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THEMA: Greta Thunberg in Davos und Klimawandel

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 02 Mär 2019 23:23 #49248

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Auf gutefrage.net wurde mir folgende Frage mit folgenden Grundangaben beantwortet:

Im Jahre Null kommt eine Philosophie in die Welt.
Am 01.01.300 erkennt das Römische Reich die Unterwürfigkeit dieser Philosophie, um damit ihr Volk leichter lenken zu können. Die Christliche Philosophie wird als Staatsreligion installiert. Startkapital: 1 EURO. Die Unterwürfigkeit war die Garantie, dass in folge es niemand wagte, dieses Kapital anzurühren. Gegen die Ungläubigen wurde aufgerüstet, bis heute.

Alle Jahre erhöht sich das Kapital aufgrund der Aktivitäten dieser Religion um 5 %
Der Zinssatz des verzinsten Kapitals beträgt jährlich 3 %
Jährlich fressen Aasgeier 2 % vom jeweils anfallenden Kapital weg.
Alle 100 Jahre halbiert sich das jeweilig angehäufte Kapital aufgrund von verlorenen Kriegen gegen Ungläubige, Revolutionen und politischen Umstürzen auf die Hälfte.


Frage: Wie hoch ist das Kapital am 01.01.2000?

Antwort:
EURO 79.884.224.558.037.038.468.658.553.235.113.547.783,--

Eigentlich könnte man diese Summe so nicht rechnen, denn sehr viel Kapital steckt in den internationalen Börsen als virtuelles Kapital (es wird teilweise bis zu 1000 x mehr gehandelt, als es der Realität entspricht). Es gibt aber einen sehr guten Grund, auch das virtuelle Kapital mitzurechnen, denn es ist noch wesentlich zerstörerischer als das reale Kapital.

Und dieses besitzlose und leblose Kapital schiebt an. Gewaltig und immer schneller. Als einziges Motiv die Tradition. Es war schon immer so. Es macht einfach nur das, was es schon immer gemacht hat und zieht damit Mensch, Tier und Natur in den Abgrund und zwingt die ganze Welt, mitzumachen, denn dieses Kapital hat sein Betriebssystem weltweit installiert.

Martin-O schrieb:
Ich halte es nicht für sinnvoll, aus einem illustrierenden Beispiel eine off-topic-Diskussion über irgendwelche Verschwörungstheorien zu machen.

Martin, mach dir keine Sorgen, auch du wirst es noch rechtzeitig begreifen, denn auch du sitzt in demselben Boot.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 08:39 #49252

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Es ist der eng begrenzte Geist der Herrschenden und die Unterwürfigkeit des großen Rests der uns blockiert. Und dann klagen wir wie unser Schiff doch untergeht. Und wir sehen es und wir wissen dass es so folgerichtig ist. Das ist nun mal unser Schicksal. Du Träumer glaubst Du etwa dass es anders gehen kann?
So vermag ich nicht zu denken.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 11:51 #49257

Marvin schrieb:
Du Träumer glaubst Du etwa dass es anders gehen kann?

Am Anfang war das Wort. Alles ist aus dem Wort geworden.
Der Welt fehlt es an mutigen Menschen, die sich trauen, die Wahrheit in die Welt hinaus zu schreien. Nachdem sich niemand sicher sein kann, was die Wahrheit ist, muss man sich darauf beschränken auf das, was man als Wahrheit empfindet.

Der Welt fehlt es an mutigen Menschen, die sich trauen, das, was sie als Wahrheit empfinden, in die Welt hinaus zu schreien, denn wortgewaltige Menschen der heutigen Zeit können in Medien wie TV und YouTube den bereits begonnenen Prozess beschleunigen.

Nachsatz: Meinen vorigen Beitrag habe ich (rot gekennzeichnet) ergänzt. Jetzt erscheint er ungefähr komplett.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 12:41 #49261

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Die heutigen Medien bergen die Gefahr durch eine Überflutung eine Verwirrung zu schaffen. Man kann alles suchen alles finden alles posten alles kann egal werden.
Es fehlt an mutigen Menschen- das ist wahr.
Die Bewegung um die Greta ist ein gutes Zeichen und ich würde unseren Bildungsverantwortlichen den Ratschlag geben genau das zu nutzen.
Schüler lernen alles Nützliche und auch Überflüssiges welch ein Potenzial kann man aus dieser Bewegung ziehen eben eine nachfolgende Generation diesbezüglich zu bilden.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 13:33 #49262

Da hier immer wieder auch die Frage besprochen wird, was jeder persönlich gegen den Klimawandel, der auch meiner Meinung nach hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht wird, tun kann, hier mal ein paar noch nicht angesprochene Möglichkeiten.
Werden mglw. nicht jedem gefallen, der sich jetzt angesprochen fühlt.


Übergewicht oder Fettleibigkeit durch falsche Ernährung . www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie/
Nebenbei: Auch eines der großen gesellschaftlichen Probleme der Zukunft in Ländern mit hohem Lebensstandard.
Man braucht sich ja nur auf der Straße umsehen.
Was für ein Energieaufwand, viele Millionen Tonnen Lebensmittel allein in Deutschland jährlich zusätzlich zu erzeugen und zu transportieren.
Ein noch nicht abzusehender Energieaufwand und Ressourcenverbrauch um die Folgeerscheinungen ( Bluthochdruck, Diabetes usw.) zu behandeln.
Menschen, welche auf Grund ihrer Erkrankungen der Gesellschaft verloren gehen.

Also, wer selbst was gegen den Klimawandel tun möchte, hat schon etwas getan, wenn er auf seine Ernährung achtet und auf die seiner Kinder (man kann in der Regel direkt nur auf seine eigenen Kindern einwirken) positiven Einfluss nimmt. Damit tut er nicht nur dem Klimaschutz einen Gefallen, sondern sogar sich und seinen Kindern.

Und,.... man muss ja nicht auf das Auto verzichten. Ab und zu mal bewusst stehen lassen und zu Fuß gehen und auch mal einen Einkaufsbeutel tragen hilft auch schon.
Außerdem „Jeder Gang macht schlank.“

Hier kann jeder selbst an sich prüfen, ob er es ernst meint mit dem Klimaschutz, oder, ob er nur kluge Texte schreibt.

Was ich im gesellschaftlichen Kontext zu diesem Thema denke, hab ich schon in einigen früheren Beiträgen geschrieben.
Möchte nicht zur Schallplatte von Wiederholungen werden.

