Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
Datenschutz / Netiquette Stand August 2018
Mehr lesen...

THEMA: Kein Platz für Gott

Kein Platz für Gott 22 Jul 2015 21:42 #83

Die allgegenwärtige Allmacht der Naturgesetze füllt den Platz vollkommen aus.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Verwandte Themen

Betreff des ThemasRelevanzDatum des letzten Beitrages
Was ist Gott?6.41Mittwoch, 23 Dezember 2015
Es ist nicht Gott…6.34Sonntag, 19 November 2017
„Kein Kontakt?“5.51Donnerstag, 11 Mai 2017
Expansion und kein Ende5.45Montag, 30 November 2015
Kein anderes Leben in Sicht5.39Freitag, 15 September 2017
LUX bringt kein Licht in die Dunkle Materie5.33Montag, 19 Dezember 2016
Es gibt kein schwarzes Loch und keinen Ereignishorizont5.27Samstag, 02 Juni 2018
Alle Masse dicht beisammen und kein Schwarzes Loch?5.22Mittwoch, 10 Februar 2016

Kein Platz für Gott 22 Jul 2015 21:52 #90

Vor allem wirken sie nachweislich ohne des Zutun der Menschen. Um sie wirken zu lassen bedarf es der dazu notwendigen Bedingungen und keiner Gebete. Vielleicht gibt es ja Vorgänge in der menschlichen Gesellschaft, die durch psychotische Zustände verstärkt oder geschwächt werden können. Aber eins weiß ich, wenn Gebete hülfen, wäre die menschliche Gesellschaft eine Bessere. An den Naturgesetzen ändern sie nichts.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 24 Jul 2015 12:46 #540

Hab da auch ne meinung zu.
Ich glaube nicht an gott und schon garnicht an die Kirche bin auch mit vierzen aus getreten.
Aber das prinzip von schrödingers Katze besagt wir müssen gaenauso annehmen das Giott exstiert wie nicht weil wir können es nicht beweisen weder das eine noch das andere. Also ich glaube nicht an Gott aber schlisse seine existenz nicht aus oder behaubte er existiere nicht. Weil is ja keiner Hellseher

Gibt es GOTT. Also möglich ja aber wahrscheinlich nein. :evil:
Letzte Änderung: von jungblut-christoph.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 26 Jul 2015 09:32 #570

Der Drang zur Vollkommenheit als Erfinder von Gott
Religiöse Gefühle verdanken wir dem Relativitätsprinzip. „Ohne Bezugspunkt ist alles relativ.“
Ohne Bezugspunkt fühlen wir uns nicht absolut (perfekt, vollkommen). Ein Gott als Bezugspunkt macht uns absolut.
Religion, das Geschäft mit der Absolution: „ Nur wer sich auf Gott bezieht, ist absolut.“ :evil:
Das Bekenntnis "zur Unvollkommenheit" (im religiösen Sinn "zur Sündhaftigkeit")
schiebt alle Götter aller Religionen und Mythologien wieder in die Bedeutungslosigkeit.
Dorthin, von wo sie auch hergekommen sind.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Letzte Änderung: von badhofer.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 28 Jul 2015 11:46 #587

In der Naturwissenschaft wird Gott außen vor gelassen, denn man will ja Ursache-Wirkungszusammenhänge messen, die verschiedensten Dinge entdecken und erklären, Theorien objektiv belegen, und das ist ein anderes Thema als Gott. Man pflanzt ja auch keine Erbsen ein, wenn man Reis ernten will.

Es ist aber ein Fehler, wenn wir annehmen, wir könnten Gottes Existenz und Wirken durch massenweise naturwissenschaftliche Erkenntnisse widerlegen.
Es gibt, wie ich finde, sehr gute Gründe, an Gott zu glauben, wenn auch keine wirklichen Gottesbeweise.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 28 Jul 2015 13:03 #588

Natürlich haben die Menschen Gründe, an Gott zu glauben, sonst täten sie es nicht. Nur haben die verschiedenen Menschen verschiedene Gründe es zu tun oder es nicht zu tun. Und diese sind so verschieden, wie Gründe nur sein können. Und diese entziehen sich vollständig den Naturwissenschaften. Es gibt weder einen Beweiß für den Glauben, noch kann es eine Widerlegung geben. Glauben in diesem Sinne ist eine Empfindung, die sich allem Messbaren entzieht. Genauso wie Schön oder Kalt oder Scharf oder Hell. Da gibt es kein Vertun. Religion, und darauf läuft es hinaus, Religion, etwas anderes als Glauben, ist eine Instrumentalisierung des Glaubens, eine Benutzung dessen, um Ziele zu verfolgen, Grundlagen für das gesellschaftliche Zusammenleben, für moralische Werte, für wirtschaftliche Ziele zu finden und zu festigen. Für die Naturwissenschaften und die Naturwissenschaftler ist es unerheblich, ob jemand an Gott glaubt, nicht aber, welcher Religion jemand angehört. Deshalb kann er das Eine tun, während er sich des Anderen besser enthällt.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 28 Jul 2015 14:28 #589

Klaus_E schrieb: Für die Naturwissenschaften und die Naturwissenschaftler ist es unerheblich, ob jemand an Gott glaubt, nicht aber, welcher Religion jemand angehört. Deshalb kann er das Eine tun, während er sich des Anderen besser enthällt.


