Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Die Sinnlosigkeit der Physik?

Die Sinnlosigkeit der Physik? 24 Mai 2016 16:50 #6470

Lars_R schrieb:

Einen Ausweg sehe ich darin, den Sinn der Physik kausal mit einer Sache oder Tätigkeit des Fragenden zu verknüpfen, dessen Sinn der Fragende eher nicht in Frage stellt. Dann kann er sich die Frage selbst beantworten.

Genauso sehe ich das auch. Natürlich ergibt die Frage für den Fragenden einen Sinn, sonst würde er die Frage ja nicht stellen. Er kann auch beliebig viele Antworten bekommen. Diese Antworten entsprechen jedoch nur denjenigen, die eine Antwort geben. Das bedeutet, in Wirklichkeit antwortet sich jeder nur selbst. Die Antwort hat nur für den Beantwortenden einen Sinn und nicht für den Fragesteller oder anderen Beantwortende.

Ich kann auch eine Antwort geben. Diese Antwort wird jedoch dem Fragestellenden oder sonst jemanden sinnlos erscheinen.

Meine Antwort: Ganz egal, was auch immer geschieht, mit was man sich auch immer beschäftigt, es hat den Sinn, die Belanglosigkeit des ewigen SEIN auszufüllen. Das ganze Spektakel, das wir Universum nennen, dient dazu, um dem SEIN beim Ausfüllen der Belanglosigkeit seines ewigen Daseins einen fein-abgestimmten Rahmen zu geben. Aber, wie schon gesagt, mit dieser Antwort wird niemand etwas anfangen können. Die Antwort erscheint allen anderen als sinnlos. Die Antwort gilt nur für mich. So wie du oben schon sagst: Die Frage habe ich selbst für mich beantwortet.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Die Sinnlosigkeit der Physik? 24 Mai 2016 17:25 #6475

  • JonasvonBerg
  • JonasvonBergs Avatar Autor
  • Besucher
  • Besucher
Danke @mame während die anderen versuchen mich weiterhin mit der Motivation des technischen Fortschritts zu überzeugen, hast du erkannt um welche Frage es mir eig. die ganze Zeit schon hauptsächlich ging : Was können wir Wissen?
Persönlich bin ich nun zu dem Ende gekommen, das die Physik eben nicht nach Wahrheiten sucht ( da diese nicht zu finden sind ) , sondern eher nach Modellen die sich in unserem Bezugssystem (komischerweise) Zufällig wie die Wahrheit ( wenn es sie denn gibt) verhalten. Daraus kann man dann eben Sachverhalte scheinbar "verstehen", was der Menschheit helfen kann sich weiterzuentwickeln. Ob diese Weiterentwicklung nun wünschenswert ist, bleibt fraglich;sie wird jedoch (wahrscheinlich) passieren.
Gruß Jonas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 24 Mai 2016 17:48 #6476

JonasvonBerg schrieb:

Persönlich bin ich nun zu dem Ende gekommen, das die Physik eben nicht nach Wahrheiten sucht ( da diese nicht zu finden sind ) , sondern eher nach Modellen die sich in unserem Bezugssystem (komischerweise) Zufällig wie die Wahrheit ( wenn es sie denn gibt) verhalten.

Aber, wir leben in unserem Bezugssystem. Auch wenn die Wahrheit in unserem Bezugssystem nur zufällig als Wahrheit erscheint, ist sie doch für uns die Wahrheit. Ich nehme einmal an, dass du, genauso wie ich und alle anderen auch, im Durchschnitt 20 Mal pro Minute ein und aus-atmest. Für uns in unserem Bezugssystem ist Atmen eine Wahrheit, auch dann, wenn das ganze Universum samt dem Sauerstoff, denn du einatmest, nur eine Imagination in deinem Kopf ist, die dir nur zufällig als Wahrheit erscheint?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Die Sinnlosigkeit der Physik? 24 Mai 2016 19:32 #6481

  • Cyborg
  • Cyborgs Avatar
  • Offline
  • Benutzer ist gesperrt
  • Benutzer ist gesperrt
  • Beiträge: 1339
  • Dank erhalten: 321
JonasvonBerg schrieb:

Ob diese Weiterentwicklung nun wünschenswert ist, bleibt fraglich;sie wird jedoch (wahrscheinlich) passieren.