Brooder

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 14:31 #49263

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Ich habe einen Fahrweg von 60km eine Strecke jeden Tag zu fahren.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 17:24 #49268

Martin-O schrieb: Die Frage ist: Warum wird das Autofahren zur Arbeit subventioniert, aber Projekte zur Infrastruktur auf dem Land nicht im gleichen Maß? I


Das Autofahren wird nicht subventioniert, diese deine Aussage ist faktisch absolut falsch!

Das Finanzamt erkennt lediglich eine pauschale Abfindung des Weges hin zur Arbeit und wieder zurück an, ganz unabhängig von der Wahl des Beförderungsmittels. Man bekommt also ebenso "viel" Geld aus gezahlten Steuermitteln zurück, wenn man zu Fuß ginge oder mit dem Fahrrad führe oder mit dem Motorrad oder eben mit dem Auto oder dem Bus oder der Bahn.

Wenn man meint, diese pauschale Abrechnung benachteilige einen, dann kann man auch eine individuelle Abrechnung der angefallenen tatsächlichen Kosten machen, muss dann aber auch ALLE Kosten offen legen und nachweisen, das ist sehr aufwändig, mühselig und zeitintensiv und das Ergebnis wird in den meisten Fällen enttäuschen, kann sich aber im Einzelfall rechnen, wobei es wiederum ganz egal ist, welches Verkehrsmittel man benutzt.


Grüße
Udo

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 17:44 #49269

Martin-O schrieb: Ich bin nicht der Meinung, dass man das Auto vollständig abschaffen kann, aber als Massenverkehrsmittel gehört es auf den Müll der Geschichte.


Das ist auch wieder absolut falsch!

Ohne Auto würde unser Verkehrssystem total zusammenbrechen, da die öffentlichen Transportmittel bereits am Rande ihrer Kapazität arbeiten, zumindest in Ballungsräumen, die sind meistens zu den Stoßzeiten gerappelt voll, alle Bahnen und Busse, U-Bahnen und S-Bahnen. Man kann da auch nicht einfach die Kapazität erhöhen, weil die Systeme eben nicht mehr hergeben, müssten die jetzt auch noch alle Pendler, die mit dem Auto anreisen, aufnehmen, wäre es das: Kollaps total!

Daher gehört auch weiterhin das Auto als Massenverkehrsmittel dazu, ohne geht es nicht. In ferner Zukunft dann eben teilautonom und natürlich mit lokal emissionsfreien Antrieben, der Verbrennungsmotor wird auf lange Sicht aussterben, aber noch nicht zu all unseren Lebzeiten.

Selbst Städte wie Kopenhagen, die ein wahres Fahrradfahrerparadies sind, die regelrechte Fahrradautobahnen in der Stadt haben, wo sehr, sehr viele Leute mit dem Rad fahren geht es nicht ohne Autos und Lieferverkehr, zwar ist dort der individuale Autoverkehr weitgehend aus der Innenstadt verschwunden, aber eben nicht ganz, was auch gar nicht geht, das wollen die Stadtplaner auch gar nicht. Ähnlich ist die Situation in den niederländischen großen Städten, wie auch flächenmäßig in ganz Holland mehr oder weniger.

Man darf jedoch nicht vergessen, dass so eine fahrradfahrerfreundliche Großstadt nicht zum Nulltarif zu haben ist, die Kommunen müssen da richtig viel Geld investieren, richtig viel.

Geld, das die Kommunen dann nicht mehr für andere Aufgaben zur Verfügung haben, oder man führt auch so hohe Steuern ein, wie sie in den Niederlanden und vor allem in Dänemark usus sind. Dann würde unser aller Lebensstandard jedoch sinken, wie könnten uns nicht mehr so viele Dinge leisten wie jetzt noch.

Also wenn du lieber arm sein willst, ist das deine Sache, ich jedoch bin schon arm genug, ich will nicht noch ärmer werden, nur damit einige Spinner ihre Fahrradwege bekommen, die dann doch nur von sehr wenigen Leuten genutzt werden.

Ich will den Luxus haben, bei Wind und Regen Schneefall mit dem Auto überall hin kommen zu können, wo ich hin muss und nicht den Fall, dass ich mir kein Auto leisten kann und ich bei jeder Witterung das Rad nehmen muss, ich kenne das, musste in meiner Jugend lange genug mit dem Rad fahren, bei schönem Wetter kein Problem aber bei Starkregen und Kälte ein Graus, trotz eigentlich regendichter Kleidung ist man nass bis auf die Haut, schon nach nur ein paar Kilometern, als Brillenträger sieht man nichts mehr, man ist im Blindflug unterwegs und kommt dann noch Dunkelheit hinzu, wirds ganz gefährlich, da das erlaubte funzelige Licht am Rad die Dunkelheit nicht so erhellen kann, wie ein Autoscheinwerfer.


Grüße
Udo

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 17:54 #49270

Jürgen schrieb:

Martin-O schrieb: Zu Greta:
Sie verlangt eine starke Reduktion der co2-Emissionen. Sie sagt, dass klar ist, was man machen soll. Was meint sie denn genau? Was sind die Maßnahmen, die ergriffen werden sollen? Da sollte sie schon konkreter werden. Gibt es dazu etwas?

Greta ist ein Kind und hat das Recht zu fordern, ....................


Als Minderjährige hat sie nur wenige Rechte, ein Recht ist z. B. das Recht auf Bildung, das sie jedoch anscheinend nicht vollumfänglich benötigt, da sie ja jeden Freitag die Schule schwänzt.

Vor allem haben Minderjährige kein Recht, uns Erwachsene irgendwelche Vorschriften machen zu wollen oder gut gemeinte Ratschläge öffentlich zu geben mit dem Anspruch auf Beachtung. Dazu fehlt ihr als Kind noch einiges an Wissen und vor allem Lebenserfahrung.

Was schlägt sie denn konkret vor?


Grüße
Udo

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:02 #49273

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Es wäre wohl das Recht auf den Zugriff der Ressourcen des Planeten welche wir jetzt grosszügig verschwenden. Aber wohl wird's die "Greta Generation" nicht anders machen.
Bis zum bitteren Ende wird verschwendet werden.
Wie wird man wohl nach dieser Ära über ins denken?

