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THEMA: Sind QM und ART Ableitungen eines universalen Wechselwirkungsprozesses?

Sind QM und ART Ableitungen eines universalen Wechselwirkungsprozesses? 14 Sep 2019 09:25 #57193

  • Thias
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Lieber Herr Geßner, liebes Forum - Team
Ich beziehe mich auf Ihre Videos Expandierende Raumzeit und Dunkle Energie und zur Notwendigkeit des Urknalls und sage Danke!
Bestimmt können Sie mir Fragen beantworten oder zur Diskussion stellen, was mich schon länger beschäftigt. Es geht um Thesen oder Theorien, die tiefer liegende Prinzipien annehmen, als in der QM und der ART verankert. Ich meine z.B. Prof. Padmanabhan mit seinen zusätzlichen Freiheitsgraden oder Prof. Lesch, der von einem Versuch berichtete, die QM und ART zu vereinigen und die Gravitation als eine Wirkung der Energie des Quantenvakuum abzuleiten. Die Rechnung ergab dann wohl, dass dabei die Gravitationskräfte um 10 120 zu groß werden. Ergo wurde die Idee verworfen. Irgendwie schade, aber das gehört dazu.
Die QM basiert m.W. darauf, dass der ´Raum´ (das Vakuum) ein Energiepotential hat, das mit den Fermionen und Bosonen in gewisser Weise Weise wechselwirkt. Leider kann QM die Gravitation nicht abbilden und sie hat auch mit der ´Masse´ ein Problem hat (Unendlichkeiten). Sie ist in diesem Sinne evtl. unvollständig, aber ihre Prognosen sind sehr genau und es liegt mir fern, sie in Zweifel zu ziehen.

Die ART basiert auf dem Relativitätsprinzip, dem Äquivalenzprinzip und der Konstanz der C. Die Raumzeit der ART ist eine mathematische Darstellung dieser Prinzipien - ist reine Geometrie. Die Gravitation ist in die Raumzeit eingewebt und hat somit ihre vormalige Eigenschaft, eine Kraft gewesen zu sein, verloren.
Die ART steht bei mir ebenso außer jedem Zweifel. Singularitäten gab es schon bei Newton und Einstein waren sie zumindest sehr unangenehm. Ist die ART deshalb evtl. auch unvollständig ? Sie beschreibt die Bahnen der Materie im Raum und wiederum deren Rückwirkung auf die Geometrie des Raumes sehr effektiv. Diese Effizienz scheint mir andererseits zu verhindern, im Rahmen der ART das Phänomen der Trägheit der Masse und auch die Kraft Gravitation tiefer zu beleuchten.
Das Voraus und nun zu meiner Fragen, die bestimmt nicht neu sind. Ich erläutere die zu Grunde liegende These:

Die Annahme, dass es sich bei den Kräften der Gravitation und auch bei den 3 WW im Standardmodell um der Materie ´immanente´ Kräfte handelt, ist unvollständig.

Fermionen sind dagegen Raum einnehmende stabile Resonanzzustände, die sich zwischen der Schwingungsfigur des Fermions und dem Energie- oder Impulsstrom des lokalen Welthintergrundes (des Quantenvakuum) unablässig immer wieder neu herausbilden (stehende Welle). Die Existenzbedingung der Fermionen ist eine ausgeglichene Impulsbilanz zwischen den eingeschlossen oszillierenden Impuls des Fermions und dem allseitigen Impulsstrom des Hintergrundes. Die Summe der an der WW beteiligten Impulse - über eine Mindestdauer- ist dann = 0.
Insbesondere gilt diese ´0´ auch bei einer Bewegung des Fermions gegenüber dem mittleren Strom der Hintergrundimpulse - wobei das ´Mitteln´ für uns wegen der Relativität ein echtes Problem wäre. Ich habe das hier ueberall-ist-die-mitte.de/Beginnen%20wir%20mit%20NICHTS.html veranschaulicht.
Die von uns wahrgenommenen Kräfte zwischen den Fermionen ergeben sich dann nicht mehr als aus den Fermionen kommend ´in den Raum gehend´, sondern sie wären die Folge des nach dem Wechselwirkungsprozess veränderten Impulsstromes zurück in den Raum.
Gravitation wäre damit die Folge wechselseitiger Abschirmung der Fermionen vor dem Impulsen aus dem Welthintergrund. Ich weiß, das das klingt zu trivial, um wahr sein zu können, aber diese Sichtweise ermöglicht meines Erachtens die SRT, die ART und QM sehr plausibel darzustellen und auch die DM und DE sowie den Urknall als zwingende Folge der Beobachtungen zu vermeiden.
Begründung:
Die von mir Impulsraum genannte Umgebung ist nicht gleich dem Impulsraum der QM. Der Impulsraum stellt hier einen unablässig von impulstragenden Objekten durchströmter Raumausschnitt - analog zur Neutrinodurchdringung, dar. Die Impuls tragenden Objekte kommen – zugegeben etwas mystisch-- aus dem Welthintergrund. Sie enthalten einen linearen Impulsanteil und einen Spiral- oder Rot.- Impulsanteil.

