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THEMA: Begriff Masse

Begriff Masse 24 Aug 2019 23:20 #56114

Vom tieferen Verständnis des Begriffs Masse

Da ich schon immer Probleme hatte den Begrif Masse durchdringend zu verstehen, habe ich ein Gedankenspiel begonnen, das mir helfen sollte, eine bessere Vorstellung von diesem Begriff zu bekommen.
Es geht mir hier nicht um Begrifflichkeiten, sondern vielmehr darum, es meinem Verstand so einfach wie möglich zu präsentieren.

Da Masse und Energie eine Äquivalenz besitzen, wobei nicht mal wichtig ist wie diese genau zusammenhängt, stelle ich mir vor daß Masse aus Energie besteht.
Da Energie nichts festes darstellt, lässt sich diese Form besser verstehen, da sie auch formbar erscheint.
Nun stell ich mir mal vor wie eine gewisse Energiemenge zu Materie wird.
Nennen wir diesen Vorgang einfach mal Kondensation von Energie zu Materie.
Wie wir dieses neue "Teilchen" nennen, ist eigentlich Quark.
Aber um einen Begriff nutzen zu können, nennen wir es UR.
Dieses UR ist in seiner räumlichen Ausbreitung begrenzt. Liegt also in gekapselter Form gegenüber des ihn umgebenden Raumes vor.
Somit unterscheidet sich dieser abgegrenzte Raum von den ihn umgebenden Raum.
Hier ist also ein Unterschied zwischen UR und dem übrigen Raum. Man könnte es auch Potential nennen. Oder auch Wirkung.
Dieses UR wirkt also auf seine Umgebung. Wenn wir nun zurück zum Begriff Masse kommen, dann könnte man die Masse, als Wirkung des URs auf seine Umgebung verstehen/definieren. Wie man diese Wirkung nennt ist erstmal nicht wichtig.
Man könnte beim Begriff Potential bleiben, aber der Anschaulichkeit wegen, nennen wir diese Wirkung Kraft.
Somit kann ich mir jetzt Masse als eine Kraft vorstellen die auf ihre Umgebung wirkt. Dies macht die Masse für mich nun verständlicher.
Und nun kann ich das UR mit dieser Masse gleichsetzen. Kleinste Masse-Einheit = UR = im weiteren Verlauf Masse genannt.
Diese Kraft wirkt überall! Denn Masse ist überall im Universum gleich! Also ganz unabhängig wo ich dieses UR/Masse nun im Universum platziere, es wirkt.
Wie wirkt diese Kraft nun? Nach allem was wir von der Welt wissen, sollte sie anziehend wirken. 2 Massen/URse :) ziehen sich an.
Weiter gedacht, wirkt diese Kraft nicht nur immer, sondern vielmehr auch überall!
Überall deswegen, weil wir die Kraft nicht abschirmen können. Es ist ja ein Potential das nun da ist und nicht einfach wieder verschwindet, solange sich am UR nichts ändert.
Diese "URkraft" die überall wirkt, kennen wir schon von dem Begriff Gravitation.
Das führt für mich nun nicht nur zum Verständnis was Masse bedeutet, sondern auch warum Gravitation überall wirkt und von der Masse bzw. Masseanhäufungen abhängig ist.
Da jedes UR ja seine eigene (Potential/Kraft) Gravitation besitzt, summieren sich die Anziehungskräfte in logischer Konsequenz.
Die Gravitation breitet sich also in den sie umgebenden Raum aus. Auch hier ist erstmal nicht wichtig wie oder wie schnell, außer das es in alle Richtungen geschieht. Man kann sie sich als ringförmige "Gravitationswelle" vorstellen.
Wie stark ist diese Gravitation? In unserer Überlegung nicht wichtig. Wichtig ist nur, daß je näher man an dem UR ist, desto stärker ist diese Kraft. (außer der direkte Kern, da stellen wir uns eine abstoßende Wirkung vor, damit wir dieses UR erhalten können und als unveränderlich sehen dürfen)
Im Umkehrschluss heißt das, je weiter weg wir uns von dieser Masse befinden, desto schwächer wird diese Wirkung.
Welche Konsequenzen zieht das nach sich?
Da Gravitation nicht abgeschirmt werden kann. Wirkt sie überall. D.h. jede Masse(jedes UR) wirkt auf jede andere Masse, egal wo sie sich im Raum befinden.
Natürlich müssen diese Kräfte schon den Raum zwischen den Massen zurückgelegt haben.
Da wir nicht wissen können wie weit sich welche Kraft schon ausgebreitet hat, in einem unendlichen Universum, vereinfachen wir der Anschaulichkeit halber hier mal.
Wir schneiden uns eine Kugel aus dem Universum heraus, in der sehr viel Materie und Galaxien sind. Wir nehmen weiterhin an, daß die "Gravitationswelle", bzw. die Kraft genug Zeit hatte sich überall hin auszubreiten.
