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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jul 2019 21:42 #54562

Heute ist der Erdüberlastungstag 2019!

Er wird ermittelt vom Global Footprint Network.

Englisch: Earth Overshoot Day.

Heuer eine Woche früher als 2018!

Mal googeln, ich schreib das jetzt nicht hin, was und wie da gerechnet wird.
Unter Wiki findet man die nötigen Details.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jul 2019 22:13 #54563

Thomas schrieb: Heute ist der Erdüberlastungstag 2019!

Er wird ermittelt vom Global Footprint Network.

Englisch: Earth Overshoot Day.

Heuer eine Woche früher als 2018!

Mal googeln, ich schreib das jetzt nicht hin, was und wie da gerechnet wird.
Unter Wiki findet man die nötigen Details.

Thomas

Zeit Online schreibt dazu u.A.

Würden alle Menschen leben wie die Deutschen, wären drei Erden notwendig. Hätten alle Menschen den gleichen Ressourcenverbrauch wie US-Bürger, wären ganze fünf Erden nötig.


Weitere Informationen und ein Video über die Entwicklung

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jul 2019 22:25 #54564

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Arthur Dent in der Kneipe kurz vor der Zerstörung der Erde.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jul 2019 22:50 #54566

Wenn's nur so wäre - dann könnten wir wenigstens Beschwerde gegen den Bau der Hyperraum-Umgehungsstraße einlegen.

Aber nein, wir sind auf die Vernunft der Menschen angewiesen. Scheint mir viel aussichtsloser zu sein...

Manchmal richtig und falsch nur Bedeutung haben für kurze Zeit. Nach langer Zeit, nach Jahrzehnten, Jahrhunderten, dann wir sehen, was wirklich geschieht.
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Manchmal richtig und falsch nur Bedeutung haben für kurze Zeit. Nach langer Zeit, nach Jahrzehnten, Jahrhunderten, dann wir sehen, was wirklich geschieht.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 29 Jul 2019 23:20 #54567

Die Kapelle der Titanic spielt noch. Wird sie auch noch ein bisschen können.
Bin gespannt, wann sie aufhört.

Unser Ministerpräsident hat heute erklärt, dass man die Klimaproblematik aus der Parteipolemik heraus nehmen müsse, da sie existenziell so wichtig sei, dass man damit kein Schindluder betreiben dürfe. Also ab in den Guss des Gesetzes.

Mit Verlaub Herr Ministerpräsident, man hat den Eindruck, dass sie die Zusammenhänge nicht verstehen, sondern lediglich dem Willen des Wählers folgen.

Habe Mut, den eigenen Verstand zu gebrauchen. Und mutig ist der, der die Naturzusammenhänge und - Gesetzlichkeiten kennt und sein politisches Handeln danach ausrichtet und diese Grundzusammenhänge als Basis begreift.

Unser Leben basiert auf dieser Natur, nicht auf Parteipolitik!

Hoffentlich liest er das. Glaub’s zwar nicht, aber man weiß ja nie?

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jul 2019 00:33 #54573

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Konstruktiv denken, positiv aufnehmen, was andere schreiben:
Das bringt auch schon weiter.
Philzer, mir fällt beim Dialog zwischen Dir und Chris (#53944 – #54166) auf, dass Du den SUV-Wahn unterstellst, wo eher das Gegenteil zu lesen ist.
Manchmal fühlst Du Dich hier als einsamer Rufer gegen all die Wahnsinnigen. Das liegt aber an Deiner einseitigen Wahrnehmung.
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Brauchst Du für Dein Weltbild ein festes Feindbild, das sich durch Tatsachen nicht beirren lässt?
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Genauso ist es doch gut, wenn hier die PKW-Nutzer ihre Argumente einbringen. Denn wenn etwas politisch umgesetzt werden soll, dann braucht es Bodenhaftung.
Und da halte ich Deine Vorschläge nur für einige unter Vielen, die hier gepostet wurden.
Weltübernutzung ist erst in den letzten 50 Jahren entstanden.
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Natürlich können wir nicht in die Nachkriegsjahre zurück (da wurden Asbest und DDT noch hoch gelobt, da war manches auch umweltmäßig fürchterlich), aber dieses Gedanken-Experiment befreit von dem zwanghaften Gedanken, so zu leben zu müssen, wie es heute gängig ist.
Appelle und vernünftige Rechnungen helfen letztlich nicht viel; Menschen brauchen Vorbilder, positive Beispiele.
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Ich bin durchaus für mehr Lebensqualität: Entschleunigt, gesund, naturnah, Kontemplativ-spirituell.
Je mehr umsteigen, umso mehr wird Politik darauf reagieren.
Weil der Trend Richtung Öko geht, ist die Politik in D aufgewacht – noch transusig und zögernd, aber es kommt etwas in Bewegung.
Es liegt an uns Wählern und Verbrauchern, wir müssen die Bälle zuspielen.
An Thomas: Unsere Natur ist es, ein politisches Wesen zu sein (ζῷον πολιτικόν).
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Wir können uns doch auf europäische Werte besinnen: Das Selbst („alte Adam“) zu überwinden, absterben lassen, um in einem neuen Menschen zu leben, sich bescheiden in dem, was einem zusteht, die eigenen Bedürfnisse zu gestalten und das heißt immer, sie zu beschränken. Nur wer sich selbst überwindet, gewinnt Lebensqualität. Das kann man praktisch vorleben und das kann ansteckend sein.
Philzer, dazu braucht man Leute wie Marx und Freud nicht.
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Das Instanzenmodell geht an der Natur des Menschen vorbei, der ein Beziehungs-Wesen ist.
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Und da zeigt die Kulturgeschichte, dass es an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten extrem anders aussehen kann. Und heute bei uns sieht es da grottenschlecht aus.
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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jul 2019 20:36 #54593

