Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Kein Platz für Gott

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 18:57 #20622

@ Cyborg#20526
Was ist denn populärer? Dass endlich Ruhe ist oder dass man mit der ganzen Scheiße des Lebens noch einmal vor einen Gott treten soll? Der Schuss mit der Projektoion von Wünschen kann nach hintenlosgehen.
Und was war zuerst da? Der Auferstehungs-Glaube sicher nicht. Die brauchte 1000 Jahre, bis er so vorsichtig in Israel anklopfte.
Und was ist denn Schmeichelhaft? Zu erinnern, dass man Mensch (= Adam), Staub ist (Adam ist Abstraktum von adamah = Erde)

Ja, in der Bibel gibt es einen breiten und auch derben Anthropomorphismus. Gott, der die Völker keltert und sich das Gewand blutig spritzt. Das Bild kann Brechreize auslösen.
Aber das ist die Erniedrigung Gottes.
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 18:59 #20624

@ Udo #20548 Grab Jesu
Die Grabeskirche hast Du in die Diskussion geworfen – merke: Man sollte mit Kirchen nicht werfen! ;)

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 19:02 #20626

@ Udo #20549 ad Vertrauen - Glaube – wissen
Glauben an = Vertrauen ist eine bestimmte ‚Art der Beziehung zu einer oder mehreren Personen. Beziehungen haben etwas mit dem eigenen Leben zu tun.
Glaube, dass: Das ist ein meinen, für wahrhalten, nicht so genau wissen, also eine schwache Modalität des Wissens.
Es ist ein Riesenunterschied, ob man ein Verhältnis zu Sachverhalten hat oder zu einer Person.
Nebenbei: Ich könnte alles, was Evangelisché am Reformationstag feiern, auf diesen Unterschied zurückführen.
Es ist der Unterschied, auf dem alles menschliche Miteinander aufbaut. Wer Personen nicht von Sachen unterscheiden kann und im Verhältnis zu beiden keinen Unterschied sieht, der weiß nicht, was er sagt oder ist nicht sozialfähig.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du in Deinem Leben nur den Schalter: wissen – nicht-wissen kennst.
Wenn ein Kind Eltern haben, die nur diesen Schalter haben, dann erlebt das Kind nie, dass ihm vertraut wird, wenn es seine Aussage nicht beweisen kann. In diesem Fall würde ich sofort das Jugendamt anrufen, damit das Kind aus diesem lebensfeindlichem Umfeld heraus kommt. Denn: Kontrolle ist besser – Vertrauen ist das Wichtigste!
Hast Du Beweise, dass der Bäcker Dich nicht vergiften will? Wenn nein, dann darfst Du nichts mehr bei ihm kaufen, denn es gibt ja nur wissen / nicht wissen.
Wenn gewünscht, kann ich dazu noch mehr Worte machen, nicht so winzigste Postings und so wenige wie bisher - zu dieser Selbstverständlichkeit fallen mir locker 104 Beispiele ein und wenn Du mir unbezahlten Urlaub finanzierst, kann ich da locker noch einige Zehnerpotenzen zulegen.
Ich komme mir aber komisch vor, die Basics aller Basics des Lebens noch zu erklären.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 19:07 #20627

@ Madouc 99 #20575
Ich appelliere daran Bibel, Koran, Talmud und Co. nicht wörtlich zu nehmen.
Martin-O: „Paulus sagt…
So zum Beispiel.


Tja, wenn ich das weggelassen hätte, hätte jemand gesagt: Der Martin saugt sich das aus den Fingen, der legt sich den Glauben nach Gusto zurecht, in der Bibel steht das aber anders!
Was lerne ich daraus? Auf solche Unkenrufe nicht mehr zu achten.

@Martin-O #20496
Ich habe dieses Vokabular bewusst benutzt, und ganz offenbar sind dir Ironie und Sarkasmus völlig entgangen.

In #20496 steht:
„Das Thema dieses Threads lautet: kein Platz für Gott
Wissenschaften / Naturwissenschaften kommen in diesem Unterthread nicht vor.
Es ist bezeichnend, dass dieser Unterschied zum übergeordneten Thread gar nicht wahr genommen wird.
Das steht symbolhaft dafür, dass für einige diese beiden Fragestellungen identisch sind. Damit würde man aber den Dogmatismus des Naturalismus verabsolutieren.“

Was jetzt? Der Titel dieses Threads ist Ironie und Sarkasmus?
Ja, ich bekenne meine große Schuld, dass ich das nicht erkannt habe.

