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THEMA: Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum

Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 01:11 #20564

Selten war Physik so spannend wir zu meinen Lebzeiten. Ich finde es einfach faszinierend. Mich bewegen dabei Fragen, die von der Physik ausgehend unser Verständnis der Welt berühren bzw. philosophische Fragen auslösen. Mit so einer Frage bin ich in dieses Forum gestartet, habe aber noch keine Antwort bekommen. Statt dessen habe ich mich von zwei Threads anziehen lassen, die wie Schwarze Löcher Viele in sich aufsaugen, die in dieses Forum geraten.
Mein Engagement dort würde mich Lügen strafen, wenn ich behaupten würde, das wäre nicht mein eigentliches Ding. Aber ich weiß doch, dass dies nicht der Sinn dieses Forums ist. Ich bin eigentlich hier, weil mich Naturwissenschaften interessieren. Ich habe Herrn Gaßner live erlebt (als Ersatz für Herrn Lesch, der erkrankt war) und fand dies Projekt so gut, dass ich hier rein geklickt habe. Da ich kein TV sehe, habe ich vorher das popularwissenschaftliche Engagement von Herrn Lesch nicht gekannt. Ich finde es für die Gesellschaft wichtig.

Ich sehe das Ungleichgewicht im Forum zugunsten philosophischer Fragen pragmatisch: Die Videos sind so gut und decken so viel ab, da bleiben kaum naturwissenschaftliche Fragen übrig, und wenn, dann so abgedrehte, dass man da an den Rand des heutigen Wissensradius gerät. Und vielleicht trauen sich viele nicht, hier "dumme" Fragen zu stellen.
Aber ich merke bei mir selber, dass mich die Randfragen auch hin und wieder zurück werfen auf das, was Wissenschaften tun und welche Sachverhalte es da gibt.
Ich freue mich über das Projekt und wünsche ihm, dass es bestehen bleibt, Vielleicht finden sich ja auch noch welche, die als Mitarbeiter dazukommen und zB bei den philosophischen Threads als Moderatoren helfen - wenn man nicht nur Physiker sucht, ist die Aussicht vielleicht größer. Denn ich schmarotze hier von deren Engagement und hoffe, dass es nicht überstrapaziert wird. Das geht in den Debatten meist unter.

Mein Zeitfenster hierfür ist fast nie so weit offen wie in den letzten Tagen; wenn ich mich zurückziehen sollte, dann hat das mit meinen offline-Leben zu tun. Ich träume davon, dass sich die, die hier in den intensiv genutzten Threads miteinander diskutieren, bei einem Gaßner-Vortrag (oder Ähnlichem) treffen, weil persönliche Begegnung durch nichts zu toppen ist. (So viel will ich andeuten; Ich selber wirke schriftlich anders als in der persönlichen Begegnung und da, wo ich mich wohl fühle, lasse ich einen schwarzen abgedrehten Humor heraushängen, bei dem ich selber nicht weiß, auf welcher ironischen Meta-ebene ich mich bewege.) Aber das wird wohl ein Traum bleiben.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 01:51 #20566

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 01:54 #20567

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Es gibt ungefähr 7 Milliarden Menschen auf dieser unserer Welt. Die Menschen, die sich hintergründige Gedanken machen, sind sehr, sehr dünn gesät. Und jene, sie sich dann auch noch die Mühe machen, diese Gedanken zur Diskussion zu stellen, sind noch viel, viel dünner gesät. Vielen Dank an alle, die das tun.

Cyborg und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Bei manchen Meinungen, die ich hier vertrete, denkt er sich, dieser Typ ist doch total bescheuert und bei manchen Meinungen, die er vertritt, denke ich mir, der spinnt ja total. Aber diese Gedanken können doch nicht im Geringsten unser harmonisches Verhältnis stören. Das bezieht sich doch nur auf eine einzelne Meinung und nicht auf die Person. Als Person bin ich ihm, so wie alle anderen, die hier im Forum schreiben, sehr dankbar dafür, dass sie zu den dünn-gesäten gehören, die sich hintergründige Gedanken machen und diese dann auch noch zur Diskussion stellen.