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 30 Jul 2019 23:06 #54598

Philzer, es gab hier Forderungen an die Politik zur CO2-Besteuerung, so ähnlich, wie es jetzt tatsächlich diskutiert wird, nur nicht so zaghaft und zögerlich.
(Da frag mal Freud, wie es dazu kommt, dass Du diese unübersehbare Tatsache verdrängst. )
Darauf bist Du nicht eingegangen – wie kannst du dann erwarten, dass Andere auf Deins eingehen, das keinen Deut besser ist?
Deine Wahrnehmung ist äußerst selektiv und hat mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun.
Ich bin gegen Systeme insofern sie so geschlossen sind wie Deins und sich gegen Fakten immunisieren, so wie Du es ständig tust. Sachliche Kritik tangiert Dich nicht, solche Peanuts können den großen Systematiker nicht kratzen. Dein Krieg-Frieden-Schema ist historisch gesehen gequirlter Quark. Biotop-Übernutzung ist ein Folge des Krieges, weniger dessen Ursache – davon gibt es noch ganz Andere. Du kommst aus Deiner Marx-Sozialisation eben nicht heraus und bleibst im ideologischen Systemdenken behaftet. Dein System hat nur durch eine handvoll empirischer Daten Bodenkontakt. Fakten stören Dich nicht.
Systeme sind zeitweilige Krücken, man muss sie eklektisch benutzen.. Du bist so in Deinem System gefangen, dass ein Gespräch fast nicht möglich ist. Übernutzung ist überhaupt kein Grundbedürfnis, Grundbedürfnisse sind Essen und Trinken, sicherer Schlafplatz, Kleidung, und Gemeinschaft. Wieso weißt Du so was nicht?
Du hast auch von mir eine völlig falsche Vorstellung, Mir geht es beim Thema Klimawandel + co. um die Abschaffung / Überwindung des Menschen. Dein Ansatz ist mir zu harmlos und zu oberflächlich, so wie alles Systemdenken. Natürlich braucht es als Hilfe systematische Reflexion, aber das Primäre ist es nicht. Primär geht es um die Abgründigkeit des Menschseins, das Dein 3D/4D nur unzureichend erfasst – wenn auch besser als die Meisten andern.
Vernünftig ist, seinen Leib mit seinen Grundbedürfnissen als lebendiges Opfer darzugeben, sein Selbst in den Tod zu geben, um das Leben neu zu gewinnen. Das (mitsamt der Begründung, die ich weglasse) ist die Hauptsumme von allem.
Alles andere – inklusive Deine Selbstverliebtheit in Dein System – ist gelebter Opportunismus.
Um ein Beispiel zu geben: Ich mache mich total lächerlich, wenn ich bei einer Besprechung mit hochrangigen Vertretern diverser Institutionen, wo alle Herrn mit Anzug und Krawatte herumlaufen, völlig verschwitzt mich aus der nassen Fahrrad-Regenkleidung schäle. Aber in Wahrheit ist das Sterben meiner gesellschaftlichen Würde ein Lächerlichmachen all der anderen, die aus ihrem PKW gestiegen sind.
Oder in der Zeit, als ich in Wuppertal in Ost und West und Süd der Stadt tätig war und in einer Nachbarstadt mit grottenschlechter Verkehrsanbindung wohnte, es ein absolutes no go war, dass ich ohne PKW lebe. Und doch habe ich es gemacht und mit viel Erfindungsreichtum logistisch geschafft – mit nur 1-2 mal im Jahr Taxi bzw. Car-Sharing zu benutzen. Bei einem extrem wichtigen Termin kam ich mal etwas zu spät, was man mir sehr übel genommen hat. Dann bin ich eben das Arschloch mit dem Öko-Spleen.
Man darf sich nicht so tierisch wichtig nehmen, man muss sich selbst täglich begraben, muss Abschied nehmen von dem, was einen so ausmacht.
Bei der Umstellung von Ernährung ist es besonders einschneidend. Und der Verzicht auf Plastik besteht aus vielen Umständlichkeiten, die mir einfach lästig sind – da ist das Selbstüberwinden eine echte Herausforderung und da bin ich erst am Anfang eines langen Weges.
Alles andere ist nur Gequake. Natürlich kann ich auch quaken, ich mache es hier ja auch gerne. Das Rumspielen mit klugen Gedanken: Ach, was bin ich so toll!
Männer spielen eben gerne. Aber wenn es ans Eingemachte geht – und das ist bei der Zukunft des Ökosystems der Fall – dann geht es um Leben und Tod.
Hilfreich finde ich, auf gemachte Erfahrungen zurück zu blicken. So hatte ich mich sehr schwer getan, aufs TV zu verzichten, jetzt finde ich Fernsehgucken einfach nur bescheuert und bin froh, das hinter mir gelassen zu haben. Das beflügelt mich bei den nächsten Herausforderungen.
Noch ein Beispiel aus dem Thema Kommunikation: Neulich musste eine Besprechung spontan an einen anderen Ort verlegt werden. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und kam etwas zu spät, was in diesem Fall nicht so schlimm gewesen wäre. Ich habe die Besprechung total verpasst. Die anderen meinten, es liege daran, dass ich mobil nicht erreichbar bin (ich habe kein smartphone). Ich behaupte, es liegt daran, dass selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass man auch auf dem Fahrrad mobil erreichbar ist und man es versäumt hat, am ursprünglichen Ort eine Nachricht zu hinterlassen. Mich bestärkt es in meinem Beschluss, ohne so ein Ding zu leben und ich will offline-Strukturen aufrecht erhalten. Mir geht es darum, die Selbstverständlichkeit zu durchbrechen, mit der all die Trends zu Beschleunigung, Technisierung usw. verfestigt wird. IM Kopf muss Umkehr beginnen und muss sich dann bis in die Politik auswirken.
Greta Thunberg macht sich mit ihrer Art, in die USA zu kommen, auch zum Gespött. Ich kenne einige, die mal eben beruflich in die Staaten fliegen müssen, die lachen doch darüber. Wer nicht bereit ist, sich als Idiot hinstellen zu lassen, der bewirkt auch nichts.
Sich als weltbester Denker hinzustellen, ist dagegen nichts.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jul 2019 08:08 #54599

