und verhöhnst mich oder meinen Namen!
Deine Behauptungen:
"Warum so aufgebracht? Natürlich muss man in einem wissenschaftlich orientierten Forum alles auf die Goldwaage legen, wir sind ja hier nicht in einem Esoterikforum, oder? Da ist die Frage, ob es ein Außerhalb unseres Universums gibt oder nicht, schon sehr wichtig und keineswegs deiner Beliebigkeit unterworfen, junger Padawan .... ähhh, Chalawan.

Wenn du ein Außerhalb unseres Universums in Betracht ziehst, zweifelst du damit Herrn Prof. Dr. Lesch an, und zwar ganz massiv, denn das hat er wiederholt öffentlich gesagt, dass es kein Außerhalb gibt."


SIND ALLE SAMT FALSCH!
UNTERLASS DAS GEFÄLLIGST!
Chalawan

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 16:07 #24170

Was ist das denn für eine Keiferei hier? Bleibt doch mal sachlich, oder habt ihr beide heute eure Periode bekommen?

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 16:13 #24171

Madouc99 schrieb: Wie könnte denn das Universum isotrop expandieren wenn es das nicht überall - also auch zwischen zwei Molekülen z.B. - tut.

Richtig. Nimm aber lieber der Anschauung wegen ein einfaches Wasserstoffatom. Sein Durchmesser hat sich während der Expansion, so mein Informationsstand, nicht geändert. Der neu entstandene Raum wird also nach ausserhalb des Atoms transportiert. Letztendlich expandieren konsequent weitergedacht also hauptsächlich nur die Voids.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 16:38 #24175

Nehmen wir doch einmal ein Wasserstoffmolekül, also 2 Wasserstoffatome eben \(H_2\)

Kann nicht zwischen den beiden Raumzeit entstehen und beide bleiben aufgrund der Kräfte die sie verbinden davon völlig ungerührt? Genau so wie sie die Gravitation in diesem Maßstab nicht im geringsten juckt?

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 16:49 #24176

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Münchhausen lässt grüßen

Hi Thomas,

Ich hätte nochmal ein paar ganz allgemeine Fragen, vom Laien quasi :)

Thomas schrieb: es gibt kein Außen, indem Bedingungen herrschen würden, wie wir sie in unserem Kosmos kennen.
Außerhalb gibt es weder Raum noch Zeit noch Materie, also Nichts.


Wie scharf ist die Grenze, doch wohl kaum so scharf wie die einer 'Seifenblase' sondern eher in Richtung 'total' unklar?
Gibt es dazu Formulierungen oder gar Definitionen? (als Philo hab ich eine totale Definitionsmacke :) )

Thomas schrieb: Die Frage, die im Hintergrund mitspielt, ist die, ob es nicht gedanklich möglich ist, auch im Nichts Quantenfluktuationen zuzulassen.
Da man im Nichts keine Experimente machen kann, ist diese Überlegung eine rein hypothetische.
Mein Gedanke war ja, dass die Versuchung, den Casimireffekt auf ein Innen und Außen des Kosmos anzuwenden, gross sei.
Dann stünde ein Quantendruck innen einem Quantendruck außen gegenüber.
Und wenn der innere gegenüber dem äußeren betragsmässig größer wäre, dann könnte das ein Grund für die Expansion sein.
Reines Gedankenexperiment!


Na logisch müssen solche Gedankenexperimente erlaubt sein, sie sind doch das Salz in der Suppe.
Selbst wenn wir dann zumeist feststellen werden, ok, spekulativ kommen wir nicht weiter, müssen wir wieder auf die Ergebnisse der Experten warten....
(sonst kann man dann den Faden der Spekulationen unendlich weiterspinnen...)

Thomas schrieb: Aber noch ein Gedanke: wenn man annimmt, dass der Urknall auf eine Quantenfluktuation zurückzuführen sei, so muss das eine gewesen sein, die im Nichts stattgefunden hat.
Bitte mal nachdenken darüber.


Exakt. So habe ich das auch verstanden, und wenn ich jetzt nicht irre, hat ja auch Herr Gaßner mehrfach erwähnt, dass genau dies ihm an der Theorie (noch) nicht so richtig schmeckt.
D.h. die Tatsache, dass die QuantenFluktuation nun quasi zum Ersten Beweger geworden ist.