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:14 #49274

Hallo,
hab mal so überlegt was sich seit meiner Kindheit in unserer Region (Hunsrück) so alles über die Jahre
verändert hat. Ich kann es selbst heute fast nicht mehr glauben aber damals als ich klein war gabs noch
viele kleine Bauernhöfe im Ort mit Misthaufen vor der Tür. (noch in den 70igern).
Hab mal drüber nachgedacht wie sich meine "kleine Welt" in der ich aufgewachsen bin innerhalb von
50Jahren verändert hat (unglaublich, finde ich, in so kurzer Zeit)!
Rückblickend finde ich gab es schon viele positive Veränderungen was das Umdenken gegenüber der Umwelt
angeht im Bezug zu zu früher. Nur mal als kleine Beispiele:

- Das Wasser ist wieder sauberer geworden (z.B. der Rhein)
- Die Autos heute brauchen viel weniger Treibstoff als früher, gibt Katalysatoren, usw....
- Geräte (z.B. Waschmaschinen) brauchen heute viel weniger Energie / Wasser, gibt Sparbirnen usw.,usf...
- heute wird der Abfall getrennt, früher landete alles auf der Müllkippe und wurde verbuddelt.
- Heizanlagen heute sind viel sparsamer und die neuen Häuser sind viel besser isoliert.
- Früher gab es keine Wiederverwertung von Altpapier (landete alles auf dem Müll).
- Putz / Wachmittel sind umweltfreundlicher geworden.
- Weniger Plastiktüten in Einkaufzentren und dafür mehr Stoff / Papiertaschen.
- Der Hunsrück ist übersät mit Windrädern und viele haben Solaranlagen auf den Dächern.
- Keine Düsenflieger mehr wie damals (im kalten Krieg) die im Tiefflug über mich flogen und ich mir die Ohren
als Kind zuhalten musste ( und ich hoffe dass die Atombomben, welche bei uns stationiert waren, auch weg sind).
- Gab noch "Tante Emma Lädchen" wo man schnell zu Fuß was kaufen konnte.

Heute:
- Gibt viel mehr Autos als früher.
- Gibt viel mehr Maschinen als früher (z.B. hat heute fast jeder ne Spülmaschine, Rasenmäher, usw...),
mein Papa hatte früher den Rasen noch mit der Sense gemäht, Spülmaschinen usw. gabs net...
- Gab damals keine Zentralheizung, es wurden nur die Zimmer beheizt wo man sich am meisten aufhielt
( in den Schlafzimmern war zum Teil im Winter die Scheibe von innen gefroren), war aber nie krank dadurch.
- Weniger Gülle auf den Feldern und überhaupt weniger Felder. Früher gab es hier noch viele wilde Wiesen
auf denen ganz viele wilde Blümchen wuchsen. Die sind verschwunden und mit ihnen die Bienen :dry:
Heute muss ich überlegen wo ich mit meinem Hundi lang gehe, damit wir nicht beim Gassi in der Gülle versinken....

Naja, könnte noch weiter machen, aber keine Zeit. Kann ja auch jeder selber mal überlegen was sich so
alles verändert hat. Sind ja auch (wenn man die Probleme global sieht) nur Tropfen auf den heissen Stein.
Ich finde schon dass ein Umdenken bei vielen Menschen stattgefunden hat, nur ich glaube, wir sind zu langsam
um den Klimawandel noch aufzuhalten.

LG

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:19 #49275

Brooder schrieb: …
So einfach ist das mit dem „Wir“ nicht.
Das „Wir“ pauschalsiert und verführt dazu sich in der Anonymität zu verstecken.
Hier ist jeder persönlich mit in der Pflicht.
Was nützt es, wenn sich 90 Prozent der Menschheit in vernünftigen Normen bewegen und die restlichen 10 Prozent sich einen Dreck drum scheren.

Nicht Wir sind das Problem.
Der Kampf zwischen den Regeln des Evolutionsprinzips (….) und dem mit der Menschheit neu auf die Welt gekommenen Prinzip der Vernunft und Erkenntnisfähigkeit ( auch Mitgefühl und Sorge) entscheidet über unsere Zukunft.
Das Evolutionsprinzip überwinden rettet die Menschheit.


Brooder schrieb: Da hier immer wieder auch die Frage besprochen wird, was jeder persönlich gegen den Klimawandel, der auch meiner Meinung nach hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht wird, tun kann, hier mal ein paar noch nicht angesprochene Möglichkeiten. …
Übergewicht oder Fettleibigkeit durch falsche Ernährung . www.dge.de/presse/pm/so-dick-war-deutschland-noch-nie/
….
Also, wer selbst was gegen den Klimawandel tun möchte, hat schon etwas getan, wenn er auf seine Ernährung achtet und auf die seiner Kinder (man kann in der Regel direkt nur auf seine eigenen Kindern einwirken) positiven Einfluss nimmt. Damit tut er nicht nur dem Klimaschutz einen Gefallen, sondern sogar sich und seinen Kindern.

Und,.... man muss ja nicht auf das Auto verzichten. Ab und zu mal bewusst stehen lassen und zu Fuß gehen und auch mal einen Einkaufsbeutel tragen hilft auch schon. Außerdem „Jeder Gang macht schlank.“

Hier kann jeder selbst an sich prüfen, ob er es ernst meint mit dem Klimaschutz, oder, ob er nur kluge Texte schreibt….


Das und weitere Aussagen von dir kann ich nur unterschreiben und habe es hiermit getan:

ollelinse schrieb: ... und beginnen müssen wir immer bei uns selbst.


Nur leider ist da ein offensichtliches Problem. Es sind diese 90%. Die mögen sich ja an gewisse Normen halten (welche auch immer das jetzt seien). Nach dem von dir beschriebenen Prinzip der Vernunft und Erkenntnisfähigkeit leben aus verschiedensten Gründen nur die wenigsten (wirtschaftliche Abhängigkeiten, Stress, soziale Notlagen, Glaubenszwänge, Bequemlichkeit, Verlustängste und Existenzsorgen, Egoismus, Geltungsdrang, Herdentrieb …) die Liste ist unüberschaubar lang. Die technische Evolution hat unter den herrschenden gesellschaftlichen Bedingungen einen derartigen Vorauf gegenüber dem Prinzip der Vernunft erreicht, dass es einfach nicht ausreicht wenn ein verschwindend kleiner Anteil dieser 90% ihren persönlichen Anteil wie beschrieben leistet. Sie müssen aus der grauen Masse heraustreten – jeder an seinem Platz und so gut er es vermag. Ein gutes Beispiel ist (wenn wir uns nun schon mal in diesem Forum bewegen) Prof. H. Lesch, der seine Popularität gezielt und massenwirksam dafür einsetzt die Dinge beim Namen zu nennen, auch für den Preis sich Anfeindungen und Hass auszusetzen.
Die Zeit läuft momentan noch immer gegen die Vernunft, es gibt aber keine Zeitreisen in die Vergangenheit um unser Verhalten nachträglich zu verändern. Wer jetzt nicht aufsteht und Farbe bekennt, der arbeitet gegen die Menschheit und bestenfalls den anderen 10% in die Hände.