Das verstehe ich nicht. Warum kann denn nicht jeder, egal, welcher Religion er angehört, auch naturwissenschaftlich unterwegs sein?
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 28 Jul 2015 20:32 #594

Das kann er schon, doch ich kenne keine Religion, die nicht auf irgendeine Weise versucht hätte, ihre Gläubigen, und oft nicht nur diese, von weiterer wissenschaftlicher Erkenntnis abzuhalten. Die Christen haben Wissenschaftler verbrannt nachdem sie sie zum Widerruf gezwungen haben. Andere Religionen halten die ihren von Bildung fern, was in meinen Augen genauso verwerflich ist. Wieder andere erlassen feste Dogmen, an denen nicht gerüttelt werden darf, ohne dass man sich des Vorwurfs des Abfalls vom Glauben schuldig macht. Glauben ist das Gegenteil von Wissen, ist die Fessel der Forschung. Ein Anachronismus der Evolution. Glauben erlaubt keinen Wissenszugewinn, benötigt ihn nicht, ja bekämpft ihn. So segensreich eine Religion für die Existenz der menschlichen Gsellschaft, für deren Fortbestand gewesen sein mag, der Wissensevolution hat sie stets im Wege gestanden.
Folgende Benutzer bedankten sich: Heinz Jürgen
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 28 Jul 2015 21:44 #595

Klaus_E schrieb: Glauben erlaubt keinen Wissenszugewinn, benötigt ihn nicht, ja bekämpft ihn. So segensreich eine Religion für die Existenz der menschlichen Gsellschaft, für deren Fortbestand gewesen sein mag, der Wissensevolution hat sie stets im Wege gestanden.


Ja, das traf früher sicherlich zu. Natürlich gibt es auch heute Religionsgemeinschaften (z.B. kreationistisch fundamentalistische Christen), die naturwissenschaftliche Erkenntnisse ignorieren und leugnen. Aber heute kann beispielsweise ein Katholik in der Astrophysik forschen und Ideen verfolgen, wie er will, ohne, dass er verbrannt oder exkommuniziert wird. Viele Naturwissenschaftler sind ja Mitglieder religiöser Gemeinschaften, aber sie sind durch ihre Religion oder durch ihren Glauben nicht in ihrer Forschung eingeschränkt, weil sie Gott, bzw. sein Wirken, nicht in Konkurrenz zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen betrachten, sondern unabhängig davon.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 10 Aug 2015 18:06 #661

Glaubt heute noch einer an Zeus? Wohl kaum.
Es muss die Frage nach dem "Warum" und "Woher" nach einem Gott gestattet sein. Das "Woher" kommt sicherlich aus der Unwissenheit der Menschen ueber den Ablauf der Dinge um sie herum. Das zieht sich bis heute hin, nur wird wieder und wieder von den Naturwissenschaftlern nachgewiesen das alle "unerklaerlichen Wunder" eine sehr reale Grundlage haben. D.h., dass "unerklaerlich=Gott" eigentlich keine Existenz mehr hat. Nun denn, jetzt schiebt man Gott halt hinter den "Big Bang" Vorhang........schliesslich koennen wir da im Moment nicht hinsehen. Allerdings ist mein Vertrauen in die Wissenschaft grenzenlos.....
Das "Warum" ist einfach zu erlklaeren......weil es weiter erzaehlt wird. KEINER ist selbst auf die Idee "Gott" gekommen. Ich kann jeden beliebigen Menschen Fragen " und wer hat Dir das denn erzaehlt " und die Antwort wird sein " das habe ich von soundso". Die Bibel lasse ich hier mal weg. Das Thema ist Mir zu dumm.
An was Menschen glauben haengt sehr stark davon ab in welcher Gesellschaft sie hineingeboren wurden. Leider faengt die Beinflussung schon bei den Kindern an. Man laesst Ihnen leider nicht die Wahl, ob nun aus soziologischen, oder gesellschaftlichem Zwang, sich unabhaengig von Glaubensrichtungen innerhalb Von Familien zu entwickeln. Ich halte das fuer unverantwortlich.
P.S.: es gibt das Universum Weil es keine andere Wahl hatte (Naturgesetze haben es so an sich keine Wahl zu lassen).
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 15 Aug 2015 10:58 #671

Ich bin ja völlig einverstanden, wenn es Gruppen von Menschen gab und gibt, die aus sozialen, gesundheitlichen oder anderen Gründen an Gott glauben.
Schon allein deshalb um einen Kompass zu haben, ihre mitunter sehr schwierigen Lebensumstände zu meistern.
Wenn es Gott wirklich gebe, dann müsste das ein Universalgenie als Lenker aller Naturgesetze sein. Dieses Unterstellen, das es so wäre, liegt nur der historisch determinierten Gedankenwelt des Homo Sapiens zu Grunde. Historisch deshalb weil es viele Götter des Menschen gibt und diese im Verlauf der Geschichte wesentlichen Wandlungen unterzogen wurden. Für mich ist Gott oder andere höher eingeordnete Fantasiegebilde der Menschen, nur ein Versuch der Erklärung von bis dato Unerklärbaren. An Gott glauben als soziale Komponente in einer immer brutaler werdenden Welt, ja aber als Hilfsmittel zur Verklärung von Unwissen über vom Menschen unabhängig wirkenden Naturgesetzen, ein klares nein. Übrigens die meisten heute existierenden sozialen, ökologischen etc. Problem sind menschengemacht.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 15 Aug 2015 21:07 #674

Das Thema ist unendlich komplizierter, als es den Anschein hat. Ich schließe mich nun, da ich sie kenne, der Meinung der Autoren an. Die Wissenschaft ist das Eine und der Gaube an einen Gott ist das Andere. Das eine ist die Erfahrung der Realität und das andere ist das Bedürfnis der Persönlichkeit. Hier ist der Fall, dass die Annahme für wahr, wenigstens für möglich gehalten wird und dort ist der Fall, dass die Annahme überprüfbar sein muss und dieser Überprüfung stand halten muss. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die nichts miteinader zu tun haben. Und sie haben auch noch Anderes, was sie unterscheidet. Das Eine ist die Angelegenheit der Öffentlichkeit, muss Gegenstand der Veröffentlchung, der Lehre sein und das Andere ist Privatsache, ja Intimsphäre. Ein jeder Mensch tut gut daran, etwas für die Veröffentlichung zu leisten und etwas für die Privatsphäre zu haben. Wer nur eines hat, hat zu wenig und läuft Gefahr, die Dinge zu verwechseln und Erkenntnisse zu Verheimlichen oder private Angelegenheiten zu Veröffentlchen. Ein jeder wähle klug.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 15 Aug 2015 22:51 #675