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Bezüglich leichteres Auto :

Forscher sind in einer neuen Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass das Gewicht bei Elektrofahrzeugen keine entscheidende Rolle für die Reichweite spielt. Die Untersuchung des Center Automotive Research (CAR), die der WELT AM SONNTAG vorliegt, stellte fest, dass Elektrofahrzeuge teilweise sogar weniger Energie verbrauchen, wenn sie zusätzliches Gewicht transportieren. Die Ergebnisse stellen damit auch den Leichtbau mit Karosserien aus Karbon infrage. Die CAR-Forscher der Universität Duisburg-Essen fuhren für ihr Experiment je einen i3 von BMW und ein Model S von Tesla unter immer gleichen Bedingungen auf einer 100 Kilometer langen Teststrecke und untersuchten den Energieverbrauch im leeren Zustand sowie mit Zuladung von 100, 200 und 300 Kilogramm. Nur mit dem Fahrer am Steuer, ohne Zuladung, brauchte der Tesla auf der 100-km-Teststrecke 17,77 Kilowattstunden (kWh) Strom. Mit 100 Kilogramm Kieseln zusätzlich im Fahrzeug sank der Verbrauch sogar minimal auf 17,67 kWh. Mit 300 Kilo Flusssteinen benötigte das Model S im Test 17,87 kWh. Man bewege sich im Bereich von Messtoleranzen, der Verbrauch nehme maximal um 0,6 Prozent zu, so die Studie. „Das ist vernachlässigbar“, urteilen die Forscher. „Leichtbau spielt so gut wie keine Rolle.“

Maßnahmen zur Einsparung der Energie sind primär im Bereich des Luftwiderstand-Wertes zu finden.
Also keine leichten SUVs, sondern stromlinienförmige Limousinen mit großer Batteriezuladung (Energierückgewinnung "Rekuperation") und Reichweite sind die Lösung.
Übrigens, in ca. einem Monat werde ich meinen Diesel gegen solch ein E-Fahrzeug eintauschen. Und den Strom hole ich mir zum größten Teil aus meiner PV-Anlage.