Darum finde ich es sehr traurig, wenn einige sich wegen Beiträge, wie immer diese auch geschrieben sind, persönlich angegriffen fühlen und dann durch wiederholte Beiträge, die nichts anderes bewirken, als den Thread zu zerstören, glauben, sie müssen sich dann auch noch zur Wehr setzen. Wahrscheinlich bin ich eh auch nicht anders. Sein eigenes Tun sieht man ja nicht so kritisch als das Tun der anderen. :(
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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 02:03 #20568

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Und man schließt (unbewußt) immer von sich auf andere, sagt meine Patentante, die ein Schrink ist.
Ich weiß nicht ob das immer stimmt.
Wir Menschen sind nicht immer emotional neutral, ich meine im Forum,
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Fast immer geht es "harmonisch" zu, andererseits schoß mein Blutdruck beim Lesen von Udos "Like"/"Juden" Beitrag kurz in die Höhe. Ich las gerade in diesem Thread nach. Udo und ich haben diesen "Disput" - ohne zu beleidigen - schnell gelöst. Das hat mir sehr gut gefallen!
Chalawan

Gute Nacht, badhofer

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 02:25 #20569

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Seit es das Internet gibt, diskutiere ich in Foren. Selten habe ich so ein Forum gesehen, wo einerseits eine eindeutige Linie vorgegeben ist und andererseits eine fast unbegrenzte Bandbreite möglich ist. Bei den meisten Foren ist entweder eine so strenge Linie vorgegeben, dass man sich in einem Korsett fühlt, das einen erwürgt, oder es geht sofort vom Hundertsten ins Tausendste und kein Faden ist mehr erkennbar.
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Chalawan2000 schrieb: Jedenfalls stimme ich dir zu, soweit, gegen das Thread-löschen kann ich nichts tun, nur akzeptieren, dass die Moderatoren richtig entscheiden
auch wenn sie - natürlich - nicht immer objektiv sein dürften...

Einem jeden recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.:(
Also, ich würde sagen, ein optimel geführtes Forum.Ich könnte es mir nicht besser vorstellen.
:

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 02:42 #20571

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Siehe oben! Ich korrigierte mich.

Du hast schon recht, badhofer, aber denke ich an
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- ohne Worte. -
Ich habe keine - große - Forum-Erfahrung, kenne aber keine "Korsetts". -
Was hältst du von reddit.com, es ist - in seiner "Bandbreite" - wirklich einzigartig!

Chalawan

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 10:23 #20574

Willkommen im Forum ;)

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 16 Okt 2017 12:06 #20577

@ Chalawan2000
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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 17 Okt 2017 00:21 #20644

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badhofer,
danke für die Blumen, gebe ich gerne zurück. Halt die bayerisch-österreichische Achse, die passt halt, gell. Jeder a bisserl deppert, aber eh wurscht. :P :cheer:

In Heinrich Bölls Roman "Ansichten eines Clowns" fragt der Bruder den Clown, was er nur für ein Mensch sei. Und dieser antwortet: "Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke."
Ich halte mich auch für einen Clown, der Meinungen sammelt. ;)
Grüße
der Clown, ....äh Cyborg

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 20:06 #20785

Bei meinen bisherigen Erfahrung im Forum bin ich darauf gestoßen, dass ich als mehr geisteswissenschaftlich geprägter Mensch anders rede als die mehr von Naturwissenschaften geprägt sind. Daraus entstehen schnell Missverständnisse und Vorwürfe. Die einen denken in Formeln und ja/nein-Entscheidungen, die anderen in Zusammenhängen und Modalitäten, Nur wenige sind in beiden Zuhause. Auch ich hinke stark auf einer Seite.
Eigentlich könnte man sich gegenseitig bereichern. Aber es wie bei Hund und Katze: Verschiedene Sprachspiele verhindern oft genug ein Gespräch. Ich habe hier kein Rezept, nur die Hoffnung, dass es sich lohnt, aufeinander zu hören und sich korrigieren zu lassen. Ich will versuchen, Schubladen zu vermeiden, mit Verdächtigungen vorsichtig zu sein und lieber nachfragen, was da jeweils dahinter steht.
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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 20:59 #20790

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Weisst was nervt?
Deine permanente Interpretation.
Was heisst hier Ja/Nein Enrscheidung? Was heisst hier formelgeprägt? Hier sagen die Wenigsten: Es ist so und aus. Hier ist keiner in der Lage die Feldgleichungen Einsteins zu lösen - auch wenn es immer einer, nicht Du, behauptet, wie es mir zumindest vorkommt. Hier, Achtung lokal, wollen einige nur, dass Du auf Deinen Punkt kommst.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 21:32 #20792