Wenn es also da QF gab, müsste (könnte) es diese auch außerhalb unseres Universums geben?


Bitte: kann mir jemand mal bei Gelegenheit erklären/verlinken wo das mit den 120 Größenordnungen Differenz (bezüglich Expansion) erklärt wird...


mvg Philzer

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 17:16 #24180

Chalawan2000 schrieb: @udogigahertz
Du verbreitest Lügen und verhöhnst mich oder meinen Namen!

Chalawan


Ich verbreite keine Lügen. Welche denn, bitteschön? Sollte du mir eine bewusste Lüge nachweisen können, so bitte ich dich erstens darum und zweitens werde ich mich dann dafür in aller Form bei dir entschuldigen.

Also bitte, ich warte.

Deinen Namen habe ich wohl kaum verhöhnt, es sei denn, du heißt wirklich so, dann bitte ich um Entschuldigung, war keine böse Absicht, allerdings musst du zugeben, dass hier eine Namensähnlichkeit gegeben ist, die angesichts des gerade neu erscheinenden Star-Wars-Films nahe lag, da konnte ich nicht widerstehen.

Du solltest die innere Größe, Ruhe und Ausgeglichenheit besitzen, über solche profanen Dinge hinweg zu sehen, leider besitzt du die anscheinend nicht, schade, dass es diese Yedi-Ritter-Ausbildung nicht in der Realität gibt, sonst würde ich dir dringend die Teilnahme daran empfehlen.

Grüße
Udo

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 17:24 #24181

Madouc99 schrieb:
Wie könnte denn das Universum isotrop expandieren wenn es das nicht überall - also auch zwischen zwei Molekülen z.B. - tut.


Weil das Universum und der Mikrokosmos/Quantenwelt zweierlei ganz verschiedene Dinge sind. Nach weislich dehnt sich der Raum im Mikrokosmos nicht aus, geht ja auch nicht, weil sich ansonsten alle bekannten Kräfte und Konstanten ändern müssten, was sie aber nachweislich nicht tun.

Die Raumausdehnung passiert ja nur in sehr großen Räumen, sonst könnten sich ja weder Galaxien noch Galaxienhaufen oder Supercluster zusammenfinden.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier die noch unbekannten Schwarzen Dinge (Materie und Energie) eine entscheidende Rolle spielen, sofern es diese Dinge überhaupt gibt, was ja alles noch gar nicht sooo sicher ist.

Irgendwas da draußen zieht und zerrt an allem (oder es wird gedrückt? Negativer Druck?) und irgendwas anderes formt die Materiehaufen. Das alles wirkt jedoch nicht im Inneren der Moleküle und Atome.


Grüße
Udo

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 21:45 #24219

Moderatoren Hinweis

Bitte deutlich weniger Emotionen und mehr Sachlichkeit in diesem Thread.

Die Forumskollegen, die hier schreiben, haben eine unterschiedliche persönliche Geschichte und auch ein unterschiedliches Alter - und somit auch einen anderen Humor und eine unterschiedliche Fähigkeit Dinge einzustecken. Bitte darauf Rücksicht nehmen, sobald bekannt!

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 22:01 #24222

Ich war heute zusammen mit Thomas bei einem Vortrag von Harald Lesch. Darin hat er deutlich betont, dass Physik aus dem Zusammenspiel von Theorie und Experiment besteht. Sein physikalisches Credo ist, dass physikalische Theorien ohne experimentelle Überprüfbarkeit und Überprüfung nichts wert sind. Hieraus resultiert beispielsweise auch seine Kritik an der Stringtheorie.

Wo ist die experimentelle Überprüfung irgend einer Aussage zu irgend etwas außerhalb unseres Universums? Daher würde sich Harald Lesch selbst widersprechen, wenn er hierzu Thesen aufstellen und als Wahrheit verkaufen würde.

Zudem stammt die Idee der Quantenfluktuation als "Ursache" unseres Universums aus dem gemeinsamen Buch Lesch/Gaßner. Wenn unser Universum wie von den beiden als Szenarium skizziert aus einer Quantenfluktuation resultiert, wie könnte dies sein? Woher sollte diese Quantenfluktuation kommen?