MfG
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jul 2019 21:47 #54624

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Hi wl01,

Willst Du uns veralbern?

Das bei einem Tesla von 2,1 Tonnen Leergewicht die paar Kilo quasi nur 'wie Messungenauigkeiten' wirken ist doch wohl logisch!

Es geht darum ob ein Consumer-Auto eine halbe Tonne, eine Ganze, oder gar 2 oder 3 Tonnen wiegt!
Denn das sind alles hochedle Werkstoffe, die einen extremen Weltverbrauch bedeuten.
... Leichtbau spielt keine Rolle.... also werden sie in Richtung 3 Tonnen gehen ...


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jul 2019 21:55 #54625

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Hi,

Martin-O schrieb: Philzer, es gab hier Forderungen an die Politik zur CO2-Besteuerung, so ähnlich, wie es jetzt tatsächlich diskutiert wird, nur nicht so zaghaft und zögerlich.
Darauf bist Du nicht eingegangen –


Entschuldigung.
Ja, CO2 Besteuerung wäre schon ein Schritt.
Ansonsten, warten wir ab was die Spezies machen wird.
... Ich denke Milliarden von E-SUVs bauen ... und weiterwachsen ... :)
... statt weg vom Auto ...

PS: mein System ist nicht geschlossen, sonst würde ja am 2.Negationspunkt (der Dir übrigens von der Apocalypse her bekannt vorkommen müsste, Katechon etc) keine zwei Alternativlösungen stehen,
weiterhin ist es in der Zeit offen, und also auch für weitere Entwicklungen, falls die 2. Negation gemeistert würde ...

Meine Metathese baut auf die Metapsychologie von Freud.
Nur eben etwas physikalistisch exakter ausgedrückt, was zwar im Detail auch bei Freud schon vorkommt, er hat aber dieser Tatsache (dass das 'Es' die Zeit nicht erkennt - und damit auch das alles nicht was damit zusammenhängt; Kausalität ...) viel zu wenig Bedeutung zugeschrieben! ... o.s.ä.
Man kann aus dieser Systematizität eine Philosophie machen die sogar die Theodizee spielend erklärt!


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jul 2019 21:55 #54626

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Philzer schrieb: Das bei einem Tesla von 2,1 Tonnen Leergewicht die paar Kilo quasi nur 'wie Messungenauigkeiten' wirken ist doch wohl logisch!
Es geht darum ob ein Consumer-Auto eine halbe Tonne, eine Ganze, oder gar 2 oder 3 Tonnen wiegt!

Von deiner moralischen und politischen Einstellung wärst Du wohl eher dafür, dass wir alle Trabbi fahren?

MfG
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 31 Jul 2019 22:21 #54628

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Ja, etwas modernisierter Trabbi mit modernem Motor, würde ca 2,5 Ltr auf 100km verbrauchen

PS:
wie schon mehrfach gesagt: das Problem ist das quantitative irrationale Wachstum gegen unendlich (getrieben aus dem Fühlwollen, dem 'Es') und nicht ein qualitatives Wachstum, d.h. bspw. auch ein 2,5 Liter-Auto würde nicht helfen, wenn es dann 5 oder 10 Milliarden davon gibt o.s.ä. ...

Laut neuesten Studien soll es im Jahre 2050 bis zu 2,7 Milliarden Autos auf der Erde geben


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Aug 2019 10:57 #54641

Philzer schrieb:

Ansonsten, warten wir ab was die Spezies machen wird.

Abwarten, oder mitgestalten?
Leider ist der Thread: Wichtige Punkte und Ideen zum Erhalt der "Fridays for Future-Bewegung" eingeschlafen.
Philosophisch diskutieren ist wohl eher angesagt als etwas anzupacken.
Und Philzer: Beim aufmerksamen Lesen hättest Du bemerkt, dass ich nicht die Zukunfts-Geschlossenheit Deines Systems meinte, sondern die Verschließung gegenüber Fakten. Da kommt von Dir immer nur Funkstille und weiter den gleichen Müll Posten. Ich lehne Dein System nicht ab, weil ich mit dem SUV zum Flughafen fahren möchte, sondern weil Du Dich gegen sachliche Korrekturen immunisierst. Dein System ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems.
Vielleicht sollte hier mal jeder die Frage beantworten: Was mache ich am 20. September 2019?

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

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1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Letzte Änderung: von Martin-O. Begründung: link (Notfallmeldung) an den Administrator

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Aug 2019 11:12 #54643

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Thomas schrieb: Die Kapelle der Titanic spielt noch. Wird sie auch noch ein bisschen können.
Bin gespannt, wann sie aufhört.

