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THEMA: Dualismus zwischen Wissenschaft und Religion

Dualismus zwischen Wissenschaft und Religion 19 Mai 2019 19:58 #51996

Die Religion wurde immer wieder als Lückenbüsser gebraucht, auf Gebieten welche noch nicht Wissenschaftlich erklärbar waren. Das führte dazu, dass Religion in Bereiche verdrängt wurde wie zum Beispiel an den Anfang des Kosmos.
Gemäss dem Unvollständigkeitssatz, kann sich nichts selber Beweisen. Das sollte somit auch für die Logik selbst gelten. Also es scheint da auch für die Logik Grenzen zu geben.
Fragen wie „wo ist Gott“ oder „wer hat Gott erschaffen“ oder „kann Gott etwas erschaffenen was Gott nicht machen kann „ sind Fragen nach einem „kleinen“ Gott, welche innerhalb der Logik liegt oder sogar der klassischen Logik. Gibt es ein Sein überhaupt in der Quantenwelt? Ein Gottesbeweis kann es ja auch nicht geben, weil ein Beweis ja wieder innerhalb der Logik ist und ein „kleiner“ Gott ist, was ich selbst nicht als Gott verstehe.
Auf der Anderen Seite hört man viel, dass der freie Willen nicht existiert sondern durch unser Gehirn präsentiert wird. Das mag wissenschaftlich stimmen und ich bin auch davon überzeugt das mein Gehirn vor meiner Entscheidung das schon entschieden hat bevor es mir bewusst wird. Die ganze Realität die wir begreifen entspricht der Vorgabe unseres Gehirn (auch die Aussenwelt die wir durch unsere Sinnesorgane wahrnehmen wird so abgebildet siehe optische Täuschung ).
Was ist somit die Realität das was ich empfinde oder was mein Sinnesorgane aufnehmen welche selbst noch niemand direkt als Realität wahrgenommen hat? Muss ich mein Bewusstsein als Realität in Frage stellen oder kann ich einfach sagen, ich denke also bin ich?
Ich frage mich somit, ob wir nicht alles somit auf zwei Betrachtungsposition ansehen könnten?
1. Wissenschaftliche Sicht. Es ist beobachtbar und Beweisbar. Als 3. Person Perspektive.
2. Bewusste Sicht. Ich nehme mich oder dich als Realität war. 1. bzw 2. Person Perspektive.

Ein Beispiel ist die Farbe „rot“. Ich kann wissenschaftlich erklären, dass meine Augen Photonen im roten Spektrum aufnimmt. Kann ich aber sagen, dass du das selbe siehst wie ich und nicht etwa „blau“ oder jemals beweisen
Die Farbe Weiss sieht für mich am Morgen gleich aus wie am Abend, obwohl ich am Morgen es eher bläulich erkennen sollte und am Abend rötlich durch das Tageslicht

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Dualismus zwischen Wissenschaft und Religion 19 Mai 2019 20:46 #51998

Die Unterscheidung zwischen 1. - und 3. -Person-Perspektive halte ich auch für hilfreich. Weitergehend ist der Ansatz von Merleau-Ponty, der beides in einem chiastischem Ansatz verbindet.
Es ist leider wahr, dass Religion / Gott als Lückenbüsser gebraucht wurde. Doch das Problemfeld ist komplexer. Religionen und Wissenschaftenahben auch gemeinsame Wurzeln. Es ware ien langer und schmerzlicher Prozess, sich voneinander zu trennen, dabei sind auf allen Seiten schwere Fehler gemacht worden. Im Rückblick ist man immer schlauer. Noch lange galten zB Astrologie und Alchemie als Wissenschaften, bis heute machen Wissenschaftler weltanschauliche Aussagen und verkaufen es als Wissenschaft. So etwa, wenn Neuro-Wissenschaftler über den freien Willen schwadronieren, prominente Wissenschaftler wie S. Hawking etwas über Gott sagen usw.
Du eröffnest hier einen historischen Thread, wenn ich es richtig verstehe. Dazu gehört sicher, moderne Mythen aufzuarbeiten wie dem eines feindlcihen Gegensatzes zwischen Religion und Wissenschaft.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2
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Dualismus zwischen Wissenschaft und Religion 24 Mai 2019 11:55 #52100

  • Chris
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Wissenschaft und Religion soll wohl doch funktionieren. Also ich empfinde Isaac Newton an zu Beeten ist etwas produktiver, als ehrenhafte Geister gestalten,..

de.wikipedia.org/wiki/Caodaismus#Lehre_und_Kult

JEDOCH IST ES NUN BITTE JEDEM SELBST ÜBERLASSEN, denn es handelt sich immer noch um Theologie, und die muss jedem selbst überlassen werden, an nix zu glauben muss der Natur auch gegeben sein.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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