Dieser Raumbegriff erinnert natürlich an Äther, wobei dieser Äther nun direkt an der Existenz der WW- Figuren von Materie beteiligt ist. Der Impulsstrom des Hintergrundes könnte man mit dem Metrischen Tensor assoziieren. Die nach der Wechselwirkung mit dem Fermion veränderten Impulsströme zurück in die Umgebung verkörpern dann das, wofür der Energie-Impuls Tensor steht: die attraktive Wirkung von Energie / Masse und damit die Rückwirkung auf den metrischen Tensor.

Existenzbedingung der Fermionen besteht wie gesagt darin, im Gleichgewicht zu den Impulsströmen des Hintergrundes zu sein. Der in einem kräftefrei schwingenden Fermion akkumulierten Impuls bleibt dabei konstant und er steht für die Trägheit des Fermions, seine passive Masse . Der vom Fermion zurück in den Raum gehende veränderte Impulsstrom steht für die aktive Masse, die attraktive Wirkung des Fermions auf die Umwelt.
Diese Bedingung führt direkt auf die galileischen Relativität und im weiteren zur speziellen RT usw. Siehe Link oben. Dieses WW-Prinzip zwischen Fermionen und Umgebung soll natürlich auch den Kernkräften (dort sozusagen in direkter Abschirmung), der Schwachen und der El.-Mag.WW zu Grunde liegen.

Die Gravitation ist im Vergleich zu den anderen drei WW die weitaus schwächste WW. Der Wirkungsquerschnitt bei der gravitativen WW (der gegenseitigen Abschirmung) muss deshalb sehr gering sein. (10 -120 ?) . Dieser extrem schwache Wirkungsquerschnitt sollte dann aber auf die heute schon sehr genauen Prognosen der QM (10 8 ) keinen Einfluss haben können können. Das wäre zu rechnen.

Der Hintergrund
Nun muss natürlich dieses ´Raummodell´ mit den mystisch aus dem ´Hintergrund´ kommenden Energie- oder Impulsströmen auch die Herkunft dieser Energien oder das ´Auffrischen´ dieser Impulsströme erklären.
Aus dem Modell geht auch hervor, dass die attraktive Gravitation dann nur die eine Seite (die Senke) der WW zwischen Fermionen und dem Impulsströmen des Hintergrundes sein kann, denn es muss einen Gegenpol geben, eine im Raum verteilte Energie- oder Impulsquelle, die repulsiv wirkt und die für einen Prozess steht, in dem die Impulsströme aus dem Hintergrund ´regeneriert´ werden.
Es liegt nun nahe, die DM und die DE als die beiden Seiten der kosmologisch wahrnehmbaren Effekte zu sehen und die Umgebungsbedingungen in den Voids resp. in den dichten Bereichen der Galaxien als Trigger für die Quellen und Senken der Impulsströme des Impulsraumes zu sehen.
Diesen Aspekt habe ich zum Beispiel hier ueberall-ist-die-mitte.de/Lambda.html einmal näher betrachtet. Ob man nun Lambda zu einer Funktion macht um die Prognose zur Beobachtung wieder passend zu machen (ohne DE und DM natürlich), oder ob sich ein viel einfacherer Weg empfiehlt , das kann ich nicht sagen, das bleibt zu erkunden.

Die hier vorgestellte These würde m.E. die weder die rechnerischen Aussagen der heutigen QM und noch die der ART in Frage stellen. Man könnte vielleicht einwenden, dass diese Sichtweise die ART zu einer ´geeichten´ Theorie machen würde. Doch das ändert nichts daran, dass die ART - da wir und auch unsere Geräte aus Materie bestehen - die einzige für uns sinnvolle Beschreibung der Welt darstellt. Der Inhalt des Proto-Raumes, also die Impulsströme selbst, liegen schließlich eine Ebene unter unsere Fähigkeit Irgendetwas wahrnehmen zu können. Wir können nur Fermionen und Bosonen ´sehen´. Das Maximum dessen, was wir über diese tiefer liegende Region der Wirklichkeit sagen können, sind Wahrscheinlichkeitsaussagen.
Vielleicht finden Sie ein paar Minute und können mir sagen, wo hier der ´Haken´ liegt. Bis dahin verbleibe ich mit einem herzlichen Gruß
Matthias Schellenberg

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Sind QM und ART Ableitungen eines universalen Wechselwirkungsprozesses? 14 Sep 2019 18:38 #57216

Na wenn das nicht alternativ ist

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