Volle Zustimmung!
Aber dass die Evolution nun auf eine kybernetische Ebene springen wird, das dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.
Dafür treten wir Transhumanisten ein. Für uns ist der Mensch ein Übergang. Wie diese Welt dann aussehen wird, jenseits der heutigen Menschheit ist allerdings noch offen.
Wer Transhumanismus für Spinnerei hält, sollte sich mit den Aktivitäten der Singularity University und von Google mal beschäftigen. Oder auch in Russland ist Dmitri Itzkov sehr aktiv.
Die Frage wird nicht sein, ob es so kommt, sondern nur wie der Zeitrahmen dafür aussieht. Jeder heute junge Mensch wird künftig um das Thema Transhumanismus, Bio- oder Neuroenhancement nicht herumkommen. Über die Unterhaltungsindustrie, Computerspiele, Cyberwelten werden die Köder ausgelegt und die Menschen werden sie begierig aufnehmen. Heute betteln sie um das neue Apple Tool. Morgen betteln sie um die Implantate. Ihr werdet an meine Worte denken.
Tut mir leid, JonasvonBerg, aber meine Ansicht lautet: Es wird auch künftig nicht um Sinn gehen, sondern einfach um Machbarkeit. Mag man es bedauern oder nicht, es scheint Fakt zu sein.
Im Grunde ist der Transhumanismus die uralte Sehnsucht nach Erlösung und ewigem Leben, nach dem Paradies in technokratischer Verbrämung. Aber er wird seinen Siegeszug antreten. Und ich bekenne auch offen, wenn auch mit Zögern: Ich befürworte ihn im Grunde, denn das Treiben der Menschheit ist nicht unbedingt das Glorreichste. Sicher, vielleicht machen wir so aus dem Fegefeuer die Hölle, vielleicht aber auch eine bessere Welt. Die Zukunft wird es zeigen. Alles, was die Naturgesetze nicht verbieten, wird realisiert werden. Hier und im ganzen Universum, mag es endlich oder unendlich sein.

Mal ein Link nach Russland, was sich selbst dort so tut bei Project 2045:

2045.com/

Und selbst der Dalai Lama findet es gut, was Dmitri so treibt ;)

2045.com/dialogue/29819.html

Grüße Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Die Sinnlosigkeit der Physik? 24 Mai 2016 23:18 #6494

Cyborg schrieb:

Alles, was die Naturgesetze nicht verbieten, wird realisiert werden.

Genauso würde ich das auch sagen. Dass jedoch die Evolution, die vom Urknall bis zum heutigen Tag alles auf das Leben fein abgestimmt hat, um sich selbst wahrnehmen zu können, sich plötzlich wendet und dem Leblosen den Vorzug gibt, ist nicht sehr wahrscheinlich (ich persönlich schließe das vollkommen aus). Das was du alles beschreibst, ist der vergebliche Versuch, die Unvollkommenheit des Lebens mit Hilfe des Leblosen zu perfektionieren. Das verbietet jedoch das fundamentalste aller Naturgesetze, denn das Leblose ist genauso unvollkommen. Es ist nicht möglich, etwas Unvollkommenes mit etwas Unvollkommenen zu vervollkommen.

Der Umkehrsatz lautet daher: Alles, was die Naturgesetze verbieten, wird nicht realisiert werden.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 09:25 #6496

  • mame
  • mames Avatar
  • Offline
  • Junior Boarder
  • Junior Boarder
  • Beiträge: 99
  • Dank erhalten: 22
Moin zusammen
@badhofer: du schreibst Fragen ergeben nur einen Sinn für den Fragenden und Antworten ergeben nur einen Sinn für den Antwortenden. Hm - da meldet sich Widerspruch in mir. Für mich hatten in diesem Forum schon viele Fragen und Antworten einen Sinn. - Dann gibst du, wohlwissend, dass deine Antwort für niemanden sonst Sinn machen wird, eine Antwort und formulierst, die ganze Fragerei und Antworterei hat nur den Sinn über die Belanglosigkeit des Daseins überhaupt hinweg zu täuschen. Siehst du, für mich macht diese Antwort zum einen einen gewissen Sinn, zum anderen gibt sie die ähnlich schon an anderer Stelle geäußerte Lebensgrundeinstellung von der wider.Sinn insofern, als ich mich an eine Zen Geschichte zurückerinnert fühle, die ich vor ca 35 Jahren mal gelesen habe und nur noch ungefähr erinnere. " Ein Schüler fragt den Meister, was ist es, dass mich der Erleuchtung näher bringt, was machst du dafür? Und er antwortet: Wenn ich hungrig bin dann esse ich, wenn ich durstig bin, dann trinke ich, wenn ich müde bin dann lege ich mich zum Schlafen." Wow - hammerspektakulär :cheer: - und doch, obwohl es so schrecklich banal klingt, steckt da ein großer Teil der Weisheit des Zenbuddhismus drin.
Einen Kommentar, was es über dich aussagt ist nicht notwendig.
@ JonasvonBerg - ich möchte doch bei aller kritischen Hinterfragung unserer Erkenntniswege und der fragwürdigen Konsequenzen, die aus der Physik auf unser alltägliches Leben abfärben, eine Lanze brechen für unsere menschliche Neugier und kann nur sagen, dass mich die Denkwelten, die mir Wissenschaft im Allgemeinen und Physik (auch ohne hohe Math.) im Besonderen eröffnet haben eine riesengroße Freude machen.
Was meiner Meinung nach unbedingt angesagt ist, ist ein Umdenken in ethischer Hinsicht. Wir haben die Atomenergie friedlich und militärisch genutzt - beides mit katastrophalen Folgen. Einmal sind die sofort erkennbar, ein andermal werden sich noch in vielen Generationen unsere Nachfahren mit dem Atommüll rumschlagen müssen und uns vermutlich verfluchen. Wir leben auf Kredit der Natur und sind dabei unser Klima innerhalb weniger Jahrhundete zu destabilisieren. Ich wehre mich innerlich gegen dieses fatalistischen Denken, dass hier über kurz oder lang sowieso auf der Erde alles den Bach runtergeht. Da muss ich sagen bin ich ganz bei Hr. Gaßner, der auf die Frage in dem Interview bei Alpha auf die Frage was er am Faszinierendsten, am Speziellsten am besonders Erwähnenswerten erachtet, antwortet, "Das Leben" . Ja, und damit meinte er zum einen den Übergang von toter zu belebter Materie, und zum anderen den Übergang von belebter zu bewusster Materie (so habe ich es jedenfalls verstanden) Dies zeugt von seinem tiefen Respekt vor dem was uns hier und jetzt geschenkt ist. Und wenn ich ihn und Hr. Lesch richtig verstehe, wünschen sie sich nichts mehr als eine friedliche weitere Evolution, die auch noch den Menschen auf dem Plan hat und ihn nicht als Irrläufer der Evolution sieht.
Damit komme ich zu @ Cyborg: Wenn ich die Art deines Vortrages richtig interpretiere, so ist das nicht pure Begeisterung, die da für dein Transhumanes Projekt spricht. Vielmehr scheint mir eine Einstellung vorzuliegen - "wenn ich schon die weitere evolutionäre Entwicklung des Menschebn als unbedingt technologisch geprägt sehen muss, dann ist es doch viel einfacher, alle Kritik über Bord zu schmeißen und auf diesen Zug aufzuspringen so lange er dafür noch langsam genug fährt. Bei meiner Recheche (Danke für die Links) kommt immer wieder auch der Vorwurf zu Tage, dass die ganze Geschichte von einer Elite (woraus die auch immer bestehen soll, vermutlich finanzielle Elite) vorangetrieben wird, die schlussendlich davon träumt unsterblich zu sein. Ach Gott, kann ich da nur sagen - wie bedauernswert!
Aber das Thema ist offtopic hier. Vielleicht einer neuer Thread "Quo vadis Evolution" Sicher sehr interessant
Schönen Tag noch allerseits