@ Rupert
Danke für Deine Interpretation.
Es stimmt, ich habe es in #20785 zu sehr auf den Punkt bringen wollen und dabei zu wenig differenziert.
Vielleicht war es falsch, etwas charakterisieren zu wollen, was nicht so einfach zu greifen ist.
Um Einsteins Feldgleichungen ging es in den "heißen" Threads auch weniger, sondern zB um die Beziehung zwischen Naturwissenschaft und Alltagswelt. Da habe ich sehr wohl erlebt, was Du bestreitest. Aber es ist natürlich meine Sicht der Dinge.
Ich habe öfter in Thesen das auf den Punkt gebracht, was ich zu sagen habe.
Ich will hier keine Beispiele bringen, ich will gar nicht rückwärts schauen und schmutzige Wäsche waschen.
Fakt sind die negativen Erfahrungen - und die Frage für mich ist, was man daraus lernen kann für die Zukunft.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 21:47 #20793

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Cyborg schrieb: Halt die bayerisch-österreichische Achse, die passt halt, gell. Jeder a bisserl deppert, aber eh wurscht.

Was heißt da, a bisserl? Ich leben nun schon fast 64 Jahren in der bayerisch-österreichische Achse, das hat mich wesentlich mehr geprägt als nur a bisserl :) :) :)
.
.

Martin-O schrieb: Ich will hier keine Beispiele bringen, ich will gar nicht rückwärts schauen und schmutzige Wäsche waschen.

Genau, das ist schon Schnee von gestern. Kennst sicher eh: Dreh dich nicht um, sonst, erstarrst du zu einer Salzsäule.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 22:26 #20797

Martin-O schrieb: Bei meinen bisherigen Erfahrung im Forum bin ich darauf gestoßen, dass ich als mehr geisteswissenschaftlich geprägter Mensch anders rede als die mehr von Naturwissenschaften geprägt sind. Daraus entstehen schnell Missverständnisse und Vorwürfe. Die einen denken in Formeln und ja/nein-Entscheidungen, die anderen in Zusammenhängen und Modalitäten, Nur wenige sind in beiden Zuhause. Auch ich hinke stark auf einer Seite.
Eigentlich könnte man sich gegenseitig bereichern. Aber es wie bei Hund und Katze: Verschiedene Sprachspiele verhindern oft genug ein Gespräch. Ich habe hier kein Rezept, nur die Hoffnung, dass es sich lohnt, aufeinander zu hören und sich korrigieren zu lassen. Ich will versuchen, Schubladen zu vermeiden, mit Verdächtigungen vorsichtig zu sein und lieber nachfragen, was da jeweils dahinter steht.

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Völlig richtig. Fangen wir an: was genau meinst du mit "Metakritik" im Thread über die sekundären Gottesbeweise?

S = k log W

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S = k log W

Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 18 Okt 2017 23:07 #20804

@ Madouc99
Ich weiß es nicht, ich bin noch nicht so weit.
Ich merke nur, dass die Nettikette nicht ausreicht.
Vielleicht hilft es zu fragen: Was für eine Art von Antwort erwarte ich eigentlich und wieso antwortet der andere auf eine Art, die für mich völlig verquer ist?
An welcher Stelle stecken Missverständnisse und wie könnte man fragen, um die deutlch zu machen?

