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THEMA: Hinweise auf Susyteilchen

Hinweise auf Susyteilchen 05 Dez 2018 22:31 #45613

Hallo Zusammen,

Josef hat in seinem jüngsten Newsletter auf etwas sehr Spannendes verwiesen.
Auf das Antarktisexperiment ANITA.
Dabei handelt es sich um ein Radioteleskop, das schon mehrfach an einem Ballon hängend um den Südpol geschickt wurde. Dabei ging den Detektoren Radiostrahlung ins Netzt, die winkelabhängig und Energiedichteabhängig soviel Energie dabei hatte, dass eine mögliche Erklärung auch darin zu suchen ist, dass die Ursache der Strahlung in einer Wechselwirkung zwischen hochenergetischen supersymetrischen Tauneutrinos ( 10 hoch 18 eV!) und Materie zu suchen wäre.
Die CERN Kollegen geben sich ja auch alle Mühe, Susyteilchen nachzuweisen, bisher ohne Erfolg.
Vielleicht liefert uns die Natur auf diese Weise erste Hinweise.
Physik jenseits des Standartmodells, irre, ich glaub’s nicht.

Bitte bleibt da mit dran. Wer Informationen dazu hat, hier einstellen.

Ha super...
Thomas

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Hinweise auf Susyteilchen 06 Dez 2018 04:02 #45625

Hi Thomas,
hab auch den Newsletter von Prof. Gaßner gelesen und dann in Google was darüber gefunden. Ich stelle es mal
hier ein.
https://www.spektrum.de/news/mysterioese-teilchenschauer-im-ewigen-eis/1594658

http://scienceblogs.de/alpha-cephei/2018/10/01/dunkle-materie-hinweis-auf-supersymmetrische-teilchen-entdeckt/

Hier das finde ich auch gut:

Momentan ist die Theorie von Fox und seinen Kollegen jedoch nur eine von mehreren möglichen Interpretationen der ungewöhnlichen Strahlenmessung und ihr Paper wurde bislang keiner Peer-Review unterzogen. Andere Physiker glauben, dass die kosmischen Strahlen aus dem Eis von Dunkler Materie stammen könnten, die im Erdinneren zerfällt. Eine weitere Theorie schlägt vor, dass sich die Strahlung durch sterile Neutrinos erklären lässt, eine weitere Form hypothetischer Elementarteilchen.

https://motherboard.vice.com/de/article/d3jdmk/kosmische-strahlen-am-suedpol-neues-elementarteilchen-supersymmetrie

Lustig, vielleicht findet man ja doch noch die Teilchen der dunklen Materie :lol:

In Englisch steht da noch mehr in Google ( verstehen tu ichs aber net, :silly: )
Muss es heute mal durch den Übersetzer jagen.

https://physicsworld.com/a/mysterious-radio-signals-could-be-from-new-type-of-neutrino/

https://dailygalaxy.com/2018/09/strange-unknown-beams-detected-shooting-up-from-depths-of-the-antarctica-south-pole-ice-may-shatter-the-standard-model-of-physics/
LG Sonni

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Hinweise auf Susyteilchen 06 Dez 2018 10:58 #45630

Doch noch ein Teilchen für die DM? Ist ja noch nicht spruchreif. Fände ich aber schade. Viel schöner wäre es doch, wenn mit Einsteins ART irgendetwas nicht stimmen würde.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

Hinweise auf Susyteilchen 06 Dez 2018 12:53 #45632

Heute gibt es auch auf Spektrum:
Rückschlag für umstrittenes Dunkle-Materie-Signal
MfG
Lothar W.

www.uratom.de
Entwicklung des Universums in einer diskret formulierten Standardphysik

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www.uratom.de
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Hinweise auf Susyteilchen 06 Dez 2018 22:36 #45648

Hi Sonni,
Danke für die Links, die du hier neu eingestellt hast.

Ein kleiner Hinweis, der zur unserer aller Sicherheit des Verständnisses hilfreich ist.
Wie ist das Anita Experiment genau angelegt? Es begann ja schon im Jahr 2006 und hat seitdem 4 Messperioden erlebt. Es ist auf die Messung von Radiostrahlung ausgelegt und scheint auch richtungssensitiv zu sein. Dh., Es misst die Intensität der Radiostrahlung und die Richtung, woher sie kommt.
Misst der Detektor stationär? Also hängt der Ballon an einer Leine in 31 km Höhe? Das wäre eine schwere Leine! Wie wird er ortsstabil gehalten? Oder bewegt er sich mit den Stratosphärenwinden?
Also wie kommt man messtechnisch zur Radiointensität und Richtungsabhängigkeit?

Der Akarayan Effekt ist nichts anderes als der Tscherenkow- Effekt.

Beim ersteren muss sich die Impulsenergie nur relativ lange durch Materie kämpfen, sprich sie muss sich durch den Planeten richtungsabhängig ausbreiten und darf sich dann, an seiner Oberfläche angelangt, als Radiostrahlung weiter fortsetzen .

Das Tschernekowlicht entsteht, wenn Teilchen nahe der Vakuumlichtgeschwindigkeit auf die Atmosphäre treffen und dort Energie abgeben müssen. Die Lichtgeschwindigkeit in Materie ist langsamer als im Vakuum. Die abgegebenen Frequenzen entsprechen sichtbarem Licht, sind aber auch richtungsabhängig. Es entstehen sog. Tscherenkow Lichtkegel.

Die Detektoren für Tscherenkowlicht sind fest auf der Oberfläche der Erde stationiert.
Wie das beim ANITA Experiment genau ist, weiß ich leider nicht.

Thomas

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Hinweise auf Susyteilchen 07 Dez 2018 06:17 #45650

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Also nach dieser Seite findet das Anita-Experiment in keinem "gebundenen" Fessel-Ballon statt:

ANtarctic Impulsive Transient (ANITA) -Funkballonexperiment. von Funkantennen, die im Ballon fliegen, wie auf der linken Seite gezeigt. Er fliegt in Kreisen über das antarktische Eis in 37 km Höhe (siehe rechte Tafel) und sucht nach Funksignalen, die UHE-Neutrinos im Eis erzeugen.

Animation von Fotos und Daten auch hier wo auch vom Tscherkenkow-Kegel (Cherenkoy-cone) gesprochen wird.:

MfG
WL01

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MfG
WL01
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