In der Tat sollten wir uns davon zurueckhalten Personen auf Grund Ihrer Ansichten in Bezug auf Gott zu verurteilen. Das geht fuer mich in beide Richtungen. Die Freiheit der Meinungsaeusserungen (ob nun in Wort Oder Schrift) ist unantastbar. Als vernuftbegabte Menschen die diesem Forum teilhaben sollte uns das nicht schwer fallen. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und behaupte, dass wir alle (pro und kontra) einer Meinung sind wenn es darum geht der Instituierung des "Gottes" zur Vorteilverschaffung irgendwelcher Gruppierungen Einhalt zu gewaehren (bitte um Ruecksicht falls meine Grammatik schon ein bischen rostig ist).
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Sep 2015 10:06 #774

Hallo an die Community,

es sind sehr interessante Beiträge hier im Forum. Ich möchte als erstes, in Bezug auf das Thema Gott starten. Man sollte immer beide Seiten respektieren, die eines Gläubigen und die eines Nichtgläubigen. Die Wissenschaft bringt viele interessante Beweise über den Ursprung des Universums. Mit den Detektoren die man Entwickelt hat ist man mittlerweile so weit, dass man präzise Messungen der Hintergrundstrahlung machen kann, der Mensch hat eine Maschine entwickelt die das Higgs-Teilchen bewiesen hat. Das ist in der Tat unglaublich aber wahr! Wir Menschen verfügen über ein Wissensapparat was die Fähigkeit hat, diese Detektoren zu bauen und sich zu Fragen: "Woher komme ich?" oder "Warum existiert das Universum?" vielleicht könnte man sich fragen: "Gibt es da eine höhere Macht?" Die Wissenschaft ist aber auch an Ihre Grenzen gestoßen. Heute können wir nicht sagen was Dunkle Materie oder was Dunkle Energie ist. Vielleicht gelingt es irgendjemand das herauszufinden. Laut Berechnungen macht ja die Materie nur 5% vom Universum aus. Möchten wir Gott auf 1,616 · 10−35 m schrumpfen lassen? Jeder kann das selbst entscheiden. Wenn man sich das Universum als ganzes ansieht, geht es nach einem Selbstorganisationsprinzip. Die Naturkonstanten sind so gut eingestellt, die genau ein Korridor für Leben erlauben. Ist es nicht erstaunlich, dass nach vielen Milliarden Jahren ein Wesen (Mensch) ins Dasein kam, und die Fähigkeit entwickelte, über sich selbst nachzudenken? Möchten wir den Menschen als "Biomatsch mit Überbau" klassifizieren oder hat er würde? War von der Evolution gewollt, dass Menschen über sich selbst nachdenken? Kann man das unter Selektion und Mutation einordnen? Hat die Evolution doch einen Fehler gemacht? Gibt es doch einen Anhaltspunkt für einen Schöpfer? Nun, ich glaube an Gott. Es ist ja nicht verkehrt an einem Wesen oder "Macht" oder Geist wie auch immer, zu glauben, dass dem Menschen Würde verleiht.
Folgende Benutzer bedankten sich: Wissensdurst
Letzte Änderung: von Roberto.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Sep 2015 18:41 #783

Zitat Roberto:
Nun, ich glaube an Gott. Es ist ja nicht verkehrt an einem Wesen oder "Macht" oder Geist wie auch immer, zu glauben, dass dem Menschen Würde verleiht.


Würde kann nicht verliehen werden. Wenn du dich eines Menschen würdig verhältst, hast du Würde. Wenn du dich eines Menschen unwürdig verhältst, hast du keine Würde, auch dann nicht, wenn du glaubst, irgendein Gott hätte dir Würde verliehen. Niemand kann uns Menschen Würde verleihen. Wir selbst sind gefordert.

Niemand kann einem Menschen seine angeborene Würde nehmen, bis auf eine Ausnahme: Er selbst kann sich durch ein menschenunwürdiges Verhalten seine Würde nehmen. Deshalb kann auch nur er selbst sich seine Würde wieder zurückgeben, indem er sich wieder eines Menschen würdig verhält. Mit verleihen geht da nix.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Letzte Änderung: von badhofer.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 18 Sep 2015 12:59 #785

badhofer schrieb:
Würde kann nicht verliehen werden. Wenn du dich eines Menschen würdig verhältst, hast du Würde. Wenn du dich eines Menschen unwürdig verhältst, hast du keine Würde, auch dann nicht, wenn du glaubst, irgendein Gott hätte dir Würde verliehen. Niemand kann uns Menschen Würde verleihen. Wir selbst sind gefordert.

Niemand kann einem Menschen seine angeborene Würde nehmen, bis auf eine Ausnahme: Er selbst kann sich durch ein menschenunwürdiges Verhalten seine Würde nehmen. Deshalb kann auch nur er selbst sich seine Würde wieder zurückgeben, indem er sich wieder eines Menschen würdig verhält. Mit verleihen geht da nix.