Das Verrückte ist, dass wir immer nur eine Wahl für das scheinbar geringere Übel haben. Den Statuten einer politischen Partei zu trauen und zu folgen ist bislang noch immer in die Hose gegangen. Macht korrumpiert – und zwar immer und proportional wachsend mit der Größe der Lebenseinheiten. Wir leben schon lange nicht mehr artgerecht, eine natürliche Empathie kann unter diesen Verhältnissen keinen Bestand haben. Vielleicht müssen wir unsere Form der Demokratie auf den Prüfstand stellen.


Es ergeben sich Fragen oder Forderungen wie diese:
- Kann man ein vereintes Europa (für das ich aus geschichtlichen Gründen sehr bin) in Einklang mit dezentralisiertem Leben (kleinere Einheiten) in Einklang bringen?
- Kann man das große Gut der persönlichen Freiheit mit Entmachtung und mehr Beteiligung in Einklang bringen?
- Die Macht in Staat und Ökonomie muss mehr Transparenz gegeben werden.
- Das Leben muss entschleunigt werden!
- Zurück vom materiellen Überfluss zum menschlichen Maß!

Gruß, ollelinse
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:38 #49276

udogigahertz schrieb:

Jürgen schrieb: Greta ist ein Kind und hat das Recht zu fordern, ....................

Als Minderjährige hat sie nur wenige Rechte, ein Recht ist z. B. das Recht auf Bildung, das sie jedoch anscheinend nicht vollumfänglich benötigt, da sie ja jeden Freitag die Schule schwänzt.

Vor allem haben Minderjährige kein Recht, uns Erwachsene irgendwelche Vorschriften machen zu wollen oder gut gemeinte Ratschläge öffentlich zu geben mit dem Anspruch auf Beachtung. Dazu fehlt ihr als Kind noch einiges an Wissen und vor allem Lebenserfahrung.

Du meinst – vielleicht – das juristische Recht.
Ich meine das moralische Recht.

Sie hat das Recht eine Welt von uns zu fordern, die nicht weniger Möglichkeiten bietet als sie bot, als unsere Generation die Verantwortung übernommen hat.

Sie muss das nicht im einzelnen ausformulieren, was genau sich wann und in welchem Maße ändern soll und wie dies, wenn es um Verzicht geht kompensiert werden kann,

Es kann doch nicht sein, dass unsere Generation die Ressourcen ausbeutet, dabei das Überleben anderer Völker und nachfolgender Generationen gefährdet und anschließend einem 12jährigen Kind das Recht auf Beschwerde abspricht und ihm zudem abverlangt, einen Korrekturplan für das vorzulegen, was unsere Generation vergeigt hat.

udogigahertz schrieb: Das Autofahren wird nicht subventioniert, diese deine Aussage ist faktisch absolut falsch!

Wenn Du mal nicht die Pendler betrachtest, sondern den gesamten Individualverkehr, dann wird der sehr wohl subventioniert. Zu den Infrastrukturkosten des Automobils gehören
Straßenbau und -instandhaltung, Brückenbau und -instandhaltung, Straßenreinigung,
ein großer Anteil des Rettungswesens, Verkehrspolizei und ein Anteil der Ordnungsdienste, Straßenverkehrsämter, Renaturierung, Behandlungs- und Versorgungsleistungen für Unfallopfer des Straßenverkehrs usw.

Diese Infrastruktur wird zu einem wesentlichen Teil aus der Einkommensteuer und Sozialabgaben aus Einkommen finanziert.
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:47 #49277

Zitat:
"Man braucht nur noch die Kinderpropaganda von KIKA dazu nehmen, die auch zu Chemnitz die Kinder passend indoktrinierten, um zu erkennen, dass hier eine ganz miese Nummer läuft, nämlich die Jungen gegen die Alten aufzuhetzen, die angeblich versagt haben. Die Jungen haben aber keine eigenen Ideen, sondern sie verfolgen den gleichen irrsinnigen Plan der Eliten, den diese zur Weltenrettung vorgesehen haben."
aus
derwaidler.wordpress.com/2019/03/02/klimajuenger-nahaufnahme/

So und nicht anders sehe ich das auch.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 19:51 #49278

Harald Welzer (links in dem früheren posting von cyborg) hält es für denkbar, dass Menschen umdenken, nur muss es eine Avantgarde geben, weil Menschen soziale Wesen sind, die ihr Handeln nicht rational ausrichten, sondern nach sozialen Kriterien (Anerkennung, wie wird etwas gesellschaftlich bewertet).
Genau das erlebe ich. Wenn erlebt wird, wie Menschen autofrei leben, schaffen Familien das Auto ab.
Es stimmt: Schulstreik allein reicht nicht. In den Familien der Schüler müssen Revolutionen stattfinden, das kann ein Schneeballsystem werden: Abschaffung des Elterntaxis, ökologisch vertretbarer Urlaub, klimafreundliches Essen, regionales Einkaufen, Heizen, Strom, Kleidung: Die ganze Palette. Bis hin zur schmerzhaften Frage: Wie viele Minuten am Tag muss man online sein, damit man nicht stirbt?
Solange die Schülerinnen mit ihrem Konsumverhalten den Klimawandel weiter anheizen, sind sie harmlos. Greta hat mit ihren Zugfahrten schon Beachtung bekommen.
Rosa Parks hatte auch keine Chance, aber die hat sie genutzt. Und sie blieb nicht allein. Wenn Rev. King gesagt hätte: „Das bringt eh nichts!“, dann wäre auch nichts geworden. Aber er sagte: „I have a dream…“ So aber sind aus der Bewegung Gesetzestexte entstanden.
Greta streikt und die Welt wird ein Paradies: Das ist naiv. Aber in der Geschichte der Menschheit brauchte es immer Einzelne, die voran gingen, es braucht solche Bewegungen. Was es bringen wird, weiß man hinterher. Aber dass es sich lohnt, sich für diese Welt einzusetzen: Das ist eine Gewissheit einer Hoffnung. Wer so eine Hoffnung nicht hat, ist tot. Aber ich glaube an die Auferstehung.