In diesem Stück Universum ist nun jede noch so kleine Masse über ihr Potential/Kraft/Gravitation "verbunden".
Je näher sich die Massen sind, desto stärker ist die Kraft, mit abnehmender Entfernung schwächer. Selbst wenn am entgegengesetzten Rand dieses Universums befindliche Massen mit einem unfassbar kleinen Betrag an Kraft "verbunden" sind, so ist dieser Betrag dennoch immer größer als Null. Nullen können wir zum Glück unendlich viele hinzufügen um dieser Kraft eine Zahl geben zu können. :)
Wollen wir nun Teilsysteme dieses Universums untersuchen, bei dem Gravitationswirkung eine Rolle spielt, müssen wir den Umstand immer mit berücksichtigen, das jede Form von Masse mit der anderen über die Gravitation "Wechselwirkt", egal wo sich diese Massen befinden.
Nun kann man ja sagen, daß wir uns einfach eine Galaxy angucken, die kaum Materie um sich herum hat. Also so weit weg von anderer Materie ist, daß die Krafteinwirkung von außen, im Vergleich zu den Massen innerhalb des Systems gering ausfallen sollte.
Um herauszufinden wie stark die Wirkung der entfernten Galaxien auf diese beobachtete Galaxie ist, gucken wir uns an wie sich die Massen in diesem System verhalten.
Sind diese Kräfte vernachlässigbar, sollte man eine, nur durch die Massen dieser Galaxy, erklärbares Verhalten dieser Massen beobachten können.
Weicht das Verhalten ab, so müssen wir davon ausgehen, daß dies der Kraftwirkung der übrigen Massen um diese Galaxie herum, geschuldet ist. (Auch wenn es pro Masse ein sehr sehr kleiner Betrag ist, kann sich eine sehr sehr große Anzahl an Massen zu einer sich auswirkenden Summe addieren)
Um diese Kraft zu quantifizieren, muss man nun den Betrag X (Betrag X = Summe der wirkenden Kräfte außerhalb der Galaxy) hinzufügen, um wieder ein stimmiges Verhalten zu haben. (komplizierter gedacht, müsste man dies für jede Richtung machen, das lassen wir mal)
Das machen wir jetzt mit vielen Galaxien nach dem gleichen Prinzip.
Irgendwann schafft man sich so eine Art Landkarte, wo man anstelle der Galaxien nun den "Abweichungsfaktor" X als Zahl eintragen kann.
Hat man genug dieser Zahlen eingetragen, müsste man, durch interpolation, Vorhersagen treffen können, wie die Materie im Universum verteilt ist.
(Dieses müsste sich dann mit der Hintergrundstrahlung decken!?)
Diese Methode zeigt, daß man abweichendes Verhalten von beobachteten Massen in Galaxien auch schlüssig, ohne Zuhilfenahme von Dunkler Materie erklärbar machen kann. Somit wird der Begriff Dunkle Materie obsolet. Er wird durch den Unbestimmtheitsfaktor X ersetzt.
Von dem wissen wir zumindest, im Gegensatz zur Dunklen Materie, wo sein URsprung liegt und müssen ihn nicht erst noch suchen!
Unser Universum ist nun heller geworden, die dunkle Materie ist verschwunden.
Nun gucken wir mal, ob wir nicht auf ähnliche Weise die dunkle Energie weg bekommen.
Da gehen wir nach dem gleichen Prinzip vor. Ich führe das in stark vereinfachter Form aus.
Jede Abweichung des Verhaltens von Massen im Universum, kann mit dem Faktor X korrigiert werden. Wobei X natürlich variabel ist und ausgleichend wirkt, damit die Beobachtung erklärbar wird, ohne Zuhilfename von dunklem, unbekanntem Material.
Konkret bedeutet daß, Galaxien am Ende des Universums werden nicht durch dunkle Energie "angetrieben", sondern durch bei ihnen wirkende Kräfte von sich außerhalb befindlichen Massen.
Auch hier kann man nun getrost den Begriff dunkle Energie eliminieren, wenn man genug Vorstellungskraft besitzt, daß es sein könnte, daß es auch noch Massen außerhalb unseres beobachtbaren Universums gibt. (beobachtbarer Horizont, das Licht breitet sich ja über die Zeit aus, Licht das noch nicht bei uns angekommen ist, können wir auch nicht sehen!)

Ich habe mich entschieden das zu posten, da es vielleicht dem ein oder anderem auch helfen könnte, die Welt mit einem anderen Erklärungsansatz besser/leichter zu verstehen.
Vielen Dank fürs durchlesen. Über Feedback würde ich mich freuen.
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Begriff Masse 25 Aug 2019 10:08 #56131

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