Da widerspreche ich aber ;) Nach der christlichen Überzeugung verleiht tatsächlich Gott dem Menschen seine Würde. Da erschafft Gott den Menschen nach seinem Ebenbild und verleiht ihm dadurch seine große Würde. Ob dem Menschen seine Würde (von Gott oder irgendeiner höheren Macht) verliehen wurde, ist also Glaubenssache.
Und nach unserem Grundgesetz ist die Würde des Menschen unantastbar. Das bedeutet, unabhängig davon, wie ich mich verhalte, meine Würde bleibt von meiner Entstehung bis zu meinem Tod immer gleich. Niemand kann mir diese (von Gott geschenkte?) Würde nehmen oder geben, selbst ich kann das nicht. Und da bin ich auch ganz froh drum :cheer:
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 18 Sep 2015 18:13 #788

"Würde" ist ein künstlich geschaffener Begriff und kommt in der Natur nicht vor. Im Grundgesetz sollte deshalb stehen:
„Das individuelle Verhalten des Individuums ist unantastbar“. Das entspricht unserer Natur.

Die Religion hat schon sehr früh erkannt, dass, wenn man den Menschen ihr individuelles Verhalten gleichschalten will, muss man ihnen einen Ersatz dafür gebe. Dafür wurde die „Würde“ erfunden und wird von Würdenträgern beaufsichtigt. Über religiöse Erfindungen zu diskutieren ist sehr mühselig, denn man kann sie in alle Richtungen ziehen und nie kommt etwas Gescheites heraus.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Letzte Änderung: von badhofer.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 18 Sep 2015 20:15 #791

badhofer schrieb: "Würde" ist ein künstlich geschaffener Begriff und kommt in der Natur nicht vor. Im Grundgesetz sollte deshalb stehen:
„Das individuelle Verhalten des Individuums ist unantastbar“. Das entspricht unserer Natur.


Aber wo bleibt dann der Wert des Menschen? Das ist ja eine wichtige Frage, da durch die aktuelle Wortwahl im Grundgesetz der Mensch vor staatlicher Willkür geschützt werden soll, und auch vor körperlicher Misshandlung oder anderer Rachehandlungen, oder der Todesstrafe. Dadurch, dass man sagt, der Mensch hat eine Würde, einen Wert, schützt man ihn, und darf die Freiheit eines Menschen nur dann einschränken, wenn es als notwendig angesehen wird, um andere zu schützen.

Die Religion hat schon sehr früh erkannt, dass, wenn man den Menschen ihr individuelles Verhalten gleichschalten will, muss man ihnen einen Ersatz dafür gebe. Dafür wurde die „Würde“ erfunden und wird von Würdenträgern beaufsichtigt. Über religiöse Erfindungen zu diskutieren ist sehr mühselig, denn man kann sie in alle Richtungen ziehen und nie kommt etwas Gescheites heraus.


Ich finde, wenn so etwas wie die Menschenwürde dabei herauskommt, wie sie im Grundgesetz verankert ist, kommt doch etwas gescheites dabei heraus ;)
Und das Grundgesetz ist ja an das christliche Menschenbild angelehnt. In der christlichen Religion können Gläubige die Begründung für unsere Würde finden. Als Atheist könnte ich das nicht. Als Atheist würde ich sagen: Wir sind Biomasse, ein Produkt des Zufalls, und überhaupt nichts wert. Wir wollen überleben, zufrieden sein, gesund sein, einfach nur, weil es die Evolution so bestimmt hat. Aber einen Wert haben wir nicht - woher auch? Was gibt uns diesen Wert? Was gibt uns denn ein Recht, zu existieren, wenn wir nur Zufallsprodukte sind? Und woher kommt unsere Willens- bzw. Entscheidungsfreiheit? Biochemische Reaktionen gehorchen den Naturgesetzen, also können wir in Wirklichkeit garnicht wählen, was wir denken und tun. Denn unsere Handlungen würden ja von der Biochemie in uns bestimmt, also wären wir garnicht frei, und somit auch nicht verantwortlich für das, was wir tun. Und wenn das so ist: Warum muss ich für das, was ich tue, gerade stehen? Was soll da das Grundgesetz? Vor diesen Gedanken bieten religiöse Diskussionen doch eine interessante alternative Perspektive.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 19 Sep 2015 08:48 #794

.
Glaube und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Dinge. Die hängen nicht zusammen. Es gibt keine Wechselwirkung zwischen Glaube und Wirklichkeit, wenn man das so nennen darf.

Wenn es Gott gibt, dann gibt es Gott, unabhängig davon, ob man glaubt es gibt Gott oder ob man nicht glaubt, es gibt Gott.
Wenn es Gott nicht gibt, dann gibt es Gott nicht, unabhängig davon, ob man glaubt es gibt Gott oder ob man nicht glaubt, es gibt Gott.
Die Wirklichkeit kümmert sich nicht um das, was man glaubt.

Ob wir ein Zufallsprodukt sind, das rein biochemisch reagiert oder ob wir das nicht sind, hängt nicht davon ab, ob uns das passt oder nicht. Wenn wir das sind, dann sind wir es, wenn wir das nicht sind, dann sind wir das nicht. Die Wirklichkeit hängt nicht davon ab, ob sie uns passt oder nicht.

Eine Diskussion über Gott hat nur dann einen Sinn, wenn du eine Realität bezüglich Gott einbringen kannst. Also, erzähle mir bitte etwas über die Realität Gottes. Aber bitte beachte dabei, Glaube hat nichts mit Realität zu tun.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Klaus_E
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Letzte Änderung: von badhofer.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 19 Sep 2015 12:47 #795

badhofer schrieb: .
Glaube und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Dinge. Die hängen nicht zusammen. Es gibt keine Wechselwirkung zwischen Glaube und Wirklichkeit, wenn man das so nennen darf.

Wenn es Gott gibt, dann gibt es Gott, unabhängig davon, ob man glaubt es gibt Gott oder ob man nicht glaubt, es gibt Gott.
Wenn es Gott nicht gibt, dann gibt es Gott nicht, unabhängig davon, ob man glaubt es gibt Gott oder ob man nicht glaubt, es gibt Gott.
Die Wirklichkeit kümmert sich nicht um das, was man glaubt.