Zu: Welche Rechte hat Greta?
Ich glaube sowieso nicht, dass es Menschenrecht gibt, das sind in Wahrheit Staatspflichten, an denen alle teilhaben. Menschen haben Pflichten.
Greta hat kein Recht auf Aufmerksamkeit, aber die ist jetzt da. Künftige Generationen haben in der Politik keine Lobby, daran krankt unser politisches System. Deshalb haben wir alle die Pflicht, auf die zu hören, die diese Interessen vertreten. Denn wir sind verantwortlich für unser Tun, gerade auch für die langfristigen Auswirkungen. Natürlich kann keiner anderen etwas diktieren. Es geht Greta ums Aufwachen, nachdenken und anpacken.

Zu aktuellem in der fff-Bewegung:
Am 15. März ist weltweiter großer Schulstreiktag. Noch sind es vergleichsweise wenige Orte in Deutschland (gut 60 bis jetzt, 150 werden von den Organisatoren erwartet), die mitmachen.
Erwachsene sind ausdrücklich mit eingeladen.
Fff Deutschland hat sich auf den schnellen Kohle-Ausstieg eingeschossen. Das ist ja mal etwas Konkretes. Frau Merkel hat auf die Kommission verwiesen, in der auch Umweltgruppen vertreten sind, diese geschickt gewählte Kampflinie wird sie nicht aufgeben. Die Jugendlichen werden da allein nichts ausrichten, da brauchen sie andere, die mitziehen, sonst prallen sie ab. Es gibt dazu auch eine flankierende Bewegung: parents 4 future (pff)
Diese Bewegung braucht m. E. einen Freitag Abend (ähnlich den Montagsdemonstrationen 1989) oder einen Termin am Wochenende, in der auch Arbeitende können.

Zur Mobilität:
@ udogigahertz: Danke für die Korrektur, das hatte ich verdrängt, dass beim Arbeitsweg öko-Gerechtigkeit schon umgesetzt wurde. Ungeachtet dessen sind die gesellschaftlichen Kosten der motorisierten Individual-Mobilität höher als das, was Autofahrer mit Steuern (inkl. Benzinsteuer) zahlen.
Man kann ein halbes Jahrhundert verkehrte Verkehrspolitik nicht an einem Tag rückgängig machen.
Aber es ist Luft nach oben: So gibt es eine Technik, in der Räder schräg gestellt werden können und so eine Weichenstellung überflüssig wird, so dass die Zug-Frequenz auf einer Strecke um ein Vielfaches erhöht werden kann.
Beim Güterverkehr ist es schwieriger, da müsste ein ganz neues Container-Konzept her, das das ständige Ankoppeln überflüssig macht und das Umladen Bahn/Lkw zum Kinderspiel macht. Das braucht länger. Ideen dazu gibt es dazu schon. Aber dazu muss die Hürde einer hohen Investitionssumme genommen werden. Was Öko-Steuern auf alle Verbrennungen leisten könnten.
Vor allem muss der Schienenweg wieder Aufgabe des Staates sein, so wie Straßen auch.
Und wenn da, wo jetzt 30 PKW fahren, 1 zusätzlicher Bus fährt, dann sähe es auf den Straßen entspannter aus. Sicher muss dann die Infrastruktur von Bushaltestellen massiv verändert werden und noch so einiges mehr, aber es ist möglich, wenn man will. Ich vermute, das ist deutlich innerhalb von 10 Jahren umsetzbar.
Wie das Beispiel Kopenhagen zeigt, ist es jetzt schon möglich, den innerstädtischen Autoverkehr drastisch zurück zu fahren.
Immer mehr fahren die 60 km von Marvin jetzt schon täglich mit einem E-Bike bzw. Pedelec. Abgesehen von 2 Tage Schnee und Eis im Jahr kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen: Wetter ist eine Frage der Kleidung. Regenkleidung und Licht haben sich in den letzten Jahrzehnten gewaltig verbessert (und ich fahre nie mehr ohne Gelbweste). Es geht viel, wenn man will.
Einzig die Brille ist ein echtes Problem (bin selber Brillenträger). Da wünsche ich mir einen Helm mit durchsichtigem Visier und Scheibenwischer! Diese Erfindung kann also unseren Planeten retten :)
All das zeigt: Ausreden gibt es immer, sie sind sogar gut begründet. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es wird immer nur Teillösungen geben, alle haben Haken und Ösen, aber was soll’s? Den Kopf in den Sand und den Arsch aufs Sofa stecken bringt auch nichts.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 20:15 #49279

@ Roger Reichert
Ein Link von Dir führt zu einem Vortrag von EIKE, das von exxon finanziert wird. Da werden Lügen erzählt. Das ist Deine Grundlage, um eine zwar vereinfachte, aber sachlich richtige Darstellung als Indoktrination zu verunglimpfen.
Auch ist es glaubwürdig, dass Greta Thunberg selber die Initiative gestartet hat. Die Jugendlichen sind nicht ferngesteuert von irgendwelchen Erwachsenen, sondern haben sich über whatsapp (was ich kritisch sehe, aber das ist eben das Medium der Jugendlichen) organisiert.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 21:04 #49283

Hallo Martin.
Das alleine ist natürlich nicht Grundlage meines Glaubens.

Doch hier wird m.E. gut dargestellt, dass man nicht alles kritiklos glauben soll,
was man in den ÖR-Medien präsentiert bekommt.

Die erste Frage lautet bei mir immer: cui bono?

Und dann kann man anfangen, sich weiter zu informieren, aus positiven und
auch negativen Quellen Fakten zusammenzutragen. Wie unterschiedlich
diese sind, zeigt alleine schon die Diskussion über CO2.

Letztlich bleibt dann nur die Glaubensfrage/"Wahrheit" jedes Einzelnen.
Auch die meine.

Mein Glaube basiert auf dem lateinischen: "Divide et impera."
Das ist schon seit jeher der Leitspruch der "Eliten".