Unser Ministerpräsident hat heute erklärt, dass man die Klimaproblematik aus der Parteipolemik heraus nehmen müsse, da sie existenziell so wichtig sei, dass man damit kein Schindluder betreiben dürfe. Also ab in den Guss des Gesetzes.

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Habe Mut, den eigenen Verstand zu gebrauchen. Und mutig ist der, der die Naturzusammenhänge und - Gesetzlichkeiten kennt und sein politisches Handeln danach ausrichtet und diese Grundzusammenhänge als Basis begreift.

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Thomas


Lieber Thomas,
Deine Kritik am Ministerpräsidenten verstehe ich nicht. Genau das, was Du sagst "unser Leben basiert [...] nicht auf Parteipolitik" sagt doch auch dieser Politiker. Er fordert, das Thema aus der Parteipolemik herauszuhalten. Was genau hältst Du ihm vor ?

Ein perfekter Morgen startet mit einem Mord.
Oder Kaffee, Kaffee geht auch.

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Ein perfekter Morgen startet mit einem Mord.
Oder Kaffee, Kaffee geht auch.

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Aug 2019 13:05 #54650

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S4F

Martin-O schrieb: Leider ist der Thread: Wichtige Punkte und Ideen zum Erhalt der "Fridays for Future-Bewegung" eingeschlafen.


Danke nochmal für die Erinnerung.
...ich schau mal bei s4f ...

Martin-O schrieb: Philosophisch diskutieren ist wohl eher angesagt als etwas anzupacken.


Naja, die geistige Reflektion sollte nicht zu kurz kommen, sonst kommt nur stinknormaler Kampf heraus?
(den eben immer der Stärkere gewinnt, und das ist im historischen 'Moment' das globale Kapital - und all in seine Hierarchien eingebauten Nutznießer und Konsumsklaven - siehe E-SUV <- die das gern sind, es ist ihr Lebensinhalt -> siehe dialektische Einheit von Volk und Herrscher über die gemeinsame Bewusstseinsstufe (Opportunismus, Kurzzeitdenken und Handeln -> Eibesfeldt) als primäres Element dieser Einheit ... )


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Martin-O schrieb: Vielleicht sollte hier mal jeder die Frage beantworten: Was mache ich am 20. September 2019?


Sehr gut, ich werd mal in meinem Umfeld bei entsprechenden Initiativen vorbeischauen was da so abgeht ...


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Aug 2019 21:43 #54681

Cim Borazzo,

was ich ihm vorhalte und nicht nur ihm, sondern den meisten Politmanagern, ist, dass er da erst jetzt draufkommt.
Man hat die Klimaproblematik in den Wissenschaften schon vor 40, 50 Jahren kommen sehen.
Ganze Generationen von Politkern waren seitdem in der Verantwortung.

Aber das, was man in den Wissenschaften erkannt und gepredigt hat, verhallte ungehört. Hat niemand interessiert.

Jetzt werden die Konsequenzen des Fehlverhaltens immer deutlicher spürbar.
Im Augenblick brennen riesige Waldflächen in Sibirien. Der Waldschadensbericht in Deutschland fällt verheerend aus, heute Gegenstand in den Nachrichten. Und so weiter.......

Die Bemerkung, man müsse die Parteipolitik aus der Klimaproblematik herausnehmen, hätte schon vor Jahrzehnten fallen müssen.

Wenn mit politischer Tätigkeit und Verantwortung Geld verdient wird, kann man verlangen, dass man dort auch ein Bewusstsein entwickelt, das die Prioritäten richtig erkennt.
Klimarelevante, physikalisch nachgewiesene Zusammenhänge und Folgeabschätzungen hätten schon längst Gegenstand allen politischen Handelns werden müssen, über alle Parteigrenzen hinweg.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben, wusste schon ein Gorbatschow.

Unsere Kinder müssen jetzt auf die Straße gehen, um es den Erwachsenen in ihre Köpfe zu hämmern, dass sie auch noch eine vernünftige Zukunft haben wollen.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 01 Aug 2019 22:06 #54686

Nachtrag,
hatte heute Gelegenheit, mir einige Fahrzeugkonzepte für die zukünftige E-Mobilität anzusehen.
Da sind Ideen zum Vorschein gekommen, die wirklich für Überraschungen sorgen werden.

Klein, leicht und vor Wind und Wetter schützend zum einen, vierrädrige Fahrräder, mit Gepäckzuladungsmöglichkeiten. Klein- und Mittelklassewagen mit großem Innenvolumen. Man braucht ja keinen großen Motor mehr und einen Mitteltunnel auch nicht. Innovative Sitzkonzepte und Kamerasysteme, die teilautomatisiertes, elektrisches Fahren ermöglichen und das in extremer Leichtbauweise.
Also allen Respekt vor deutscher Ingenieurskunst.
Manches kommt schon heuer im Herbst, das meiste aber erst nächstes Jahr oder gar erst übernächstes.

Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass sich hinter den Kulissen viel tut.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Aug 2019 07:12 #54705

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Also ab 2017 kann nun auch jeder was für Umwelt tun. Nicht nur auf den Unerreichbaren rum hacken, jeder muss da viel Tun, also ich denke die einzige Hörde ist das richtige Modul zu erwischen :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Aug 2019 14:47 #54718

Philzer schrieb: Ja, etwas modernisierter Trabbi mit modernem Motor, würde ca 2,5 Ltr auf 100km verbrauchen

PS:
wie schon mehrfach gesagt: das Problem ist das quantitative irrationale Wachstum gegen unendlich (getrieben aus dem Fühlwollen, dem 'Es') und nicht ein qualitatives Wachstum, d.h. bspw. auch ein 2,5 Liter-Auto würde nicht helfen, wenn es dann 5 oder 10 Milliarden davon gibt o.s.ä. ...

... etwa so?
https://www.futurezone.de/produkte/article226531261/Du-findest-keinen-Parkplatz-Mit-diesem-Elektroauto-parkst-du-senkrecht.html

- wird scheinbar nicht angenommen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Aug 2019 17:03 #54840

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Lustige Eskapaden zur Ablenkung vom eigentlichen Problem?

Hi,

Jürgen schrieb: ... etwa so?
https://www.futurezone.de/produkte/article226531261/Du-findest-keinen-Parkplatz-Mit-diesem-Elektroauto-parkst-du-senkrecht.html

- wird scheinbar nicht angenommen.


Nee, logisch. :)
Das sind 'Schnulli-Eskapaden' o.s.ä. die sowieso keine Aussicht auf Erfolg haben.
Du brauchst die Vorrichtung im Auto und an der Wand.
Wer wird seine Wände damit verschandeln?
Müssen außerdem fensterlose Wände sein, wieviel % sind das?

Nee, einfach kleiner bauen und die größeren progressiv besteuern.
Aber genau das geht eben gegen das Unendlichwachstum was aber das einzige Lebenselixier des Systems ist.
(und wie ich denke auch nicht erst des Kapitalismus, es ist halt eben nur ein sich selbst beschleunigender Prozess ... )

Thomas schrieb: Klein, leicht ...


Genau, das ist es.
Gibt es Links/Details dazu?

Natürlich gilt m.E.n. auch hier:
Werden die Verschwendungsmonster nicht progressiv höher besteuert , wegen ihrer 'Weltverschwendung', wird jeder (der Masse - die paar Denker/Demütigen können wir vergessen, sie werden die Welt nicht ändern) der es sich irgendwie leisten kann, trotzdem die Monster bevorzugen.

Einfach die Psyche der Spezies verstehen, deren versklavte Rationalität eben nur zur Perpetuierung ihrer Irrationalität dient ...


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 Aug 2019 00:48 #55170

F4f erkennt, dass es sich ausweiten muss auf alle Generationen und Schichten der Gesellschaft, deshalb er Aufruf zu einer Art Generalstreik am 20. 9.
In Lausanne wurde deutlich, dass es Spannungen gibt, zwischen denen, die konkrete Forderungen stellen und denen, die für die großen Linien sind. Ich wäre dann eher auf der Seite der Konkreten, auch wenn Schüler natürlich kein Regierungsprogramm aufstellen sollen.
Die Frage ist ja, wie die Bewegung sich mittel- und langfristig aufstellt. Nach 2030 werden sie kaum noch fordern können, dass entscheidende Wendepunkte vor 2030 vollzogen werden müssen. Sie wird aber auch nicht einfach aufhören, wenn weltweit ein Teil (und sei es ein großer Teil) Ihrer Forderungen umgesetzt wird. Schon jetzt ist es nur eine Minderheit von Orten, wo jede Woche Schulstreik stattfindet. Die Bewegung beginnt wohl jetzt den schmerzlichen Prozess nach einer Umgestaltung zu anderen Protestformen.
Hilfreich dabei wäre, wenn am 20. 9. Viele mitziehen, wenn Betreibe zu machen (da können Betriebsräte und Gewerkschaften ja Dampf machen auf Betreibgsleitungen, hier muss jetzt (!) die Stimmung im Land aufkommen, dass da alle mitmachen und dabei sind.
Ich hätte echt Lust, mitzuhelfen für ein Catering an diesem Tag, damit dann nicht anschließend zu McDoof gegangen wird, aber die Ortsgruppe von f4f in meinem Ort hält noch Sommerschlaf, da ist noch nichts organisiert.
Mir zeigt es, dass die Bewegung nicht nur von whatsappenden Kids organisiert werden kann, manches braucht viel längeren Vorlauf, als dass es die Internet-Kids denken.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 Aug 2019 11:23 #55176

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Nur Katechon oder Abkehr vom wilden Wachstumswahn?