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 09:45 #6497

JonasvonBerg schrieb: Danke @mame während die anderen versuchen mich weiterhin mit der Motivation des technischen Fortschritts zu überzeugen, hast du erkannt um welche Frage es mir eig. die ganze Zeit schon hauptsächlich ging : Was können wir Wissen?

Gruß Jonas


Die Grenzen dafür hat die Natur selbst vorgegeben. Wir können (als Menschen) ALLES wissen, was es zu wissen gibt, die Frage ist nur, wie lange wird es dauern, bis wir ALLES wissen? Und, ob wir als Spezies so lange bestehen bleiben?
Ansonsten müssen wir schon uns selbst Grenzen des Wissens auferlegen.

Persönlich bin ich nun zu dem Ende gekommen, das die Physik eben nicht nach Wahrheiten sucht


Das ist auch gar nicht Aufgabe der Physik, Wahrheiten gibt es in der Philosophie/Religion, in der Naturwissenschaft nicht, hier stellt man Fragen an die Natur und versucht, hier durch Theorien und Experimente Antworten zu bekommen, mehr nicht.

Daraus kann man dann eben Sachverhalte scheinbar "verstehen", was der Menschheit helfen kann sich weiterzuentwickeln.


Die Menschheit entwickelt sich doch gar nicht weiter, schon der erste Homo Sapiens war bereits genauso weit entwickelt wie wir heute, was ihn unterschied, war lediglich das fehlende Wissen vom Wirken der Natur, mehr nicht. Die Steinzeitmenschen waren NICHT dümmer als wir!

Weiterentwicklung des Menschen würde bedeuten, dass plötzlich Mutationen auftreten, die demjenigen Menschen einen Vorteil bieten gegenüber all den anderen Menschen, wie z. B. zusätzliche Gehirnlappen, die zu mehrdimensionalem Denken befähigen oder zusätzliche Arme, um Werkstücke besser festhalten zu können oder so ähnlich. Bis jetzt sind solcherart Mutationen nicht beobachtet worden. Nach allem, was wir wissen, hat sich der Mensch seit dem Auftreten des Homo Sapiens nicht verändert, von unterschiedlichen Hautfarben und Körpergrößen und Lebenserwartungen, die jeweils umweltbedingt sind, mal abgesehen.

Auch das soziale Verhalten war schon damals ähnlich ausgeprägt wie heute, da hat sich nichts verändert.

Man darf doch nicht technische Entwicklungen aufgrund von Forschung und Anreicherung des Wissens mit einer "Weiterentwicklung des Menschen" gleichsetzen.


Insofern passt diese Threadüberschrift absolut nicht, Physik ist keineswegs sinnlos in dem Sinne, wie du das meinst, es kommt immer irgendwie etwas dabei raus. Zumindest das Wissen wird größer. Das erachte ich doch nicht als "sinnlos".

Eine andere Frage ist die nach dem "Warum", warum sollten wir immer mehr wissen? Macht es uns glücklicher? Macht es uns zu besseren Menschen? Was haben wir davon?

Klar, ohne den Fortschritt der letzten Hundert Jahre auf allen Gebieten der Wissenschaft könnten heute nicht fast 8 Milliarden Menschen hier leben, Tendenz steigend. Ist das jedoch wünschenswert?