Lieben Gruß
Roger

p.s.: „Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse,
die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen"
(Warren Buffett)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 21:21 #49285

Wem nützt es?
Angesichts der riesigen Wirtschaftsmacht der Ölindustrie (warum wird mit der schlimmste Schurkenstaat der Welt, Saudi-Arabien, so vom Westen hofiert?) und der Autoindustrie und anderer co2-prodozierenden Zweige ist es keine Frage: Die haben ein massives Interesse, die Klimadebatte mit Desinformation zu bestücken. Außen den von exxon finanzierten Wissenschaftlern gibt es da kaum keinen (in diversen Foren wurde immer nur auf die verwiesen), der den menschengemachten Klimawandel leugnet. Natürlich gibt es eine Bandbreite, denn Klima ist eine langfristige Sache, da kann man so kurzfristig nur ungefähre Schätzungen abgeben.
Die überwältigende Mehrheit aller kompetenten Wissenschaftler stehen in einem Konkurrenzverhältnis und schauen sich auf die Finger. Wenn jemand etwas findet, das den jetzigen Forschungsstand weiter bringt bzw. hinterfragt, dann wird man diese Gelegenheit nicht auslassen.
Man braucht schon eine gewaltige Verschwörungstheorie, um zu behaupten, dass die alle irgendwelchen Interessen dienen.
Wir sind hier in einem Wissenschafts-Forum. Vielleicht legst Du mal dar, wie das mit dem Klima und dem co2 wirklich ist, vielleicht nicht in diesem mehr gesellschaftspolitischem Thread, aber in einem anderen, den Du neu aufmachst, und dann kann man in Ruhe darüber diskutieren.
Es geht hier nicht um Glaubensfragen, sondern um Wissenschaft.
Hier findest du offene Ohren, sich solchen Fragen zu stellen.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 21:46 #49287

Roger Reichert,
wenn man die Prinzipien der Evolution zugrunde legt, dann gewinnen immer die Tüchtigen. In der Sprache der Evolutionsbiologen sind das nicht die Reichen, sondern die, die in einer sich verändernden Umwelt die beste Überlebensstrategie entwickel und die, die als Individuum oder als Art dem Ausleseprozess am besten standhalten können.
Gelingt das nicht, stirbt die Art aus.
Auf uns übertragen heißt das, dass wir gerade unsere physikalischen Lebensbedingungen drastisch verändern. Allein die drohende Temperaturerhöhung der Atmosphäre und die Folgeerscheinungen werden so drastisch ausfallen, dass der Anpassungsdruck genauso drastisch sein wird.
Jeder, der dem nicht standhält, wird seine natürlichen Lebensgrundlagen verlieren.
Wenn der Meeresspiegel in 100 oder 150 Jahren um 50 Meter gestiegen sein wird, dann wird das verheerend für viele Küstenregionen. Das trifft alle, die dort wohnen, alle, ob reich oder arm.
Wenn die Nahrungsmittelproduktion zurückgeht, weil es auch für die Pflanzen immer ungemütlicher wird, dann trifft es alle, auch die Reichen. Denn auch sie können ihr Vermögen nicht essen.

Naturgesetze nehmen auf soziale Unterschiede keine Rücksicht.
Auch ein Reicher wird zur Natur nicht sagen können: verschon mein Haus, zünde ein anderes an.
(Thomas Gottschalk wird mir das sicher unterschreiben)

Man sollte den Menschen deutlich vor Augen führen, was es heißt, wenn nicht schnell klar wird, welche Folgen uns da ins Haus stehen.
Unsere jungen Leute, die Greta voran, sprechen aus, was sie so betroffen macht.

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 22:04 #49288

Lieber Martin.

Ich stimme Dir zu, nur:
"Vielleicht legst Du mal dar, wie das mit dem Klima und dem co2 wirklich ist."

Wenn ich das könnte, wäre mir der nächste Nobel-Preis ziemlich sicher.

Es gibt eine Wirklichkeit, und in der der hat jeder das Recht, vielleicht auch die
Verpflichtung, seine Wahrheit der Dinge zu äußern.
Egal, ob in gesellschaftlichen, politischen oder wissenschaftlichen Fragen,
solange es im Rahmen respektvoller Kommunikation und besonders im
sozial verträglichen Rahmen geschieht.

Ich kann mich selbst nicht davon freisprechen, in meiner Wahrnehmung
manipuliert zu sein. Von Eltern, Lehrern, Nachrichten, Informationen...
eben auf Basis meiner persönlichen Gehirnmanufaktur.

Hinter welcher Information steht denn kein Mensch, kein Interesse?

Letztlich sitzen wir alle auf demselben Boot namens Erde und sollten das,
was passiert mit diesem Boot, demokratisch entscheiden.

Das dem nicht so ist, sollte man an der Verteilung des Besitzes auf diesem
Planeten bereits erkennen können.

Wie die wirklichen Machtstrukturen aussehen, wer tatsächlich an den Hebeln
der Zukunft sitzt, lässt sich nur vermuten, aber nicht beweisen. Und ob es
diese Personen gut mit uns, der Menschheit, meinen, ist mir ebenso unklar.

Ob das, was in Stein gemeißelt steht, siehe auch
de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones
gut oder schlecht für die Erde ist?

Ich wage keine Prognose darüber abzugeben. Weil ich von der Zukunft nichts weiß.

Lieben Gruß
Roger

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 22:24 #49289

Lieber Thomas.

Auch Deiner Meinung stimme ich zu.

Es wäre tatsächlich ein größerer Super-GAU als der Tsunami Weihnachten 2004,
wenn der Meeresspiegel dermaßen ansteigen würde. Wird er das? Wie wird das
Wetter in einer Woche sein?

Warum die Regierenden scheinbar nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" handeln?

Vielleicht wissen sie von einem Asteroiden, der die Erde bald treffen und alles
vernichten wird? Weil sie Egoisten sind? Weil sie macht- und geldgierig sind?

Nach meinen Recherchen wird die Menschheit mit einer deutlich größeren
Wahrscheinlichkeit an irgendetwas anderem als CO2 zugrundegehen.
Die Weltuntergangsuhr steht auf 2 vor 12, aber nicht wegen CO2.

Ja, wenn die Jugendlichen Spaß am Hüpfen haben, dann sollen sie hüpfen.
Wenn sich die Leute jeden Abend vor die Röhre setzen, sollen sie.
Wer nur noch auf sein Handy starrt, darf das gerne tun.

Ebenso habe ich das Recht, weder TV noch Smartphone noch Auto zu nutzen.

Meine Meinung, die keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Wahrheit hat.

Lieben Gruß
Roger

p.s.: Wie sagte Jiddu Krishnamurti über das Angepasstsein?
Oder über die Liebe? Oder die Angst? (bitte mal selbst googeln)

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 03 Mär 2019 23:17 #49290

Roger,

nicht Zustimmung ist hier angebracht, sondern Einsicht und Anerkennung der Fakten, basierend auf Messergebnisse.
Wie Treibhausgase ihre Wirkung entfalten, wissen wir. Dass sie in ihrer Konzentration zunehmen, wissen wir schon lange.
Und über die Folgen können wir immer präzisere Vorhersagen machen.
Die Vorhersagen übers Wetter reichen dagegen nur für ein paar Tage.
Wetter und Klima sind zwar voneinander abhängig, aber sie entwickeln sich auf unterschiedlichen Zeitskalen.
Das Wetter passiert im Augenblick und jetzt und ist nur für ein paar Tage vorherbestimmbar.
Die Klimaentwicklung ist dagegen die Bemühung, aus langen Messreihen durch Extrapolation auf die Erwartung der nächsten Jahrzehnte zu schließen.
Natürlich wächst der Fehlerbalken auch hier mit der Zeit.
Aber ob der Meeresspiegel in 100, in 150 oder erst in 200 Jahren um 50 Meter gewachsen sein wird, ist eigentlich von untergeordneter Bedeutung.
Wichtig ist, festzustellen, dass er massiv steigen wird. Und das ist sicher! Begonnen damit hat er schon, um 20 cm in den letzten 20 Jahren.