Hi,

Thomas schrieb: ... Fahrzeugkonzepte für die zukünftige E-Mobilität ... Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass sich hinter den Kulissen viel tut.


Die Ingenieurstechnik könnte viel leisten, aber ich denke es wird immer sofort von den Machern (den Handelnden - nach H.A. dem 'höchsten Menschentyp' ( was ich absolut nicht teile - näheres dazu hier ) sofort wieder in Wachstumswahn umgewandelt, und auch nur dies kommt bei der Masse an, das heißt nur dies wird von ihr angenommen.
(dialektische Einheit von Volk und Herrscher über die gemeinsame Bewusstseinsstufe des gelebten Opportunismus)

Beispiel:

Post aus Japan: Der Radnabenmotor kommt – nun wirklich

Mir war schon lange vollkommen unklar, warum in dieser Richtung nicht schon längst etwas passiert ist.
Es gibt längst Motorroller mit Radnabenmotor.

Das Ganze mal 4 und man hätte ein Auto.
Woran es vmtl. scheitert?
An der Gigamanie!

Ein Auto unter 100 PS anzubieten würde vermutlich die Annullierung des Ingenieurstitels für den Konstrukteur bedeuten!

Und so ist die Tatsache, das Gewicht des Motors im zu federnden Rad zu haben, eben ein schwer lösbares Problem.
Aber wer braucht denn 135 PS pro Motor (und 32 kg) , wenn ich vier davon im Auto haben kann?

Leistung und Masse etwas gedrosselt und auf 4 aufgeteilt müsste doch schon viel einfacher gehen?


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 Aug 2019 16:37 #55185

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Ja so ist es. Wer braucht soviel Leistung im Auto? Alles was das Verhältnis von notwendiger Arbeitsmasse zu Nutzmasse verringert ist gut.
2000 kg vom herkömmlichen SUV dann fahren 2 Leute mit mit je 70 kg (ich wiege 105 kg) und schon haben wir ein schlechtes Nutzlastverhältnis.
Vielleicht liegt es noch an den Scheichs, welche wir jeden Tag füttern- wo sollen die dann ihr Geld herbekommen?
Ich füttere sie jeden Tag mit vielen Euros- damit sie noch besser leben können.
Elektroautos sind viel leichter herzustellen und zu unterhalten als Benzinkutschen.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 Aug 2019 17:39 #55187

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Hi Marvin,

Marvin schrieb: Ja so ist es. Wer braucht soviel Leistung im Auto?


Die Irrationalität. :)
( das wurde in einer Talk-Show in den ÖRs ebenfalls 'festgestellt')

Marvin schrieb: Elektroautos sind viel leichter herzustellen und zu unterhalten als Benzinkutschen.


Genau, vor einer eventuellen Aufwandsverringerung großen Stils aber haben sie Angst.
Denn das hieße weniger Umsatz. Und weniger Wartung.
Im Opportunismus zählt aber nichts sonst.
Und schließlich hängen viele Arbeits-( = Weltvernichtungs)-Plätze der opportunistischen Formationen daran ...
Deshalb eben entwerfen sie Monsterfahrzeug für Monsterfahrzeug, um dies zu kompensieren:

Für den Radnabenmotor peilt Nidec nun die Markteinführung im Jahr 2023 an. Der bisherige Motor passt auch nur in 20-Zoll-Reifen. Damit eignet er sich wohl zuerst nur für SUVs und Sportwagen.


... wie das mit dem Unterhalt ist, bin ich mir nicht sicher.
Mit meinem E-Bike verbrauche ich 9 bis 10 Wh pro Kilometer. (bei schneller Fahrt)
(also max 1 kWh auf 100 km)

Ich schätze es bei mir so ein, dass die Akkukosten (durch Lebensdauer) höher sind als die Stromkosten... (rechne ich nochmal)
... wenn das beim E-Auto auch so ist, na dann Prost Mahlzeit.
Denn von der Energieeinsparung (selbst wenn man Faktor 3 rechnet) haben sie fast nix, da Elektroenergie immer das doppelte kostet im Vgl. zu Kraftstoffen ...
(was logisch ist, E-Energie ist die hochwertigste Energieform o.s.ä.)


mvg Philzer

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 11 Aug 2019 18:41 #55190

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S-Pedelec statt Sündenmonster

Stuttgart macht einen Versuch?