Jetzt kommen wir in Bereiche hinein, die nichts mehr mit Wissenschaft zu tun haben, was wir mit unseren Erkenntnissen anfangen, diese Entscheidungen unterliegen NICHT mehr der Wissenschaft, sondern der Gesellschaft.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 10:01 #6499

mame schrieb:

Für mich hatten in diesem Forum schon viele Fragen und Antworten einen Sinn

Ja natürlich ergeben fast alle Fragen und Antworten sowohl für die Fragenden als auch für die Beantwortenden einen Sinn. Manchmal gibt es jedoch auch Fragen und Antworten, bei denen man nur selbst denn Sinn erkennen kann, wie z.B. meine Antwort, die ich gestern um 16:50 gegeben habe:

"Ganz egal, was auch immer geschieht, mit was man sich auch immer beschäftigt, es hat den Sinn, die Belanglosigkeit des ewigen SEIN auszufüllen. Das ganze Spektakel, das wir Universum nennen, dient dazu, um dem SEIN beim Ausfüllen der Belanglosigkeit seines ewigen Daseins einen fein-abgestimmten Rahmen zu geben".

Wer sich nicht sein halbes Leben lang mit dem beschäftigt hat, mit dem ich mich beschäftigt habe, kann in dieser Antwort keinen Sinn erkennen. Das ist vollkommen ausgeschlossen.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 13:39 #6505

@Cyborg:
"Weiterentwicklung des Menschen würde bedeuten, dass plötzlich Mutationen auftreten, die demjenigen Menschen einen Vorteil bieten gegenüber all den anderen Menschen, wie z. B. zusätzliche Gehirnlappen, die zu mehrdimensionalem Denken befähigen oder zusätzliche Arme, um Werkstücke besser festhalten zu können oder so ähnlich. Bis jetzt sind solcherart Mutationen nicht beobachtet worden."

Das ist nicht korrekt: Polydaktylie, Hyperthymestisches Syndrom, usw. Die Evolution probiert ständig, aber der Selektionsprozess sortiert es wieder aus. Ein fiktives Beispiel ist die StarTrek-TNG-Folge (John Doe): Bei den Zalkonianern tritt vereinzelt Transzendenz auf. Diese wird jedoch als Krankheit gewertet und alle mit Anzeichen von Transzendenz werden immer getötet. Ähnlich werden Telepathen in Babylon5 (die Hintergrundgeschichte einmal außen vor gelassen) nicht einfach als Teil der Gesellschaft akzeptiert.
Wenn sich im hier und jetzt die Leute mit hyperthymestischem Syndrom zu einer Gruppe zusammen finden, Wissen akkumulieren und sich nur noch untereinander fortpflanzen, wer weiß was dabei heraus kommen würde, sobald diese Leute Lernen, das akkumulierte Wissen zu kontrollieren und sogar effizient zu nutzen. Ich habe das Gefühl, ich hätte intellektuell sehr schwer.

@badhofer:
""Ganz egal, was auch immer geschieht, mit was man sich auch immer beschäftigt, es hat den Sinn, die Belanglosigkeit des ewigen SEIN auszufüllen. Das ganze Spektakel, das wir Universum nennen, dient dazu, um dem SEIN beim Ausfüllen der Belanglosigkeit seines ewigen Daseins einen fein-abgestimmten Rahmen zu geben".

Wer sich nicht sein halbes Leben lang mit dem beschäftigt hat, mit dem ich mich beschäftigt habe, kann in dieser Antwort keinen Sinn erkennen. Das ist vollkommen ausgeschlossen."

Deine Beobachtung innerhalb Deines Umfeldes und Bekanntenkreises sagt nichts über den Zustand außerhalb dessen aus. So schwer verständlich ist es nun auch wieder nicht. Vielleicht kommst Du zukünftig auch noch zu einer anderen Erkenntnis bzgl. Belanglosigkeit, Sinn und Sein.

Viele Grüße
Lars

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 14:06 #6506

[Offtopic, zur Evolution]
In der Steinzeit war es ein Nachteil, den ganzen Tag nur herumzusitzen, um gedanklich aus akkumuliertem Wissen Neues zu generieren. Solche Individuen haben nicht überlebt. Wie lang, in Prozent der Menschheitsgeschichte, kann man denn schon davon leben, "nur" herum zu sitzen und zu "theoretisieren".

In der Steinzeit gab es eine Grenze für die Nützlichkeit eines möglichst großen Gehirns in Relation zum restlichen Körperbau. Das Gehirn verbraucht schließlich sehr viel Energie.

Als nächstes ist die Frage, wie ein Mensch aussehen soll "aus Sicht" der biologischen Evolution. Das Becken ist zu klein für den Kopf. Der Kopf zum Zeitpunkt der Geburt ist riesig und die Schädelplatten wachsen erst nach der Geburt zusammen, damit es überhaupt durch's Becken passt. Natürlich wächst es danach immer noch weiter.