Thomas

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 00:22 #49293

"Wichtig ist, festzustellen, dass er massiv steigen wird. Und das ist sicher! Begonnen damit hat er schon, um 20 cm in den letzten 20 Jahren."

Diese sichere Feststellung ist nur einen Mausklick entfernt. Ebenso:

"Zum letzten Mal war die Erde vor etwa 35 Millionen Jahren, im späten Eozän, völlig frei von polaren Eiskappen. Der Meeresspiegel war damals knapp 70 m höher als heute. Ab dem Oligozän kühlte das Weltklima immer mehr ab und die Antarktis vergletscherte. Die Arktis war jedoch noch vor etwa drei Millionen Jahren, im Pliozän, eisfrei. Das globale Klima war seinerzeit rund 2 bis 3 °C wärmer und der Meeresspiegel lag 25 bis 35 m höher als heute. Während des letzten Interglazials, der Eem-Warmzeit vor etwa 120.000 Jahren, war das Klima etwa 1 bis 2 °C wärmer und der Meeresspiegel lag entsprechend vier bis über sechs Meter höher als heute."
(wikipedia)

Ebenso zu finden:
"Kleine Eiszeit".

Was folgt nach einer Eiszeit, auch wenn sie nur klein ist? Genauuuu.

Dazu darf man noch die Sonnenaktivität (Sonnenflecken) betrachten, Vulkanaktivitäten, Verschiebungen der Erdplatten,
der Erdachse, die Bewegung der Erde um die Sonne usw. usf.

Ja, es wird wärmer und der Meeresspiegel steigt dadurch.
Mehr würde ich mich an dieser Stelle nicht wagen diesbezüglich festzustellen.

Der Unterschied heute zur letzten kleinen Eiszeit: Es gab kein Internet und kein organisiertes Hüpfen gegen den Frost.

Lieben Gruß
Roger

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 00:39 #49294

Das Problem ist nicht, dass es das alles schon gegeben hat. Das bestreitet ja keiner.
Das Problem besteht darin, dass die Geschwindigkeit, mit der es diesmal passiert, noch nie vorher so stattgefunden hat.
Weder die Individuen, noch die Arten haben die nötige Zeit, sich dieser Umweltveränderungsgeschwindigkeit anzupassen . Das ist das Problem..

Thomas
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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 05:51 #49295

Roger Reichert schrieb:
"Zum letzten Mal war die Erde vor etwa 35 Millionen Jahren, im späten Eozän, völlig frei von polaren Eiskappen. Der Meeresspiegel war damals knapp 70 m höher als heute. Ab dem Oligozän kühlte das Weltklima immer mehr ab und die Antarktis vergletscherte. Die Arktis war jedoch noch vor etwa drei Millionen Jahren, im Pliozän, eisfrei. Das globale Klima war seinerzeit rund 2 bis 3 °C wärmer und der Meeresspiegel lag 25 bis 35 m höher als heute. Während des letzten Interglazials, der Eem-Warmzeit vor etwa 120.000 Jahren, war das Klima etwa 1 bis 2 °C wärmer und der Meeresspiegel lag entsprechend vier bis über sechs Meter höher als heute."


Und woher weißt du das alles? Du weißt es deshalb, weil es Wissenschaftler festgestellt haben. Und jetzt stellen Wissenschaftler fest, dass sich solche langfristigen Prozesse plötzlich mit einem Tausendfach höheren Tempo vollziehen. Wenn du das eine glaubst, warum glaubst du dann das andere nicht?.

Roger Reichert, du sprichst mit gespaltener Zunge.
Wenn es dir reinpasst, sagst du, die Wissenschaftler sprechen die Wahrheit, wenn es dir nicht reinpasst, sagst du, die Wissenschaftler lügen.

Vor wie vielen Jahren in dem natürlichen Zyklus waren eigentlich die Weltmeere mit Plastik zugemüllt? Wann war diese natürliche Periode?


.

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 11:36 #49302

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Hallo Roger,

von Dir kommen viele Argumente die jedem hinlänglich bekannt sind sofern man sich ein wenig mit eike und Umfeld beschäftigt hat.
Auch ein "Klassiker" auf die Frage wie denn das mit CO2 wirklich ist:

Wenn ich das könnte, wäre mir der nächste Nobel-Preis ziemlich sicher.

Die Aussage impliziert das der Einfluss von CO2 nicht verstanden ist, das ist aber einfach falsch.

Ich gehe mit das man seine Info-Quellen sorgfältig aussuchen muss und auch hinterfragen sollte.
Wie machst Du das mit Deinem "Cui bono" z.B. bei der von Dir verlinkten Seite "derwaidler"? Eine Seite ohne ein Impressum oder Information zum Autor!
...ich hab da mal rein gelesen, aus meiner Sicht ganz schön gruselig :)

Hier eine Seite die sich auch sehr umfangreich mit den Argumenten der Leugner-Szene auseinander setzt.
Die Seite hat ein ausführliches Impressum und alle Beteiligten sind namentlich genannt.
https://www.klimafakten.de/