Deine Offtopic-Rechtfertingung von „Opfer“

Hier meine Rechtfertigung im Wortlaut:
„Ich propagiere das alles übrigens nicht.“

ist einfach nur hahnebüchen, und zeigt mir wie tief all dieser religiöse christliche Quatsch mitlerweile in seiner Selbstrechtfertigung versunken ist. „Mein Leben als lebendiges Opfer“… „Gott zu gefallen“… Stell dir bitte ein riesiges Augenrollen meinerseits dazu vor.

Keine Angst, diese Bitte habe ich bereits erfüllt, als ich das gepostet habe.
Ich habe auch nicht erwartet, dass hier das alle nachvollziehen können. Aber vielleicht kann der Lernerfolg ja sein, dass man merkt, dass man keine Ahnung hat, worum es im christlichen Glauben eigentlich geht.

Ich würde mir wünschen wir würden einmal ganz konkret über religiöse oder theologische Thesen sprechen, natürlich jeweils in einem eigenen Thread. Diese Globaldebatten führen zu nichts.

Gute Idee! Machst Du einen Aufschlag?

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 20:02 #20632

Martin-O schrieb: Gute Idee! Machst Du einen Aufschlag?


Nein, ich bin der der nicht glaubt, ich bin frei von zweifelhaften Behauptungen! Du bist der voller irrationaler Ansichten, also bring doch mal eine christliche konkrete Aussage zu etwas - welches Glauben voraussetzt*1) - damit wir es diskutieren können.

*1) Der Zusatz scheint mir wichtig sonst kommen nur allgemein gültige Dinge wie die goldene Regel auch bekannt als der kategorische Imperativ, bzw. das christliche Gebot der Nächstenliebe.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 21:02 #20635

  • Cyborg
  • Cyborgs Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 1339
  • Dank erhalten: 321
badhofer,
über dein 20562 habe ich mich gefreut. Weniger deshalb, weil du mir da Recht gibst, sondern weil dadurch vielleicht sich allgemein die Wogen hier im Thread etwas legen. Aber ich bekunde dir auch vor allem großen Respekt, weil du so offen schreibst, dass du was übersehen hast. Dazu ist viel mehr Größe nötig, als im anderen Falle, wenn man meint, weiß Gott was Kluges zum Besten zu geben.
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Grüße Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer
Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 16 Okt 2017 23:49 #20643

Auf die Anregung von Madouc99 hin habe ich gerade den Thread "Gnade" in "Sonstige Themen" eröffnet.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 01:02 #20648

Das habe ich mir schon fast gedacht und genau deshalb können wir nicht miteinander diskutieren, denn du hast völlig falsche Voraussetzungen. Schon dein einleitender Satz, dass Gott die Naturgesetze gemacht habe, ist so hanebüchen, dass ich mir dachte: "Oh Gott! Gnade!"

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 01:14 #20651

Man kann diskutieren, wenn man liest, was da steht: Der erste Satz ist historisch-etymologisch. Wenn das historisch nicht korrekt ist, kannst du mich gerne korrigieren.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 02:48 #20656

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1494
  • Dank erhalten: 205
Böser Mensch dieser Madouc99. Lässt Gnadenlos Martin-O ins offene Messer rennen. :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 05:37 #20659

Madouc99 schrieb: Nein, ich bin der der nicht glaubt, ich bin frei von zweifelhaften Behauptungen! Du bist der voller irrationaler Ansichten, also bring doch mal eine christliche konkrete Aussage zu etwas - welches Glauben voraussetzt*1) - damit wir es diskutieren können.


Den Urknall , den ich kenne kein Objekt dessen Größe unter dem Schwarzschildradius lag und nicht zum Schwarzen Loch wurde , alle glauben das die Startgröße des Universums kleiner als sein Schwarzschildradius war . Als Erklärung kommen nur Ersatztherme für Gott .

Am Anfang war das Wort (QF) und das Wort war Gott – biblischer Urknall .

Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 09:42 #20661

Dieser Thread ist ein Urknall biblischen Ausmaßes

Wollt ihr wirklich weiter so göttlich herum eiern?

Oder wäre es nicht besser, wieder mehr Ernsthaftigkeit ins Forum zu bringen.

Eigentlich wollen wir uns doch mit Naturwissenschaft beschäftigen und damit nach Möglichkeit unnützes Geplauder vermeiden.

Sicher ist das Forum geprägt von einem liberalen Geist. Dieser ist begründet in der Hoffnung, dass alle teilnehmenden Diskutanten sich im Klaren sind, dass wir uns hier vornehmlich mit der Natur und all ihren Erscheinungen und Ausprägungen und dem menschlichen Erkenntnishorizont beschäftigen wollen.

Also eigentlich kein Platz für Gott hier, wie der Titel ja schon sagt.

Aber stattdessen wird hier einem ungezügelten Plauderdrang gefrönt. Ich dachte immer, das wäre besonders ein weiblicher Wesenszug. Ihr beweist hier, dass diese biblische Plage offenbar auch Männer treffen kann.

Überlegt euch, ob ihr wirklich so weiter machen wollt.

Grüße aus der Moderation
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 10:53 #20664

Thomas, ich denke wie manch anderer hier im Forum, dass zu "Urknall, Weltall und das Leben" tatsächlich mehr gehört als nur Mathe und Physik. Und ganz ehrlich wenn ich mir andere Threads so anschaue, sehe ich oft nichts weiter als entweder wildeste Spekulationen von denen so geredet wird als wären sie gesicherte Erkenntnisse oder einen Hahnenkampf wer den nun den physikalisch Längeren hat. Erkenntnisgewinn für mich nahe Null.

Ad: "Geplauder ist besonders ein weiblicher Wesenszug" du solltest wirklich mal deine Einstellung überdenken. Solche Äußerungen sind nicht weit von "Faulheit ist ein typischer arabischer Wesenszug" entfernt.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 10:59 #20665

Martin-O schrieb: Man kann diskutieren, wenn man liest, was da steht: Der erste Satz ist historisch-etymologisch. Wenn das historisch nicht korrekt ist, kannst du mich gerne korrigieren.


Der Satz ist weder historisch korrekt, noch etymologisch korrekt. Es ist eine unbewiesene Behauptung für die es nicht einmal die kleinsten Indizien gibt und auch keinen einzigen Hinweis.

Wenn wir auf dieser Ebene diskutieren, dann sind auch Prinzessinnen mit Haaren so lang wie ein Turm hoch, 1000 jähriger Schlaf, fliegende Teppiche, Zwerge, Orks und Trolle und all der andere Kram "historisch-etymologisch" korrekt. Wo kommen wir denn dahin wenn wir jetzt schon Märchen und Sagen als Quellen gesicherter Erkenntis zulassen?

Genau deshalb hat dein Gott, alle anderen Götter sowie alle anderen historisch-etymologischen Fabelwesen absolut nichts, aber auch wirklich gar nichts - nicht einmal im Geringsten - in der Wissenschaft zu suchen. Das plus tausend andere Gründe die ich schon genannt habe.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 12:48 #20675

Martin-O schrieb: @ Udo #20548 Grab Jesu
Die Grabeskirche hast Du in die Diskussion geworfen – merke: Man sollte mit Kirchen nicht werfen! ;)


Ja, habe ich. Und du hast behauptet, das Grab Jesu wäre längst geöffnet worden.

Darauf hin habe ich von dir verlangt, dass du deine Aussage mit Beweisen untermauerst: Wer hat wann und warum das Grab auf wessen Geheiß hin geöffnet? Wurde diese Öffnung dokumentiert? Wo kann man das nachlesen?