[Nachtrag: Vielleicht kommen wir ja bald zu dem Punkt, an dem JEDE Geburt ohne Kaiserschnitt tödlich verläuft]

In der Steinzeit war es ein Vorteil, Fress-Sucht zu haben, Nahrung möglichst effizient zu verwerten und Energie-effizient zu leben. Heute ist das alles ein Nachteil. Die (Nord-)Europäer (mich eingeschlossen) werden noch ein paar Generationen brauchen, bis sie Kohlenhydrate genauso gut vertragen wie die Araber. Aber ich persönlich als Nord-Europäer will eigentlich gar nicht zu denen gehören, die Gene haben, die am Besten aussterben sollten...

[/Offtopic]
Edit: Offtopic-Markierung
Editx: Typos, fehlende Worte

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 16:09 #6509

Lars_R schrieb: In der Steinzeit war es ein Nachteil, den ganzen Tag nur herumzusitzen, um gedanklich aus akkumuliertem Wissen Neues zu generieren. Solche Individuen haben nicht überlebt. Wie lang, in Prozent der Menschheitsgeschichte, kann man denn schon davon leben, "nur" herum zu sitzen und zu "theoretisieren".


Daher konnte sich der Mensch ja auch erst dann solchen theoretischen Betrachtungen widmen, nachdem er gelernt hatte, in kleinen dörflichen Gruppen zusammenzuleben, gemeinsam Unterkünfte zu bauen, gemeinsam zu jagen während die Frauen sich um die Feldarbeit/Erziehung des Nachwuchses kümmerten. War so eine Jagdgemeinschaft erfolgreich, hatte man übers Jahr genügend Nahrung für alle, konnte auch die Alten mit durchfüttern, die dann viel Zeit zum Nachdenken hatten und so nach und nach darauf kamen, dass sich am Himmel bestimmte Sternkonstellationen je nach Jahreszeit wiederholen, nach und nach kam man darauf, dass man den Nachthimmel als prima Kalender nutzen könnte, andere Dorfmitglieder, die vielleicht nicht so gut für die Jagd geeignet waren, eigneten sich Fertigkeiten als Werkzeugmacher, Schmied, Schneider an, nach und nach erwarben sie Fertigkeiten, die andere nicht hatten, so begann die Arbeitsteilung, die den Menschen zuerst ganz wenig, später immer mehr Freizeit brachte.

Nochmal: Die Steinzeitmenschen waren KEINE tumben, verblödeten Raufbolde und Haudraufs, natürlich waren einige von denen so, aber nicht alle, das war ein Querschnitt wie heute auch, das waren voll ausgereifte, voll entwickelte Menschen. Nur ohne all das Wissen.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 16:42 #6512

Nochmal: Die Steinzeitmenschen waren KEINE tumben, verblödeten Raufbolde und Haudraufs, natürlich waren einige von denen so, aber nicht alle, das war ein Querschnitt wie heute auch, das waren voll ausgereifte, voll entwickelte Menschen. Nur ohne all das Wissen.


man sagt so über den daumen: vor 40k jahren war "abschluss der menschwerdung"
und an der stelle will ich nochmals den film "man from earth" empfehlen, da ist alles sehr gut beschrieben worden (ohne anthropologische schnitzer).

40000 jahre, die menschen waren genauso intelligent wie wir heute, besaßen nur weniger wissen.
vor 10000 jahren wurde der mensch sesshaft und lernte in rasendem tempo dazu.

Die (Nord-)Europäer (mich eingeschlossen) werden noch ein paar Generationen brauchen, bis sie Kohlenhydrate genauso gut vertragen wie die Araber. Aber ich persönlich als Nord-Europäer will eigentlich gar nicht zu denen gehören, die Gene haben, die am Besten aussterben sollten...


darf ich mal fragen, wie das gemeint ist? klingt für mich abschäulich nach rassismus :\

live must be a preperation for the transition to another dimension.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

live must be a preperation for the transition to another dimension.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 19:04 #6518

@udogigahertz
Ja. Kultur, Arbeitsteilung, Spezialisierung, Automatisierung. Müsste der Elektronikentwickler heute noch seine Kuh selbst melken und sein Weizen selbst mahlen, so bekäme der auch nichts fertig. Wie intelligent oder unintelligent die Steinzeitmenschen waren, weiß ich nicht. Darum ging es mir auch nicht. Mir ging es darum, dass man von dem Forschen an theoretischer Physik in der Steinzeit nicht überleben konnte. Wer das damals besonders gut konnte, hatte keinen Vorteil und wer es trotzdem unbedingt wollte, ist ausgestorben. Selbes für Lebewesen mit Gehirnen mit beliebig hohem Energieverbrauch. Dh, evolutionstechnisch gibt es gute Gründe dafür, dass wir noch nicht weiter sind. Die Unterschiede zwischen Steinzeit und "Zusände im Jahr 1500" sind ja auch erstaunlich klein. Wir sind noch nicht an einer Grenze: "Wir sind Mensch so wie wir sind und können nie etwas anderes sein". Dies wurde hier aber vielfach geäußert und dem wollte ich mit meinen Ausführungen Kontra geben.