Gruß
Lutz

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 12:25 #49303

Welchen Sinn hat es, Fakten unzusammenhängend auf einen Haufen zu werfen?
Die Übergänge von kalt zu warm vor zig Millionen Jahren dauerten viele Jahrtausende.
Sonnenaktivitäten der letzten Jahrzehnte geben keinen Hinweis auf eine Ursache der Erwärmung der Atmosphäre. Ebensowenig gab es signifikante Besonderheiten beim Vulkanismus, der Plattentetonik und der Erdbewegung. Da wären 100 Jahre auch nichts.
Die kleine Eiszeit war nicht so doll, der Begriff ist irreführend. Vom höchsten Wert im Mittelalter zum tiefsten in der sog. „kleinen Eiszeit“ ist es deutlich unter 1 Grad. Zu Beginn dieses Jahrhunderts haben wir das Level der mittelalterlichen Warmzeit überschritten. Zum Tiefsten Wert vor 400 Jahren bis jetzt sind es über 1,6 Grad. Wie Thomas schon sagte: in den letzten 30 Jahren geht die Temperaturkurve in einem Affentempo nach oben. (lokal gab es so etwas schon während der Eiszeit, aber nicht global)
Nichts von dem, was Du anführst, sagt relevant etwas aus. Das kann man alles sauber überprüfen, Fakten sind keine Sache der Überzeugung. Natürlich gibt es Unsicherheiten und Spielräume, sowohl, was die Klimageschichte als auch die Prognose angeht, auch die Auswertung gegenwärtiger Messdaten und deren Deutung ist in einem gewissen Umfang Ermessenssache. Wissenschaft liefert Fakten, die mit Unbestimmtheitsfaktoren versehen sind.
Aber die Singularität der heutigen Situation ist ein Fakt. Sonnenaktivitäten und ähnliches kann man ausschließen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist das menschliche Einfluss sehr hoch – über Prozentzahlen lässt sich streiten, das ist schwer zu berechnen.
Die Leute von EIKE sagen zu über 99 Prozent Richtiges, aber es ist nicht relevant. Man kann das alles sauber sortieren und dann zerfällt die Argumentation zu nichts. Es ist schlimm, dass sie bei diesem wichtigen Thema Nebelkerzen werfen. Schlimm ist aber auch, was sie bei Dir angerichtet haben: Dass Wissenschaft beliebig und damit nichtssagend ist, dass jeder seine eigene wissenschaftliche Wahrheit hat. Damit wird Wissenschaft für irrelevant erklärt und jeder hängt seiner Meinung an.
Das ist brandgefährlich, dann hat jeder seine alternativen Fakten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 14:13 #49307

Jürgen schrieb:

udogigahertz schrieb:

Jürgen schrieb: Greta ist ein Kind und hat das Recht zu fordern, ....................

Als Minderjährige hat sie nur wenige Rechte, ein Recht ist z. B. das Recht auf Bildung, das sie jedoch anscheinend nicht vollumfänglich benötigt, da sie ja jeden Freitag die Schule schwänzt.

Vor allem haben Minderjährige kein Recht, uns Erwachsene irgendwelche Vorschriften machen zu wollen oder gut gemeinte Ratschläge öffentlich zu geben mit dem Anspruch auf Beachtung. Dazu fehlt ihr als Kind noch einiges an Wissen und vor allem Lebenserfahrung.

Du meinst – vielleicht – das juristische Recht.
Ich meine das moralische Recht.

Sie hat das Recht eine Welt von uns zu fordern, die nicht weniger Möglichkeiten bietet als sie bot, als unsere Generation die Verantwortung übernommen hat.


Nein, sie hat auch kein "moralisches Recht" auf irgendeine Forderung an die Erwachsenen, die mit ihrer Arbeit und ihrem Erfindergeist überhaupt erst ein erträgliches Leben (auch im langen, kalten und strengen skandinavischen Winter) ermöglicht haben durch die Erfindung von gut isolierten Häusern, durch Fernwärme und /oder Erdgasversorgung und/oder Zentralheizungen egal, wodurch sie befeuert werden, durch den globalen Transport per Schiff und/oder Flugzeug und LKW von Gütern, die in ihrem Heimatland nicht vorhanden sind, wie z.B. Bananen und andere Südfrüchte, billige Textilien aus Bangladesh, alle möglichen elektronischen Konsumgüter wie Computer, Flachbildschirme und alle anderen Produkte, die in jedem Haushalt vorhanden sind ...............

auch diese Greta Thunberg profitiert von all diesen modernen Segnungen, wie kommt sie sonst weltweit herum? Etwa zu Fuß? Oder per Pferd? Wohl doch eher durch einen Düsenflieger, alternativ noch per Bahn und Bus oder aber mit dem von ihr viel geschmähten Auto?

Sie hat deshalb kein moralisches Recht, uns diese Dinge, von denen sie selbst auch profitiert, madig zu machen, was ein Quatsch hoch drei.

Ohne die technischen Segnungen der Moderne wäre ein zivilisiertes Leben nach westlichem Standard gerade auch in ihrer Heimat gar nicht möglich!
Dann würden dort die Menschen in vereinzelten Holzbuden leben und müssten sich ihren Heizbedarf für den langen Winter im umgebenden Wald selber schlagen, auf Südfrüchte müsste man verzichten wie auch auf moderne Kleidung aus fernöstlichen Ländern, Millionen von Kindern wären dort ohne jede Arbeit! Man stelle sich das vor! Wovon sollen deren Familien denn dann leben? Sie würden verhungern. Na ja, durch die Klimaerwärmung würde Bangladesh ja sowieso bald ganz absaufen, weil es so niedrig gelegen ist, insofern sind die Tage dieser Menschen sowieso gezählt. (Das ist Sarkasmus pur für diejenigen, die Sarkasmus nicht gleich erkennen)
Und Fernreisen wären dann ganz und gar unmöglich bzw. wieder wie früher ein mehrmonatiges Abenteuer per Pferd, Kutschen und zu Fuß.

Wenn sie das will, soll sie doch heute schon so leben und uns in Ruhe lassen.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 14:16 #49308

Jürgen schrieb: Sie muss das nicht im einzelnen ausformulieren, was genau sich wann und in welchem Maße ändern soll und wie dies, wenn es um Verzicht geht kompensiert werden kann,


Also etwas zu fordern und sich über die gegenwärtigen Zustände aufzuregen ist eine Sache, eine ganz andere Sache ist jedoch, Lösungswege aufzuzeigen, das macht sie aber nicht. Insofern bleibt nur die Empörung. Über was denn eigentlich? Sie ist doch selbst Teil der Ausbeutung, was regt sie sich denn auf, wenn sie per Düsenflieger nach Davos reist?

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Greta Thunberg in Davos und Klimawandel 04 Mär 2019 14:19 #49309

Jürgen schrieb: Es kann doch nicht sein, dass unsere Generation die Ressourcen ausbeutet, dabei das Überleben anderer Völker und nachfolgender Generationen gefährdet und anschließend einem 12jährigen Kind das Recht auf Beschwerde abspricht und ihm zudem abverlangt, einen Korrekturplan für das vorzulegen, was unsere Generation vergeigt hat.


Doch, das kann sein!

Sie ist nicht 12 Jahre alt, sondern 15 und sie spricht sozusagen vor der Weltöffentlichkeit zu Erwachsenen und fordert und fordert und fordert ......... das ist Nörgelei und Wichtigtuerei hoch drei!

Grüße
Udo

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AUF Zug
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