Noch ein ganz anderes Argument: Die zweithäufigste Interpretation der Quantenmechanik ist die Vielweltentheorie ( de.wikipedia.org/wiki/Viele-Welten-Interpretation ), wonach extrem viele parallele Universen existieren. Ich bin kein Anhänger davon, es gibt aber viele Pysikprofessoren, die das sind.

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Expansion des Raumes 11 Dez 2017 22:39 #24227

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ClausS schrieb:
Sein physikalisches Credo ist, dass physikalische Theorien ohne experimentelle Überprüfbarkeit und Überprüfung nichts wert sind.


Das überzeugt mich, obwohl mich die "nicht zu beantwortenden Fragen" sicher weiterhin von Zeit zu Zeit aufsuchen werden.
Es ist auch kein "sinnloses denken", wenn ich sie visualisiere ... oft habe ich beim Blick in den Sternenhimmel den Eindruck, nach und nach findet eine Art "Bewusstseinserweiterung" statt, besonders in Kombination mit Meditation. (hehe, nein, ohne "Pilze")
Chalawan

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 08:26 #24243

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@ ClausS
Zudem stammt die Idee der Quantenfluktuation als "Ursache" unseres Universums aus dem gemeinsamen Buch Lesch/Gaßner. Wenn unser Universum wie von den beiden als Szenarium skizziert aus einer Quantenfluktuation resultiert, wie könnte dies sein?

Ich denke, man kann das Problem so zuspitzen: Weder ein erster Anfang aus dem Nichts noch ein unendliches "Davor" sind plausibel. Welche Alternative aber könnte es geben zum Erstanfang und zum unendlichen Regress? Eine Alternative wäre ein Etwas außerhalb von Raum und Zeit. Die besagte Quantenfluktuation wäre so ein Etwas.

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 09:19 #24244

Madouc99 schrieb: Nehmen wir doch einmal ein Wasserstoffmolekül, also 2 Wasserstoffatome eben \(H_2\)
Kann nicht zwischen den beiden Raumzeit entstehen und beide bleiben aufgrund der Kräfte die sie verbinden davon völlig ungerührt? Genau so wie sie die Gravitation in diesem Maßstab nicht im geringsten juckt?

Genau das meinte ich ja. Genauso sehe ich es auch. Wenn allerdings neuer Abstand zwischen beiden H-Atomen entsteht (neuer Raum), muss dieser nach aussen transportiert werden bzw. die Atome nach innen rücken, um das elektromagnetische Abstandsgesetz zu wahren.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 22:27 #24283

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stm schrieb:
Ich denke, man kann das Problem so zuspitzen: Weder ein erster Anfang aus dem Nichts noch ein unendliches "Davor" sind plausibel.

>
Obwohl ich die "Rückrechnung" des Universum Ausmaßes auf einen Punkt nachvollziehen kann, frage ich mich, wo „der Punkt herkam“? „Nichts“ (keine E oder m oder sonst was) - aus dem spontan „alles“ entsteht, überzeugt mich nicht. Eher die „Viele Weltler“/Multiversler/QG-Hypothetiker. (teilweise)
Wenn es allerdings – derzeit – keinerlei Beweise für deren Theorien gibt/ durchführbare Experimente, ist es müßig…
Hat jemand die Planck Ergebnisse parat? (Ich glaube, sie sprachen nicht nur für das Standardmodell, müßte aber nachlesen.)
Gruß
Chalawan

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 22:29 #24284

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Bezugnehmend auf Madouc99 bzw. Michael D. #24 243 und #24 244
-Gilt das Abstandsgesetz nicht für Energiegrößen?
- Mmh, das Wasserstoffmolekül (kovalente Bindung) entsteht durch die Überlappung der Wellenfunktionen der Elektronen der Wasserstoffatome, Austauschwechselwirkung. Die Elektronenverteilung um die Protonen des Wasserstoffs wird durch eine quantenmechanische Wellenfunktion beschrieben. Die Wellenfunktion, die zwei Elektronen in einem Paar Atomen beschreibt, kann symmetrisch oder antisymmetrisch in Bezug auf den Austausch der identischen Elektronen sein. Siehe: Paulischen Ausschließungsprinzip. Elektronenspin. Kugelwolke.
Michael D. schrieb:
Wenn allerdings neuer Abstand zwischen beiden H-Atomen entsteht (neuer Raum), muss dieser nach außen transportiert werden bzw. die Atome nach innen rücken, um das elektromagnetische Abstandsgesetz zu wahren.
>Glaube ich nicht, siehe oben. Erkläre bitte, Mic.
Gruß,
Chalawan

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 22:50 #24287

udogigahertz schrieb: Weil das Universum und der Mikrokosmos/Quantenwelt zweierlei ganz verschiedene Dinge sind. Nach weislich dehnt sich der Raum im Mikrokosmos nicht aus, geht ja auch nicht, weil sich ansonsten alle bekannten Kräfte und Konstanten ändern müssten, was sie aber nachweislich nicht tun.