@Ferdi Runge
Ach herje. So etwas habe ich im Nachhinein schon befürchtet, allerdings an einer anderen Stelle. Damit will ich sagen, dass Menschen mit heller Haut öfters Sonnenbrand und Sonnenbrand-induzierten Hautkrebs bekommen. Und dass die Ägypter und Syrier mit dem Ackerbau (der die Sesshaftigkeit in großem Maßstab als Grundvoraussetzung für die Entwicklung der heutigen Kultur in Europa erst ermöglicht hat) angefangen haben, nicht etwa die Nordeuropäer oder Zentralafrikaner. Hoffentlich war das jetzt nich schon zu viel.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 23:07 #6524

Lars_R schrieb: @udogigahertz
Ja. Kultur, Arbeitsteilung, Spezialisierung, Automatisierung. Müsste der Elektronikentwickler heute noch seine Kuh selbst melken und sein Weizen selbst mahlen, so bekäme der auch nichts fertig. Wie intelligent oder unintelligent die Steinzeitmenschen waren, weiß ich nicht. Darum ging es mir auch nicht. Mir ging es darum, dass man von dem Forschen an theoretischer Physik in der Steinzeit nicht überleben konnte.


Na ja, in der Steinzeit gab es keine theoretische Physik, insofern KANN sich damals niemand damit beschäftigt haben.

Es gab jedoch sehr wahrscheinlich schon damals Spezialisten, die bestimmte Dinge besser beherrschten als andere Artgenossen, somit muss es auch Leute gegeben haben, die sich mit der Herstellung von Werkzeug beschäftigten, also aus einem dafür geeigneten Stein einen Faustkeil herauszuschlagen.

Eine solche Arbeit ist nämlich gar nicht so ohne, Wissenschaftler haben das mal nachgestellt, wie viel Geschick und Erfahrung dazu nötig ist, einen wirklich guten, handlichen, scharfen und brauchbaren Faustkeil herzustellen, das konnte nicht jeder, war auch nicht nötig, man musste nur einen kennen, der das konnte.

Es ist also anzunehmen, dass es spezialisierte Faustkeilhersteller gab, die den Großteil des Tages nichts anderes machten als eben das. Es ist weiterhin anzunehmen, dass diese Leute genügend Muße und Freizeit hatten, sich um bestimmte Dinge mehr Gedanken zu machen als die anderen, die den lieben langen Tag mit der Jagd und der Vermehrung beschäftigt waren.

Was wissen wir denn davon, welchen Erfahrungshorizont diese Menschen bezüglich theoretischem Wissen hatten? Es gibt aus der Zeit ja keine schriftlichen Überlieferungen, nur Höhlenzeichnungen (die übrigens sehr kunstvoll angefertigt wurden, teilweise mit bestimmten, ganz ausgefeilten Techniken, man kannte ja weder Pinsel noch Rolle, auch die Farben, die übrigens 50.000 Jahre überdauert haben, musste man selber herstellen, die gab es nicht im Baumarkt zu kaufen) und ........ die Himmelsscheibe von Nebra.

Die Menschen, die damals in unseren Breiten lebten, waren weit fortgeschrittener in Bezug auf Entwicklung als man bis zum Fund dieser Scheibe dachte, das waren keine tumben, ewig Met saufenden Germanen wie bei Asterix und Obelix, das waren teilweise hochgebildete Menschen, denen lediglich das Hintergrundwissen der heutigen Generation fehlte.

Das Problem ist nur, dass sie keine Schriftstücke hinterlassen hatten und die hier lebenden nicht mal monumentale Bauwerke aus Stein weil man damals Holz nahm.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 23:08 #6525

udogigahertz
Ja. Ich wollte zur Steinzeit letztlich nur 2 Aussagen machen:
1. Es konnte nicht so viel geforscht und entwickelt werden, wie heute, weil mehr Zeit für die Nahrungsbeschaffung aufgewandt werden musste. Der Durchbruch kam mit der "massenhaften" Domestizierung und dem Ackerbau. Und auch der funktionierte in (Nord-)Europa über viele Jahrhunderte nicht wirklich gut.
2. Es gibt evolutionäre Gründe, dass sowohl die Größe als auch der Energieverbrauch des Gehirns damals nicht immer weiter zugenommen haben.

Insofern braucht man sich nicht wundern, dass man heute noch nicht weiter ist. Dafür gibt es Gründe. Es heißt also nicht, dass wir auf unserem aktuellen Stand ewig fest stehen werden, nur weil sich in den letzen zig Tausend Jahren nichts getan hat. Wir sind gerade erst dabei, diese Limitierungen aufzuheben (zB. beliebig hohe Verfügbarkeit von Energie für das Gehirn, ...)

Viele Grüße
Lars

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 25 Mai 2016 23:30 #6526

Lars_R schrieb:

udogigahertz schrieb: Weiterentwicklung des Menschen würde bedeuten, dass plötzlich Mutationen auftreten, die demjenigen Menschen einen Vorteil bieten gegenüber all den anderen Menschen, wie z. B. zusätzliche Gehirnlappen, die zu mehrdimensionalem Denken befähigen oder zusätzliche Arme, um Werkstücke besser festhalten zu können oder so ähnlich. Bis jetzt sind solcherart Mutationen nicht beobachtet worden.