Ich merke nur, wir sind zu schnell. Das liegt nicht nur daran, dass an einem Tag in einem Thread viele Postings von wenigen Leuten kamen. Ich muss zugeben, dass ich mich hetzen ließ, vielleicht war es auch eine Art Rausch, weil es mich gepackt hat. Die Folge war, dass meine Nächte kürzer wurden.
Ich meine aber darüber hinaus, dass eine einzige Antwort viele Schritte in sich trägt: Aufnehmen, was der andere gesagt hat. (Ich spreche vom sagen und nicht vom schreiben, um anzudeuten, dass man nicht nur Buchstaben aufnimmt, sondern zwischen den Zeilen liest, also empathisch mitdenkend. Zum anderen interpretiert man das und deutet es, fügt es in das eigene Raster ein. Oft ist es auch mit einer Wertung verbunden (auch wenn man die nicht so direkt mitpostet). Dann springt man darauf, was einem bei dieser Antwort ins Auge fällt, man antwortet oft nicht auf den gesamten Bogen, den der andere ausgebreitet hat, sondern auf das, was einen stört und was dem eigenen Sprachspiel widerspricht. Und dann antwortet man entsprechend der eigenen Überzeugung.
Die Zitat-Funktion verleitet auch dazu, zu jedem Satz des anderen etwas zu bemerken und damit hat man dann die Sache abgehakt. Das geht schnell, aber ist kein wirkliches Gespräch. Das Ganze steckt dann in einer Antwort, die mal eben gegeben wird. Und man ist sich der Fülle der Schritte nicht bewusst. Hier ist Entschleunigung sicher angesagt.
So, jetzt habe ich doch schon was dazu geschrieben, das kam so beim Tippen (eben auf die Schnelle).
Vieles davon gilt für alle Gespräche. Hier kommt hinzu, dass man sich nur über Tastatur und nicht in leiblicher Nähe unterhält, was ein Riesenunterschied ist. (bei rein innerphysikalischer Überlegungen nicht)
Und es kommt hinzu, dass wir ín unterschiedlichen Welten Zuhause sind: Geistes- und Naturwissenschaften. Natürlich ist das keine scharfe Trennung, ich bin ja auch nicht nur in der einen Schublade, ebenso vermute ich das von allen anderen hier. Aber es gibt doch Schwerpunkte und andere Denk-Gewohnheiten. Wir schleppen Voraussetzungen mit, die für den andern merkwürdig sind, die uns aber so selbstverständlich sind, dass wir das gar nicht bemerken.
Das sollte vorsichtig machen, zu schnell etwas abzuhaken.
IN Kommunikations-Seminaren gibt es die Übung, erst einmal mit eigenen Worten den Beitrag des Anderen zu widerholen. Das entschleunigt, klingt zuerst redundant und langweilig aber bringt überraschenderweise viel.
Das braucht man nicht wenn man beschreibt, wie GW aufgezeichnet werden, aber umso mehr eine Aussagen existentiellen Bezug hat, desto mehr wird das nötig.
Das kann man hier nicht übertragen, aber das Nachfragen, bevor man Schlussfolgerungen zieht, hat noch Luft nach oben.

Ich bin in all diesen Punkten auch Lernender, v. a. bleibe ich im heißen Vollzug hinter meinen Erkenntnissen zurück.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 00:13 #20805

Finde ich gut daß es Menschen gibt die wie oben erwähnt begreifen , daß Diskussionen und Thematiken nicht auf die Person sondern dem Betreff bezogen werden. Oft äußere ich mich nicht zu dem betreffenden Themen weil man Sorge hat zu Unwissend oder ähnlich Titulierten Begriffen auszusetzen obwohl ich durchaus fähig und In der Lage bin Klare Und Gesunde Geistige und Seelische Inhalte auszuschütten.

Wie z.b die gewißheit dass jeder Mensch dem Bedürfniss innewohnt!

Erstmal nur "angenommen" zu werden alls Mensch egal welchen Glauben oder Geistige Gedanken sich
da Geglaubt werden

.Unabhänigg von Macht Reichtum Ruhm Ehre oder sonstigen imponierenden Verhaltensweisen Noten und Erfolgen bzw Status,e.

Mir ist Mittlerweile klar geworden dass hinter der Maske der Körperumhüllung liegt das Verletzliche und Sterbliche Selbst,welches insich eine Kindliche Furcht hat und oft Vieles daher aus Schutz verborgen wird vor dem offenlegen eben dieser tiefen Urängste.

Zudem wurden leider Wörter Sinne und Geschichten bzw Wissenschaften Usopiert und Umgedeutet worden sind. Vieles auch aus Not und Notwendigkeit und aber auch aus Geltungssüchten.
Bzw Väter mussten Frau und Kind ernähren und deshalb Erschuff man vielerleier Gründe die dem Selbsterhalt zugrunde liegen.Bzw alls Rechtfertigung erscheinen tuht.Aber allerende Schluss nichts mehr alls Trugschluss und ein irreführender Irrgarten...bzw dem Labyrint ohne vorhandenen ausgang ähnelt.

Beispiele gibt's wohl mehr alls genug.

Von daher hoffe ich auf mehr Verständniss und Mühe in der Begreiffbarkeit anderer Gedanken bzw es alls Gedankenhilfe/Denkanstoß aufzufassen in einem gemeinsamen miteinander und nicht alls gegeneinander.

Selbst wenn etwas alls Fantasy erscheint.Kann man sich auch Mal trauen sich zum Träumen einladen zu lassen.Um gute und Wunderbare... Liebenswerte Menschlichkeiten zu gewinnen und für die Nachkommen zu hinter lassen.