Aber ............ nichts dazu ist von dir gekommen, gar nichts.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 13:28 #20678

Wenn Naturwissenschaften nicht für Ideologien missbraucht würden, wäre so eine Diskussion in weiten Teilen überflüssig.
Über folgende Thesen müsste eigentlich Konsens herrschen, wenn man Naturwissenschaften ernst nimmt:
1. Naturwissenschaften versuchen, Vorgänge und Strukturen der Welt möglichst genau zu beschreiben. Nicht mehr und nicht weniger.
2. Naturwissenschaften bieten keine ‚Wertungen. Insbesondere sagen sie Nichts über das Sein der Dinge und Phänomene. Und schon gar nichts sagen sie zu existentiellen Fragen. Sieht man vom Gebrauch von Technik ab, kommen sie im normalen Leben so gut wie nicht vor.
3. Naturwissenschaften können keine Ethik liefern. Aus Beschreibungen kann man kein Sollen ableiten.
4. Naturwissenschaften bieten kein geschlossenes Weltbild. Jede Wissenschaft kann nur zu ihrem Teilbereich etwas sagen, und die Wissenschaften differenzieren sich immer weiter aus. Auch Aussagen über das Weltall als Ganzes beziehen sich nur auf ausgewählte Fragen wie die Größe bestimmter physikalischer Werte.

In diesen Thesen kommt Gott nicht vor.
Man kann dann noch historische Fragen ansprechen, da kommt aufgrund der europäischen Geistesgeschichte unweigerlich Glaube vor.
5. Das Geschichtsbild vom Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube ist geprägt von Legenden und Mythen. (Den Grundstein haben die Evangelischen gelegt, die das Mittelalter in dunklen Tönen malten, um die Reformation strahlender dastehen zu lassen.) Hier sollte Aufarbeitung geschehen, um zu einer differenzierten Betrachtung zu kommen.
Wenn diese Thesen allgemeine Zustimmung finden, dann kann man für meine Seite diese Diskussion auch beenden.
Solange aber eine bestimmte Weltanschauung als Naturwissenschaft ausgegeben wird, ist eine religiös-weltanschauliche Debatte notwendig.
Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 13:50 #20681

Martin-O schrieb: Wenn Naturwissenschaften nicht für Ideologien missbraucht würden


Bitte, welche Ideologie missbraucht Naturwissenschaften und wie tun sie das?

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 13:53 #20682

Martin-O schrieb: Insbesondere sagen sie Nichts über das Sein der Dinge und Phänomene


Bitte, was ist denn das "Sein der Dinge"?

Was verstehst du unter "Phänomene"? Denn die Naturwissenschaften die ich kenne, erklären mir sehr viele Phänomene, z.B. wie es Pflanzen schaffen von Luft & Licht zu leben u.v.m.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 13:56 #20683

Martin Ohne Worte. schrieb: Naturwissenschaften können keine Ethik liefern.


Vielleicht nicht in erster Instanz, doch ganz sicher in der Folgerung aus den Erkenntnissen die sie liefern. Es ist grundlegend falsch anzunehmen man bräuchte irgendetwas anderes als den eigenen Verstand um ethische oder moralische Parameter zu definieren. So gesehen braucht man natürlich auch keine Naturwissenschaften, aber sie können ganz hilfreich sein.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 14:01 #20684

Martin-Ohjee schrieb: Naturwissenschaften bieten kein geschlossenes Weltbild


Schon mal auf die Idee gekommen, das ein "geschlossenes Weltbild" schon an sich völliger Humbug ist? Wo soll es das geben? Allumfassendes Verständnis? Je weiter sich die Wissenschaften differenzieren, je mehr Teilgebiete entstehen um so besser, das symbolisiert doch nur, dass unser Wissen - als tradierungsfähige Erkenntnis der gesamten Spezies - wächst und wächst und wächst!

Je mehr umso besser!

Was für traurige Tage müssen das gewesen sein, wo der Stammesschamane auf einfach alles die Antwort wusste?! Und damit alle Fragen im Handstreich beantwortete?

Je mehr Fragen die vielen Teilbereiche der Wissenschaften aufwerfen umso mehr Platz hat unsere Neugier sich auszutoben!

Und umso näher kommen wir insgesamt an überhaupt irgendein "Weltbild" heran.

Antworten der Apologeten eines Gottes haben unsere Spezies noch niemals auch nur ein Stückchen weiter gebracht.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 14:06 #20685

Martin-Oh-Gott schrieb: Man kann dann noch historische Fragen ansprechen, da kommt aufgrund der europäischen Geistesgeschichte unweigerlich Glaube vor.
5. Das Geschichtsbild vom Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube ist geprägt von Legenden und Mythen.