Dazu war meine Ansicht: Doch, es gibt sie. Aber sie werden erstens nicht als solche erkannt und zweitens möchte keiner zum "alten Eisen" gehören. Das hatte ich an verschiedenen Beispielen illustriert und als letztes, das was Du aufgegiffen hattest, ein Beispiel gegeben, dass dies auf mich und vielleicht sogar auf (fast) jeden Mensch auf die eine oder andere Art zu trifft.
Viele Grüße
Lars


Ich glaube nicht, dass man diese Veränderungen im Erbgut, die ja nur Anpassungen auf veränderte Umweltbedingungen sind, wie Hautfarbe, die Fähigkeit, auch im Erwachsenenalter noch Milch und Milchprodukte gut zu vertragen oder auch die Fähigkeit, besonders gut Alkohol zu vertragen, weil der Körper diesen schnell wieder abbaut, also all diese Besonderheiten, die sich auch wieder wegverändern können, wenn die Voraussetzungen wegfallen, dass man diese schon als Mutationen im Sinne von Weiterentwicklung ansehen sollte.

Das sind nur Anpassungen.

Mutationen, die den Schritt hin zu einem vorher noch nicht dagewesenen Lebewesen darstellen, also zu einer neuen Art, sind bis jetzt beim Menschen noch nicht beobachtet worden.

Was ist denn dafür das Kriterium?

Eine positive Mutation muss:

- Einen Vorteil gegenüber der Ursprungsart darstellen,
- genetisch stabil sein, also vererbbar sein,
- deutlich erkennbar sein, also anderer Knochenbau, andere Schädelformen usw.,
- so deutlich "besser" sein, dass der Urtyp zwangsläufig ausstirbt, weil er sich nicht mehr behaupten kann, oder allenfalls noch in Nischen ein befristetes Dasein findet.

Ein Beispiel waren ja die Neandertaler, das war eine Mutation, hervorgegangen aus dem Urmenschen, aus einer Vorläuferart des Homo Sapiens, die isoliert lange hier in Europa und Asien überlebt hatten, bis dann der aus dem gleichen Vorläufertyp hervorgegangene Homo Sapiens allmählich in die Gebiete des Neandertalers vordrang und diesen dann innerhalb weniger Tausend Jahre so bedrängte, dass diese Art ausstarb.

Wobei es wohl niemals zu wirklichen Kampfhandlungen gekommen ist, mit dem Ziel, hier eine Art auszurotten, die eine Art nahm der anderen halt das Futter weg, weil sie erfolgreicher bei der Jagd waren. Es hat auch Vermischungen gegeben, noch heute kann man in Asiaten und Europäern Neandertalergene nachweisen, Afrikanern fehlen diese Gene.

So, wo sind nun Knochenfunde bzw. Röntgenbilder und Genanalysen von modernen "neuen Menschen", die es ja angeblich geben soll, wie du sagst?

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Die Sinnlosigkeit der Physik? 26 Mai 2016 00:12 #6530

Hallo Udo,

bei mir ist mein Beitrag, von dem Du zittierst, "weg"...

"Ich glaube nicht, dass man diese Veränderungen im Erbgut, [..] dass man diese schon als Mutationen im Sinne von Weiterentwicklung ansehen sollte.[...]Eine positive Mutation muss [...]"

Die Mutation kennt kein positiv oder negativ. Sie tritt einfach auf. Ob sie nicht überlebt weil sie keinen Vorteil bringt, oder weil sie von der Gesellschaft verkannt oder verächtet wird, ist egal. Nicht überlebt ist nicht überlebt. Auch den Unterschied "Anpassung an Umgebung" und "Weiterentwicklung in Deinem Sinne, Udo" kennt die Mutation nicht. Du kannst da gern eine Unterscheidung definieren, mir ist das letztlich egal. Wenn die Gesellschaft etwas Bestimmtes nicht will, dann ist es auch egal, ob das als Anpassung oder Weiterentwicklung definiert wurde.

Darüber hinaus habe ich den Eindruck, wir schreiben aneinander vorbei. Weiter oben hatte ich erwähnt, dass Menschen mit hyperthymestischen Syndrom oder ähnliches ein vorteilhafter, weiterer Schritt in der menschlichen Evolution sein könnten. Und ich schrieb, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass die Gesellschaft die eventuellen Vorteile solcher Entwicklungen nicht auslotet, nicht erkennt oder sich ihnen sogar entgegen stellt. 6 Finger sind halt nicht sexy, zumindest im Moment. Ich habe von keinem "neuen Menschen" geschrieben, den wir heute nicht mehr sehen. Andererseits war der von mir angeführte Steinzeit-Kernphysiker oder sogar eine ganze Gruppe Kaffee-trinkender Steinzeit-Kernphysiker gerade ein Beispiel dafür, dass es früher bestimmte Dinge noch gar nicht gegeben haben kann. Auch die heutigen Kernphysiker würden in der Steinzeit nicht (als Gruppe von Kernphysikern) überleben.

Nach meinem Wissensstand lebt der Neandertaler teilweise im Homo Sapiens weiter.<- Ok, hattest Du auch geschrieben, sorry.

Viele Grüße
Lars

Edit: Sinnentstellende Typos und schon wieder Worte "verloren"...Wahrscheinlich bin ich es, der sich unverständlich ausdrückt...