Ob wir ein Zufallsprodukt sind, das rein biochemisch reagiert oder ob wir das nicht sind, hängt nicht davon ab, ob uns das passt oder nicht. Wenn wir das sind, dann sind wir es, wenn wir das nicht sind, dann sind wir das nicht. Die Wirklichkeit hängt nicht davon ab, ob sie uns passt oder nicht.


Da stimme ich dir völlig zu.

Eine Diskussion über Gott hat nur dann einen Sinn, wenn du eine Realität bezüglich Gott einbringen kannst.


Das sehe ich anders. Wenn nämlich für uns wichtige Fragen, die unser Selbst- und Menschenbild oder unser Zusammenleben betreffen, auch von der Frage nach einem Schöpfer abhängen, dann sollten wir doch darüber spekulieren dürfen, und uns damit auseinandersetzen. Dass man am Ende keine endgültige Gewissheit hat, ist mir klar. Aber man kann Überzeugungen gewinnen, die sich auf diese ganzen Dinge auswirken. Ist das nichts? :silly:
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 20 Sep 2015 09:29 #799

Zitat Wissensdurst:
Aber man kann Überzeugungen gewinnen, die sich auf diese ganzen Dinge auswirken.

Das machen Religionen schon seit tausenden Jahren. Die Auswirkungen ihrer gewonnenen Überzeugungen über fiktive Götter hat über die Menschheit unendlich viel Leid gebracht. :evil: :evil: :evil:

Langfristig jedoch hat das Fiktive gegen die allgegenwärtige Allmacht der Naturgesetze keine Chance. Die Mühlen der Natur mahlen langsam aber sicher. Schritt für Schritt, kein Schritt kann ausgelassen werden. Irgendwann springt der Gedanke über. Wir haben Zeit. Es läuft uns nichts davon. Wo sollte es auch hinlaufen?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Chwolka
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 20 Sep 2015 13:21 #800

Vielleicht ist ja eine Welt ohne Gott fikiv? Wie können wir das wissen? ;)
Jedenfalls bringt meine religiöse Überzeugung kein Leid über mich oder über andere, ganz im Gegenteil :)
Und sie beißt sich auch nicht mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, wie angenehm :P
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 20 Sep 2015 18:39 #802

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1243
  • Dank erhalten: 162
LoL genau es ist alles fiktiv, ich bin sicher es ist der richtige Ort hier für eine Hirn Wäsche.
Welchen Namen ihr euern Gott geben ist mir recht egal.
und nur mal als Beispiel: Sein Atem ist die Thermik. Kein plan ob Thermik Platz in der Wissenschaft hat.
Alles ist eine Schöpfung aber ein Schöpfer gab es nicht. Bitte Menschen zerbrechen euch noch mehr die gegebenen Synapsen, aber als Gott darf man nicht etwas für uns wahrnehmbares bezeichnen das versucht uns Hawking doch so zu vermitteln aber er ist auch der Ansicht das es "verdammt zu sehr" GUT aufeinander abgestimmt ist.
@badhofer: kann es sein das du Religion schuld am Leid gibst? Ich hoffe dir wird es klar das es Blödsinn ist ein Metall schuld am tot zu geben nur weil dieser in einer Waffe verbaut ist. Also Religion ist am Leid nicht schuld. Und um mal auf Punkt zu kommen für Gott gibt es platz in der Theologie. Gibt es ein Platz für Mathematik in der Bibel?... wenn man dem brauchen wird bestimmt eine Liebe/Hass Terme in die Mathematik eingebracht aber ich bin genau so sicher wir brauchen einfach kein Gott in Astrophysik, Bei Naturwissenschaften bin ich mir jedoch nicht sicher denn etwas scheint an dem Mist dran zu sein was Hawking da von sich gibt in dem Bezug, das in der tat nicht einfach dem zu widersprechen.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 20 Sep 2015 18:57 #803

Alles sehr interessante Beitraege !!!!!

Jedoch hat bisher keine Person des Forums beantwortet WARUM der Mensch den Drang besitzt nach einem Gott zu suchen. Denn das Thema ist ja so alt wie wir selbst. Warum koennen nur wenige Menschen ohne einen Glauben durch das Leben gehen ? Was ist so schrecklich daran, dass wir wieder zu den Bauteilen des Universums vergehen mit denen wir einst zusammengesetzt wurden ? Warum muss oder soll die Seele von einem ETWAS nach dem Ableben auf dieser Erde ein-/aufgefangen werden. Ewiges Leben fuer die Seele, warum (fuer mich uebrignes ein schrecklicher Gedanke) ?

Nun denn, historisch gesehen entspringt der Gedanke an eine uebernatuerliche Kraft bereits bei unseren Vorfahren in Afrika die sich gewisse Dinge nur dadurch erklaeren konnten. Das zieht sich bis heute hin. Selbst die viel zitierten Wissenschaftler des 18.,19. und 20. Jarhunderts haben an einen Gott verwiesen wenn sie an die Grenze Ihre Erkenntnis gestossen sind (siehe Newton)......nur um von der nachfolgenden Generation belehrt zu werden, dass eben doch eine wissenschaftliche Erklaerung der unerklaerlichen Ereignisse gibt. Zumindest scheint sich die Forschung heute so aufzustellen dass " wir suchen nicht nach Gott und falls wir Ihn finden, auch gut". Den Ausweg daraus bietet ja uebrigens jetzt der Urknall (Gott hinterm Vorhang, sozusagen).

Ansprechen moechte ich noch die Teilung zwischen Gott und Religion. So wie ich nicht an einen Gott glaube stehe ich jedem zu an einen Gott zu glauben. Wenn es meinen Mitmenschen gluecklich macht, nur zu. Der Spass hoert allerdings auf wenn diese Person versucht mich entweder durch eigenes Handeln oder durch Hinzunahme einer Institution zwingen will, einen Glauben anzunehmen. Und ich denke mal, das ist der Knackpunkt der Diskussion im Forum.