Genau sowas passt gut zu dem weltall und dem Leben...Es macht das abspielen alla darin enthaltenden Befindlichkeiten erst wirklich Lebenswert und lohnt sich im immer allemalle. :-)

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 02:25 #20815

  • Rupert
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Martin-O schrieb: @ Rupert
Danke für Deine Interpretation.
Es stimmt, ich habe es in #20785 zu sehr auf den Punkt bringen wollen und dabei zu wenig differenziert.
Vielleicht war es falsch, etwas charakterisieren zu wollen, was nicht so einfach zu greifen ist.
Um Einsteins Feldgleichungen ging es in den "heißen" Threads auch weniger, sondern zB um die Beziehung zwischen Naturwissenschaft und Alltagswelt. Da habe ich sehr wohl erlebt, was Du bestreitest. Aber es ist natürlich meine Sicht der Dinge.
Ich habe öfter in Thesen das auf den Punkt gebracht, was ich zu sagen habe.
Ich will hier keine Beispiele bringen, ich will gar nicht rückwärts schauen und schmutzige Wäsche waschen.
Fakt sind die negativen Erfahrungen - und die Frage für mich ist, was man daraus lernen kann für die Zukunft.


Komm einfach auf Deinen Punkt.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 10:45 #20835

@ Rupert
Sag bitte genauer, was Du von mir willst.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 11:38 #20839

Martin-O schrieb: @ Rupert
Sag bitte genauer, was Du von mir willst.


Ich vermute mal: "Minimalistische Präzisionsartikulation"

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 12:10 #20840

Okay:
In #20790 werden die Tatsachen verdreht.
Punkt.

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 12:55 #20841

Martin-O schrieb: Okay:
In #20790 werden die Tatsachen verdreht.
Punkt.


Sehe ich nicht. Es wird nur klar Stellung bezogen, und gar nicht mal zu unrecht.

Auch ich bin der Meinung, dass du sehr oft in deinen Texten Interpretationen deinerseits als Tatsachen hinstellst, haltlose Behauptungen aufstellst, von Grundvoraussetzungen ausgehst die einfach nicht stimmen, und oftmals viel zu sehr globalisierst.

Beispiel: Dein Bild des "modernen Westeuropäers" in so manch einem Posting ist dermaßen klischeehaft, du skizzierst oft einen hektischen, ziellosen, systemgetriebenen Menschen der sich freiwillig dem Kapitalismus opfert und sich hoffnungslos in den Fängen der Datenkraken befindet denen er sich willenlos freiwillig ausgeliefert hat...

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Warum ich hier bin - mein Verhältnis zum Forum 19 Okt 2017 13:39 #20847

Madouc99 schrieb: Beispiel: Dein Bild des "modernen Westeuropäers" in so manch einem Posting ist dermaßen klischeehaft, du skizzierst oft einen hektischen, ziellosen, systemgetriebenen Menschen der sich freiwillig dem Kapitalismus opfert und sich hoffnungslos in den Fängen der Datenkraken befindet denen er sich willenlos freiwillig ausgeliefert hat...


Na ja, also wenn man sich die heutige Jugend mit ihrer andauernden Beschäftigung mit ihren Smartphones so mal näher betrachtet, ist da was dran, es gibt genau diese Art von Leuten. Allerdings ist das nicht unbedingt auf die "modernen Westeuropäer" bezogen, das ist ein weltumspannendes Problem, überall dort, wo es Handynetze gibt (in JEDER größeren Stadt auf diesem Planeten), findet man diese Leute, wie sie andauernd auf ihren Touchscreens herumwischen, Bilder austauschen, dabei ohne sich nähere Gedanken zu machen, alles sozialen Netzwerke nutzen .......... dorthin bereitwillig alle ihre persönlichen Daten "zu treuen Händen" abgeben. Man ist heute "in", wenn man am Handgelenk so ein Dingens trägt, das alle persönlichen gesundheitsrelevanten Daten erfasst und irgendwohin (wohin genau weiß niemand, nur die Betreiber) weitermeldet, damit man eine Auswertung bekommt mit Tipps, wie man seine Kondition verbessern könnte. Toll.

Allerdings weiß niemand, wer danach mit diesen Daten was macht, der Betreiber wird sie später mal, wenn diese Leute älter sind, an deren Krankenkassen weiterleiten die dann wiederum Vergleiche ziehen können und zu dem Schluss kommen könnten, dass der Versicherte nun leider viel mehr zahlen muss, da seine Fitness nachgelassen hat.

Dann wird das Geschrei groß sein, aber vergebens, selber Schuld.


Grüße
Udo

Das Verzichtbare ist nutzlos. J.F. Hingeklammert

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