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 26 Mai 2016 10:34 #6539

"Wenn wir die Dinge verstehen, sehen wir das Universum mit einem Blick, und die Naht zwischen uns und dem Universum verschwindet."

Vielleicht hilft ist diese aus dem Zen-Buddhismus stammende Weisheit von Kodo Sawaki auch hier in der Diskussion etwas weiter..

Grüße Josef

Du musst auch im brennenden Haus deinen Frieden finden (zen-buddhistische Weisheit),...........denn alles Sein ist flammend Leid (Franz Marc)
Folgende Benutzer bedankten sich: Lars_R

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Du musst auch im brennenden Haus deinen Frieden finden (zen-buddhistische Weisheit),...........denn alles Sein ist flammend Leid (Franz Marc)

Die Sinnlosigkeit der Physik? 26 Mai 2016 19:16 #6548

"Wenn wir die Dinge verstehen, sehen wir das Universum mit einem Blick, und die Naht zwischen uns und dem Universum verschwindet."

Vielleicht hilft ist diese aus dem Zen-Buddhismus stammende Weisheit von Kodo Sawaki auch hier in der Diskussion etwas weiter..

Grüße Josef


ich selbst betreibe mit revolution-kites (4-leiner) etwas meditation.
(was auch ein teil der zen-gehmeditation beinhaltet, denn ich mach sowas auch bei 0 wind und mit 3 meter leine)
falls jemand fragt...
aber das passt hier absolut nicht her.
meditation ist selbstfindung. meditation ist konzentration, meditation ist tiefgründig richtig!... aber nur für die menschheit.
wir behandeln hier physik, keine meditation ;>

live must be a preperation for the transition to another dimension.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

live must be a preperation for the transition to another dimension.

Die Sinnlosigkeit der Physik? 26 Mai 2016 22:30 #6560

Ferdi Runge schrieb:

"Wenn wir die Dinge verstehen, sehen wir das Universum mit einem Blick, und die Naht zwischen uns und dem Universum verschwindet."

Vielleicht hilft ist diese aus dem Zen-Buddhismus stammende Weisheit von Kodo Sawaki auch hier in der Diskussion etwas weiter..

Grüße Josef


ich selbst betreibe mit revolution-kites (4-leiner) etwas meditation.
(was auch ein teil der zen-gehmeditation beinhaltet, denn ich mach sowas auch bei 0 wind und mit 3 meter leine)
falls jemand fragt...
aber das passt hier absolut nicht her.
meditation ist selbstfindung. meditation ist konzentration, meditation ist tiefgründig richtig!... aber nur für die menschheit.
wir behandeln hier physik, keine meditation ;>


Da bin ich etwas anderer Ansicht, ich finde schon, dass dieses Zitat von Josef Wolferseder sehr gut in diesen Thread hineinpasst, wo es um die Behandlung der Frage: "Die Sinnlosigkeit der Physik?" geht.

Besser hätte der Threadabschluss hier nicht sein können.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Die Sinnlosigkeit der Physik? 27 Mai 2016 10:07 #6574

Udogigahertzt schrieb:

Da bin ich etwas anderer Ansicht, ich finde schon, dass dieses Zitat von Josef Wolferseder sehr gut in diesen Thread hineinpasst, wo es um die Behandlung der Frage: "Die Sinnlosigkeit der Physik?" geht.


Schön, Udo, dass wir beide auch mal einer Meinung sind (.....du weißt schon) ;)

Aber noch ganz allgemein zu Ferdi Runge:
Das Zitat als dem Zen (...mache ich selber auch), habe ich hier durchaus auf die Physik u. ganz allgemein auf jede Wissenschaft übertragen wollen. Gerade wenn wir so "Aha" Erlebnisse haben, vergessen wir uns selber und gehen ganz in unserem Erkennen und Tun auf. Ich denke da auch z.B. an die Beschreibung seiner Gefühle auf Helgoland, wo Heisenberg die "Erleuchtung" zur Unschärferelation kam.

Versteckter Inhalt oder OFF-Topic [ Zum Anzeigen klicken ]


Grüße Josef

Du musst auch im brennenden Haus deinen Frieden finden (zen-buddhistische Weisheit),...........denn alles Sein ist flammend Leid (Franz Marc)

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Du musst auch im brennenden Haus deinen Frieden finden (zen-buddhistische Weisheit),...........denn alles Sein ist flammend Leid (Franz Marc)

Die Sinnlosigkeit der Physik? 27 Mai 2016 11:19 #6575

Josef Wolferseder schrieb: Udogigahertzt schrieb:

Da bin ich etwas anderer Ansicht, ich finde schon, dass dieses Zitat von Josef Wolferseder sehr gut in diesen Thread hineinpasst, wo es um die Behandlung der Frage: "Die Sinnlosigkeit der Physik?" geht.


Schön, Udo, dass wir beide auch mal einer Meinung sind (.....du weißt schon) ;)


Grüße Josef


Wieso diese Anmerkung? Wenn jemand etwas schreibt, das ich ebenso unterstütze, dann kann ich das doch zum Ausdruck bringen? Dabei ist es mir doch wurscht, WER das geschrieben hat.

Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert
  • Seite:
  • 1
  • 2
AUF Zug
Powered by Kunena Forum