Das erscheint mir unlogisch. Wie kann die Raumzeit sich als Gesamtes ausbreiten aber zwischen zwei Atomen - wo selbstverständlich auch Raumzeit ist - nicht?

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 22:59 #24290

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Wegen der Starke Kernkraft (stärste Kraft).
Sie hält die Quantenwelt zusammen, was die schwache Gravitation im Maßstab des Universums nur ansatzweise schafft, weil sie mit zunehmender Entfernung der Massen abnimmt, aber unbegrenzte Reichweite besitzt. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen QM und ART, wenn ich richtig liege.
Gruß,
Chalawan

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Expansion des Raumes 12 Dez 2017 23:47 #24295

die Ausdehnung der Raumzeit überlagert alles, was existiert. Die Kräfte, die das Zusammenwirken der Materiebausteine bewirken, also die Materiebausteine selbst und auch deren Wechselwirkungsbausteine, Fermionen und Bosonen, ganz allgemein alle positiv anziehend wirkenden Anteile des Universums, sind so dominant gegenüber dem Expansionsdruck, dass sie dafür sorgen, dass sie, gegenüber der Expansionsenergie, in ihren Größenverhältnissen eine absolut dominierende Rolle spielen.

Oder anders formuliert:
Die 4 Urkräfte sind betragsmässig um 10 er Potenzen größer als die Kraft, die für den Expansionsdruck verantwortlich ist.
VG
Thomas
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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 10:25 #24306

Chalawan2000 schrieb: Michael D. schrieb:
Wenn allerdings neuer Abstand zwischen beiden H-Atomen entsteht (neuer Raum), muss dieser nach außen transportiert werden bzw. die Atome nach innen rücken, um das elektromagnetische Abstandsgesetz zu wahren.
>Glaube ich nicht, siehe oben. Erkläre bitte, Mic.

Die kovalente Bindung zwischen den beiden H-Atomen hat aufgrund der überlappenden Orbitale einen bestimmten Abstand. Wenn innerhalb dieses Abstandes neuer Raum entsteht, würden die beiden Atome ja irgendwann getrennt, weil die Orbitale nicht mehr überlappen. Daher müssen sie wieder zusammenrücken, wenn der Raum zwischen ihnen expandiet. Sonst funktioniert die Schrödingergleichung (überlappende Orbitale) nicht mehr.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 10:52 #24309

Ahh ihr missversteht mich alle! Sorry, vermutlich mein Fehler weil ich mich unpräzise ausgedrückt habe.

Also natürlich bewegen sich zwei Wasserstoffatome nicht aus ihrer Bindung heraus, die werden von den Kernkräften zusammengehalten und die Expansion ist für sie weniger als ein laues Lüftchen. Natürlich zieht es unsere Erde nicht auseinander, denn die Gravitation ist um Größenordnungen mächtiger als die Expansion in diesem Maßstab. Worauf ich hinaus wollte: Nur weil die Atome und Moleküle, ja sogar Planeten und Sonnensysteme völlig unbeeindruckt sind, und sich die Expansion erst in Größenordnugnen von Galaxien, Galaxiehaufen und Philamenten sichtlich bemerkbar macht heißt das doch sicherlich nicht, dass die Expansion nicht überall stattfindet oder?

Will sagen: Expansion findet auch im Kleinen statt, wir sehen sie nur nicht.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 11:33 #24310

Madouc99 schrieb: Nur weil die Atome und Moleküle, ja sogar Planeten und Sonnensysteme völlig unbeeindruckt sind, und sich die Expansion erst in Größenordnugnen von Galaxien, Galaxiehaufen und Philamenten sichtlich bemerkbar macht heißt das doch sicherlich nicht, dass die Expansion nicht überall stattfindet oder?

Will sagen: Expansion findet auch im Kleinen statt, wir sehen sie nur nicht.