Ich lebe in den USA wo das noch viel ausgepraegter ist als in Deutschland. Hier im s.g. "Bibelbelt" kann ich nicht sagen, dass ich nicht-Glaeubiger bin ohne entsprechende negative Bemerkungen einzufangen. Das geht bis zu sehr radikalen Anmerkungen und ich bin fest davon ueberzeugt, dass bei einer Aufhebung der Gewaltenteilung Staat/Kirche (man versucht die Einmischung der Kirche in den Staat immer wieder) die Musik hier wieder anders spielen wuerde. Hier glaubt man noch fest an die Bibel, einem Buch welches vor Hunderten von Jahren von unwissenden Geschichtenerzaehlern geschrieben wurde. Allerdings verhaellt sich keiner danach, sonst waeren manche arme Kinder gemaess altem Testament zu Tode gepruegelt worden. Auch hier selektives Verhalten "wo es gerade passt". Uebrigens nicht ein Privileg der westlichen Kirchen mit von Glaeubigen tolerierten Kindesschaendigungen ausgefuehrt durch Obrigkeiten in merkwuerdigen Bekleidungen sondern auch im Orient praktiziert, allerdings mit anderen Vorzeichen. Haengt also davon ab wo man geboren wurde (wie so Vieles). Wir sind eben nicht die Krone der Schoepfung. Und einzigartig alleine im All, ich bitte Euch......

Ich bin unseren Wissenschaftlern die dieses Forum geschaffen haben sehr dankbar. Man gab mir eine Erklaerung wie nach (heutigem Wissen) das "Ganze" funktioniert. Die Tatsache, dass ich aus Sternenstaub bestehe habe ich durch sie gelernt. Das ist fantastisch und gibt mir als ein integrierter Bestandteil des Universums einen Sinn von "zu Hause".

Ich wuensche der Menschheit zum Einen,- mehr gegenseitige Toleranz, - Ruecksicht auf die Natur und den mit uns lebenden Tieren,- Bewahrung der Erde fuer nachfolgende Generationen oder zum Anderen zwecks Verhinderung weiterer Schandtaten an diesen Planeten.......einen 500 km grossen Felsbrocken aus dem All genau auf (meine) die Birne..........

Und nun bin ich gespannt........
Folgende Benutzer bedankten sich: Matze Klingner, Scrophron, Heinz Jürgen
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 21 Sep 2015 11:22 #804

@Chris
Natürlich hat Religion das Leid nicht in die Welt gebracht. Leid gibt es außerhalb der Religion genauso. Was die Religion macht ist, dass sie in Gut und Böse aufteilt und die Glückseligkeit denen aus ihrer Sicht Guten zuschiebt und das Leid denen aus ihrer Sicht Bösen. Und das in alle Ewigkeit. Da das nicht richtig funktioniert, hilft man mit den diffusesten Mitteln nach.

@Moeller
Die Frage, warum zu allen Zeiten Menschen nach Gott gesucht haben hat die Ursache, dass die Menschen immer schon gespürt haben, was die moderne Wissenschaft ständig in allem bestätigt: Es gibt eine Ordnung in der Gesamtheit alles Vorhandenen und der Mensch selbst ist ein Teil davon. Und die Existenz dieser Ordnung hat man in der Urzeit aus Unwissenheit darüber, woher sie kommt, auf ein höheres Wesen, einem Gott oder Götter, zurückgeführt. Wenn man nicht weiß, dass z. B. auch ein Affe Goethes Faust schreibt, wenn er nur lange genug Zeit dafür hat, dann kommt man zu der Meinung, dass ein Schöpfer dahinterstecken muss. Und dieser Glaube ist dann historisch gewachsen und hat sich zu dem bei weiten größten historischem Irrtum aller Zeiten entwickelt. Der Glaube an Gott ist in der Gesellschaft so tief und breit verwurzelt, dass es sogar der Organisation Wissenschaft schwer fällt, eine eindeutige Position bezüglich der Gottesfrage einzunehmen, obwohl diese Frage schon längst beantwortet ist. Aber, das ist eine andere Geschichte und ich bezweifle schon sehr, dass Herr Gaßner es zulassen würde, diese Geschichte in seinem Forum auszudiskutieren, da er dieses Forum speziell für Diskussionen über sein eigenes Buch geschaffen hat.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Letzte Änderung: von badhofer.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 21 Sep 2015 11:24 #805

Moeller schrieb: Alles sehr interessante Beitraege !!!!!

Jedoch hat bisher keine Person des Forums beantwortet WARUM der Mensch den Drang besitzt nach einem Gott zu suchen. Denn das Thema ist ja so alt wie wir selbst. Warum koennen nur wenige Menschen ohne einen Glauben durch das Leben gehen ? Was ist so schrecklich daran, dass wir wieder zu den Bauteilen des Universums vergehen mit denen wir einst zusammengesetzt wurden ? Warum muss oder soll die Seele von einem ETWAS nach dem Ableben auf dieser Erde ein-/aufgefangen werden. Ewiges Leben fuer die Seele, warum (fuer mich uebrignes ein schrecklicher Gedanke) ?


Wenn man an Gott glaubt, muss das nicht unbedingt etwas mit Wunschdenken zu tun haben. Es können auch einfach durch Nachdenken und Schlussfolgern gewonnene Überzeugungen sein.


Wenn es meinen Mitmenschen gluecklich macht, nur zu. Der Spass hoert allerdings auf wenn diese Person versucht mich entweder durch eigenes Handeln oder durch Hinzunahme einer Institution zwingen will, einen Glauben anzunehmen. Und ich denke mal, das ist der Knackpunkt der Diskussion im Forum.