Natürlich!!! Was denn auch sonst? Es war über Jahrtausende lebensgefährlich dem Weltbild des Klerus zu widersprechen! Wem die Antwort des Stammesschamanen nicht genügte der wurde als Störenfried im besten Fall verbannt. Das hat sich selbstverständlich in das Kollektivbewusstsein eingebrannt, und lange Zeit gehörte Religiosität leider auch zum Wir-Gefühl und zum guten Ton, in Teilen der Welt die uns heute die größten Sorgen machen gilt diese Maxime immer noch!

(siehe fundamentalistischer Islamismus und siehe rechtsradikal fundamentalistischer Evangelismus )

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 14:07 #20686

Martin-O-Jesses schrieb: (Den Grundstein haben die Evangelischen gelegt, die das Mittelalter in dunklen Tönen malten, um die Reformation strahlender dastehen zu lassen.) Hier sollte Aufarbeitung geschehen, um zu einer differenzierten Betrachtung zu kommen.


Gar nichts sollte man!

Ist doch völlig Wumpe ob die mit dem rosa Elefanten auf die mit dem lila Elefanten nun böse sind, weil die einen sagen ihr Feenstaub glitzert mehr, während die anderen behaupten ihr Einhorn wäre gepunkteter!

IRRELEVANT!

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 14:10 #20688

Martin-Oh-Mann schrieb: Solange aber eine bestimmte Weltanschauung als Naturwissenschaft ausgegeben wird, ist eine religiös-weltanschauliche Debatte notwendig

Abermals die Frage: Welche "bestimmte" Weltanschauung gibt sich als "Naturwissenschaft" aus? Leidest du an Verfolgungswahn? Paranoia?

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 14:23 #20689

Martin-Oohne Differenzierungssinn schrieb: Der Mann ist das verspielte Wesen [...] und die Frau das rationale Wesen.


Bitte noch mehr Verallgemeinerungen! Die Welt hat nicht genug davon.

S = k log W
S = k log W
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 15:19 #20694

.

Madouc99 schrieb: Wo kommen wir denn dahin wenn wir jetzt schon Märchen und Sagen als Quellen gesicherter Erkenntis zulassen?

Man hat das Universum vom kleinsten bis zum größten durchsucht und keine einzige Spur von Gott gefunden. Nicht einmal ein einziges Haar. Vom fliegenden Spagettimonster findet man in jeder Pizzaria in Italien beliebig viele Haare. Die Haare sind so zahlreich, dass man es als Beweis ansehen muss, dass die Welt vom Spagettimonster erschaffen wurde. Langer Rede, kurzer Sinn: Für jeden Blödsinn findet man genügend gesicherte Argumente, die gesicherten Argumente müssen nur blöd genug sein.
.
.

Thomas schrieb: Wollt ihr wirklich weiter so göttlich herum eiern?

Die Frage, "warum eiert Gott" würde uns zur Naturwissenschaft zurückführen. Liegt es an der gekrümmten Raumzeit oder den Gravitationswellen? :huh:
Und Gott sprach: "Es werde Gurke" und es ward Gurken. Im selben Augenblick sind Gravitationswellen vorbeigekommen. "Scheiße", denkt sich Gott, "die Krümmung krieg ich nie wieder aus den Gurken heraus". Wie war denn das eigentlich, als Gott den Adam erschaffen hatte? War damals schon der Raum gekrümmt oder sind da zufällig auch gerade Gravitationswellen vorbeigekommen? :whistle:
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Thomas
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 21:05 #20725

@ Madouc99 ad: Herkunft „Naturgesetz“
Besser wäre es, das im Gnade-Thread zu besprechen, aber ich poste hier noch mal das, was ich dort Udogigahertz gepostet habe:

Robert Grosseteste (1168-1253), Bischof von Lincoln, schrieb in seinem Hexaemeron:
Preceptum igitur germinandi in principio terrenascencia de terra produxit, et veluti lex quedam nature fuit, et inhesit terre creandi fructiferandique sibi prebens postmodum facultatem
(Hexaemeron, Auctores Britannici Medi Aevi 6, herausg. V. Richard C. Dales und Servus Gieben, London 1982, IV,17,2, S. 142,19f)
Den Erdgewächsen, so sagt er, sei von Gott am Anfang eine Vorschrift gegeben, gewissermaßen ein Natur-Gesetz [lex quedam nature – Ergänzung von mir], wie sie wachsen und Frucht bringen sollen. Das sei der Erde inhärent geworden, so dass sie schaffen und Frucht bringen konnte.
Natürlich ist der Ausdruck „Naturgesetz“ noch nicht in unserm heutigen Sinne gemeint. Aber er weist doch von seinerzeitigen magisch bestimmten Naturverständnis weg auf das neuzeitliche Naturgesetz hin.

Das Bisherige meines Postings ist habe ich entnommen aus: Knauß, Karl: Gott, Naturgesetz und Zahl. Schöpfungstheologische Wurzeln der abendländischen Naturwissenschaft in der Naturphilosophie Robert Grossetestes, in: Glaube und Denken, Jahrbuch der Karl-Heim-Gesellschaft, herausg. V. Hans Schwarz, Jahrgang 1993, Moers 1993, S. 156-186. Zitat: S. 158.

Dies ist ein Hinweis für meine These. Ich sehe nicht ein, den ganzen Aufsatz (oder andere) einzutippen, denn im Netz habe ich das nicht gefunden. Aber Du kannst Grossetestes ja in dem zitierten Werk selber nachlesen.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 21:29 #20729

  • Rupert
  • Ruperts Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 816
  • Dank erhalten: 145
Postest Du jetzt lieber gleichmal vorsorglich threadübergreifend mehrmals das Gleiche? :)

Es ist schon etwas schwierig Dir zu folgen auf was Du raus willst - zumindest für mich.
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 22:46 #20734

.
Ich habe diesen Thread eröffnet und ich würde ihn gerne schließen mit den Worten:

Sehr viel Platz für Gott in den Köpfen der Menschen
Kein Platz für Gott in der Naturwissenschaft


Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Thomas
Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 23:51 #20739

@ Udogigahertz ad: Grabeskirche
Mehr als wikipedia weiß ich auch nicht. Das trägt zum Gespräch hier nichts aus. Ich hatte nur die Behauptung korrigiert, man hätte da nie nachgesehen.
Kurz: Ich sehe keinen Sinn drin, diese Sackgasse weiter zu gehen.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.

Kein Platz für Gott 17 Okt 2017 23:54 #20740

@ Madouc99 ad: Missbrauch Naturwissenschaft / Weltanschauung gibt sich als Ideologie aus

Aus diesem Thread:
Die allgegenwärtige Allmacht der Naturgesetze füllt den Platz vollkommen aus.
Badhofer #83 (Der erste Beitrag hier überhaupt!)

Die Allmacht der Naturgesetze ist nicht beweisbar. Meine Entscheidungen kann man nicht von Naturgesetzen ableiten. Dies ist also eine Aussage der Ideologie des Naturalismus.
Ich nehme an, das Eingangsposting eines Threads wird gelesen, zumal es äußerst kurz ist. Niemand hat es kritisiert, nur ich.
Dies ist eine Ideologisierung der Naturwissenschaft.

Glaube und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Dinge. Die hängen nicht zusammen. Es gibt keine Wechselwirkung zwischen Glaube und Wirklichkeit, wenn man das so nennen darf. (…)
Glaube hat nichts mit Realität zu tun.
Badhofer #794
Das ist kompletter Unsinn. Die Schlacht von Kerbela ist eine historische Realität. Und die ist bis heute Inhalt eines religiöses Festes (schiitische Aschura-Fest).
Halbwegs gebildete Menschen wissen so etwas – Scholl-Latur zB hat ständig davon in Nachrichtensendungen erzählt.
Das ist nur ein willkürlich gewähltes Beispiel. Glaube ist auf vielfältige Weise mit der Realität verbunden. Die Aussage von Badhofer lässt sich empirisch überhaupt nicht beweisen. Sie ist gespeist von der Ideologie des Materialismus. Auch hier bin ich der einzige gewesen, der das kritisiert hat, für diese Kritik wurde ich aber wieder kritisiert.