40 km/h, genau so wie ich es mir vorstelle.

"...dies sei nicht nur für die Luftreinhaltung sinnvoll, sondern auch für die Sicherheit im Straßenverkehr.
Auch bedeute dies, dass Fahrradfahrer leichter durch den Verkehr kommen könnten."


E-Fahrrad statt SUV


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Aug 2019 00:27 #55281

Und Gondelbahnen entlang des Mittelstreifens der Stadtautobahnen und senkrecht dazu und auch in die Vororte. Und diese schneller als 40 km/h, Emissionsfrei!

Ich glaube, ohne Visionen geht es nicht.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Aug 2019 11:57 #55317

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CO2 Steuer wird Sponsering für E-Sünder

Visionen ... oder?

Hi Thomas,

Ich hab nix gegen Vision.
Nur, selbst wenn man sich dafür entschließen könnte, es würde Jahrzehnte dauern bis es greift.

Und ich denke diese Zeit haben wir nicht.
(Ich bin mir nicht sicher, ob dies dann nur Selbstberuhigungspillen sind ...)

S-Pedelecs (mit 750 bis 1000 Watt) dagegen könnte man sofort massenhaft haben, wenn sie durch die Politik nicht zum absoluten Stiefkind gemacht würden!

Extrem teuer, massenhaft Einschränkungen, eine Beschränkung auf 5 km/h unter die Autos -> damit diese sie hassen und wie von der Tarantel gestochen überholen ... damit sich der SUV-Panzerfahrer geil fühlen kann, statt die Autos auf 40 zu bringen ...


Auch die CO2 Steuer wird wohl darauf hinauslaufen, ein Sponsering für Reiche zu werden die sich ein Monster-E-Auto leisten können, nicht aber dazu führen, das man kleinere Autos fährt, egal ob E oder Benzin, der Kapitalismus (und diese Spezies?) lebt genau noch so lange wie er Welt stehlen (d.h. Vorhandenes einfach nehmen) und dann verkaufen kann ... o.s.ä.
-> wenn Du darüber mal nachdenkst, dass die gesamte Menschheit bisher immer nur Planet vernutzt hat - d.h. aus Erde einen Mars machen (siehe gesamten Mittelmeeraum etc etc) o.s.ä., siehst Du wie irrealistisch es ist davon zu träumen, diese Spezies könne aus einem Mars eine Erde machen (weshalb man ja wohl erdähnliche Planeten sucht ...)... o.s.ä.)
... das sind Fühlwollenträume o.s.ä. SCNR


... PS: schöner E-Roller ...

... und kaum teurer als ein S-Pedelec ( da sieht man doch, dass da etwas nicht stimmt! )


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Aug 2019 20:07 #55369

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SUV-fahrende Öko-Strom-Kunden

Ist das nicht ein schöner Begriff für den modernen Opportunist?

( im Video bei 7:35 )

Tiere essen - Richard David Precht

Das Problem des unendlichen, ungesteuerten Wildwachstums generiert aus dem irrationalen 'Es' ist nicht auf Fliegen oder SUV-fahren begrenzt, es ist das Problem schlechthin eines ganzheitlich defizitären Erkenntnisapparates. (3D-Behaviour) ...

PS:

Das Problem was ich sehe, ist nicht nur die Monopolisierung durch Patentierung (was Precht motiviert) sondern vielmehr die Frage was dann passiert, wenn das Kilo Fleisch nur noch 0,1% der Ressourcen verbraucht wie bisher (aus der Luft gegriffen von mir) und auch wesentlich billiger ist.

Klingt doch erstmal gut - oder?

Erstmal ja, die Menschheit wird darauf praktisch antworten: Ok, dann können wir jetzt auch 80 oder gar 1000 Milliarden werden ... ?


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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 13 Aug 2019 21:43 #55372

Philzer,
ich seh die Bedrohung, die die ungehemmte Verwendung von fossilen Brennstoffen mit sich bringt.

Andererseits leben wir in einer Welt, die wir nicht von heute auf morgen völlig umkrempeln können.

Das eine hat fatale Folgen, das andere aber auch.

Die Aufgabe besteht, glaube ich darin, so schnell wie möglich unter Einsatz all unserer Intelligenz und unserer technischen und sozioökonomischen Fähigkeiten wieder einen Einklang zwischen unseren natürlichen Lebensbedingungen und unserem Lebenstil und damit verbunden unserem Energie- und Resourcenverbrauch herzustellen.
Wir haben uns mit der Natur auseinander gelebt.

Das ist die Aufgabe, nicht mehr und nicht weniger, eine Mammutaufgabe!

Thomas

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