Auch ich bin tolerant ggü. Andersgläubigen und verurteile andere Ansichten nicht. Ich wehre mich aber dagegen, wenn man meinen Glauben als Wunschdenken und antiwissenschaftlich und widerlegt abtun will. Mein Glaube ist zwar nicht wissenschaftlich, da ich Gottes Existenz nicht beweisen kann, aber er ist meine persönliche Überzeugung, die mein Leben bestimmt, und kein Wunschdenken, sondern eine Überzeugung, die ich durch Nachdenken gewonnen habe. Deshalb bin ich kein Traumtänzer. Und ich will das auch nicht weiter rechtfertigen. Ich erwarte ja auch nicht von Atheisten, dass sie ihre Überzeugung rechtfertigen. Jedem das Seine.


Wir sind eben nicht die Krone der Schoepfung. Und einzigartig alleine im All, ich bitte Euch......


Auch das ist Glaubenssache. Auch hier sollte man den Gegenstandpunkt zulassen.


Ich wuensche der Menschheit zum Einen,- mehr gegenseitige Toleranz, - Ruecksicht auf die Natur und den mit uns lebenden Tieren,- Bewahrung der Erde fuer nachfolgende Generationen oder zum Anderen zwecks Verhinderung weiterer Schandtaten an diesen Planeten.......einen 500 km grossen Felsbrocken aus dem All genau auf (meine) die Birne..........


Na das ist doch ein schönes Wort B) Obwohl, das mit dem Felsbrocken darf noch etwas Zeit haben :evil:
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 21 Sep 2015 13:38 #808

Liebe Freunde des Forums. Auch hier, gerade bei diesem Thema, sollten wir wissenschaftlich vorgehen. Wir sollten die Betrachtungen entsprechend einzuordnen versuchen. Es hat zu jeder Zeit der menschlichen Gesellschaft und der verschiedenen Zivilisationen Religion und Götterglauben welcher Art auch immer gegeben. Das ist unbestreitbar. Und wenn wir uns vergegenwärtigen, dass auch die Entwicklung dieser Gesellschaften, deren Aufeinanderfolge und Evolution zweifellos erkennbaren Regeln und Gesetzen unterliegt, dann muss man konstatieren, dass das Vorhandensein von Religion und Götterglauben, welcher Art auch immer, ein Teil der menschlichen Gsellschaft ist, zu ihr dazugehört und ohne sie so nicht verlaufen wäre. Es ist also während der Existenz dieser menschlichen Gesellschaften offensichtlich notwendig, dass es Religionen gibt. Als Regularium, als Ordnungssystem, als Sicherheitslieferant, als Halt für das Leben und als Trainig für den Geist. Es geht oder ging, soweit man weiß, nicht ohne. Und sicherlich hat es auch stets Individuen gegeben, die sich aus dem Strom des allgemeinen Geistes der Menschen herausgehalten haben. Das ist alles unstrittig. Doch hier heißt es doch Äpfel nicht mit Birnen zu verwechseln. Die Herren Professoren, denen wir dieses Forum verdanken, weißen uns darauf hin, zu trennen. Die empirischen Wissenschaften von den sogenannten Geisteswissenschaften. Beides betrachtet Regeln und Gesetze, aber eben nicht die Gleichen. Beides sucht nach immer besseren Erklärungen, aber eben nur auf ihrem Gebiet. Und bitte, bitte. Lasst die Religion und den Götterglauben jedes Menschen Intimsphäre sein. Jeder mag darüber denken, wie er will und wie er muss. Das geht niemand anderen etwas an. Uns sollte nur eines klar sein: In diesem Buch geht es um die empirischen, also um die erfahrbaren Wissenschaften. Was kann man messen, was kann man rechnen, was ist zu sehen. Meiner Meinung nach gibt es das Kapitel in diesem Buch nur deshalb, um eben die Diskussion, die hier in vollem Gange ist, aus dem Thema herauszuhalten und die Lehrer nicht mit Fragen zu durchbohren, die mit der vermittelten Wissenschaft nichts zu tun haben und deren Beantwortung die Intimsphäre der Befragten betrifft, die uns nichts angeht. Wir sollten das bei der weiteren Diskussion bedenken. Und hier vielleicht noch ein Zitat zur Würde:

Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben. Bewahret sie! Sie sinkt mit Euch und mit Euch wird sie sich erheben. (F. Schiller)
Folgende Benutzer bedankten sich: Chris
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 21 Sep 2015 17:20 #810