Zu meiner Aussage: „Aber das Wissenschaft nicht die Kompetenz hat, Aussagen über Gott zu machen: Da vermute ich allseitige Zustimmung,“
Postete Udogigahertz:
Nein, keine "allseitige Zustimmung", natürlich kann die Wissenschaft Aussagen zu Gott machen: Trotz allen Forschens hat man keinen Anhaltspunkt für die Existenz eine Gottes oder anderer Götter gefunden.
#19729

Das ist falsch, Ich habe solche Anhaltspunkte gepostet (Umstände der Auferstehung Jesu.) Die sind historisch belegbar. (In diesem Zusammenhang hat Udogigahertz viele historische ‚Behauptungen aufgestellt, die ich alle widerlegt habe.)
Diese Anhaltspunkte (ich nannte es Hinweise) sind natürlich von empirisch gehärteten Hypothesen (wissenschaftlichen Theorien) himmelweit verschieden. Dies zu leugnen wäre ein theologischer Fehler. Die Wissenschaften bestätigen also theologische Aussagen, dass man Gott nicht beweisen kann, aber dass es vage Anhaltspunkte gibt, die aber interpretationsbedürftig sind.
Also: Wenn man Anhaltspunkte als vage Hinweise, die nichts beweisen auffasst, ist der Satz von Udo falsch, wenn man ihn aber so auffasst, dass Wissenschaften Gott nicht aufgespürt haben, dann ist das kein Ergebnis, sondern die Voraussetzung, denn die Vokabel Gott muss ja einen Sinn haben und der liegt darin, dass er kein Geschöpf ist und man ihn nicht untersuchen kann.
Ich gebe zu: Das ist meine Darstellung der Dinge, die durch meinen Glauben gefärbt ist. Aber genauso ist Udos Satz seine Darstellung, die von seiner Weltanschauung gefärbt ist.
Das Problem dabei ist – das habe ich hier mehrfach thematisiert: Wenn man Weltanschauungen etwas entgegen hält, begibt man sich selber auf die Ebene von Weltanschauungen. Dass ich dies hier gemacht habe. Diesen Vorwurf lasse ich mir gefallen. Aber ich weiß wenigstens, was ich mache, Udo dagegen meint, er hätte einen wissenschaftlichen Satz gesagt und weiß nicht, dass er da Weltanschauliches beigemischt hat.


Zum selben Thema hatten wir einen Dialog, der in eine ähnliche Richtung ging, aber die Geschichte will ich nicht wieder aufwärmen.

Also ist es eine erwiesene Tatsache, dass in diesem Thread die Trennung zwischen Naturwissenschaft und Ideologie nicht so klar ist. Da ist Gesprächsbedarf. Ich will niemandem böse Absichten unterstellen, und übe weite Teile sind wir uns auch einige und geschieht das nicht.
Aber diese Unklarheit an dieser Stelle wirkt sich gesellschaftlich enorm aus. Da kommt es als Satz herüber: Die Wissenschaft hat bewiesen, dass es Gott nicht gibt.
Das hat natürlich auch andere Gründe, zB wurde das den Menschen in der DDR eingebläut, in ein neuen Bundesländern glauben das viel mehr als im Westen. Die gesellschaftliche Realität dieser Denke erlebe ich ständig. Deshalb ist es eine Aufgabe von Wissenschaften, hier klar ideologiekritisch zu sein.
Und das ist es wert, in diesem Forum diskutiert zu werden. Die Diskussion wäre auch nicht so ausgeufert, wenn man zugehört (!) hätte, was der jeweils andere wirklich in seinen Postings gesagt hat. Es nützt nichts, wenn über dem Hauptportal groß steht: Hier trennen wir klar zwischen Naturwissenschaft und Weltanschauung, in durch die Hintertür schleicht sich das Gegenteil ein.

Ich leide nicht unter Verfolgungswahn, ich bin nur sensibel für diese Sachen. Mir ist bewusst, dass ich mit fast allen Postings hier übereinstimme, dass hier viele goldene Worte stehen, aber wie sagt ein arabisches (?) Sprichwort: Kleine Fliegen verderben teure Salben. Die, die teure Salben hier beigetragen haben, habe ich sicher wenig beachtet.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
Dieses Thema wurde gesperrt.
AUF Zug
Powered by Kunena Forum