Dass die Expansion überall gleichermassen stattfindet, kann man meiner Meinung nach momentan weder beweisen, noch widerlegen.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 11:56 #24311

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Hallo!
Madouc99 schrieb: Nur weil die Atome und Moleküle, ja sogar Planeten und Sonnensysteme völlig unbeeindruckt sind, und sich die Expansion erst in Größenordnugnen von Galaxien, Galaxiehaufen und Philamenten sichtlich bemerkbar macht heißt das doch sicherlich nicht, dass die Expansion nicht überall stattfindet oder? Will sagen: Expansion findet auch im Kleinen statt, wir sehen sie nur nicht.
>>
Kannst Du Deine Hypothese/Idee erläutern? -
Meintest Du, dass Atome seit der beschleunigten Expansion im Universum auch größer werden könnten/müssten???
Dann wohl auch die Quarks, hihi, und wir alle über die Zeiten >>> dann hätte man immerhin "Platz", um neue Untergruppen zu entdecken, hihi.
Ist eigentlich 'ne tolle Idee, aber Messungen beweisen dies nicht.
Gruß,
Chalawan

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 12:09 #24313

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Madouc99 schrieb: ..... die Gravitation ist um Größenordnungen mächtiger als die Expansion in diesem Maßstab......


Mir erscheint es so das die Gravitation in der tat Stärker ist als die Antigravitation also Dunkle Energie bei einem 72% Anteil, Wobei Gravitation etwas lokales und sehr nach einer Scheinkraft ausschaut hingegen Dunkle Energie auf gesamte Universum betrachtet werden muss, und sich bildet da alles weg des geringsten Widerstands nimmt, also sich abkühlt, ich denke es ist auch nicht schlimm Raum(etwas) als Wechselwirkung(etwas) bei der Gravitation zu betrachten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 12:35 #24316

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Chalawan2000 schrieb: .....Hast Du Links zu verschiedenen Messungen zur Hypothese?.....

JA und die Längen nur in Metrischen-, die breiten in Typografischen-, und höhen ausschließlich mit Tibetische Maßstab angeben. Weil wozu einer Meinung sein?

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 14:28 #24317

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@madouc99
Nachtrag
Siehe UWL Video "Sind Naturkonstanten konstant? Stichwort Feinstrukturkonstante (sie IST konstant) / Atomuhren und Bohrscher Radius:
WÜRDE sich "neuer Raum" zwischen die Protonen oder Elektronen "quetschen", hätte das Auswirkungen:
Je größer der Abstand zum Atomkern ist, desto energiereicher sind die Elektronen: desto mehr Licht würde abgegeben werden.

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Expansion des Raumes 13 Dez 2017 16:25 #24325

hi

Gedankenexperiment:
Abstoßung/Expansion/Dunkle Energie ist Analogon zu Coulombenergie
Gravitation ist Analogon zu starker Kernkraft.


Ist der Kern stabil, dann ist die starke Kernkraft größer als die Coulombenergie. Ein Rest Coulombenergie bleibt aber auch in einem stabilen Kern.
Ist der Kern instabil ist die Coulombenergie größer als die starke Kernkraft. Bei größer werdender Nukleonenzahl des Kernes.

analog

Ist die Gravitation größer als die Expansion, wird es zusammengehalten. Ein Rest Expansion bleibt aber auch im gravitativ stabilen System.
Ist die Gravitation kleiner als die Expansion, expandiert es. Bei größer werdendem Abstand.

Ist dieser Rest an Expansion nicht sogar nötig, damit die Massen nicht in sich selbst zusammenfallen? Ist nicht genau das der Effekt, den Madouc99 als "mit nicht sehen " meinte?

Man müsste m.E. vielleicht schreiben: Wir sehen bei großen Abständen eine Expansion und wir sehen bei kleinen Abständen ein "Nicht in sich selbst zusammenfallen".

Mein Beitrag zur Rebellion gegen bestehende Verhältnisse? Ich gehe ständig zu spät zum Frühsör!

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Expansion des Raumes 14 Dez 2017 13:13 #24408

seb110 schrieb: Ist dieser Rest an Expansion nicht sogar nötig, damit die Massen nicht in sich selbst zusammenfallen?

Nein, das verhindern die Heisenbergsche Unschärferelation und das Pauli-Prinzip.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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