Hallo liebe Mitglieder,

es ist sehr schön wie ihr dieses Thema diskutiert. Ob gläubig oder atheistisch, die Suche nach einem Schöpfer oder das das Leben durch Zufall entstanden ist, macht uns alle neugierig. Da Wissensdurst, wie man herauslesen kann, gläubig ist, kann ich nur ermuntern weiter nach einem Schöpfer zu suchen. Auch dem Atheisten kann ich ermuntern nach dem "Warum existiert das Universum?" zu suchen. Beides ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Wissensdurst sieht einen Schöpfer dahinter der Atheist sieht den Zufall dahinter. Wenn das Universum durch Zufall entstanden ist, wie kann man beweisen, was vor Raum und Zeit war? Die Fragen die für beiden entstehen: Wenn das Universum auf 10^-35m geschrumpft war, was war davor? Gibt es überhaupt ein davor? Raum und Zeit existiert gar nicht. Die Wissenschaft kann nur eine Inventur des Universums betreiben, also die Dinge beschreiben, die schon da waren und da sind, als Raum und Zeit existierte. Wenn das Universum expandiert dann muss es vorher kleiner gewesen sein. Ist ja logisch. Ist diese Idee auch dann noch logisch, wenn keine Raum und Zeit existiert? Bis zu 10^-35m gelten die Physikalischen Gesetze! Das ist die Realität. Das ist wie eine "Wand". Nun, wenn ein Schöpfer das Universum erschaffen hätte, könnten wir ihn überhaupt beweisen? Ich stelle die Hypothese auf: Gott existierte schon bevor es Raum und Zeit gab. Damit hört auch schon unsere Vorstellungskraft auf und vorallem die Physik. Wir können Gott in Form einer Gleichung niemals beweisen. Weil Gott es schon immer gab. In der Bibel heißt an einer bestimmten Stelle, dass er das Alpha und das Omega sei, also der Anfang und auch das Ende. Wie kann man was beweisen, was nicht Messen, beobachten, sehen,....? Das gleiche gilt auch mit der aktuellen Lage in der Wissenschaft: Wie kann ich dunkle Materie beweisen wenn ich nicht mal weis was das ist? Wie kann ich dunkle Energie beweisen wenn ich nicht weis was es ist? Diese kann man nicht Messen und auch nicht "sehen". Die Wissenschaft kennt "nur" 5% des Universums alles andere ist unbekannt. 95% ist sehr, sehr dunkel... Einen Schöpfer zu beweisen anhand von Wissenschaft ist unmöglich. Einen Gottesterm in der Weltformel einzuführen oder so, wird unmöglich sein. Wenn ein Schöpfer existiert, dann gab es Ihn schon immer bevor es die Raumzeit gab! Apropos: wer sich fragt wen oder was Gott erschaffen hat, selbst die Frage danach macht keinen Sinn. Es existierte keine Raumzeit! Wir können nichts beweisen was außerhalb der Raumzeit ist, geschweige wenn sie nicht mal existierte! Wenn wir uns diese Frage stellen landen wir in dem bekannten Infiniten Regress. Das WARUM geht nur bis 10^-35m danach fällt alles wie ein Kartenhaus zusammen. Quantenfluaktiionen ist meiner Meinung nach nur noch Theorie und hat nichts mehr mit der Realität und mit dem beobachtbaren Universum zu tun.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 24 Sep 2015 09:03 #820

Wir haben unsere Sinne. Sehen, hören, tasten, schmecken, riechen usw. und wir haben auch noch einen sehr großen künstlichen Sinn geschaffen, nämlich unsere Messgeräte. Mit allen diesen Sinnen kann man Gott nicht erfassen. Man kann nur durch glauben einen undefinierbares Etwas in die Welt hinein-interpretieren und dieses dann Gott nennen. Soweit so gut.

Die Frage ist: Wie kann man aus etwas, dass man weder hören, sehen, riechen, schmecken, tasten oder messen kann, wie kann man aus diesem Etwas etwas heraus-interpretieren? z.b. dass man Sonntags in die Kirche gehen muss oder vor der Klagemauer beten muss, nach Mekka pilgern, andersgläubige missionieren, Krieg gegen andersgläubige führen, taufen, beschneiden, Kühe als heilig verehren usw. Die Liste wäre endlos, würde man alles aufzählen, was man da so alles heraus-interpretiert. Wie ist das möglich?

Also, noch einmal die Frage: Wie kann man aus Etwas, das man vorher hinein-interpretieren muss, damit man überhaupt daran glauben kann, wie kann man aus dem so vieles heraus-interpretieren?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Moeller
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 24 Sep 2015 15:38 #821

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1243
  • Dank erhalten: 162

Roberto schrieb: .........Die Wissenschaft kennt "nur" 5% des Universums alles andere ist unbekannt. 95% ist sehr, sehr dunkel.....
....Quantenfluaktiionen ist meiner Meinung nach nur noch Theorie und hat nichts mehr mit der Realität und mit dem beobachtbaren Universum zu tun.

Dann kennst du nicht die 100% wenn das behauptest, denn ist es nun dunkel oder unbekannt?
Quanten- oder Nullpunkts Fluktuation also dann Casimir-Effekt und Van-der-Waals-Kräfte um mal zwei nachweise zu benennen sind für dich Einbildung?
...Roberto ein hoch auf 10^-35m
aber informiere dich mal oder, bist du es? hast es getan?, empfindest es gut so?... egal was raus kommt, viel glück dir noch.

Klaus_E schrieb: ...Doch hier heißt es doch Äpfel nicht mit Birnen zu verwechseln.
....
Und bitte, bitte. Lasst die Religion und den Götterglauben jedes Menschen Intimsphäre sein....

Das sind mal 100% Ich habe hier an so eine Suppe gedacht, die ist hier nicht leicht. Danke dir es ist vieles Vermischt, ich rege mich da nicht mehr auf, nur lache da rüber. ....Die Wissenschaft kennt "nur" 5% des Universums .... :lol:
das zweite:
Internet und Intimsphäre, da gehen manche damit anders um.

//

badhofer schrieb: Die Frage ist: Wie kann man aus etwas, dass man weder hören, sehen, riechen, schmecken, tasten oder messen kann, wie kann man aus diesem Etwas etwas heraus-interpretieren? z.b. dass man Sonntags in die Kirche gehen muss oder vor der Klagemauer beten muss, nach Mekka pilgern, andersgläubige missionieren, Krieg gegen andersgläubige führen, taufen, beschneiden, Kühe als heilig verehren usw. Die Liste wäre endlos, würde man alles aufzählen, was man da so alles heraus-interpretiert. Wie ist das möglich?

Also, noch einmal die Frage: Wie kann man aus Etwas, das man vorher hinein-interpretieren muss, damit man überhaupt daran glauben kann, wie kann man aus dem so vieles heraus-interpretieren?

Dafür gibt es ein Wort nennt sich Tradition. bei wiki ist es recht gut beschrieben aber jetzt mal auf den punkt zu bringen wenn sich die frage auf Tradition bezieht, nun auch der Mensch scheint Rudelverhalten zu zeigen.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Letzte Änderung: von Chris. Begründung: Nachtrag
Dieses Thema wurde gesperrt.
Powered by Kunena Forum